2523

global news 2523 26-10-11: Und wieder die falsche GfK-Propaganda zum Konsumklima

Hier zum Text

16 Responses to 2523

  1. Anonym sagt:

    Es wird eine Zeit kommen, wo Europa in Schutt und Asche liegen wird und Spekulanten wieder springen werden. Solange müssen wir diese Propaganda noch aushalten.

  2. Manfred Steingrube sagt:

    Unbekannt war mir bisher, dass der Deutsche im Allgemeinen seinen Frust über Banken abreagiert, indem er Einkäufe tätig. Aber dank des Spiegels, der im eigenen Forum auch respektlos „Hohlspiegel“ genannt wird, weiß ich das nun auch. Dank des Spiegels weiß ich aber noch mehr, nämlich, im nächsten Jahr wird mein verfügbares Einkommen um 2,9 Prozent steigen. Und weil der Spiegel das sagt, gehe ich gleich los und kaufe mir ein Flachbildfernseher damit ich in der Küche auch fernsehen kann, wenn ich darauf warte, bis das Kaffewasser durch die Kaffeemaschine gelaufen ist. Wäre das nicht toll!? Oder lieber doch nicht? Ich glaube, ich denke doch noch einmal richtig nach, ob da nicht doch etwas verschleiert wurde.

  3. Gaby sagt:

    Hallo in die Runde,

    ich sehe hier eine Mischung aus reiner Theorie und diffuser Vermutung. Das sind die Stoffe, aus denen Gerüchte entstehen. Aber wir alle wissen, dass Gerüchten immer ein wahrer Kern zugrunde liegt und sich Gerüchte sogar allzu oft vollumfänglich bestätigen, sich sogar als noch viel, viel schlimmer entpuppen.

    Das GfK bedient sich ganz klar VWL-Lehrbuchwissens, wonach eine gesunde Wirtschaft aus 60 % Binnenkonsum und 40 % Export zusammen gesetzt ist, jedenfalls theoretisch. Deshalb ist es nicht falsch und auch nicht vollmundig, wenn das GfK behauptet: „Mit dieser Entwicklung festigt die Binnenkonjunktur ihren Ruf als wichtige Säule der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.“ Das GfK beschreibt die klassische Theorie, die aber, soweit ich informiert bin, noch nie funktioniert hat, dafür sind die kapitalistischen Konkurrenzstreitereien im Weltmarkt schlichtweg viel zu brutal, weil im Kern monopolistisch ausgerichtet.

    Der SPIEGEL hingegen beschreibt das, was ich seit Herbst 2008 sehr vereinzelt (!) unter meinen Bekannten beobachten kann. Manche haben nicht so viel überflüssiges Geld, um es kiloweise in Goldbarren, großen Aktienpaketen, Grundstücken, Häusern oder langfristige Kapitalwachstumspläne anzulegen, also geben sie das Bisschen jetzt aus, um sich vor dem vermuteten Untergang unserer Republik noch schnell sehr lang ersehnte Wünsche zu erfüllen, wie beispielsweise ein teures Mikroskop, einen Mittelklassewagen, eine neue Küche, schicke Kleidung, teuren Schmuck, Pelze etc. pp.

    Es gibt sogar Leute in meinem Dunstkreis, die gehen jetzt auf Teufel komm raus andauernd in teuren Restaurants essen, obwohl sie sich das all die vergangenen Jahre aus Gründen der Sparsamkeit und Altersvorsorge verkniffen haben; ich kenne eine Frau, die setzt sich Baby-Kois in den Gartenteich, in der Hoffnung, dass sie, wenn sie ausgewachsen sind, pro Stück 6.000 Euro bringen – diese Frau hält die Fische für eine Wertanlage.

    Die deutschen Psychen ticken derzeit schizophren: „Wenn wir schon zum Untergang verdammt sind, dann will ich mein Leben bis dahin aber endlich mal generös genießen, obwohl ich weiß, dass es besser wäre, für meine Zukunft zu sparen. Ich weiß aber nicht mehr, für welche Zukunft!“ Unser Mitdiskutant Anonym zeugt in diesem Thread von dieser unter Deutschen massiv grassierenden Endzeit-Stimmung.

    Sogar mein sparsamer, stets sehr sachlicher, völlig unemotionaler Ehemann wurde von diesem Weltuntergangs-Syndrom erfasst. Seit einigen Monaten bekniet er mich, kein Geld mehr auf die hohe Kante zu legen, sondern unsere beiden Verdienste jeden Monat komplett auszugeben für allerlei Dinge, die weder er noch ich brauchen. So generös wie seit dem Herbst 2008 habe ich meinen eher geizigen Ehemann noch nie während unserer 26jährigen Ehe erlebt und ich frage mich ernsthaft, ob er aufgrund dieser Wirtschaftskrise einen psychischen Knacks davon getragen hat und wie schlimm diese Seelendeformation der Deutschen noch werden wird.

    Jüngstes Beispiel: Gestern waren Uli und ich im Toom-Markt. Da sind tonnenweise Weihnachtsleckereien aufgebaut. Voller Freude lief ich auf eine riesengroße Blechkiste los, die mit historischen Winterbildern bedruckt war. „Ach wie schön, ach wie niedlich“, schwärmte ich. Mein Mann sagte völlig unerwartet: „Kauf dir die Dose, nimm gleich drei, wenn dir das Motiv so sehr gefällt!“ Ich guckte ihn wie vom Donner gerührt an, denn bisher hatte sich mein Mann nie etwas aus Kitschbildern gemacht, sie gar zynisch verpönt und ich erwiderte: „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich für 1,5 Kilo Lebkuchen-Inhalt, die ich nie und nimmer selbst essen werde, pro Dose 35 Euro ausgebe, nur weil ich das Druckmotiv so reizend finde, wo ich die gleichen Motive massenhaft kostenlos im Internet finde und auf meinen Rechner laden kann?!“ Er meinte: „Ich will, dass du dir ab sofort alle deine Wünsche erfüllst!“ Wieder guckte ich so gedeppert drein, als hätte ich von jetzt auf gleich einen neuen Ehemann und meinte: „Ich habe mir noch nie in meinem Leben etwas Überflüssiges gekauft und dabei bleibt es, egal, wie du jetzt, aus welchen Gründen aus immer, denkst und urteilst!“

    Es ist absolut nicht aus der Luft gegriffen, wenn der SPIEGEL schreibt: „Wegen der Euro-Krise wird derzeit vielen angst und bange – doch das verdirbt den Deutschen nicht die Kauflaune: Laut Gfk hat sich das Konsumklima verbessert. Weil die Bürger den Banken misstrauen, wollen sie ihr Geld lieber ausgeben.“

    Ich kann die deutsche Schizophrenie nicht nachvollziehen, aber sie ist in meiner Ehe real, der SPIEGEL lügt also nicht in seiner diffusen Einschätzung der Psyche der Deutschen. Die Deutschen kaufen gegen ihre Krisenangst die unsinnigsten Produkte. Das sollte Herr Steingrube, der einen größeren Einzugskreis an Menschen besitzt, als es mir verliehen ist, mal näher per Erfragungen seiner Mitmenschen erforschen.

    Viele Grüße an Euch alle

    Gaby

  4. Heiner sagt:

    Gaby: auf in die Verbraucherberatung!
    MfG

    • Gaby sagt:

      Heiner,

      was willst Du uns allen konkret mitteilen?

      Gaby

      • Heiner sagt:

        Gaby: man kann jeden Pfennig(Cent) nur einmal umdrehen.
        Und GFK heisst: Gesellschaft für Kaffeesatzleserei.

        Im übrigen halte ich überhaupt die Erwähnung dieses Ladens
        hier für überflüssig!
        Es gibt im Moment und in absehbarer Zeit wohl sehr viel wichtigere Sachverhalte zu erläutern und zu diskutieren.
        MfG

  5. Manfred Steingrube sagt:

    Hallo Gaby:

    In Kürze:
    Wir sollten Obacht geben, dass wir uns nicht instrumentalisieren lassen für eine Politik (Macht euch keine Sorgen, die Politik hat alles fest im Griff, geht einkaufen, geizt nicht mit dem Geldausgeben, viele andere Menschen machen euch das vor.), die wir gar nicht wollen. Es passt einfach nicht zusammen, dass plötzlich in den Verbraucherhaushalten mehr Nettoeinkommen vorhanden sein sollen, obwohl nachweisbar die Lohnentwicklungen der vergangenen Jahre „hundsmiserabel“ waren. Das Verhalten der Menschen, über ihren Bedarf hinaus etwas zu kaufen, ist so alt wie das Kesselflicken.
    Die interessantere Frage muss lauten: Wo haben die Arbeitnehmer, die Rentner (mit Ausnahmen), die Geringverdiener, die Alleinerziehenden, die Hartz-IV Bezieher das Geld her, um ihren Frust gegen die Banken abzukaufen!?
    Hinzu kommt auf der anderen Seite die Fragestellung: Haben wir die Finanzkrise nicht schon seit Jahren!? Warum plötzlich dieser Sinnenwandel der Deutschen!? Welche Deutschen sind überhaupt gemeint? Es können doch überwiegend nur diejenigen gemeint sein, die bares im Überfluss haben.
    Die sehr fragwürdige Expertise der GfK dient letztendlich der Spiegelredaktion nur als Alibifunktion, um es lapidar auszudrücken, eine Politik des Geldes fortzusetzen.

    • carolus sagt:

      hallo herr steingrube,

      es können sicherlich nur menschen gemeint sein,die noch etwas haben,dass sie ausgeben können.

      in meinem bekanntenkreis gibt es jetzt auch so wertanlagesucher,die sich jetzt auf oldtimer spezialisiert haben.nach dem motto,bevor man in die kiste springt sich nochmal einen traum erfüllen.

      ich hab so für mich gedacht wie wäre es wenn man es so wie die kunstfälscher in köln macht und den markt mit verschollenenen,kopierten nazioldtimern überschwemmt.käufer würde es jetzt genug geben.
      aber nur so ein gedanke!
      ciao c.

      • Gaby sagt:

        Lieber Carolus und Mitdiskutierenden,

        ich denke, die Art der Angst, die Du, Carolus, beschreibst, also die Angst vor der Endlichkeit des Menschen, die leicht zu verwechseln ist mit der Midlifecrisis, ist eine andere Angst als die der Deutschen vor der Inflation, die die noch liquiden Menschen aus eigenem Antrieb dazu anstiftet, ihr Geld für die unsinnigsten Dinge auszugeben, mögen die Journalisten schreiben, was sie wollen.

        Dein Gedanke, Dich als Bildfälscher zu versuchen, ist goldrichtig, obwohl ich an dieser Stelle ausdrücklich betone, dass ich keinesfalls zu kriminellen Handlungen aufrufen will. Aber Dein Gedanke ist trotzdem richtig und Du würdest derzeit, ob all der innerlichen Inflations-Panik der Deutschen, eine Menge Geld verdienen können, jedenfalls so lange, bis Du aufliegst und in den Knast wanderst.

        Das ist es, was ich einige Zeilen zuvor, an Herrn Steingrube gerichtet, „absurdes Theater in mehreren skurrilen Akten“ nannte. Wer kann, versucht sein Geld seit dem Ausbruch der Krise im Herbst 2008 in die schrägsten Konsumartikel zu stecken, wozu natürlich auch gehört, von einem Kunsthändler nach Strich und Faden betrogen zu werden oder zu versuchen, wertvolle Kois im Gartenteich groß und fett zu züchten, in der Hoffnung, dass die Japaner die deutschen Exemplare eines Tages für 6.000 Euro pro Stück abkaufen. Was ein Irrsinn!

        Vor einigen Monaten habe ich in diesem Forum unwidersprochen behauptet, nachdem ich rund einen halben Meter Kapitalismus-Bücher gelesen hatte, dass es gewöhnlichen, also einfachen Menschen, nicht möglich ist, ihr angespartes Vermögen in die nächste Generation zu retten. Da kommen immer Wirtschaftskrisen bzw. die Inflation anheizende Kriege dazwischen, die das Vermögen der einfachen Leute auslöschen. In der 3.000-jährigen Geschichte des Geldes haben Staatspleiten und somit die Verarmung der Bevölkerung bisher rund 800 Mal stattgefunden. Der „kleine Mann“ bleibt immer ein Verlierer in der Gesichte des Geldes, in der Historie des Kapitalismus noch viel extremer, weil dem kleinen Mann seine eigenen Produktionsmittel seit dem 17. Jhr. ff. systematisch genommen wurden und er systematisch in die kapitalistischen Fabriken hinein geprügelt wurde. Die Frauen sind es, die die Scherben menschlicher Existenz immer wieder aufkehren müssen, die immer dafür zu sorgen haben, dass ihre Kinder, sie selbst und ihre Männern nicht verhungern und zertrümmerte Landstiche wieder aufgebaut werden.

        Und Frauen sind trotzdem die verachtesten Lebewesen im Kapitalismus, rangieren in ihrem Wert weit unter Hunden und Katzen! Seien wir doch mal ehrlich zu uns selbst, damit meine ich die modernen Frauen und Männer! Wären die lebensbewahrenden Frauen nicht, könnte der abstrakte, rein von Männern erdachte Kapitalismus, nicht seit 500 Jahren existieren.

        Der moderne Kapitalismus ist meiner Meinung nach ein Hamsterrad, in dem wir uns täglich müde laufen und nie die ersehnte biologisch vorgegebene, innere Ruhe finden – wir alle werden verrückt im nimmermüden Rhythmus des Versagens dieser Wirtschaftsform, dem globalen Neoliberalismus sowieso.

        Wir dürfen niemals die innere Ruhe finden, wir dürfen nicht über unsere eigene Situation nachdenken, wir dürfen keine Zweifel am Sinn unseres kapitalistischen Lebens entwickeln, denn sonst werden wir aufmüpfig, schreiben systemkritisch Texte, regen zum Nachdenken an, infizieren unsere Mitmenschen mit echtem demokratischen Gedankengut und dem festen Willen, unser Leben endlich wieder in die eigene Hand zu nehmen, wohlwissend, dass dieses Unterfangen derzeit nur innerhalb der Kategorien des Kapitalismus zu bewerkstelligen ist, wir also nicht noch einmal so völlig überstürzt die Pariser Kommune ausprobieren sollten.

        Ich denke, diesen historischen Denkfehler, also dem Kommunismus, dem Sozialismus, der Pariser Kommune, verfällt die aktuelle, globale Occupy-Bewegung nicht, die vor allen Dingen getragen wird von ganz jungen Menschen, die meiner Einschätzung nach sehr viel mehr kapitalistischen Durchblick haben als wir Alten. Da können die Medien die Occupy-Bewegung noch so sehr mies schreiben und sie tot schweigen, diese Bewegung ist stärker, als es die Grünen zu meinen jungen Zeiten je waren, diese Bewegung bleibt und sie erhält Unterstützung durch meine Geldspenden.

        Mit herzlich freundlichen Grüßen an alle,

        Gaby

    • Gaby sagt:

      Guten Tag, Herr Steingrube und Mitlesende,

      Sie haben völlig Recht mit Ihrer Mahnung, wir sollten uns nicht instrumentalisieren lassen. Mich „benutzen“ zu lassen oder Euch zu „benutzen“, liegt auch ganz und gar nicht in meiner Absicht, sondern ich wollte gestern schlicht und einfach mitteilen, dass ich Menschen kenne, die seit dem Ausbruch dieser Wirtschaftskrise (Herbst 2008) ein ziemlich merkwürdiges (!) Konsumverhalten an den Tag legen, sogar mein ausgesprochen nüchterner Ehemann ist seit Anfang dieses Jahres davon betroffen. Menschen, die früher ihr Geld beieinander gehalten haben, die stolz darauf waren, Puristen zu sein, geben es nun mit vollen Händen für allerlei scheinbare Wertanlagen bzw. absolut unnötige Kinkerlitzchen aus, als ob es kein Morgen mehr geben würde.

      Es liegt in der Natur der Sache, dass ich nur aus meinem Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis erzählen kann, deshalb sind meine Beobachtungen nicht repräsentativ und sie beziehen sich auch nur auf diejenigen Menschen, die derzeit noch reichlich liquide sind und sich zudem in einem fortgeschritteneren Alter befinden (50 plus und aus dem „Gröbsten“ raus). Aber das sonderbare Verhalten einiger Menschen meines täglichen Dunstkreises zeigt mir, dass eine Wirtschaftskrise nicht allein zum Angstsparen führt, sondern auch eine gegensätzliche Reaktion auslösen kann, nämlich das Angstkonsumieren, angetrieben durch die deutsche Seele zerfressende Panik vor Inflation. Für mich ist das eine völlig neue, sehr überraschende Erfahrung, weil ich bisher ganz selbstverständlich annahm, dass Menschen in Angst noch sparsamer werden, als sie es ohnehin schon waren. Diese persönliche Erfahrung wollte ich Euch gestern mitteilen.

      Es sind meiner Einschätzung nach weniger die Journalisten, die die Menschen mit ihren Propaganda-Artikeln dazu anstiften, in dieser schweren Wirtschaftskrise atypisch zu konsumieren, sondern es ist vielmehr die innere Angst der noch liquiden Menschen um ihre wirtschaftliche Zukunft, die in ihren Köpfen ein absurdes Konsum-Theater in mehreren skurrilen Akten erzeugt.

      Im Gegensatz dazu glaube ich selbstverständlich nicht, dass Menschen, die jeden Monat bedauerlicherweise gerade so über die Runden kommen, dem Angstkonsumieren verfallen. Ich denke, hier wird viel eher das Angstsparen und der tägliche, per fehlgeleiteter Ökonomie erzwungene Verzicht im Vordergrund stehen. Arm zu sein in einem reichen Land ist die Hölle auf Erden schlechthin und ich verabscheue die real existierende, ständig wachsende Armut in Deutschland seit Jahren Tag für Tag! Ich versuche ernsthaft, etwas an den ökonomischen Ungleichgewichten dieser Republik zu ändern mit Hilfe der bescheidenen demokratischen Mittel, die mir politischerseits gestattet sind.

      Mit freundlichen Grüßen

      Gaby

      • Heiner sagt:

        Gaby:
        „und Frauen sind trotzdem die verachtesten Lebewesen im Kapitalismus, rangieren in ihrem Wert weit unter Hunden und Katzen…..
        Nichts für ungut… aber meines Erachtens nach leidest Du unter einer Kapitalismuspsychose.
        MfG

      • carolus sagt:

        hallo gaby,

        eigentlich wollte ich dir oben als antwort auf auf mein posting schreiben.aber dann habe ich diesen satz

        „Arm zu sein in einem reichen Land ist die Hölle auf Erden schlechthin und ich verabscheue die real existierende, ständig wachsende Armut in Deutschland seit Jahren Tag für Tag!“ in deinem posting an herrn steingrube gelesen.

        ich sehe es ähnlich,weil dieser unterschied ja nicht sein müsste.

        aber die stockkonservative elite in diesem land betrachtet alle,die nicht zu ihresgleichen gehören als wie herr sarrazin sagen würde schlechtes genmaterial,dass sich mit almosen abfinden soll.von daher wundert es mich nicht,dass sein buch ein erfolg wurde,denn die ängste von herrn jahnke teile ich,dass die rechte szene durch die einseitig die kapitaleigner bevorzugende wirtschaftspolitik den rechten die wählerstimmen hinzufügt, wie es ja in einigen ländern in europa jetzt schon der fall ist.

        ich werde nicht kriminell.das habe ich als kind beim kaugummiklauen gemacht und dass ist geschichte.vor allem wäre ich dann nicht besser als die,die den kapitalismus als wirtschaftsform idealerweise missbrauchen,um sich die taschen zu füllen und nichts abgeben wollen geschweige denn den „schmuddelkindern“-auch wenn sie noch so intelligent sind- aufstiegschancen verschaffen wollen.

        gruss c.

      • Gaby sagt:

        Lieber Heiner und Mitlesende,

        nun denn, so möge mir gestattet sein, mich zu erklären:

        Ab Mitte des 18. Jhr. begann für Frauen eine ziemlich unschöne Epoche, heraufbeschworen und diktiert von den erbarmungslosen Konkurrenzkräften des entstehenden kapitalistischen Weltmarkts und der damit zwingend einhergehenden Teilung des gesellschaftlichen Lebens in unbezahlte Reproduktionsarbeit und Lohnarbeit. Hier befindet sich der Dreh- und Angelpunk dessen, was wir seither und bis heute „die Frauenfrage“ nennen.

        Alle gesellschaftlich notwendigen Arbeiten, die aber kapitalistisch nicht fassbar sind (tote Kosten), wurden seit dieser Zeit nachweislich peu á peu den Frauen zugeschoben, also Hausarbeit, Kinderaufzucht und -erziehung, die Pflege kranker Verwandten, die Pflege gesellschaftlicher Kontakte etc. pp. Alle diese Arbeiten kosten nur Geld und bringen unmittelbar keine bare Münze ein. Alles, was im Kapitalismus keinen Gewinn abwirft, ist automatisch minderwertig und wer kein eigenes Geld verdient, ist automatisch ein Kostgänger, ein Parasit. Es entstand alsbald die noch heute gültige, stark diskriminierende Formel: Frau = Natur, Mann = Kultur. Eine solch strikte Trennung und Bewertung der Geschlechter zu Ungunsten der Frauen hat es nie zuvor in der Geschichte der Menschheit in diesem groben Ausmaß gegeben.

        Seit Mitte des 18. Jhr. wird den Frauen zum ersten Mal in ihrer jahrtausendealten Geschichte ernsthaft Minderwertigkeit unterstellt und das ist bis heute so geblieben, sonst würde wir uns nicht mit solchen Dingen wie Feminismus, Emanzipation, Gleichberechtigung, Gleichstellung im Arbeitsleben, Genderproblematik, weibliche Diskriminierung, fehlende Frauen in Führungspositionen etc. pp. beschäftigen und ziemlich halbherzig nach Lösungen suchen, die sich im reichen Deutschland ja nicht einmal in der ausreichenden Zurverfügungstellung von Kinderbetreuungsplätzen positiv nieder schlagen.

        Es ist doch sehr, sehr merkwürdig, wie schwer sich die modernen Gesellschaften mit ihren Frauen tun; es ist gerade so, als ob sich die Hälfte der Menschheit überhaupt nicht reibungslos in die Maschinerie der Profitvermehrung eingliedern ließe und das liegt Weißgott nicht an den Frauen, sondern am modernen warenproduzierenden System mit all seinen stummen, rein auf Profitmaximierung bezogenen Zwängen, in dem Frauen stets ein strukturelles Ärgernis darstellen, denn ihre bloße Existenz erinnert das selbstsüchtige Konkurrenzsubjekt dauernd daran, dass es in der Welt etwas gibt, das sich dem Totalitätsanspruch des kapitalistischen Selbstzwecks entzieht, Geld kostet und obendrein auch noch Scherereien macht.

        Darüber nachzudenken und ein paar erklärende Bücher zu lesen, hat nichts mit Kapitalismuspsychose zu tun, sondern damit, dass mich interessiert, warum wir Frauen eine mehr oder weniger schizophrene Stellung im vor allem von Männern betriebenen Kapitalismus einnehmen und wie es dazu kommen konnte, uns das Etikett „minderwertig“ anzuhängen und somit auch alle gesellschaftlich nötigen, aber unbezahlten Reproduktionsarbeiten als minderwertig, als Weiberklimbim, abzutun. Selbst Ex-Kanzler Schröder, ein Sozialdemokrat, war sich nicht zu schade, Familienpolitik als Gedöns zu diffamieren. In diesem widerlich gleichgültigen Ton reden gebildete Menschen nicht einmal von und zu ihren Haustieren!

        Bis denne,

        Gaby

      • globalnote sagt:

        Liebe Gaby,

        In meinem Verständnis ist es eine sehr viel ältere Geschichte der Benachteiligung der Frauen in der Gesellschaft, die schon im Altertum zu beobachten war und sich nahtlos in den Kapitalismus hinüber bewegt hat. Sie ist in Religionen, wie dem Christentum oder genauso im Islam verankert. Selbst Marx hat seine Jenny nicht besonders gut behandelt. Und nach dem Code Napoleon konnten Frauen keine eigenen Konten haben, wie heute noch in vielen islamischen Ländern.

        Natürlich hat der Kapitalismus noch vieles schlimmer gemacht. Mit der immer stärkeren Ausbeutung der Männer in der Arbeitswelt hatten die nur noch ihre Frauen unter sich. Mich interessiert vor allem, warum die Diskriminierung der Frauen in Deutschland nach vielen vergleichenden Statistiken, die auch im Infoportal immer wieder zu finden sind, noch ausgeprägter ist als in sehr vielen Vergleichsländern, besonders schlimm in der Lohndiskriminierung und bei den Renten. Meine eigene Frau, als sie 1969 nach Deutschland heiratete, beobachtete, daß sie immer wieder selbst unter höher gebildeten Bekannten nach ihrem Beruf gefragt wurde und daß sie – obwohl wie ich von akademischem Ausbildungsstand – offensichtlich als minderwertiger eingestuft wurde, nur weil sie in Deutschland nicht gleich einen entsprechenden Beruf fand und weil sie auch noch ein Kind zu erziehen hatte. Solche Fragen waren ihr in ihrem Heimatland nie gestellt worden.

        Ich habe ja schon öfters meine eigene Erklärung für die deutsche Besonderheit geliefert. Sie liegt darin, daß die Deutschen nach zwei verlorenen Weltkriegen, einer Rieseninflation und einer Großen Depression immer unsicherer geworden sind und materielle Werte immer größere Bedeutung bekamen und damit der Kapitalismus in Deutschland mehr als in anderen Ländern Einzug nehmen konnte und seelenzerstörend wurde. Die „Soziale Marktwirtschaft“ war offensichtlich nur eine zeitweise Verirrung geboren aus der Notwendigkeit, nach dem Zweiten Weltkrieg von der Arbeiterschaft für den Wiederaufbau harte Lohnverzichte einzufordern (daher die Mitbestimmung), während die Kapitaleigner ihr Eigentum ausbauten, und dann mit einem sozialen Anstrich den Kommunismus abzuwehren.

        Dabei hat das „Soziale“ in dieser Marktwirtschaft den Frauen allerdings sehr wenig genützt und ist ihnen weitgehend vorenthalten worden. Das war schon gleich nach dem Krieg so, als die Trümmerfrauen begannen, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen und auch sonst die gefallenen oder in Kriegsgefangenschaft sitzenden Männer durch harte Arbeit zu ersetzen. Das ist ihnen nie entgolten worden. Die Kriegswitwen hatten ein entsetzliches Schicksal, weil sie ohne den „Ernährer“ (ja, so war der Ausdruck) auf den Staat angewiesen waren, der ihnen den hohen Blutzoll aus dem Weltkrieg nie auch nur teilstweise entgolten hat. Ich kann in meiner eigenen Familie ein Lied davon singen. Von daher ist es eine ziemlich gerade Linie bis in die Neuzeit. Der größere kapitalistische Druck in Deutschland hat zu mehr Frauendiskriminierung geführt. Wer erinnert sich noch an die „Leichtlohngruppen“, die eigens eingeführt wurden, um Frauen schlechter zu bezahlen.

        Nun baden wir das alles mit einer miserablen Demographie aus und auch mit miserabler Bildung, weil die Frauen sich schon zwischen Kinderaufzucht (ohne ausreichende Kindergartenplätze) und Beruf zerreißen müssen. Wir baden es auch aus, weil deutsche Frauen im großen Unterschied zu den skandinavischen generell mangels gleicher Berufschancen im Nachteil sind und daher nicht ihren vollen Beitrag zu einer erfolgreichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung leisten können.

        Im Kommunismus wurde übrigens auf Frauen eher noch weniger Rücksicht genommen. Schwere Männerarbeit, zu der sie aus natürlichen Gründen weniger geeignet sind, wurde auch von ihnen erwartet, beispielsweise in der UdSSR oder bis heute in China. In der DDR haben sich die Frauen ebenso zwischen Beruf und Familie zerreißen müssen, mit noch schlimmeren demographischen Folgen als heute in Deutschland zu beobachten.

        Der einzige Lichtblick kommt wundersamerweise wieder aus der Demographie. Im deutschen Zeitalter der 1-Kind-Familie werden Mädchen mit den gleichen Bildungschancen wie Jungen versorgt und die Eltern erziehen sie sehr oft so, daß sie sich wie Männer durchsetzen können. Das macht dann allerdings wieder den Männern Angst, so daß daraus nicht selten ein Ehehindernis wird.

        So viel zu diesem leidigen Thema von mir.

        Joachim Jahnke

  6. Gaby sagt:

    Lieber Herr Dr. Jahnke und liebe Mitlesende,

    ich danke Ihnen sehr für Ihre Worte. Leider ist es noch immer so, dass selbst bedeutenden Dichtern, Philosophen und Politikern das logische Denken abhanden geht, sobald sie sich mit einer Frau beschäftigen. Bei Ihnen ist dieses seltsame Phänomen glücklicherweise nicht feststellbar.

    Es stimmt, dass die Diskriminierungen der Frauen nicht erst seit der Einführung des Kapitalismus stattfinden. Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang das Buch „Evas Töchter – Die weibliche Seite der Geschichte“, geschrieben von der finnischen Historikerin Kaari Utrio. Vom Altertum bis heute wird erklärt, wie sich das „Wesen der Frau“ über all die Jahrhunderte unter mannigfaltigen Vorurteilen, Zwängen und Repressalien entwickelte. Nach dieser Lektüre wird sich niemand mehr wundern, warum die Hexenverbrennungen ausgerechnet in die Epoche des Humanismus fallen und die Französische Revolution den Akzent auf die Brüderlichkeit und nicht etwa auf die Schwesterlich- bzw. Menschlichkeit setzte.

    Ihre Beobachtungen, insbesondere im Zusammenhang mit Ihrer Gattin, kann ich bestätigen. Da hat sich bis heute nichts verändert. Es ist sehr wichtig, dass eine Frau einen Beruf hat, sich also idealerweise selbst ernährt. Nur-Hausfrau geht gar nicht und eine Frau, die darüber hinaus zwei, drei Kinder hat, gerät leicht in den Verdacht, sich auf Kosten des Ehemannes einen schönen Lenz zu machen. Geht sie hingegen arbeiten, gilt sie als Rabenmutter und vernachlässigt selbstverständlich die Kinder und die Hausarbeit. Wenn das keine schizophrene Denke ist!!! Kein Wunder, dass sich so manche junge Frau dazu entschließt, erst gar nicht zu heiraten, geschweige denn Kinder zu gebären, denn unter den jungen Frauen hat sich längst herum gesprochen, dass sie selbst den oft unlösbaren Konflikt zwischen Berufstätigkeit und Familienarbeit ausbaden müssen.

    Dem Christentum stehe ich zwar sehr distanziert gegenüber, aber Tatsache ist, dass die Elemente „Gleichheit“ und „Nächstenliebe“ es ermöglichten, dass sich die abendländischen Frauen ab Mitte des 19. Jhr. relativ emanzipieren konnten.

    Leider befindet sich die Frauenbewegung seit den 1990er Jahren auf dem Rückzug. Die Frau soll sich wieder auf ihre „Natur“ besinnen, brav, nett, adrett und angepasst sein. Die Mädchen werden heute zum Karrierefeminismus erzogen. Das führt zum Verstummen vieler Mädchen im Laufe ihrer Pubertät, wie es die beiden Psychologinnen Carol Gilligan und Lyn Brown in den 1990er Jahren erforschten. Das Verstummen der Mädchen zieht den raschen „Seelentod“ nach sich; die jungen Frauen „verstummen“ für immer, sind jedoch top an die Maßgaben der Industrie und Dienstleister angepasst. An meinem Arbeitsplatz habe ich jeden Tag mit diesen gespenstisch entseelten Frauen zu tun.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13684925.html

    Wie jämmerlich die gesellschaftliche Situation moderner Frauen in Wahrheit ist, lässt sich hier recht übersichtlich studieren.

    http://www.bpb.de/themen/FAI632,0,0,Wie_weiter_%96_offene_Fragen_und_neue_Positionen.html

    Es ist mir ehrlich gesagt auch ein Rätsel, warum Deutschland mit seinen Frauen offensichtlich mehr Probleme hat als andere hochentwickelte Gesellschaften. Ihr Erklärungsversuch kommt mir plausibel vor. Allerdings gab es in Deutschland auch mal die Biedermeier-Zeit (1815 – 1845), die zu einem ziemlich unnatürlichen „Wesen der Frau“ führte; an diesen plüschigen Kitschbildern knabbern wir heute noch. Die Kreation der „Rabenmutter“ ist beispielsweise ein Konstrukt, das geradewegs der Ideologie des Biedermeiers entsprungen sein könnte. Zum romantischen Rollenverständnis des bürgerlichen Biedermeiers, das lange über das Jahr 1848 hinaus quicklebendig in unseren Köpfen spukte, passt am allerwenigsten die Fabrikarbeiterin und die Trümmerfrau. Beide Tätigkeiten müssen in einem Volk, das das bürgerliche Heim und die holde Weiblichkeit zum größtmöglichen Glück verklärt, den insgeheimen Hass der Gesellschaft auf sich ziehen, denn wer lässt sich schon gerne den Spiegel vor’s Gesicht halten, um darin seine zerbrochenen Lebensträume zu erblicken? Lohnarbeiterinnen und Trümmerfrauen waren einst diese wandelnden Spiegel.

    Was Sie über Karl Marx schreiben, stimmt und es ist wahr, dass der Kommunismus nicht gerade zimperlich mit den Frauen umgegangen ist. Das wollen zwar viele Menschen nicht wahr haben, aber Fakt bleibt Fakt.

    Alles in allem bin ich sehr glücklich, in Ihnen, Herr Dr. Jahnke, einen so überaus sachlichen und kundigen Gesprächspartner gefunden zu haben. Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit, schon gar nicht in Deutschland, denn beim Thema „Frauen“ schaltet die Gesellschaft allzu gerne ihr geistiges Licht aus – das gilt für beide Geschlechter!

    Mit herzlichen Grüßen

    Gaby

  7. Gaby sagt:

    Guten Tag, Carolus und Anwesende,

    erst einmal herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

    Ich denke, die Gefahr ist real, dass Deutschland einen ordentlichen Rechtsruck erfährt. Das konnte ich beobachten, nachdem Kanzlerin Merkel den Griechen öffentlich ein gewisses Laissez-fair unterstellte. Ja, da haben etliche meiner Bekannten ordentlich über die Griechen gefeixt und gewitzelt und mittlerweile lachen und grinsen sie süffisant über die Spanier, Portugiesen, Italiener und Franzosen. Wir sind mental also wieder in den 1960/70er Jahren angekommen, als Gastarbeiter auf offener Straße beschimpft werden konnten, ohne dass daran Anstoß genommen wurde. Ich unterstelle meinen Bekannten zwar keinen Rechtspopulismus, aber ich werfe ihnen naive Gedankenlosigkeit vor, die richtig gefährlich werden kann.

    Außerdem halte ich es für eine grob fahrlässige Anmaßung, dass wir Deutschen den Ländern Europas indirekt diktieren wollen, wie sie ihre Staatshaushalte zu führen haben. Dass das deutsche Wirtschaftsmodell nicht auf alle Staaten Europas übertragbar ist, liegt auf der Hand, sofern man ein bisschen von Ökonomie versteht. Die Erfahrung zeigt außerdem, dass es im Kleinen wie im Großen immer gefährlich ist, seine Partner nicht ernst zu nehmen, sie gar auf die Stufe kleiner Kinder herabzuwürdigen.

    In Deutschland kommt erschwerend noch ein gewisser sozialer Autismus hinzu, der sich beispielsweise darin äußert, dass Hartz-IV vor allem in akademisch gebildeten Kreisen, also bei den hochbezahlten Angestellten meines Arbeitgebers durchaus begrüßt wird und es auch begrüßt wird, dass wir einen wachsenden Niedriglohnsektor haben mit der Begründung, dass dumme Leute und Versager froh sein können, dass sie überhaupt Arbeit kriegen. Um sie von der Straße fernzuhalten ist es sogar recht und billig, dass der Staat ihre Löhne aufstockt.

    Auch solchen Äußerungen liegt ein gewisser Rassismus, also eine negative Wertung der Menschen zugrunde und ebnet den Weg, wachsende Teile unserer Gesellschaft nicht mehr als Teil der Gesellschaft zu tolerieren mit allen destruktiven Konsequenzen, die daraus der Gesamtgesellschaft erwachsen.

    Nun denn, hoffen wir das Beste für Deutschland!

    Viele Grüße

    Gaby

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: