2515

global news 2511 18-10-11: Wenig Lebenszufriedenheit in Deutschland

Hier zum Text

4 Responses to 2515

  1. Georg Hausmann sagt:

    Welcher Punkt rechts aussen, wo Irgendwas wie l [] x dransteht rechtfertigt, dass eine solch krumme Kurve erzeugt wird? Schon in meiner Jugend vor 50 Jahren habe ich mir angewöhnt, die Augen zuzukneifen und das spärliche Rest-Bild zu betrachten. So auch hier: es sieht eher nach einer linear steigenden Funktionalität aus. Rechts aussen ist da ein Punkt, dén man ganz besonders und genau betrachten muss, weil er allein durch seine Existenz lehrt, dass es auch andere Wirklichkeiten gibt.

    • globalnote sagt:

      Sie geheimnissen da viel zu viel in den Punkt, der einfach Lux oder Luxemburg markiert. Die Kurve ist nicht linear, sondern ist die zu erwartende gebogene Linie, die dem Durchschnitt der Punkte auf der x-/y-Achse entspricht. Luxemburg hat bekanntlich ein sehr hohes BIP/Kopf und auch eine relativ hohe Lebenszufriedenheit und liegt deshalb so weit draußen. Aber auch ohne Luxemburg würde sich keine gerade Linie, sondern nur eine etwas weniger gekrümmte Kurve ergeben.

  2. Manfred sagt:

    Wohl niemand wird wegdiskutieren können, dass das soziale Umfeld (Lebens- und Arbeitsbedingungen) den Menschen prägt. Das soll auch nicht als neue Erkenntnis herausgestellt werden, sondern vielmehr, dass die Daten u.a. eigentlich deutlich die politischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen vergangener Jahre aufzeigen. Was lange absehbar war, scheint nun auch im sogenannten „Bildungsbürgertum“ (z.B. die Generation Praktikum junger Akademiker) messbar angekommen zu sein: die „Schönfärbereien deutscher Politiker mitsamt ihren Vordenkern“.

    Der von der Politik fälschlicherweise immer wieder propagierte Wirtschaftsboom zieht auch an ihnen vorbei. Auch sie werden immer mehr zu Verlierern am Arbeitsmarkt neben denen, die ohnehin bereits seit Jahren in prekären Arbeitsverhältnissen feststecken wie der Leiharbeit, den Mini- und Midijobs, den unbefristeten Arbeitsverhältnissen ohne wirkliche Perspektive auf eine Festanstellung. Diejenigen, die eine Festanstellung haben, sehen sich einer immer größer werdenden Arbeitsverdichtung am Arbeitsplatz ausgesetzt, die einfach nur auf Dauer krank machen muss.

    Psychischer Stress am Arbeitsplatz, so belegen heute immer mehr und eindeutige Untersuchungen von Krankenkassen ist zwar auch eine individuelle Angelegenheit des Arbeitnehmers. Beängstigend in diesem Zusammenhang ist aber der seit Jahren anhaltende hohe Anstieg psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz, was eben auf extreme Arbeitsverdichtung hinweist, und nicht wie Arbeitgeber gerne „standardmäßig“ behaupten, Arbeitsänderungen am Arbeitsplatz seien ganz normal, wohlwissend dabei, dass sie mächtig mauern und sich ihrer Verantwortung mit solchen schwammigen Argumenten entziehen und tatsächlich am liebsten keinen Euro in präventive Maßnahmen zum Gesundheitsschutz investieren wollen. Dazu passen auch Erfahrungsberichte von Betriebsräten, die häufig ihren Arbeitsgebern ohnmächtig gegenüberstehen, wenn diese den Gesundheits- und Arbeitsschutz in ihren Unternehmen zum Thema machen wollen, weil diese dreist behaupten, „bereits alles zur menschengerechten Arbeitsgestaltung und damit zum Wohle der Mitarbeiter getan zu haben“. Überdies wehren sich Arbeitgeber nicht selten mit Händen und Füßen gegen eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung in ihren Unternehmen, weil es Mängel im Gesetzestext gibt und mancher Arbeitgeber ohne eindeutige Gesetzesvorlage nur außerordentlich schwer von der Notwendigkeit eines besseren Gesundheits- und Arbeitsschutz zu überzeugen ist.

    Wohin diese Entwicklung gesellschaftlich hinaus laufen könnte, ohne sich öffentlich aktiv zu artikulieren und zu positionieren, also mit demokratischen Mitteln zur Wehr zu setzen, dürfte eigentlich auch nicht schwer zu interpretieren sein, wenn man nicht allein in der Welt der „Fernsehdemokratie“ zu Hause ist. Die macht nämlich nur dumm und dämlich. Dagegen lobe ich mir das Infoportal.

  3. langweiler sagt:

    die einen werden krank weil sie zu viel arbeiten und die anderen weil sie keine arbeit haben. in welchem kranken system leben wir eigentlich?

    aber mit krankheit lässt sich auch gut verdienen. wir brauchen mehr psychopharmaka um das volk zu betäuben. „opi um fürs volk“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: