1841

Gedanken zur Zeit 1841 20-08-10: Die SPD-Umfragewerte steigen: Also stänkert der Spiegel gegen Gabriel

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5 Responses to 1841

  1. Detlef sagt:

    Die SPD, die sich selbst einst „Volkspartei“ nannte, ist spätestens seit Schröder und Müntefering so weit von ihren Idealen abgerückt, das man beim besten Willen nicht mehr von „Volkspartei“ sprechen kann und mag.
    Nachdem sie jahrelang gegen Verleumdung, übler Nachrede usw. gekämpft und sich für den Bürger eingesetzt hatten, wurden sie durch Schröder in eine Lobby-Partei umgewandelt.
    Es wäre schön wenn sich die SPD wieder ihrer wirklichen Ideale besinnen würde, was natürlich dazu führt das sie, auch aus den eigenen Reihen (Müntefering gegen Gabriel), mit boshaften und unwahren Kommentaren zu rechnen hat.
    Leider bin ich aber der persönlichen Überzeugung das, für einen echten Richtungswechsel zu ihren eigentlichen Idealen, Herr Gabriel der verkehrte Mann am Ruder ist.
    Es ist keine klare Linie zu erkennen, ein ewiges Schwanken und Zurückrudern um dann wieder mit Volldampf in die eingeschlagene Richtung zu fahren, das ist nicht gut für die SPD und verunsichert nur die Wähler.
    Entweder sie besinnen sich endlich wieder auf ihre eigentliche Rolle als „Volkspartei“ oder sie bleiben in der Schröder-Richtung und werden von der Lobby vollständig aufgekauft.

  2. Gaby sagt:

    Hallo, Detlef,

    Deine Meinung vertrete auch ich. Die SPD soll endlich aufhören Kreide im Munde ihrer ständig wechselnden Führungspersonen zu fressen und sich den Problemen unserer Zeit geschlossen stellen und zwar humanistisch sozial, wie sie es einst vor 150 ff. Jahren tat.

    Ist das denn zu viel verlangt, verdammt noch mal?

    Gaby

  3. Volker Hamburg sagt:

    Hallo allerseits,
    -wie die werten Vorposter habe ich ebenfalls ein massives Problem mit der Glaubwürdigkeit des SPD- Spitzenpersonals. Das die Mietmäuler aus der Brandstwiete, Gabriel wegen seiner Überlegungen zur „Rente mit 67′“ auf’s Korn nehmen, macht ihn noch lange nicht glaubwürdig. Schröderzögling Gabriel muss natürlich irgendwie „Opposition machen“ und da ist es schon fast wieder komisch, wenn er sich jetzt gegen etwas ausspricht, das er, als Teil der schwarz-roten Gouvernanz widerspruchslos mitgetragen hat… Und überhaupt, was ist von einer Partei zu halten, deren eigentlicher Oppositionsführer, nämlich der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, als komplette Leerstelle agiert? „Fleisch-Wurst“ Steinmeier ist, nicht mal in der Lage Opposition zu simulieren… -denn das könnten ihm nicht einmal die, wiedergeborenen Umfragewähler der, sogenannten SPD wirklich abnehmen. Man kann bei dieser SPD getrost davon ausgehen, das, sollte sie in absehbarer Zeit erneut in eine Bundesregierung eintreten, der neoliberale und antisoziale Kurs der „Schrödermüntesteinmeirbrücks“ seine Fortsetzung findet… -und der unterscheidet sich nur marginal von „schwarz-geld“! Gabriels Gebahren ist nur eine „Pausenclownerie“ von der Oppositionsbank… -wahrscheinlich wird sie auch von Hr’n. Schwennicke nicht wirklich ernst genommen, und Gabriel kann für dessen „Kritik“ nur dankbar sein, denn sie „SPIEGELt“ eine nicht vorhandene Substanz vor!
    MfG, V.H.

  4. Klaus Zajac sagt:

    Willy Brandts erste Regierungserklärung 1969 war für viele eine einzige Ungeheuerlichkeit.Stellte der doch glatt die Menschen in den Mittelpunkt u.fragte
    fordernd was Arbeitswelt u.Gesellschaft für den
    Menschen tun können.Willy Brandt warnte bereits 1976 seinen Nachfolger vor “ liberalistischen Ladenhü –
    tern “ in der deutschen Wirtschaftspolitik. Ungehört.
    Die falschen Ansätze der neoliberalen Ära der SPD sind nach wie vor nicht getilgt,dass diese Diskus-
    sion überhaupt noch geführt wird anstatt wie erfor-
    derlich sie mit breiter Basisbeteiligung zu beschliessen,den Irrweg der bleiernen Münte-Gazprom-
    Clement-Steinmeier-Steinbrück-Scholz-Zeit endlich u.
    endgültig hinter sich zu lassen u.stattdessen zur
    sozialen u.demokratischen Politik zurückzukehren.
    Nähme sich die SPD endlich wieder ernsthaft als eine
    Partei wahr, die eine der gesamten Bevölkerung ver –
    pflichtete Politik jenseits von billiger INSM – Pro-
    paganda gestalten will,sähen auch die katastrophalen
    Wählerzahlen recht bald wieder besser aus.
    “ Glaubwürdigkeit “ ist mit dem so falschen neolibe-
    ralen Geschwätz für die SPD so nicht zu erzielen,das
    dürften die vergangenen Wahlen seit 2005 in der Sum-
    me selbst für verbohrte alte Neolibs anhand der re –
    alen Stimmenanteile sichtbar gemacht haben.
    Steinmeier,Steinbrück,Müntefering,Scholz u.Gabriel
    sind waschreine Schröder Produkte.Die Wähler in D,land wissen das.
    Kurt Tucholsky, weitblickend. – In ihrem 1929 er –
    schienenen Buche “ D,land,D,land über alles “ lesen
    wir: “ Eine sozialdemokratische Partei hat in acht
    Jahren O Erfolge. In wieviel Jahren merkt sie, daß
    ihre Taktik verfehlt ist?“ Wir können Ihre Frage
    heute klar beantworten: Die seitdem verflossenen
    einundachtzig Jahre haben noch nicht ausgereicht.

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