2893

global news 2893 28-03-13: Der Arbeitsmarkt ist schon seit vielen Monaten umgeschlagen und nicht nur saisonal

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6 Responses to 2893

  1. Günter Schmidt sagt:

    Wer den Umschwung am Arbeitsmarkt nur auf den kalten Winter schiebt, hat nicht begriffen oder will nicht begreifen, was hier wirklich läuft.

    Ich denke das unserem Augenarzt bestimmt viele verschiedene Brillen zur Verfügung stehen.

    Da ja bald BT-Wahlen sind hat er sich halt die rosarote Brille
    aufgesetzt.

    Mit dieser Brille sieht der Arbeitsmarkt viel rosiger aus als er in
    Wirklichkeit ist.

    Trotz allem wünsche ich allen Lesern ein frohes und schönes
    Osterfest.

  2. Manfred Steingrube sagt:

    Und die Kurzarbeit steigt, wenn auch noch nicht im großen Umfang, aber seit September 2012 stetig, so die Bundesagentur. Unternehmen leben mehr vom „Speckgürtel“ als Aufträge in die Unternehmen kommen, und allmählich aufgebraucht sein dürften. Hält dieser Trend an, steigt die hohe Wahrscheinlichkeit entweder Kurzarbeit zu beantragen oder Entlassungen vorzunehmen.

    Der Bundeswirtschaftsminister betreibt mit seiner Aussage zum Arbeitsmarkt nichts weiter als ein Pokerspiel und muss daher als Bluff interpretiert werden. Man kann es auch so ausdrücken: Rösler überzuckert den Kuchen!

  3. Lionheart sagt:

    In den letzten Jahren ist die Zahl der Studenten
    und Berufsvorbereitungsjahrteilnehmer deutlich
    gestiegen. Ohne diesen Anstieg wäre die Anzahl
    der Arbeitslosen noch einige 100.000 höher.
    Die Berufsvorbereitungsjahrteilnehmer können
    sich zwar arbeitslos oder ausbildungsplatzsuchend
    melden, die wissen das aber nicht und tun es
    in der Regel auch nicht. Man muß sie dafür schon
    zur Arbeitsagentur hin „jagen“.

  4. Bei Spiegel.online wurden meine Kommentare zensiert, welche zum Inhalt hatten, warum in Polen sich rechtsextreme Demos häufen. Weil eben, und dies vermehrt in ländlichen Gegenden, die Arbeitslosigkeit sehr hoch ist. Die Kommentare, in denen ich dies nicht erwähnt hatte, wurden nicht zensiert.

  5. Peter sagt:

    Wenn man nicht nur die Statistiken unseres Gastgebers saugt, sondern selbst mal aktiv wird, dann kommt man zu dem Schluß, daß die Statistik zu versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen viele Menschen beinhaltet, die von dem, was ihnen netto ausgezahlt wird, überhaupt nicht leben können.
    Bei : statistik.arbeitsamt.de kann der fleißige sich einen genauen Überblick verschaffen, er wird feststellen, daß außerdem auch hier wie in der Arbeitslosenstatistik ordentlich getrickst wird.
    ich verzichte mal auf eine Berichterstattung, soll sich jeder selbst ein Bild machen.
    Nur eins noch, nachdem ich mal einen ganzen Nachmittag bei statistik.arbeitsamt.de verbracht habe stelle ich fest, man braucht gute Nerven und viel Zeit, um sich einen Überblick zum tatsächlichen Arbeitsmarktgeschehen in Deutschland zu verschaffen.
    Wenn ich dran denke, daß unser Gastgeber nicht nur im Bereich des Arbeitsmarktes unterwegs ist, sondern auch in vielen anderen Bereichen, bin ich geneigt zu vermuten, daß er 10 festangestellte Gehilfen haben muß, oder er ist rund um die Uhr am Rechner, wir sollten das entsprechend würdigen.

    • globalnote sagt:

      Vielen Dank für die Blumen. Ja, ich bin mit starker Motivation ziemlich rund um die Uhr im Einsatz. Wenn man jahrelange Erfahrung hat, geht allerdings manche Analyse etwas schneller und viele Grafiken warten bereits auf Aktualisierung. Mir reicht bereits die negative Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung insgesamt, denn wenigestens sind dort nicht die Minijobs bis 400 Euro enthalten.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

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