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global news wb17.39 19-07-10: Warum der Euro von Anfang an eine Mißgeburt war

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One Response to wb17.39

  1. Gaby sagt:

    Hallo miteinander,

    am 30. Juni 2005 hat Wolfgang Thierse folgendes zur Berliner Zeitung gesagt:

    „Die EU kostet jeden Deutschen im Jahr 90 Euro. Was kriegt er dafür? Einen Riesenabsatzmarkt für die deutsche Exportwirtschaft. Bequemes Reisen. Arbeit ohne Grenzen. Und das Schönste und Wichtigste: Einen Kontinent des Friedens. Das ist doch 90 Euro wert, finde ich.“

    Tja, mit diesem naiven Geschnuddel haben uns unsere elitären Technokraten den Euro und die Eurozone schmackhaft gemacht. Und was ist daraus geworden?

    Die jährlich zu zahlenden Euro haben sich während der Wirtschaftskrise unberechenbar potenziert. Der Riesenabsatzmarkt schrumpft täglich kläglicher zusammen. Lohndumping macht uns arm. Bequemes Reisen fällt wegen Geldmangel aus. Arbeit ist grenzüberschreitende Mangelware geworden. Und ziemlich wackelig ist es um die Stabilität des Euro bestellt; ein Umstand, der innerhalb der EU nervösen Unfrieden stiftet.

    Nicht mal für 90 Euro per anno wollte und will ich so einen ökonomischen Irrsinn haben! Aber uns Deutsche hat niemand gefragt! Auch jetzt werden wir nicht gefragt. Wir sollen lediglich zahlen für etwas, dessen Zukunft im Nebulösen liegt.

    Mit unwirschen Grüßen,

    Gaby

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