2738

global news 2738 05-08-12: Immer mehr EZB-Skandal: Jetzt darf Athen mit Zustimmung der EZB neue Euros drucken

Hier zum Text

Werbeanzeigen

3 Responses to 2738

  1. Jens sagt:

    Hallo Herr Dr. Jahnke,
    was halten Sie von den Thesen von Prof. Dr. Hickel?
    http://www.iaw.uni-bremen.de/rhickel/pdf_dateien/praesentation_hickel_euro.pdf

    M.E. wohl prinzipiell richtig, leider mit zu wenig Betonung der steuerlichen Integration der (Volks-)vermögenden, insbesondere aus den Krisenländern, und der wirtschaftlichen und strukturellen wohlfahrtstaatlichen Ungleichgewichte. Die Einhaltung und Haftung und deren Steuerung ist mir dabei nicht ganz klar geworden.

    • globalnote sagt:

      Hickel schreibt, der Euro biete vorrangig Deutschland Vorteile, denn 40 % der deutschen Exporte seien 2011 in den Euroraum gegangen. Das ist doppelt gelogen. Erstens verminderte sich der Anteil der Länder, die im Jahr 2000, also beim Eurostart dazu gehörten, von 44 % auf nur noch 38 % des deutschen Gesamtexports in 2011 erheblich. Und zweitens wäre ohne deutschen Kredit, der wahrscheinlich teilweise uneinbringlich ist, dieser Anteil noch viel stärker gefallen. Schon dieses Beispiel zeigt, wie unsauber Hickel arbeitet.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

    • Auch ein Professortitel befreit einen nicht vom ZED: ZuEndeDenken.

      Hier slide 14 aus Herrn Professor Hickels Vortrag:

      Behauptung:
      Durch die Einführung nationaler Währungen in den Eurokrisenländern könne eine massive Abwertung zur Stärkung der Exportwirtschaft genutzt werden (etwa Einführung der Drachme in Griechenland).
      Kritik:
      1. Die in der Behauptung vertretene Wechselkurstheorie ist auf strukturell exportschwache Länder nicht übertragbar. Sie passt zu Ländern mit einer starken Außenwirtschaft. Selbst durch eine massive Abwertung der griechischen Drachme wird es zu einer Stärkung der Exportwirtschaft nicht kommen (allerdings Preisvorteile für Touristen).
      2. Importpreise steigen (auch für ausländische Investitionen).

      Weshalb, Herr Professor, soll eine Abwertung, ergo Senkung der Lohn- und Standortkosten keine Stärkung der Exportwirtschaft bringen; doch wohl nur da, wo keine ist! Gibt es aber in Griechenland, gab es auch mehr davon bevor die €urokurpfuscher und Chinakracher ans Werk gingen und apropos Tourismus: der ist zwar nach 2008 eingebrochen belief sich aber in 2010 auf noch über 15% des BIP. Und dann: Sinn machte die Tatsache, daß griechische Investitionen im Ausland verteuert würden, alle Mal. Gründe sind wohl klar, oder?

      Das Fazit dieses slides macht dann gar keinen Sinn wenn man nicht davon ablenken wollte, daß mit einer Einheitswährung, dem €uro, die Verantwortung für eine Elendsökonomie … wo … liegt?

      Dauerhafte Elendsökonomie – Dann EU in der Verantwortung

      Ich stelle wieder fest: auch hier denkt einer nicht zu Ende. Und nicht nur auf slide 14. Paßt genau in die Riege der Gabriels und Trittins.

      Tut man das, das ZuEndeDenken, dann muß der Euro schnellstens weg!

      caw

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: