2509

global news 2509 10-10-11: Bankenkrise ohne Ende?

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3 Responses to 2509

  1. EuroTanic sagt:

    Warum verstaatlichen wir nicht die Banken die noch Gewinne machen und genügend Kapital akkumuliert haben und lassen die anderen pleite gehen? Dann könnte der Bürger auch mal seinen Schnitt machen 😀

  2. Gaby sagt:

    Hallo in die Runde,

    derzeit inflationiert etwas für unser selbstgefälliges Establishment völlig unerwartetes, nämlich die Volkswut.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,790509,00.html

    Es ist lobenswert, dass uns SPON auf dem Laufenden hält, aber wie beschränkt die Berichterstatter sind, merke ich an Vokabeln wie „karnevalistischer Klamauk“ und „etabliertere Demonstranten“, die sich auch noch, man staune, zusammen tun. Na so was! Dürfen die das überhaupt?

    Nicht allein die Spiegel-Griffel verstehen den Ernst der Lage nicht, sonst würde nicht zu berichten sein: „Die Gewerkschaften haben lange debattiert, ob sie sich den Aktivisten anschließen sollten.“ Meine Güte, Genossen, was denn sonst?! Und schwupps haben sie sich eingefangen, was sie schon lange verdienen: „Die Gewerkschaften dürfen keine Entscheidungsbefugnis über die Proteste haben.“ Richtig so!

    Nun machen wir einen Ausflug in die Niederungen kleinkarierten Denkens: „Viele kritisieren, dass die Aktivisten keine ‚Agenda‘ haben, keine Liste von Forderungen.“ Und obendrein ärgert sich das „Wall Street Jounal“ darüber, dass sich die Zeitung „Occupied Wall Street Journal“ nicht an die Regeln konservativer Berichterstattung hält. Wei oh wei, diese Damen und Herren haben wirklich gar nichts verstanden, auch nicht die Reporter und Journalisten, die jetzt auf einmal so tun, als seien sie gut Freund mit den Aktivisten, dabei wolle sie nichts anderes, als mittels der Not der Massen Geld verdienen.

    Für den 15. Oktober 2011 sind Demonstrationen in Frankfurt/Main, Berlin und Köln geplant. Regierungen dieser Welt, eure Völker halten nicht mehr still, sie lassen sich euer Finanzgemurkse und Politgemauschel nicht mehr gefallen, sie wollen nicht mehr mit erbärmlichen Brosamen davon gejagt werden, sondern ihren gerechten Anteil vom Kuchen, ihren gerechten Anteil an den Erträgen ihrer Volkswirtschaft, sie wollen einen menschenwürdigen Platz in ihrer Gesellschaft einnehmen, sie wollen, dass ihre angeborenen Menschenrechte nicht von einer Handvoll Kapitalisten mit Füßen getreten werden. Die Menschen wollen, dass der Kapitalismus wieder menschenfreundlich wird. Macht eure Marktwirtschaften sozial, dann habt ihr wieder Ruhe!

    Schönes Wochenende

    Gaby

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