2752

global news 2752 28-08-12: Zur Schuldenunion und den steuerlichen Konsequenzen für Deutschland

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4 Responses to 2752

  1. Holger sagt:

    Ich würde mich freuen, wenn Estland nicht immer konsequent als Geberland unterschlagen würde. Die Esten sind bisher gemessen am durchschnittlichen Einkommen von nur 800,- € pro Monat die bei weitem Grosszügigsten (und Blauäugigsten?) der Nordländer.

    Ein genauer Blick auf den erstnischen Staatshaushalt macht die Peinlichkeit für alle übrigen EU-Länder komplett: Estland verfügt statt der ausgewiesenen 6% Staatsverschuldung in Wirklichkeit unter dem Strich sogar über rund 6% Staatsguthaben (durch in den Boomjahren 2003-2007 gebildete Rücklagen). Schulden macht der estnische Staat nur, weil seine Rücklagen höher verzinst sind wie seine Kredite!

    Grüsse aus Tallinn

  2. Manfred Steingrube sagt:

    Und eine Mehrheit der Deutschen (glaubt man der aktuellen Forsa-Umfrage) liebt ihre „Mutti“ immer mehr, obwohl sie nicht wirklich eine „Mutti“ ist. Aber das ist egal. Hauptsache sie werden „angenommen“, fest gedrückt und scheinbar verstanden. Muttis und Papis haben es nämlich so an sich, Kindern altersgerechte Antworten auf schwierige Fragestellungen jedweder Art zu geben. Das braucht offensichtlich der kleine vermutlich nie aus der Pubertät schlüpfende Deutsche. So wird man nie erwachsen.

    • Mabuse sagt:

      Tja, was kann man dazu noch sagen … Gebt den Dummbatzen die Demokratie, so leben wir weiterhin in einer Oligarchie. Der Unterschied zu vordemokratischen Zeiten ist lediglich, dass sich die Mächtigen, die Oligarchen mehr Energie (=Geld) für die Manipulation der Massen ausgeben müssen, um bei den Wahlen die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

      Ergebnisse heißt: Die Dummbatzen wählen immer wieder erneut ihre Metzger (neoliberale Politiker), die ihnen das Fell zugunsten der Mächtigen (Vermögenden) über die Ohren ziehen.

    • Mabuse sagt:

      Und konkret gefragt: Wen werden Sie 2013 bei der nächsten Wahl zum Bundestag wählen? Die cDU/csU? Dann wählen Sie „Mutti“ und wollen weiter eine neoliberale Politik. Wählen Sie fdP? Dann wählen Sie „Mutti“ und wollen ganz sicher weiter eine neoliberale Politik. Wählen Sie sPD? Dann wählen Sie beim jetzigen Stand der Dinge „Mutti“ (Große Koalition) und weiterhin eine neoliberale Politik. Oder sind Sie auf konservative Art „progressiv“ und wählen die Grünen? Dann wählen Sie wiederum „Mutti“ (Große Koalition oder möglicherweise Schwarz-Grün) und wiederum Beibehaltung einer neoliberalen Politik.

      Oder sparen Sie sich gar den Gang zum Wahllokal und bleiben lieber faul vor der Glotze sitzen und lamentieren, dass es eh egal sei, da es doch alles beim Alten bliebe?
      Dann wählen Sie „Mutti“ und weiter neoliberale Politik. Mit Ihrem Fernbleiben, Ihrer Wahlenthaltung geben Sie den Stimmen für „Mutti“ und für neoliberale Politik ein größeres Gewicht! Jetzt reichen weniger Stimmen, um „Mutti“ und damit neoliberale Politik erneut in den Sattel zu heben.

      Und glauben Sie mir, die, die tatsächlich von „Muttis“ neoliberaler Politik profitieren, die sind sich dessen sehr wohl bewusst und gehen selbstverständlich zur Wahl, damit auch ja keine anderen, für sie unangenehmere, Mehrheitsverhältnisse zustande kommen.

      Gruß, Mabuse

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