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global news 2891 27-03-13: Arbeitskosten hoch oder niedrig? Das Statistische Bundesamt wirft propagandistisch Äpfel und Birnen zusammen

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  1. Die Arbeitskosten, um die es hier geht, setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zu¬sammen. Die Lohnnebenkosten in Deutschland sind meiner Meinung nach zu vernachlässigen – so gering sind sie (Alt-EU Platz 10, Neu-EU Platz 16).

    Die Bruttoverdienste sind im Kern für normale Arbeitsverhältnisse wie z.B. für ungelernte und angelernte Arbeitnehmer, Leiharbeiter, Werkvertragsarbeitnehmer, Mini- und Midijobber, aber auch für Fachkräfte (z.B. Handwerker) vernachlässigbar leicht gestiegen. Dieser Arbeitnehmerkreis, der nicht erschöpfend genannt ist, hat keine Sonderprämien, sonstige Prämien, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld und auch keine Tantiemen, welcher Art auch immer, erhalten. Darunter sind auch Arbeitnehmer, die nicht einmal das gesetzlich verankerte Krankengeld erhalten.

    Den wahren Reibach haben zu großen Teilen die ohnehin bereits außerordentlich sehr gut verdienende Beschäftigte gemacht, deren Bruttoverdienste den Durchschnitt exorbitant nach oben schnellen lassen – darunter z.B. leitende Angestellte wie Geschäftsführer, Betriebs- und Abteilungsleiter, Industriemeister, Ingenieure etc.

    Jetzt will man bei den Menschen, die ohnehin im Kern unter der Agenda 2010 auch psychisch zu leiden haben, suggerieren, zu teuer zu sein und die Gefahr besteht, dass Arbeitsplätze ausgelagert werden, wenn sie nicht stillhalten sollten?

    Die Durchschnittsarbeitnehmer verdienen nicht zu viel. Sie verdienen zu wenig.

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