2870

global news 2870 02-03-13: Noch ein Wiedersehen mit Deutschland – erste Eindrücke

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6 Responses to 2870

  1. n8igall sagt:

    Hallo,

    ging mir aehnlich, als wir noch in F gewohnt hatten und zu Besuch nach D kamen. Deutschland ist silbrig-grau.

    Gruesse

    N8igall

  2. Gaby sagt:

    Hallo in die Runde,

    bisher hat sich nur ein Kommentator auf Dr. Jahnkes Reisebericht gemeldet.

    Ich meine, in der Vergangenheit wären es mehr Stimmen gewesen, wenn Dr. Jahnke eine Reise tat, auch solche von Deutschen, die Deutschland in ihrer Weise zu Recht kritisierten bzw. Dr. Jahnkes Eindrücke zu Recht bestätigten.

    Jetzt ist das anders.

    Was hat sich intern in Deutschland getan, dass auf äußere Kritik nicht mehr reagiert wird? Ist es die Fahne, die Nation, der Staat oder das Nationalgefühl, das sich jedes globalisierten Kommentars Dr. Jahnkes Reiseberichts versagt?

    Warum seid Ihr so stumm geworden?

    Gaby

    • globalnote sagt:

      Hallo Gaby,

      Vieleicht sind die Helden/innen zeitweise anders beschäftigt oder etwas müde oder sind einfach von mir nicht ausreichend provoziert worden. Im Schnitt wird die Kommentarseite pro Tag etwa 125-mal mit Spitzen um 200 aufgerufen. Den höchsten Aufruf hatte mit 2.465-mal der Rundbrief vom Juni 2010 „Wolfgang Lieb und Joachim Gauck“ und aus jüngster Zeit mit 636-mal der Rundbrief vom Juni vergangenen Jahres „Laßt die Pleite-Banken endlich in die Pleite gehen, bevor die ganze Eurozone pleite geht“. Nur sehr wenige Teilnehmer geben dann einen eigenen Kommentar ab. Die Kommentarquote pro Seitenaufruf liegt gerade einmal bei 0,4 %.

      Ich schreibe nun nicht mehr jeden Tag einen kommentierungsfähigen Beitrag, weil ich jetzt viel Zeit auf Wochenbriefe und Bücher verwende. So ist der Besuch der Webseite auf durchschnittlich etwas über 2000 Aufschläge/Tag (soweit registrierbar) zurückgegangen und auch das Diskussionsforum etwas ruhiger geworden. Das ist aus meiner Sicht aber nicht besonders schlimm. Es gibt im Übrigen viele andere Blogs, die zum Teil auch attraktiver und professioneller eingerichtet sind, während hier das Diskussionsforum nur ein Nebenprodukt sein kann. Trotzdem scheint es mir Sinn zu machen, dieses Forum, dessen Aufwand sich in Grenzen hält, fortzuführen.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

      • xyz sagt:

        dafür ist in Frankreich aber die Jugendarbeitslosigkeit höher. DE profitiert von einer geringen Anzahl an Jugendlichen. Man muss hier viel weniger in Beschäftigung kriegen.

        Des Weiteren muss man fragen, wer in Frankreich die vielen Kinder kriegt. Wenn die nur in den Banlieus geboren werden, gibt es doch auch soziale Probleme und dann sind das nicht unbedingt nachher Personen die den Sozialstaat tragen können.
        In DE kommt es stark drauf an in welchem Viertel man spazieren geht. In der Stadt Kiel z.B. soll die gesamte Geburtenrate nur 1,19 Kinder pro Frau betragen. In dem sozialen Brennpunkt aber (dem Viertel der Sozialschwachen) dürfte sie eindeutig höher liegen. Hier sind ganz viele Kinder, ich kann hier keinen Mangel feststellen. Es sind aber die ärmeren Familien die hier genug Kinder bekommen. Das könnte in Frankreich evtl. ähnlich sein.
        Die einzige deutsche Besonderheit: hier bleiben wohl 30% aller Frauen dauerhaft kinderlos, das soll weltweit einmalig sein. (gehör selber dazu)
        Auch ist in DE der Kinderwunsch geringer, vor allem aber bei Männern. Über diese Gruppe wird aber viel zu selten geredet.

      • globalnote sagt:

        Es gibt in Frankreich (wie in Deutschland) leider keine Statistik, die nach Vorstädten und dem Rest unterscheidet. Im Ländervergleich wird das keinen Unterschied ausmachen. Der Anteil der im Ausland geborenen Bevölkerung ist in Deutschland mit 12 % noch höher als in Frankreich mit 11,6 % und derAnteil der besonders geburtenfreudigen Islamgläubigen liegt in Deutschland mit 5 % etwa in gleicher Höhe wie in Frankreich mit 6 %.

        Es sind in Frankreich bei Weitem nicht vorrangig die sozial benachteiligten Frauen, die Kinder bekommen. Sie weisen selbst zurecht auf den hohen Anteil der dauerhaft kinderlosen Frauen in Deutschland hin.

        Der Unterschied in der Geburtenrate zwischen Deutschland und Frankreich ist viel zu groß, um mit lokalen Besonderheiten erklärt werden zu können. Seit der Wiedervereinigung ist die Zahl der Geburten in Deutschland bereits um 22 % zurückgegangen, in Frankreich ist sie dagegen um 4 % gestiegen.

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