2472

global news 2472 23-08-11: Globale Erwärmung: Fauna und Flora fliehen pol- und aufwärts

Hier zum Text

Advertisements

20 Responses to 2472

  1. rockenergy sagt:

    Danke, Herr Dr. Jahnke, hier besonders dafür, daß Sie das Thema wieder aufgreifen entgegen all’ des Nonsens, den die Skeptiker dem mainstream angedeihen lassen.

    Die Skeptiker heißen englisch Deniers: Verweigerer, das paßt etwas besser, denn das Verweigern ist Programm und besteht darin, auf Teufel komm raus jegliche wissenschaftliche Beweise nicht etwa ernsthaft zu hinterfragen, ihnen gesunde Skepsis entgegenzubringen, sondern dieselben mit Hilfe pseudowissenschaftlicher Thesen so umzudeuten, daß bzw. bis sie in ihr Konzept passen; insofern geschieht hier Ähnliches wie es die Herren Neo und Lib in Sachen Schulden, Inflation und Währungen jeden Tag, den der Herr werden läßt, produzieren. Und wenn die noch so abstruse These mal in den Mühlen der mainstream Medien verankert ist, ist es schwer, sie wieder los zu werden.

    Aus Sicht der Mengenlehre überlagern sich die jeweiligen Mengen nahezu kongruent. Gemein ist beiden auch, sich, so in die Enge getrieben, mit einem „Achtung: Verschwörung!“ aus der Affäre ziehen zu wollen.

    Die Migration der Fauna und Flora, wie von Ihnen beschrieben, wird seitens der Deniers sicher schwer zu widerlegen sein.

    Oder doch? Vielleicht kommt einer auf die Idee und begründet die Wanderung mit einem simplen „dem Dünger hinterher“!

    caw

  2. Manfred Steingrube sagt:

    Die Fakten sprechen für sich. Eine besorgniserregende Entwicklung für alle Lebewesen, die sich da tendentiell bedrohlich bereits seit Jahrzehnten abzeichnet. Sämtliche Naturkatastrophen (Ausnahme: Erdbeben) sind auf wetterbedingte Ursachen zurückzuführen. Eine sichtbare Folge der Erderwärmung ist das Abschmelzen der gigantischen „Eisberge“ am Nordpol oder die der Alpinen-Gletscher. Die ständig zunehmenden tropischen Stürme, die Klimaextreme wie Hitze und Kälte, ja bis nach Nordafrika, Dürreperioden in Asien und Afrika (teilweise auch in Europa – Spanien) und Überschwemmungen in Asien, Afrika, Europa, sind starke Indizien für eine globale Erderwärmung. Tiere und Pflanzen reagieren längst. Nicht nur der Eisbär am Nordpol muss ums Überleben kämpfen. Selbst in Deutschland sind viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, weil sich durch die Erderwärmung ihr Lebensraum dramatisch verändert. Zwar wird sehr häufig gesagt, dass die Natur sehr anpassungsfähig sei, und das ist auch bis zu einem gewissen Grad richtig, doch verheißt die Klimaentwicklung insgesamt trotzdem nichts Gutes, wenn nicht sinnvolle Maßnahmen zum Klimaschutz noch wesentlich schneller ergriffen werden und die Menschen sich nicht von Klimaskeptikern wie z.B. Alvo von Alversleben negativ beeinflussen lassen, sondern auf den eigenen Verstand und den eigenen Erfahrungen und meinetwegen auch das „Bauchgefühl“ hören.

    Alvo von Alversleben

    Und der Meeresspiegel?
    Nachdem wir uns nun überzeugt haben, daß die vorausgesagte Klimaerwärmung durch CO2 gar nicht droht, – ihre Theorie ist „faulty science“ – fehlerhafte Wissenschaft, wie Präsident Bush sie genannt hat, – und nachdem die Satellitenmessungen zeigen, daß der Temperaturanstieg gar nicht stattfindet – können wir die Frage des Meeresspiegelanstiegs ziemlich schnell erledigen – er findet auch nicht statt.

    Pegelmessungen über 3 Jahrzehnte in Tuvalu, einem kleinen pazifischen Inselstaat, und in Diego Garcia, dem englischen Flottenstützpunkt mitten im Indischen Ozean, zeigten keine Veränderung des Meeresspiegels. (Bild 6) Lediglich von Zeit zu Zeit, wenn der Wind den El-Niño-Strom nach Osten trieb, sank der Meeresspiegel für einige Zeit um bis zu 30 cm, um anschließend zu normalen Werten zurückzukehren. (Eine dpa-Meldung über den drohenden Untergang von Tuvalu, die ich in der Badischen Zeitung fand, habe ich auf Grund meiner Informationen beanstandet, und 3 Tage später druckte die BZ einen Widerruf, nachdem sie mit dem Konsul von Tuvalu gesprochen hatte).

    Zu dieser Behauptung nimmt Prof. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Stellung

    Alvensleben greift hier zu einem klassischen Trick der „Klimaskeptiker“: drei Einzelpunkte sollen einen globalen Trend widerlegen. Selbstverständlich ist bekannt, dass der Meeresspiegel nicht global gleichmäßig steigt und an vielen Orten sogar absinkt, da der lokale Meeresspiegeltrend auch von den tektonischen Bewegungen der Kontinente und von Änderungen in der Ozeanzirkulation abhängt. Wissenschaftlich hat Herr Alvenslebens Absatz daher keinerlei Aussagekraft über einen möglichen anthropogenen Trend, aber er ist publikumswirksam.

    Drei generelle Anmerkungen zum Meeresspiegel.

    (1) Der anthropogene Meeresspiegelanstieg beginnt sehr langsam, weil der Ozean eine große thermische Trägheit hat und anfangs nur die Oberflächenschichten von der Erwärmung erfasst werden. Auch das Grönlandeis reagiert nur sehr langsam auf eine Erwärmung. Deshalb steht uns der allergrößte Teil des Meeresspiegelanstiegs, der durch die bereits stattgefundene Erwärmung verursacht wird, noch bevor. Lokale Schwankungen sind daher bislang z.T. noch größer als der globale Trend. Meeresspiegelanstieg ist kein Frühwarnsignal einer Erwärmung, sondern überwiegend eine Spätfolge.

    (2) Es handelt sich aber um eine unausweichliche Folge: einfache Physik sagt uns, dass warmes Wasser mehr Volumen einnimmt (thermische Ausdehnung). Selbst wenn wir die globale Erwärmung in fünfzig Jahren gestoppt haben, wird der Meeresspiegel noch Jahrhunderte weiter ansteigen, bis sich auch die Tiefsee entsprechend erwärmt hat. Aus dieser Tatsache ergibt sich die Gefährdung für tiefliegende Inselstaaten – nicht aus lokalen Beobachtungstrends aus der Vergangenheit.

    (3) Dennoch ist der Anstieg des Meeresspiegels eine gemessene Tatsache. Im 20. Jahrhundert betrug er 10-20 cm (also 1-2 mm/Jahr) – die Unsicherheit ergibt sich aus der ungenauen Datenbasis. Erst seit 1992 gibt es exakte globale Messungen mit Satelliten-Altimetern. Diese zeigen einen Trend von knapp 3 mm/Jahr; der Anstieg hat sich also gegen Ende des 20. Jahrhunderts bereits deutlich beschleunigt.

    Nun zu Tuvalu.

    Die dortigen Pegelstationen werden vom australischen „National Tidal Centre“ unterhalten, allerdings ist dort erst seit März 1993 eine qualitativ hochwertige Station installiert. In dessen Bericht für Tuvalu vom Juni 2003 (www.ntf.flinders.edu.au) heisst es: The sea level trend to date is +5.4 mm/year (as compared to a global average of 1-2 mm/year) but the magnitude of the trend continues to vary widely from month to month as the data set grows. Accounting for the geodetic survey results, the trend is unchanged. A nearby gauge, with a longer record but less precision and datum control, shows a trend of +0.9 mm/year.

    Auf deutsch: der Meeresspiegel steigt auch in Tuvalu. Wer mehr wissen will, dem sei das Buch Sturmwarnung des britischen Journalisten Mark Lynas empfohlen, der die Geschichte vor Ort in Tuvalu recherchiert hat. Er beschreibt eindrucksvoll, mit welchen Problemen die Einwohner bereits heute durch den Meeresspiegelanstieg zu kämpfen haben. Die Betroffenen würden die Versuche eines deutschen Rentners, ihre Probleme von seinem trockenen Schreibtisch aus für irreal zu erklären, wohl als recht zynisch empfinden.

    Die Antwort ist aus September 2004. Sie hat deshalb nicht an Bedeutung verloren, sondern vielmehr zugenommen.
    Nachzulesen auf seiner Homepage.

  3. aristo sagt:

    Heute wurde bekanntgegeben, dass Daten von NASA-Satelliten keine Anzeichen für eine Erwärmung der Erde in den Jahren 2000 bis 2011 erkennen lassen. Zudem kam heraus, dass der weltbrühmte Ökologe Charles Monnet, seine alarmierenden Studien nicht wahrheitsgetreu verfasst hatte, er ist schlicht ein Schwindler.

    Der weltberühmte Ökologe wurde von seinem Arbeitgeber, dem US Bureau of Ocean Energy Management – bis zum Ende der eingeleiteten Untersuchungen vom Dienst suspendiert. Sein Büro wurde durchsucht, seine Rechner beschlagnahmt.

    ibtimes

    Klimawandel gab es schon immer! Gletscher kommen und gehen. Bis heute gibt es kein wissenschaftliches Experiment, das einen Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt und Erwärmung herstellen kann. Das sollte zu denken geben.

    • globalnote sagt:

      Leider kann ich mit Ihnen auf diesem Niveau nicht diskutieren. Der Rundbrief zeigt, wie stark sich der CO2-Gehalt erhöht, wie das Sommereis in der Arktik verschwindet und wie die Arten ihre Lebensräume verlagern. Zu keinem dieser drei wichtigen Punkte meines Rundbriefs tragen Sie mit Ihren Bemerkungen irgend etwas bei. Das ist also wieder einmal eine total sinnlose Diskussion, wenn Fakten einfach nicht zur Kenntnis genommen werden, weil sie nicht in ein Vorurteil passen. Sie brauchen mir auch nicht vorzuschlagen, was mir zu denken geben sollte. Habe mich lange genug mit diesem Thema beschäftigt (im Gegenteil zu den Meisten, die sich nur mit zweifelhaften Quellen abgeben).

    • Manfred Steingrube sagt:

      Natürlich soll es jedem freigestellt sein, die Funktionen eines Gletschers so zu beschreiben: „Gletscher kommen und gehen.“ Ich glaube allerdings, dass mit dieser Beschreibung der Kern der Funktion eines Gletschers nicht annähernd beschrieben wird. Sollte es zutreffen, was ich im Zusammenhang der Gletscherschmelze gelesen (und auch noch im Kopf habe) habe, sind etwas 10 % der Erdoberfläche vergletschert. Das wiederum bedeutet, dass Gletscher für das lokale, nationale und internationale, also das globale Klima von eminenter Bedeutung ist. Nicht nur in Hinsicht auf die Trinkwasserversorgung und damit für die weltweite Landwirtschaft. Durch die Erderwärmung gehen die Gletscher immer weiter zurück – was wiederum zur Folge hat, dass ihr kühlender Einfluss immer mehr abnimmt. Hinzu kommt das Sonnenlicht, das von den Gletschern reflektiert wird.

      Ich denke, es lohnt es, darüber einmal nachzudenken.

      • aristo sagt:

        Ich teile Ihre Sichtweise. Doch was sind die Ursachen für die Gletscherschmelze? Das CO2? Das bezweifel ich, zumal es auch heute Gletscher gibt die wachsen.

        Das Eis der Arktis ist schon seit mindestens 150 Jahren auf dem Rückzug. Zu diesem Ergebnis kommen der WWF und das Norwegische Polar Institut (NPI) in einer neuen Untersuchung.

        WWF rekonstruiert Klimawandel in der Arktis

        Es gibt für die Erde keinen „Normalzustand“. Der Regel- und Steuerungswahn des Menschen muss dies zur Kenntnis nehmen.

        Hier eine Meldung von 2004.

        Polareis schmilzt schneller als erwartet

        Wir können nicht mal sagen, ob das was passiert, innerhalb einer natürlichen Schwankungsbreite liegt.

        Das Eis an den Polkappen schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Gletscher verschwinden: Szenarien wie diese sind als mögliche Folgen des Klimawandels momentan in allen Medien präsent. Doch nicht überall zeigen sich solche Bilder: In den Southern Alps auf Neuseeland wachsen die Gletscher sogar kräftig an, wie der Würzburger Geograph Dr. Stefan Winkler nachweisen konnte.

        Klimawandel lässt Gletscher wachsen

        Wir können auch nicht mal sagen, ob diese natürliche Veränderung durch das Wirken des Menschen beeinflußt wird.

        Im Klartext: wir wissen zu wenig.

        Betrachtet man das „Mittelalterliche Klimaoptimum“ zwischen dem 10. und dem 13. Jahrhundert und berücksichtigt man, das man zu dieser Zeit in Island Getreide anbau konnte und um 1000 die Wikinger Grönland besiedelten und grüne Wiesen vorfanden, so müßen wir feststellen, das das Beständige der Wandel ist.

        Blickt man noch weiter zurück, ist dieser ständige Wandel völlig normal.

        Nach fünf Jahren hat die Eiskerntiefbohrung NEEM nun das grönländische Eisschild durchstoßen und in einer Tiefe von knapp 2.540 Metern das Felsbett erreicht. Das internationale Forscherteam stieß damit erstmals auch in zeitliche Bereiche vor, in denen Grönland komplett eisfrei war – zuletzt vor rund 115.000 Jahren. Damals lagen die Temperaturen drei bis fünf Grad höher als heute.

        Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett

        Bereits DNA-Untersuchungen aus dem Jahr 2007 konnten beweisen dass sich in Grönland ein Wald befand in welchem auch Insekten lebten.
        Es wurden Motten und Schmetterlinge gefunden und Reste von Tannenwäldern aus einer Zeit vor 450.000 bis 800.000 Jahren.

        Sie sehen, es gibt keinen „Normalzustand“ den der Mensch erhalten oder herbeiführen kann.

        «Bisher war man überzeugt, dass zu den Alpen grosse Eisfelder mit prächtigen Gletschern gehören. Nun sieht man, dass dieses Bild falsch ist.» Konkret: In den letzten 10 000 Jahren waren die Gletscher der Schweiz in mindestens der Hälfte der Zeit weniger ausgedehnt als 2005.

        Der Rückgang der Alpengletscher gilt als dramatisch und bedrohlich. Holz- und Torfstücke beweisen aber, dass in den letzten Jahrtausenden die Alpen meist grüner waren als heute. Die Erkenntnisse eines Berner Forschers relativieren die Aufregung um die Erderwärmung.

        Seit den neunziger Jahren sammeln der Berner Geologieprofessor Schlüchter und sein Forscherteam, was sich im Vorfeld von Schweizer Gletschern finden lässt: Holzstücke, die das Eis freigegeben hat. Torfballen, die von Gletscherschmelzwasser hervorgespült wurden. Die Fundstücke wirken auf den ersten Blick unspektakulär, sind aber bis zu 10 000 Jahre alt. Man erkennt die Spuren, die die Gletscher an ihnen hinterlassen haben: Die Holzstücke, zum Teil ganze Baumstämme, sind oft heftig verkratzt und verbogen. Die Torfreste sind komprimiert und zu dichten Ballen gepresst.

        Die Zeugen früheren Klimawandels

  4. Gaby sagt:

    Hallo in die Runde, hallo aristo,

    auch ich finde es prima, dass Dr. Jahnke das Thema „Klimawandel“ generell behandelt und nun wieder eine entsprechende Diskussion eröffnet hat.

    Aristo, ich bin davon überzeugt, dass kein halbwegs gebildeter Mensch die Klimaschwankungen unseres Planten über Millionen von Jahren hinweg bestreitet. Was aber den aktuellen Klimawandel von allen anderen klimatischen Wandeln unterscheidet, ist seine enorme Geschwindigkeit (!), die seit dem Beginn der Klimabeobachtungen im Jahre 1880 zu verzeichnen sind.

    Ich denke, die Versicherer, insbesondere die Rückversicherer, sind über den Zweifel erhaben, Klimadaten zu fälschen oder überzogene Panik zu verbreiten. In ihren Bilanzen bilden sich aber die zunehmenden Unwetter unserer Tage ab, die zum großen Teil auf den Klimawandel zurück zu führen sind. Es ist bereits davon die Rede, dass sich bald kein Profit mehr aus den Versicherungen ziehen lässt, weil die enormen Schäden die Versicherungssummen zu überholen drohen.

    Interessant ist beispielsweise, was die Allianz-Versicherung bezüglich des Klimawandel zu berichten weiß und bemerkenswert ist darüber hinaus, dass korrekterweise ein Zusammenhang hergestellt wird zwischen der Industriellen Revolution und dem Temperaturanstieg der Erde.

    „Im 20. Jahrhundert änderten sich die Dinge schlagartig: Auf der Erde machten sich die Auswirkungen der Industriellen Revolution bemerkbar. Die Oberflächentemperatur der Erde stieg durchschnittlich um 0,7 Grad Celsius. Die Zunahme erfolgte in zwei Schüben – von etwa 1910 bis 1944 und von 1978 bis 1998. Das Britische Wetteramt sagt voraus, dass 2010 das heißeste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880 werden wird.“

    http://www.wissen.allianz.de/klimawandel/auswirkungen/?1251/das-klima-der-erde-eine-chronik

    Und hier ist ein Artikel „2010 – Das heißeste Jahr aller Zeiten“, in dem die Allianz die „feixenden Klimaskeptiker“ auf’s Korn nimmt. Zitat: „… globale Trends nach dem lokalen Wetter zu beurteilen, ist ungefähr so sinnvoll, wie sich in Westafrika anhand einer Karte von Wisconsin zu orientieren.“ 😉

    http://www.wissen.allianz.de/klimawandel/auswirkungen/?1277/top-stories-2010-das-heisseste-jahr-aller-zeiten

    Ähnliche Kommentare finden sich mittlerweile bei den meisten Versicherungen, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen; insbesondere bei den Rückversicherern kann man detaillierte Jahreszusammenstellungen aller stattgefundenen Naturkatastrophen plus der beglichenen Schadenssummen sehen. Einfach mal drauflos googeln, um beispielsweise solche Artikel wie diesen zu finden:

    „2008 – Naturkatastrophen richten 200 Milliarden Dollar Schaden an“
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,598704,00.html

    Viele Grüße

    Gaby

    • aristo sagt:

      Hallo Gaby,

      Du schreibst:

      Was aber den aktuellen Klimawandel von allen anderen klimatischen Wandeln unterscheidet, ist seine enorme Geschwindigkeit (!), die seit dem Beginn der Klimabeobachtungen im Jahre 1880 zu verzeichnen sind.

      Wie drückt sich denn die Geschwindigkeit aus? Es gibt keine Norm an der man „Geschwindigkeit“ festmachen kann. Es ist ein subjektives Merkmal. Wissen wir, wie „schnell “ Klimaveränderungen in der Vergangenheit waren?

      Ich denke, die Versicherer, insbesondere die Rückversicherer, sind über den Zweifel erhaben, Klimadaten zu fälschen oder überzogene Panik zu verbreiten. In ihren Bilanzen bilden sich aber die zunehmenden Unwetter unserer Tage ab, die zum großen Teil auf den Klimawandel zurück zu führen sind.

      Es gibt weder zunehmende Unwetter, noch sind diese auf den Klimawandel zurück zu führen. Bitte belastbare Belege für diese These. Und selbst wenn dem so wäre, wir können es nicht aufhalten.

      Es ist bereits davon die Rede, dass sich bald kein Profit mehr aus den Versicherungen ziehen lässt, weil die enormen Schäden die Versicherungssummen zu überholen drohen.

      Wer so was behauptet, ist ein Narr und hat das Wesen einer Versicherung nicht erkannt.

      Interessant ist beispielsweise, was die Allianz-Versicherung bezüglich des Klimawandel zu berichten weiß und bemerkenswert ist darüber hinaus, dass korrekterweise ein Zusammenhang hergestellt wird zwischen der Industriellen Revolution und dem Temperaturanstieg der Erde.

      Dieser Zusammenhang kann gar nicht hergestellt werden und selbst wenn, bitte belastbare Belege dafür. Noch mal. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für die These, das CO2 Ursache der Erderwärmung ist. CO2 ist ein Spurengas.

      „Im 20. Jahrhundert änderten sich die Dinge schlagartig: Auf der Erde machten sich die Auswirkungen der Industriellen Revolution bemerkbar. Die Oberflächentemperatur der Erde stieg durchschnittlich um 0,7 Grad Celsius. Die Zunahme erfolgte in zwei Schüben – von etwa 1910 bis 1944 und von 1978 bis 1998. Das Britische Wetteramt sagt voraus, dass 2010 das heißeste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880 werden wird.“

      Ich könnte Ihnen jetzt eklären, wie man die globale Durchschnittstemperatur ermittelt, doch leider fehlt mir dazu die Zeit. Ich kann Ihnen aber sagen, das diese 0,7 Grad Celsius ein rein statistischer Wert ist, der nichts aussagt. Hinzu kommen noch Meßfehler, die man glaubt, durch mathematische Verfahren gefiltert zu haben, doch dies ist ein Irrtum. Wie unsinnig dieser Wert ist möchte ich an folgendem Beispiel erläutern. Hamburg 30 Grad, München 5 Grad, Durchschnitt = 17,5 Grad. Was sagt uns das? Nichts.

      Ähnliche Kommentare finden sich mittlerweile bei den meisten Versicherungen, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen; insbesondere bei den Rückversicherern kann man detaillierte Jahreszusammenstellungen aller stattgefundenen Naturkatastrophen plus der beglichenen Schadenssummen sehen. Einfach mal drauflos googeln, um beispielsweise solche Artikel wie diesen zu finden:

      Noch mal. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und der möglichen Erderwärmung. Dazu gibt es zahlreiche Studien. Natürliche können Sie glauben das der Mensch der Verursacher ist. Doch das ist eben nur Glauben und nicht wissenschaftliche Realität.

      • Gaby sagt:

        Hallo aristo,

        gesetzt den Fall, Du hättest mit Deinen Annahmen recht, würde das bedeuten, dass beispielsweise beim Deutschen Wetterdienst, beim Umweltbundesamt und in der globalen Klimaforschung Menschen arbeiten und studieren, die rein gar nichts von ihrem Handwerk verstehen, sondern tagein, tagaus in eine Glaskugel schauen.

        Hier der Anfang einer Presserklärung des Umweltbundesamts aus 2010:

        „Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
        Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen die Prognosen der Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten bestätigt. Extremwetterereignisse wie Starkniederschläge oder Hitzeperioden haben in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aller Voraussicht nach wird ihre Anzahl und Intensität weiter ansteigen.“

        http://www.geokommission.de/Klimawandel_Durchschnittstemperaturen_steigen_mehr_heisse_Tage_Umweltbundesamt_Presseinformation_….html

        Wenn man sich auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes http://www.dwd.de den Block „Klimawandel“ anschaut, steht auch dort außer Frage, dass die CO2-Emissionen seit der Industrialisierung durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe stark zugenommen hat und mit dazu beitragen, dass das Weltklima messbar wärmer wird und es hierdurch zu vermehrten Extremwetterereignissen kommt.

        Nun, wenn du Recht hättest, müssten sogar einige Artikel in der Wikipedia umgeschrieben werden und zwar solche, die sich mit CO2, dem Treibhauseffekt und dem Klimawandel beschäftigen.

        Bis denne,

        Gaby

  5. Manfred Steingrube sagt:

    Hallo aristo,

    der Klimawandel vollzieht sich zusehends. Das ist meines Erachtens nicht von der Hand zu weisen. Über die Ursachen mag es unterschiedliche „wissenschaftliche Begründungen und Bewertungen“ geben, die ich, ehrlich gesagt, nicht immer argumentativ nachvollziehen kann, weil mir eben die wissenschaftliche Ausbildung und damit auch die Sprache dafür fehlt, um mir ein persönliches und wissenschaftlich korrektes Gesamtbild über den Klimawandel oder auch Treibhauseffekt machen zu können. Mein Bild des Klimawandels ist also ein laienhaftes Bild. Allerdings auch ein beschränkt Interessierter am Thema Klimawandel.

    Mir erscheint bei diesem Thema eines logisch und auch gut nachvollziehbar, d.h. seit der Industrialisierung Mitte des 18. Jahrhunderts (schön erkennbar auf der Grafik 0709 des Infoportals) sind kontinuierlich die atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentrationen bis etwa Anfang des 2. Weltkrieges gestiegen und mit dem Ende des 2. Weltkrieges ein Wiedereinstieg in die industrielle Produktion erfolgte und damit ein Anstieg der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentrationen wieder messbar wurde.

    Das erscheint mir auch deshalb logisch, weil ganz Europa und andere Kontinente in Schutt und Asche lagen und erst einmal die nationalen Industrien wieder aufgebaut werden mussten, ehe ein industrieller Wettbewerb untereinander stattfinden konnte. Die „fortgesetzte Industrialisierung“, so will ich es einmal nennen, hat sich nach dem 2. Weltkrieg weltweit auf andere Länder übertragen. Auch das wird aus der Grafik 0709 des Infoportals erkennbar.

    Das Infoportal hat in diesem Zusammenhang nicht behauptet, dass die alleinige Ursache der Ausstoß des Kohlendioxids für den Klimawandel sei, sondern nur auf die Entwicklung der Messungen dieses Gases hingewiesen. Wir dürfen beide davon ausgehen, dass das Infoportal sehr wohl weiß, dass ein sehr großer Anteil des Kohlendioxids mit verantwortlich zu machen ist für den Klimawandel, wenn nicht sogar mehrheitlich in Bezug auf andere diskutierten Gründe und bestehende Gase (z.B. Methan und Stickoxide).

    Ich weiß, dass es Klimakritiker und Klimaskeptiker gibt. Beide mögen ihre Ansichten vertreten. Mir ist auch bekannt, dass es weniger ehrliche Menschen gibt, die mit diesem Thema Profit machen wollen. Die Spreu vom Weizen zu unterscheiden, kann den meisten Menschen also nur schwer fallen.

    Das ist zumindest für mich auch nicht unbedingt der entscheidende Punkt, sondern vielmehr die Tatsache, dass ein Klimawandel wahrnehmbar ist (um das zu erkennen, brauche ich keine Wissenschaftler und keine hoch wissenschaftliche Referate hören oder hoch wissenschaftliche Expertisen lesen), und die Tatsache, wenn nicht weltweit entscheidende Maßnahmen zum Klimaschutz endlich politisch umgesetzt werden, die Menschheit auf eine Katastrophe zusteuern könnten. Der Mensch, dessen Verhalten das weltweite Klima destabilisiert, würde dann sicherlich hilflos vor den Konsequenzen stehen.

    Mir ist auch bekannt, dass es zumindest einen wachsenden Gletscher geben soll. Das wird aber wohl eher eine Ausnahme sein und nicht die Regel und wer weiß wie lange noch. Insofern wird dieses Wissen wenig nützen, wenn das Eis am Nord- und Südpol, die Gletscher in Europa und anderswo schmelzen, und der Amazonas-Urwald abgeholzt wird, ohne das eine ausreichende Aufforstung stattfindet, die Treibhausgase weltweit aus Industrie und Verkehr, Kraftwerke und Wohnungen weiter wie bisher ausgestoßen werden.

    Der Mensch muss bereit sein, in seinem ureigensten Interesse (was interessieren da schon die wissenschaftlichen Expertisen!?) umdenken. Dieses Umdenken kann ich noch nicht vollends erkennen. Es wird noch ein langer und wohl auch noch ein steiniger Weg werden. Hoffentlich gewinnen Klimalobbyisten nicht auch hier noch die Oberhand.

    • aristo sagt:

      Hallo Manfred,

      Du schreibst:

      Wir dürfen beide davon ausgehen, dass das Infoportal sehr wohl weiß, dass ein sehr großer Anteil des Kohlendioxids mit verantwortlich zu machen ist für den Klimawandel, wenn nicht sogar mehrheitlich in Bezug auf andere diskutierten Gründe und bestehende Gase (z.B. Methan und Stickoxide).

      Nein, dürfen wir nicht. Es gibt keinen, ich wiederhole mich, keinen wissenschaftlichen Beweis, das CO2 nennenswert Temperaturrelevant wäre.

      Das ist zumindest für mich auch nicht unbedingt der entscheidende Punkt, sondern vielmehr die Tatsache, dass ein Klimawandel wahrnehmbar ist (um das zu erkennen, brauche ich keine Wissenschaftler und keine hoch wissenschaftliche Referate hören oder hoch wissenschaftliche Expertisen lesen), und die Tatsache, wenn nicht weltweit entscheidende Maßnahmen zum Klimaschutz endlich politisch umgesetzt werden, die Menschheit auf eine Katastrophe zusteuern könnten.

      Noch mal. Das Klima kann man nicht schützen! Ich bezweifel, das Sie den Klimawandel wahrnehmen können. Sie nehmen nur die alarmistischen Meldungen wahr.

      Der Mensch, dessen Verhalten das weltweite Klima destabilisiert, würde dann sicherlich hilflos vor den Konsequenzen stehen.

      Der Mensch kann viel, das aber nicht, weil unmöglich! Ich mache mir viel mehr Sorgen über die inzwischen 30.000 verschiedenen Chemikalien und den unzähligen Kombinationen mit völlig unbekannten Wirkungen, die täglich in die Umwelt gelangen. Das ist ein Problem!

      Sie müßen zwischen Umweltschutz und Klimaschutz ganz klar unterscheiden. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Klimschutz betreiben zu wollen ist so erfolgreich, wie Ebbe und Flut abzuschaffen.

      • globalnote sagt:

        Diese Diskussion macht wirklich keinen Sinn, wenn Sie mit solchen Einfach-Thesen an ein sehr komplizierte Thema herangehen wollen, wie: „Das Klima kann man nicht schützen! Ich bezweifel, das Sie den Klimawandel wahrnehmen können. Sie nehmen nur die alarmistischen Meldungen wahr. Klimschutz betreiben zu wollen ist so erfolgreich, wie Ebbe und Flut abzuschaffen.“

        Eigentlich wollte ich mich ausschalten, aber noch so viel:

        Natürlich ist CO2 temperaturrelevant, daß zeigen Entwicklungen über viele Jahrtausende, in denen CO2 und Temperatur immer relativ eng bei einander lagen. Sie sollten das wirklich nicht anzweifeln. Eher könnte man bezweifeln, ob der starke CO2-Anstieg menschengemacht ist, aber auch ein solcher Versuch macht wenig Sinn.

        Die Klimaentwicklung findet meist in Jahrtausenden statt (wenn nicht gerade ein Tipping point erreicht ist), diesmal geht es in der Arktis um wenige Jahrzehnte. Wenn Sie wie ich auf dem sich nun ziemlich schnell bewegenden Grönlandgletscher gestanden hätten, würden Sie nicht so daherreden.

        Übrigens haben Sie – trotz meiner Aufforderunge – auf keinen der Punkte im hier eigentlich zu diskutierenden Rundbrief eine treffende Kritik, weder können Sie den CO2-Anstieg bestreiten, noch das Verschwinden des arktisches Sommereises, noch die jetzt gemeldete Lebensraumveränderung von Pflanzen und Tieren. Leben Sie also wohl und stecken Sie weiter den Kopf in den sich erwärmenden Sand. Ich werde mir jedenfalls erlauben, im Infoportal weiter Fakten zu verbreiten, die Sie als nur alarmistisch einschätzen werden. Ich werde allerdings für einige Zeit dazu kein Diskussionsforum mehr aufmachen, weil ich dann regelmäßig immer aus der gleichen Ecke angegriffen werde und keine Zeit habe, immer wieder exakt dieselben Argumente auszutauschen. „Live is too short!“

      • Manfred Steingrube sagt:

        Ein letztes zum Klimawandel. Ich denke, wir sind nun an einem Punkt angelangt, an dem nichts wirklich mehr weiter gehen wird. Für mich stellt sich inzwischen nämlich auch die Frage, ob hier eine Diskussion zwischen einem „Gläubigen und einem Ungläubigen“ stattfindet. Deshalb will ich mich auch nicht weiter an Diskussionen beteiligen, die schon fast in die Ecke einer Verschwörungstheorie gehören.

  6. Heiner sagt:

    Ich bin in der Klimadebatte der Meinung von Herrn Jahnke, aber wer viel Zeit hat: bitteschön:
    http://www.klimaargumente.de/
    MfG

    • globalnote sagt:

      Heiner,

      Ich bitte diesen Klimablog jetzt zu schließen. Das Thema ist nun wirklich zu Tode gedroschen worden. Danke!

  7. aristo sagt:

    Hallo Gaby,

    Du schreibst:

    gesetzt den Fall, Du hättest mit Deinen Annahmen recht, würde das bedeuten, dass beispielsweise beim Deutschen Wetterdienst, beim Umweltbundesamt und in der globalen Klimaforschung Menschen arbeiten und studieren, die rein gar nichts von ihrem Handwerk verstehen, sondern tagein, tagaus in eine Glaskugel schauen.

    Sie mögen durchaus etwas von ihrem „Handwerk“ verstehen, schauen nicht notwendigerweise in eine Glaskugel, sondern in Computerbildschirme.

    Wenn man sich auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes http://www.dwd.de den Block „Klimawandel“ anschaut, steht auch dort außer Frage, dass die CO2-Emissionen seit der Industrialisierung durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe stark zugenommen hat….

    Das mag stimmen.

    ..und mit dazu beitragen, dass das Weltklima messbar wärmer wird und es hierdurch zu vermehrten Extremwetterereignissen kommt.

    Das ist falsch. Es gab zahlreiche wissenschaftliche Experimente, um den Beweis zu erbringen, das CO2 temperaturrelevant ist. Sie sind alle gescheitert. Der DWD untersteht einem Bundesministerium. Ich bin überzeugt, das Du der offiziellen Arbeitlosenstatistik ebenso wenig traust wie Dr. Jahnke. Dr. Jahnke gelingt es immer wieder, die Unwahrheiten in den Statistiken offen zu legen. Nur beim Thema Klima bin ich anderer Auffassung.

    Nun, wenn du Recht hättest, müssten sogar einige Artikel in der Wikipedia umgeschrieben werden und zwar solche, die sich mit CO2, dem Treibhauseffekt und dem Klimawandel beschäftigen.

    Es ist gut möglich, das es einen Klimawandel gibt, doch das CO2 hat nichts damit zu tun.

    1. Behauptung: Stürme und Orkane nehmen zu.
    ———————————————————————-
    Vor allem diese These wurde nach „Kyrill“ wieder einmal in allen Medien verbreitet. Tatsächlich ist die Anzahl der Stürme und Orkane historisch gesehen in den vergangenen Jahren sehr niedrig. Während um 1550 pro Jahr 40 Orkane beobachtet wurden, sank die Zahl im 18. Jahrhundert auf 20 ab. Im 19. und 20. Jahrhundert pendelte die Zahl zwischen 10 und 20. In den letzten Jahren war es recht ruhig. Besonders nach 1995 nahm die Zahl der Orkane deutlich ab.

    Die Behauptung ist falsch!

    2. Behauptung: Sturmfluten an der Nordseeküste nehmen zu.
    ———————————————————————-
    Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste deutlich abgenommen hat (mit 2006 eingerechnet). So stellt man fest, dass nach einer raschen Zunahme der Sturmfluten in den 1940er Jahren Sturmfluten seitdem deutlich abnehmen.

    Die Behauptung ist falsch!

    3. Behauptung: Der Klimawandel sorgt für eine Häufung von Orkanen.
    ———————————————————————-
    Zum Windklima gibt es in den einschlägigen Veröffentlichungen der UNO-Unterorganisation zum Klimawandel (IPCC) keine Aussage. Die Münchener Rück stellt in eigenen Publikationen fest, dass die weitere Entwicklung sehr ungewiss ist. Wenn die Klimaprognosen stimmen, sollten die Westwinde eher schwächer werden, die Wahrscheinlichkeit schwerer Stürme nimmt sogar ab! Es ist daher unverständlich, wie solche Aussagen zu Stande kommen.

    Die Behauptung ist zumindest fraglich.

    4. Behauptung: Unwetter (schwere Gewitter/Tornados) nehmen über Deutschland zu.
    ———————————————————————-
    Ebenfalls eine weit verbreitete Meinung. Belegen lässt sie sich nicht. Ganz im Gegenteil: Die Anzahl der Sturm- und Starkregentage ist seit Mitte der neunziger Jahre an vielen Wetterstationen rückläufig oder konstant. Besonders im Sommer entsteht stürmischer Wind nur bei Gewittern. Ein Beispiel: In Aachen hat die Anzahl der Sturmtage (über Windstärke 6) seit 1990 bis 2006 um 2 Tage pro Monat in diesem Zeitraum abgenommen (entspricht -25 %!).

    Die Behauptung ist falsch!

    5. Behauptung: Unwetter (schwere Gewitter/Tornados) nehmen aufgrund des Klimawandels zu.
    ———————————————————————-
    In den Studien der Klimaforscher wird dies nur vermutet. Beweise dafür gibt es nicht. Die Daten zeigen bisher eher das Gegenteil.

    Die Behauptung ist somit zumindest fraglich.

    6. Behauptung: Das Wetter wird chaotischer, die Atmosphäre ist „energiegeladener“.
    ———————————————————————-
    Immer wieder wird behauptet, dass die steigenden Temperaturen größere Temperaturunterschiede und damit ein höheres Energie- und Unwetterpotential in der Atmosphäre bedeuten. Tatsächlich steigen die Temperaturen in den Polregionen stärker als in den Subtropen, so dass es eher zu einer Abnahme des globalen Temperaturunterschiedes und damit zu einer Beruhigung der Atmosphäre kommt.

    Die Behauptung ist falsch!

    7. Behauptung: Das Klima ist wechselhafter geworden. Die Temperaturen schwanken stärker. Es ist auf nichts Verlass.
    ———————————————————————-
    Bei der Untersuchung der Schwankungsbreite der Temperaturen in Deutschland (Standardabweichung) seit 1756 stellt sich das komplette Gegenteil heraus. Im 18. Jahrhundert war die Standardabweichung der Jahresmitteltemperatur um 25 % höher als heute. Sie sank bis 1920 auf das heutige Niveau ab und schwankt seitdem um diesen Wert. Es ist somit von Jahr zu Jahr nicht wechselhafter geworden. Früher war es wesentlich schlimmer.

    Die Behauptung ist falsch!

    Nachzulesen unter: Donnerwetter

    Hallo Herr Dr. Jahnke,

    sie schreiben:

    Natürlich ist CO2 temperaturrelevant, daß zeigen Entwicklungen über viele Jahrtausende, in denen CO2 und Temperatur immer relativ eng bei einander lagen. Sie sollten das wirklich nicht anzweifeln.

    Das tue ich nicht. Ich bleibe nur bei den Fakten. Fakt ist, zuerst steigt die Temperatur, dann der CO2-Gehalt.

    Ich finde diese Diskussion wichtig. Wie schon erwähnt, fehlt der wissenschaftliche Beweis für die CO2-Erwärmungsthese. Ein Spurengas, welches in 1.000.000 Luftmolekülen nur 386 mal vorkommt, kann nichts bewirken!

    Im Mittelalter gab es eine Phase, da war es wesentlich wärmer als heute. Diese Phase vollzog sich innerhalb weniger Jahrzehnte.

    Ich bin für Fakten immer offen, aber eben nur für Fakten.

    • globalnote sagt:

      Sie sind überhaupt nicht für Fakten, sondern klopfen Sprüche wie „Das Klima kann man nicht schützen! Ich bezweifel, das Sie den Klimawandel wahrnehmen können. Sie nehmen nur die alarmistischen Meldungen wahr. Klimschutz betreiben zu wollen ist so erfolgreich, wie Ebbe und Flut abzuschaffen. Ein Spurengas, welches in 1.000.000 Luftmolekülen nur 386 mal vorkommt, kann nichts bewirken!“
      Und nehmen Fakten, die nicht in Ihr Weltbild passen, gar nicht zur Kenntnis. Deswegen ist die Diskussion mit Ihnen total sinnlos, jedenfalls aus meiner Sicht.

      Heiner, ich wäre sehr dankbar, wenn dieser Blog jetzt geschlossen würde. Mehr leeres Stroh kann man wirklich nicht dreschen.

  8. Heiner sagt:

    Bitte keine Beiträge mehr zum Thema einstellen.
    Sie werden nicht mehr angenommen.
    Der Moderator
    MfG

    • globalnote sagt:

      Vielen Dank (wir haben die gleiche und ausführliche Diskussion mit Aristo bereits im April vergangenen Jahres gehabt). Einmal muß Schluß sein, sonst verlieren wir alle nur unsere Zeit, die wir im Leben nur einmal haben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: