2109

global news 2109 20-08-10: Das chinesische Puzzle

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12 Responses to 2109

  1. Guten Tag Herr Dr. Jahnke!

    Danke für die Klarstellung und das Stratfor Video.

    China insgesamt und seine Wirtschaft im besonderen läuft auf eines Messers Schneide; d’accord.
    Tun das aber nicht alle?
    Ist die Schneide mittlerweile nicht eine einzige auf der alle wesentlichen Wirtschaften zusammen verzweifelt versuchen zu sitzen?

    China ist mit allen Wassern seiner vieltausendjährigen Tradition(en) gewaschen: The Eonomist beschrieb gerade in einer für mein Verstehen Überraschung ausdrückenden Tonlage wie China seine Banken führt. Was die FED und die ECB können, Ponzi auch, hat in China ganz sicher eine alterwürdige Bezeichnung und geht Jahrtausende zurück. Nichts Neues unter der Sonne vielmehr praktizierte Diktion parteitaktischer Logik.

    Auf des Messers Schneide mitzureiten ist für China damit keine allzu schwierige Herausforderung; große Erfahrung, selbstgemachte Spielregeln a-sozialer Strukturen, Papierwährung, Druck der Masse(n), aber auch die sich geradezu paradiesisch anbietenden Gelegenheiten im Zeichen neo-liberalen Ausverkaufs von Arbeit und verbliebener Ressourcen verbunden mit sich im Niedergang befindenden Konkurrenten sind großer Antrieb Chinas, beizeiten als Anführer der Schneide ganz vorne Platz zu nehmen und damit der Welt zu zeigen, wo sie lang geht.

    Die Zeit ist reif, Chinas und die des Rests.

    Schönes Wochenende

    caw

  2. Gaby sagt:

    Hallo, in die Runde,

    schade, das Video konnte ich nicht ansehen, weil sich das Filmchen auf meinem Rechner nicht abspielen lässt.

    Den Zeilen von Herrn Wittke stimme ich zu, aber mir spukt noch etwas im Kopf herum.

    Wenn sich die ökonomischen Machtverhältnisse im asiatischen Raum nun zugunsten des kommunistischen China verschieben, wie reagieren dann die benachbarten Staaten darauf? Fühlen sie sich vielleicht sogar bedroht und rüsten rein vorsorglich millitärisch auf? Könnte es in Asien gar zu einem Wettrüsten kommen?

    Einen schönen Restsamstag wünscht

    Gaby

  3. Gaby sagt:

    Halloli, ich noch mal,

    wie ich vor wenigen Tagen geschrieben habe, liegt zufällig das Buch „Wege aus einer kranken Gesellschaft“ von Erich Fromm auf meinem Schreibtisch. Zuletzt las ich es vor rund 25 Jahren. Heute lese ich es noch einmal, aber mit völlig anderen Augen, da ich durch die Jahrzehnte an Lebenserfahrung und Bildung zunahm.

    Unter dem Kapitel „Andere Auffassungen vom Menschen und von der Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert“ schreibt Erich Fromm neben vielen, vielen nicht weniger bedeutenden Zeilen:

    „Die Gesellschaft wird die besonderen Probleme der Industrie, die ihr zu schaffen machen, nicht lösen, bevor das Gift (Anm.: Gift = die Besessenheit an wirtschaftlichen Dingen) ausgetrieben ist und sie gelernt hat, die Industrie selbst wieder in der richtigen Perspektive zu sehen. Wenn sie das erreichen will, muss sie die Wertskala neu ordnen. Sie muss die wirtschaftlichen Interessen als ein Element im Leben und nicht als das Leben selbst betrachten. Sie muss ihre Mitglieder dazu bringen, dass sie darauf verzichten, jede Gelegenheit wahrzunehmen, Gewinne zu erzielen, die ihnen ohne entsprechende Arbeitsleistung zufallen, weil der Kampf darum die gesamte Gemeinschaft im Fieber hält. Sie muss die Industrie so organisieren, dass die wirtschaftliche Tätigkeit wieder Mittel zum Zweck wird, indem man sie den sozialen Aufgaben, denen sie zu dienen hat, unterordnet.“

    Das ganze Buch strotzt nur so vor harscher Kapitalismuskritik, die heute aktueller denn je ist. Das ist umso erstaunlicher, da Fromm es 1955 veröffentlichte, also zu einer Zeit, als die Goldenen Wirtschaftsjahre der Bundesrepublik Deutschland und manch anderer westlicher Industrieländer, die damals teilweise die Rezepte John M. Keynes anwandten, gerade erst anlief. Ich bin nachträglich, eben wegen meiner seit wenigen Monaten erworbenen Kenntnisse der Ökonomie von Erich Fromm sehr überrascht.

    Auch wenn Dr. Jahnke mein virtuelles Lob erfahrungsgemäß nicht annehmen will, schreibe ich dennoch ehrlichen Herzens, dass es sich insbesondere lohnt, sein erstes Buch „Deutschland global – Mit falschen Rezepten in die Globalisierung“ zu lesen.

    Da heißt es beispielsweise auf Seite 141/142 unter dem Kapitel 4 „Deutsche Ängste – Ursache und Folgen“:

    „Die beschriebenen Ängste mit ihren direkten und indirekt schädlichen Folgen bedeuten eine neue und bisher in diesem extremen Umfang nie dagewesene Qualität der Globalisierung. Man wird die Ängste nicht bekämpfen können, indem man die Globalisierung verharmlost oder gar – wie geschehen – als ‚alten Hut’ bezeichnet. Man soll die Menschen nicht für dumm halten, auch wenn sie nicht Ökonomie gelernt haben. Man soll ihnen nicht unterstellen, dass sie jeder Talkshow auf den Leim gehen. Die Bevölkerung hat eine Menge Misstrauen und ein recht gutes allgemeines Empfinden, dass diese Phase der Globalisierung im Unterschied zu früheren nach einem ganz anderen Konzept verläuft und da schon jetzt und erst recht in der Zukunft noch sehr viel auf Deutschland zukommt (siehe Kapitel 8) und nicht nur weil ihr das eingeredet wird. Das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse der erwähnten Meinungsumfragen.“

    Das sind ganz klare Ansagen zweier mir bekannten Autoren, der eine Psychoanalytiker und Philosoph, in 1980 verstorben, der andere Wirtschaftsexperte und aktives Mitglied in seinen Website-Foren. Beide Männer sprechen die gleiche Sprache und das bedeutet für mich, wie Herr Wittke es weiter oben ausdrückt, dass alle Volkswirtschaften auf Messers Schneide sitzen.

    Der Schnitt, der unweigerlich in Folge der enormen ökonomischen Veränderungen dieser Weilt erfolgen wird, ist dieses Mal keine fußballerisch wie ökonomisch wettbewerbsorientierte Blutgrätsche, sondern könnte das rein aufs Kapital konzentrierte Patriarchat kastrieren, sofern ich mir diese horrende bildliche Sprache in diesem Forum erlauben darf.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gaby

  4. Heiner sagt:

    @gaby: zum letzten Satz:
    welch orgiastische Sprachverwirrung!
    MfG

    • Gaby sagt:

      Guten Morgen, Heiner und Mitlesende,

      erstaunlich, dass WordPress aus „Kapitel 4“ ein Undercover-Smilie bastelt.

      Im übrigen leide ich sicher nicht an orgiastischer Sprachverwirrung, sondern unsere global von Männern dominierte Marktwirtschaft leidet an orgiastisch selbstzerstörender Fehlsteuerung, zu deren Beschreibung mir keine wohlfeilen, gar verniedlichenden Worte mehr einfallen. Allerdings ist damit nicht behauptet, dass Frauen im Rahmen des Kapitalismus positiver wirtschaften würden.

      Schönen Sonntag,

      Gaby

      • Salu-te Gaby!

        Einer von Männern dominierten Welt sind maskuline Habitus, die mit langem „u“, wie das Räuber und Gendarm Spielen ebenso immanent wie Kraft und Protz. Ich bezeichne das oft als des „little red rooster’s scratching on the heap of dung advertising his latest worm“, eine mögliche Kurzform wäre „Wurm-gesteuert“. Aber und völlig erschreckend entdecke ich mich gelegentlich selbst in der Versuchung. Der Prozeß der Kindererziehung, so mit offenen Augen und empfangsbereiter Synoptik durchlebt erlaubt da späte jedoch sinnige Korrekturen. Ergo, die Hoffnung lebt, hier hoffentlich nicht nur weil sich vielleicht bei mir ein, zwei feminine Hormone mehr verirrt haben; dies ohne weitere Spuren der Verwirring zu hinterlassen.

        Es bleibt zu beweisen daß unter einem Matriarchat die Welt eine bessere wäre; anders wäre sie bestimmt.

        Schönen Sonntag Abend!

        caw

  5. HandaufsHerz sagt:

    Hallo Gaby, hallo alle Mitlesende,
    ja, die Vorstellung von der wettbewerblichen Zerfleischung in der Hierarchie ist doch eine logische Konsequenz und entspricht nicht dem Seelenheil, das eben diese Rechte-Hierarchie verspricht. Wer ist der Beste und was ist die beste Gesellschaftsform?
    Dazu habe ich schon öfters hier geschrieben.
    Meiner Meinung nach ist das hierarchische Denken das wirkliche Problem, das zu diesem heutigen Kapitalismus geführt hat. Es werden die Unterschiede herausgearbeitet, egal auf welchem Gebiet, aber die Gemeinsamkeiten, die es gibt, werden aus dem Bewusstsein gedrängt. Der Wettbewerb und der Kampf um den besten Platz in der Hierarchie lässt uns das Mitgefühl und den Gemeinschaftssinn vergessen.
    Leider weiß ich nicht, ob wir patriarchal-hierarchisch verkorksten Frauen dieser kapitalistisch zivilisierten Systeme überhaupt noch den Richtungswechsel hin zu einer humanen und lebenswerten Gesellschaft hinkriegen können und nicht wieder auf ein Paradies nach dem Tod verschieben.
    Aber ich mache es kurz, es gab vorpatriarchale Gesellschaftsformen und es gibt sie heute noch, die noch nicht von der zivilisatorischen Raubtiermentalität heimgesucht wurden. Dort gibt es keine personifizierten Herrschaftsstrukturen, sondern nur geschlechtergleiche egalitäre konsensuelle Entscheidungsfindungen, bei denen immer die Gemeinschaft das Hauptanliegen ist.
    Gewiss gibt es auch Personen, die Orientierung bieten und somit praktisch Hauptansprechpartner sind.
    Sie sind aber nicht mit Macht oder Herrschaft ausgestattet, sondern haben moralisch-elterliche Vorbildfunktion.
    Solche Gesellschaften haben nicht diesen technologischen Fortschritt wie die zivilisierten Gesellschaften, zeichnen sich aber durch hohe Sozialkompetenz und Gemeinschaftsverantwortung aus.

    Meiner Meinung nach müssten wir wieder einen Weg hin zu einem natürlicheren Leben und zu mehr Gemeinschaftssinn einschlagen.
    Das heißt, dass das Praktizieren von Gemeinschaft und Verantwortung wieder Priorität bekommen müsste.

    Liebe Grüße
    HaH

  6. HandaufsHerz sagt:

    @ Heiner,

    verstehe den Sinnzusammenhang Deines Einwurfs nicht!

  7. HandaufsHerz sagt:

    @ Alle,

    zu dem letzten Satz meines Kommentares füge ich unbbedingt hinzu: Dass das Praktizieren von Gemeinschaft und Verantwortung wieder Priorität und erheblich mehr Kapitalbindung erfahren muss.

    Gruß
    HaH

  8. Gaby sagt:

    Liebe Gisela und Mitdiskutanten,

    im Grunde stimme ich Deinen Ausführungen zu, allerdings sehe ich die Dinge etwas differenzierter:

    Der Überlebenstrieb dürfte der stärkste Trieb des Menschen sein, folglich bestimmt die Ökonomie den Gesellschaftscharakter eines Volkes und dieser Gesellschaftscharakter wird mittels der Erziehung an die nächsten Generationen weiter gegeben. In einer Gesellschaft, in der niemand Macht über den anderen hat (manche Naturvölker), erfüllt jeder seine Funktion auf der Grundlage der Kooperation, Gegenseitigkeit und Solidarität. Diese Situationen gibt es auch heute beispielsweise in der gleichgestellten familiären Zusammenarbeit von Mann und Frau, in Freundschaften und im nicht profitorientierten Dienst am Nächsten, wie es Dr. Jahnke beispielsweise mit dieser Webseite praktiziert.

    Während des gesamten Mittelalters galt der Grundsatz, dass die Gesellschaft und die Wirtschaft für den Menschen da sind und nicht der Mensch für sie. Kein wirtschaftlicher Fortschritt wurde als gesund angesehen, wenn er irgendeiner Gruppe innerhalb der Gesellschaft zum Schaden gereichte. Es wurde z.B. als unchristlich und unsittlich angesehen, wenn ein Kaufmann einem anderen durch niedrigere Preise und andere Machenschaften versuchte, die Kunden auszuspannen.

    Das Wirtschaftssystem, das im 17. und 18. Jhr. in der westlichen Welt an Dominanz gewann, ist der Kapitalismus. Die alte Tradition des „ehrwürdigen Kaufmanns“ begann sich aufzulösen. Allein in Deutschland und Frankreich findet sich während des gesamten 18. Jhr. noch das Verbot der Preisunterbietung.

    Im 19. Jhr. hielt man es allerdings schon für ein Naturgesetz, dass Hunderttausende Arbeiter am Rande des Hungertodes lebten, weil ihre Arbeitskraft für viel zu geringen Lohn ausgebeutet wurde. Auf wirtschaftlichem Gebiet herrschte das Gesetz des Dschungels. Alle Beschränkungen früherer Jahrhunderte wurden aufgehoben. Der Markt kommt zu voller Macht und wird die Basis für die Bildung menschlicher Beziehungen. Die Menschen erfahren eine Umkehrung der für die Feudalzeit kennzeichnenden Einstellungen, wo jeder seinen traditionellen Platz in der Gesellschaftsordnung gehabt hatte und sich damit zufrieden geben musste. Im allgemeinen Gerangel um Erfolg, brachen die gesellschaftlichen und moralischen Regeln der menschlichen Solidarität zusammen. Das kapitalistische Prinzip, dass ein jeder den eigenen Profit sucht und auf diese Weise zum Glück aller beiträgt, wurde zum Leitprinzip menschlichen Verhaltens.

    Das 20. Jhr. sprach zwar viel von der Freiheit des Individuums, aber diese Freiheit ist illusorisch und bezieht sich nur auf eine relative politische Freiheit, welche die kapitalistische Demokratie kennzeichnet. Die augenfälligste Veränderung vom 19. zum 20. Jhr. ist die technische Veränderung, die die Handarbeit mehr und mehr von Maschinen erledigen ließ. Das Produktionswunder ist das entscheidende Erlebnis der Menschen des 20. Jhr. Was im 19. Jhr. nur der Oberklasse vorbehalten war, nämlich die Freude am Besitz und die Lust am Wettbewerb und Profitstreben, wurde nun auch der Mittel- und Unterklasse zuteil und das ist zum großen Teil auch heute noch heute.

    Aus all diesen Faktoren formte sich ein neuer, ein hortender Gesellschaftscharakter, den Erich Fromm in seinem Buch „Men for Himself“ beschreibt. Die positiven Aspekte dieser Orientierung sind: Der Betreffende ist praktisch, sparsam, sorgsam, reserviert, vorsichtig, verlässlich, gelassen, ordentlich, überlegt und loyal. Die negative Seite wird wie folgt beschrieben: Der Mensch ist phantasielos, geizig, argwöhnisch, kalt, ängstlich, eigensinnig, träge, pedantisch, zwanghaft, besitzgierig. Diese Charaktereigenschaften gelten im 20. Jhr. nicht mehr nur für die reiche Oberschicht, sondern zunehmend für alle Teile der Gesellschaft, weshalb von einem neuen Gesellschaftscharakter gesprochen wird. Frauen sind davon ebenso betroffen wie Männer und natürlich Kinder, denn sie werden ja im Sinne des vorherrschenden Gesellschaftsbildes erzogen.

    Wenn wir also wollen, dass wir zur gemeinsamen sozialen und solidarischen Verantwortung zurück finden, müssen wir unsere Ökonomie verändern und das setzt voraus, dass wir die Gesetze des Marktes, die hinter unserem Rücken wirken, durchschauen. Aber das ist absolut nicht einfach, denn wir leben mittlerweile in Zeiten, in der der Markt ein Eigenleben führt und uns Menschen regiert, auch die Manager, die Banker und die Superreichen werden durch Systemzwänge dirigiert.

    Ein Einzelner, aber auch Interessengruppen von Tausenden von Kapitalismuskritikern, können den Gesellschaftscharakter eines modernen Volkes nicht ändern, weshalb Heiner teilweise Unrecht hat, wenn er behauptet, dass der, der sich nicht wehrt, verkehrt lebt.

    Mit herzlichen Grüßen

    Gaby

  9. HandaufsHerz sagt:

    Hallo Gaby und Mitlesende,
    ich glaube nicht an die Absolutheit des Marktes und ein Markt wäre nicht vorhanden, wenn nicht Menschen ihn beeinflussen oder gestalten würden. Dass aber so viel Druck- und Gewaltpotenzial dahinter steckt, ist mir auch gegenwärtig. Es steht keine gottgewollte Macht dahinter, sondern kranke egoistische Interessen, die nur in der Ansammlung materieller Güter ihre Existenzberechtigung suchen. Hierarchische egozentrische Geister, die stets nach Vorrangigkeit ihres eigenen Individuums streben.
    Ja, der Wettbewerb an sich wird zum Selbstläufer, wenn er zum Überlebensprinzip erklärt wird, was er nicht ist – das Konkurrenzprinzip ist eher zerstörerisch, wenn es nicht zu einer Art Einübung von Fähigkeiten gesehen wird – denn Überleben geht nur gemeinschaftlich konsensuell.
    Kapitalistisch gesehen, beißen den Letzten die Hunde. Aber, was wird dann?

    Es ist typisch kapitalistisch, dass auf Fragen der Gesellschaft keine verantwortungsvollen Antworten gegeben werden, ergo ist Kapitalismus nur eine Negativ-Gesellschaftsform entsprechend der viel propagierten Hierarchie-Heilslehre.
    Fauler Zauber, bei dem, dem Dualismus Rechnung getragen wird.
    Dualismus = Entweder-Oder, siehe so auch die Münze = ein Abbild der damaligen Erdscheibe an der „man/Mann“ einen Besitz- und Machtanteil hat.
    Es schwingt also bei diesem Tausch- und Besitzmittel auch noch der Dualismus mit.

    Würden wir jedoch, wie so viele Naturvölker unserer Welt, noch in Kreisläufen denken und nicht mathematisch linear nach Wachstum bis zum Himmel, so müssten wir nicht mit Entsetzen feststellen, dass unsere Theorien schon wieder einmal zusammenbrechen.

    Es fehlt uns doch das Glück nach dem wir suchen.
    Meiner Meinung nach liegt das Glück im Miteinander und nicht in der Konkurrenz oder dem Gegeneinander.
    Gemeinschafts-Prinzip = Sowohl-Als-Auch
    Hierarchie-Prinzip = Entweder-Oder.

    Liebe Grüße
    HaH

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