2530

global news 2530 02-11-11: Jetzt auch Historikerkommission zur Geschichte des Reichs- und Bundeswirtschaftsministeriums: Was werden wir wohl in vier Jahren erfahren?

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4 Responses to 2530

  1. Alle Theorie ist platt, wenn es um das Geld geht. Kaisers Finanzgenie hiess, wenn ich es richtig erinnere, Weizsäcker. Nur der weiss, wo das ganze Geld geblieben ist.

  2. Hajdy Do Bajdy sagt:

    Dieser Artikel ist besser als in der TAZ, da er mehr Hintergrundmaterial hat und besser das Verbrecherische betont.
    Komme jedoch am Ende auch zu der Ansicht, dass es hier eher zu einer Zweispaltung kommt. Führe an, dass ich aus einer ukrainischen Familie komme die zur Zwangsarbeit ins Dritte Reich verschleppt wurde. Ich bin jedoch nur auf dieser Welt, da dies ebenso war, da sie ansonsten von den russischen Okkupanten getötet worden wären, wie meine zahlreichen verwanden in der Ukraine.
    Man spricht von der Flucht von Bürgern in Bezug des Dritten Reiches. Jedoch die meisten Enteignungen der Nazis wurden auch dorthin überwiesen, wohin die Bürger geflohen waren, also in die Schweiz.
    Hier haben wir eine neuzeitige Parallele mit der Russischen Föderation. Der Weg zur heutigen Einheitspartei geht auch über Konten in der Schweiz, die dann zum „starken Mann“ Putin führten. Die Folgen können mit der diesjährigen Parlamentswahl und der nächstjährigen Präsidentenwahl zu einem vollkommenen Rechtsruck führen, welcher verheerende Auswirkung haben kann.
    Zum Aufbau des Dritten Reiches wurde vor allem die Erscheinung neuer Medien missbraucht, mit denen man jeden erreichen konnte, um jeden in einer Massenhypnose einzubinden. Heute haben wir Hollywood. Dank des Internets konnten wir uns teilweise befreien von der neuzeitigen Massenhypnose.
    Dank dem Internet kann man auch zu dem Gedanken kommen, dass selbst verblendete Menschen, jedoch verarmte, als Folge des 1 Weltkrieges, keine Panzer finanzieren und bezahlen konnten. Selbst die Enteignungen reichten dazu nicht aus, die sowieso auf ausländische Konten wanderten.

    Hier würde ich eine weitere Kritik hinzufügen, damit es nachher nicht wieder verschiedene Lager gibt, die von unterschiedlichen Dingen ausgehen. Jedenfalls das Muster, welches aus dem Versailler Vertrag dann zur Enteignung nichtdeutschen Kapitales führte, als Antwort zur deutschen Enteignung, sollte in Betracht gezogen werden. Wir müssen ja auch ausgehen von dem Verständnis der damaligen Zeit. Die deutschen Nachbarn waren ja auch keine Musterdemokraten. In Polen Pilsudski usw. So ein Verständnis ist wichtig, da wir ähnliche Fehler machen können, wenn wir die Gegebenheiten nicht verstehen. Wir sind dann blind vor der Wiederholung von Fehlern, weil wir den Zusammenhang in einer geänderten Lage nicht verstehen, da wir nur getrimmt werden um uns gegen die Folgen zu empören.

  3. Gaby sagt:

    Guten Abend, Herr Dr. Jahnke und Mitlesende,

    es sieht so aus und es wird auch so sein, dass sich unsere Ministerien vor der Vergangenheitsbewältigung wegducken. Bloß nicht auffallen!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,725186,00.html

    Bemerkenswert finde ich die Aussage des Sozialdemokraten Otto Schily. Zitat: „Alle Bundesregierungen seien demokratisch gewählt worden, die Bundesministerien hätten daher keine NS-Vergangenheit, die ‚der Aufarbeitung‘ bedürfe.“

    Ich verkneife mir jeden Kommentar!

    Bis denne,

    Gaby

  4. Henning sagt:

    Zu Otto Ohlendorf ist noch anzumerken, dass er auch die Leitung der Einsatzgruppe D in der Sowjetunion innehatte. Er war damit verantwortlich für die Ermordung von ca. 90000 Menschen in der Ukraine. Ohlendorf wurde in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt und 1951 hingerichtet.
    Weitere Informationen sind hier zu finden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Ohlendorf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD
    http://www.zeit.de/2004/10/P-Angrick

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