2475

global news 2475 25-08-11: Das ewige Leid mit den verlogenen Konjunkturumfragen und den Presseerklärungen

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4 Responses to 2475

  1. Manfred Steingrube sagt:

    Unter Licht betrachtet, sind solche theoretischen Angaben wie „Anschaffungsneigung“ höchst bedenklich, wenn nicht sogar unehrlich. Es ist auch meine Meinung, dass es statistischer Blödsinn ist, dem Lesenden suggerieren zu wollen, dass durch eine „Anschaffungsneigung der Deutschen“ der Verlust wieder kompensiert wird. Statistiken müssen ehrlich die Realität abbilden, aber keine Fiktion. Sollte das GfK tatsächlich herausgefunden haben, dass die Deutschen demnächst mehr Einkaufen wollen, so bildet das weder die statistische Realität noch die Lebensrealität ab, weil sich Fiktionen im Nachhinein auch anders darstellen können. Die „Anschaffungsneigung der Deutschen“ fließt auch darüber hinaus in keine Gesamtrechnung ein.

    Mich erinnern diese Angaben an einen Meteorologen, der das Wetter für die Bundeskanzlerin vorhersagen soll, weil diese in den Urlaub will: Obwohl die Vorhersage eigentlich von „aufkommenden Tornados“ sprechen müsste, sagt dieser Sonnenschein und einen wolkenfreien Himmel voraus.

  2. Heiner sagt:

    GFK übersetzt heißt:
    Gesellschaft für Konsumentenverblödung!
    Und für solches Geschreibsel werden auch noch Redakteure bezahlt!!
    http://www.focus.de/finanzen/news/gfk-konsumklima-schnell-das-geld-ausgeben-bevor-es-wertlos-wird_aid_658717.html
    MfG

  3. Gaby sagt:

    Hallo in die Runde,

    Anfang der 1990er Jahre bin ich völlig erbost aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil es mir unfassbar war, dass alte vatikanische Männer in nach Mottenkugeln müffelnden Frauenkleidern rund 300 Jahre brauchen, Galileo Galilei öffentlich zu rehabilitieren. Aber das war nur die Initialzündung, die eigentlichen Gründe lagen darin begründet, dass ich mit der gesamten christlichen Lehre bereits als Kind nichts anzufangen wußte. Das Christentum ist meiner Meinung nach eine Religion für Dummköpfe! Die liberalen Lehren der Gnostiker (= Erkenne dich selbst, das ist der einzige Weg zu Gott) sind mir wesentlich sympathischer.

    Je länger ich mich heute mit dem Kapitalismus, seiner Historie und Gegenwart beschäftige, desto krasser habe ich den Eindruck, es schon wieder mit einer völlig undurchsichtigen Religion, einer menschenschädlichen Ideologie zu tun zu haben. Das Kapital ist Gott, der Markt das Universum und die Wirtschaftssubjekte des Kapitals Kinder. Ebenso, wie die christliche Religion voller Mysterien steckt, die einem aufgeklärten, demokratischen Menschen heutzutage kaum glaubhaft vermittelbar sind, so steckt auch der Kapitalismus voller schlecht vermittelbarer Mystifikationen, Wunderheilungen (= unsichtbare Hand), Weissagungen (= Konsumklima-Institute etc.), Hoffnungen, Zeremonien (= Konsumzwang) und aktive Gebete, die Aktienkurse und Profite doch bitte, bitte steigen zu lassen.

    Es gibt sogar eine kapitalistische Hölle, und die heißt, völlig real existierend (!!), Selbstentfremdung, Selbstzerstörungssucht per Drogen, Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Ausgrenzung.

    Die Crux ist, dass ich dem besonders grausamen, neoliberalen Kapitalismus meine Mitgliedschaft nicht kündigen kann. Diese Erkenntnis tut mir mittlerweile Tag für Tag bitter weh und dieses permanente „Leid mit den verlogenen Konjunkturumfragen und Presseerklärungen“ erscheint mir wie eine Erbsünde der Neoliberalen, die wir, wie Schei.. am Schuh, nicht los werden, solange das mir so verhasste Wirtschaftssystem existent ist, dessen einziges Ziel es ist, Geld von unten nach oben zu schaufeln. Pfui das!

    Ein schönes Wochenende wünscht

    Gaby

    • hellmut franz sagt:

      frau gabi: grossartig. ein beispiel von vielen: südafrika. ca 1988 15.000 morde und 22.000 vergewaltigungen, die evg. kirche unterstützte mit dt. kirchenst.-geldern die anti.apartheit.- vor ca 5 jahren warens dann 25′ morde und 57′ vergewaltigungen. sowas nennt man wohl steigerung der leistungskraft. hörte man sowas je in den qualitätsfreien medien??-ich jedenfalls stieg aus der evg. k. viel zu spät aus. dieses geseiere und weinerliche gedöns: oder ist gott als „frau“ zu sehn? und wieviele gibts da: der LIEBE g. – “ le b o n dieu „…“christus starb, es kam die kirche, die idee wurde ideal verwaltet“.- hf

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