1931

global news 1931 03-03-10: Warum des Euro Stunde in Griechenland schlägt und noch viel mehr

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17 Responses to 1931


  1. : Ende der Veranstaltung auf Raten oder ständige deutsche Ausgleichszahlungen oder Anbrennen einzelner Staatsanleihen besonders schwacher Partner. Oder kann sich die deutsche Politik noch am Riemen reißen und die deutsche, den Euro sprengende Lohnbremse, z.B. durch Einführung flächendeckender Mindestlöhne, herausnehmen? Die Chancen dafür stehen leider nicht gut.

    … dazu kommt, das Beschließen von Sparpaketen und deren Durchsetzung sind zwei Paar Stiefel begleitet vom Unwillen aller Beteiligten, sich ob der drohenden und eh’ schon desolaten Lage einer Radikalkur unterziehen zu lassen. Die Selbstverständlichkeit mit der sich vermeintlich Obere nehmen, was sie so brauchen läßt den Rest machen was er will. War so und wird sich nicht ändern.

    Nein, der EURO tut einem mittlerweile fast leid; er kann gar nichts dafür, den programmierten Spagat kann er nicht überleben, jedenfalls nicht intakt. Die deutsche Lohnbremse lockern hieße, den Kuchen anders zu verteilen; wer soll das durchsetzen, mit anderen Worten, „wovon träumen wir nachts“? Schwarz-Geld gar nicht, Schwarz-Rot tat’s ja auch nicht und andere Farbspiele sind eh’ Totgeburten. Ich denke, die „Veranstaltung auf Raten“ begleitet von luftgebuchten „Ausgleichszahlungen“ und verkohlenden „Staatsanleihen“ werden das Feuer schüren, immer mehr, bis in die Selbstzerstörung!

    Was daraus wird ist mir noch zu unklar, sorry.

    • Paten sagt:

      Guten Tag.
      Hab den Film nur lesen können. Wetter war BIP-feindlich (die sollten mal Däche rüber die europäischen Fabriken machen) und die gute NAchricht ist, dass die alte BIP-Prognose durch eine bessere neue ersetzt wurd. (wette wird ja auch besser):

      …foresee annual real GDP growth in a range between 0.4% and 1.2% for 2010 and between 0.5% and 2.5% for 2011…

      2% Inflationsziel soll bleiben (nicht 4 wie IWF ansagte)

      M3 bleibt gleich. M1 aber (kurfristiges Geld) +11,5% im Januar.

      Unternehmen kriegen keine Kredite von den Banken (eher vom Kapitalmarkt) und Privathaushalte immer mehr davon (reicht nicht mehr das Geldeinkommen? ).

      Ansonsten sollen die verschuldeten Staatshaushalte sich was einfallen lassen bis spätestens 2011 mindestens 0,5% BIP Einsparung in den Ausgaben zu bewirken (macht für DE ca. 12 Mrd. € plus Westerwelles Steuersenkungen).

      Naja. Im Westen nichts Neues.

      MfG

      • Guten Morgen

        war wirklich nicht sehenswert, hörenswert auch nicht; stimmt.

        Einzig deutlich wurde: dem Quotenmann Jean-Claude war anzumerken, daß die Versteigerung griechischer Schulden gegen Topzins mit dreimaliger Überzeichnung problemlos abgelaufen war; immerhin ein Beweis dafür, daß die Banksters noch immer sauber funktionieren und ihre Mission erfüllen; am Ende muß ja die Selbstläufer-Funktion „Geld hinterherschmeißen gegen EU garantierte Topmarge“ nicht immer aufgehen.

        Mit dem Code „Die Anleger waren bullish“ verbreiteten die angeschlossenene Medien gestern rechtzeitig den erfolgreichen Vollzug der Wette.

        caw

  2. wotan sagt:

    Die arbeitsscheuen Feier-Griechen, die auf unsere Kosten gelebt haben und die jetzt das letzte Hemd ausziehen müssen um Angesicht leerer Kassen Buße zu tun. So hätten wir es gerne und so kommt der populistische Hammer der Politik und der deutschen Medien daher.

    Befürchte, mit den Ursachen der griechischen Krise und einer annähernden Wahrheit hat das jedoch wenig zu tun.

    Über das Schicksal Griechenlands wird in den Hinterzimmern deutscher und französischer Polit- und Industrie-Eliten entschieden, bzw. über das Schicksal Griechenlands ist dort wahrscheinlich schon eine Entscheidung getroffen worden.

    Griechenland und der Nachbar Türkei ist vor allem für die deutsche und französische Rüstungsindustrie ein Eldorado sondergleichen. Die Aufrechterhaltung des schwelenden Konfliktes zwischen Türkei und Griechenland liegt dabei ganz im deutsch-französischen Interesse. Türkei und Griechenland stehen an erster Stelle für deutsche Rüstungsexporte.

    Wo es jetzt drum geht ist folgendes: Die Regierung Georgios Papandreou sieht erheblichen Probleme bei der Neu- Finanzierung anstehender Rüstungsimporte. Das Land ist restlos pleite, nicht zuletzt infolge der unverantwortlichen und von Korruption begleiteten Rüstungsimporte. Die deutsche und französische Regierung bestehen aber darauf, dass das Spiel weitergeht. Der Rüstungslobbist Westerwelle hat bei seinem Antrittsbesuch in Athen bereits angemahnt und gedroht. Griechenland soll bitte seinen „Verpflichtungen nach kommen und Kampfflugzeuge vom Typ „Eurofighter“ kaufen, die von einem Rüstungskonsortium mit Sitz in Hallbergmoos (Bayern) hergestellt werden. Die Franzosen möchten, dass ihr Fregattengeschäft nun endlich ans Laufen kommt.

    Deutsche und Franzosen setzen nun die Griechen unter Druck: Entweder ihr haltet euch an die Vereinbarungen oder wir drehen euch den Geldhahn zu. Würden sich die Griechen verweigern und Rüstungs-Aufträge stornieren, hätten die deutschen und französischen Waffenproduzenten das Nachsehen und blieben auf den Aufträgen sitzen. Dies will man aber tunlichst vermeiden und lieber den Griechen wieder frisches Geld geben.

    Deshalb wird es wie folgt kommen: Die Griechen bekommen die neuen Kredite. Dafür werden sie die anstehenden Rüstungsgeschäfte mit Deutschland und Frankreich tätige. Offiziell wird es lauten: Die Griechen haben Sparwillen gezeigt und wir Europäer tun dann gerne das übrige etc.

    • globalnote sagt:

      @wotan

      Es ist leider nicht nur Populismus festzustellen und es ist absolut unbestreitbar, daß Griechenland in den letzten ausgespochenen Boomjahren weit über seine Verhältnisse gelebt hat, besonders seine steuervermeidenden Reichen und seine mit 14 Monatsgehältern und Pensionseintritt mit 53 Jahren total verwöhnten und dann noch teilweise korrupten Beamten. Dabei sind mehr als ein Drittel der griechischen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst beschäftigt gegenüber 12 % in Deutschland. Die Beschäftigung im öffentlichen Dienst ist nach OECD zwischen 1995 und 2005 in Griechenland noch um ein halbes Prozent der Gesamtbevölkerung gestiegen, während sie in Deutschland fast um den gleichen Prozentsatz gefallen ist. Es sind diese verwöhnten Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes, die sich jetzt mit Streiks gegen jede Sparmaßnahmen wehren. Griechenland hat zudem 14 gesetzliche Feiertage.

      Über das Schicksal Griechenlands wurde bereits längst von seiner korrupten Elite und gefräßigen Beamtenschaft entschieden, und nicht erst jetzt – wie Sie schreiben – „in den Hinterzimmern deutscher und französischer Polit- und Industrie-Eliten“. Die Lage Griechenlands hat sehr wenig mit den Rüstungsausgaben zu tun. Es ist das altbekannte und leider total falsche Denkmuster vieler deutscher Linken, alle klar erkennbaren Mißstände sofort ideologisch zu bemänteln. Empfehle das hier http://www.jjahnke.net/gedanken56.html#1693 sehr zur Lektüre.

      Wie wollen Sie denn hart arbeitenden und steuerzahlenden deutschen Arbeitnehmer erklären, daß sie diese Situation in Griechenland finanzieren sollen??

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

      • Buerger sagt:

        Es lässt sich natürlich vieles ideologisieren.
        Genau so wenig hilfreich ist es, Fakten in eine ideologische Ecke zu drängen.

        Ich erlaube mir einen Link einzustellen, der Fakten aufzeigt.
        http://markt-zyniker.blogspot.com/2010/02/griechenland-ein-guter-kunde-der.html

        Zur Staatsquote ist zu sagen;seit deutschland die Staatsquote runterfährt passiert was?, genau, weiten Teilen der Bevölkerung geht es schlechter.

      • globalnote sagt:

        @Buerger,

        Hier werden keine Fakten ignoriert, sondern präsentiert. Ihr Pauschalvorwurf ist daher total unangebracht. Die Staatsquote in Griechenland ist nicht zuletzt das Ergebnis von immer mehr teilweise korrupten und mit 14 Monatgehältern und Pensionseintritt mit 53 Jahren verwöhnten Beamten, die den Staat zusammen mit den steuerflüchtigen Reichen ausbeuten. Dabei sind mehr als ein Drittel der griechischen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst beschäftigt gegenüber 12 % in Deutschland. Die Beschäftigung im öffentlichen Dienst ist nach OECD zwischen 1995 und 2005 in Griechenland noch um ein halbes Prozent der Gesamtbevölkerung gestiegen, während sie in Deutschland fast um den gleichen Prozentsatz gefallen ist. Es sind diese verwöhnten Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes, die jetzt mit Streiks gegen die unvermeidbaren Sparmaßnahmen Front machen. Sie werden übrigens auch nach Sparmaßnahmen immer noch besser bezahlt als Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft.

        Die Staatsquote wurde in Griechenland über die Staatsdiener hochgefahren, obwohl gleichzeitig die Steuereinnahmen durch Verweigerung der Reichen und durch korrupte Steuerbeamte wegbrachen. Davon hatte die Mehrheit der Bevölkerung nur den Nachteil.

        Das sind die unideologisch präsentierten Fakten, die auch Sie zur Kenntnis nehmen sollten.

        Beste Gruesse
        Joachim Jahnke

  3. zer0 sagt:

    Hallo,

    ich bin erst seit einigen Wochen regelmäßig auf Ihrer Seite und lese hier sehr gern. Allerdings hätte ich eine Frage zur Berechnung der verbraucherpreisbereinigten Werte. So wie es scheint, rechnen Sie zB 21,2%-15,8% = 5,4%, um die verbraucherpreisbereinigte Lohnsteigerung in Deutschland zu erhalten. Müsste es nicht aber 121,2% / 115,8% = 4,7% heißen, um die Inflation aus dem Lohnzuwachs herauszurechnen?

    Qualitativ macht das natürlich keinen Unterschied, die restlichen Alt-EU-Ländern ist die verbraucherpreisbereinigte Lohnsteigerung immer noch dreimal höher.

    mfG
    zer0

    • globalnote sagt:

      @zer0.

      Hier ist nicht mit Indexzahlen gerechnet, also nicht mit 121,1 sondern mit 21,1 %. Und wenn nominal ein Anstieg in dieser Größenordnung stattfindet und gleichzeitig ein Preisanstieg um 15,8 %, so muß ich den wohl abziehen, um den realen Wert zu bekommen.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

      • zer0 sagt:

        Was ich meine, möchte ich an einem Beispiel illustrieren.

        Nehmen wir eine Beispielperson.
        Lohn: 10 EUR
        Bedarf (zum Überleben): 10 EUR

        Lohnsteigerung: um 140 % auf 240 %
        Anstieg der Verbraucherpreise: um 20% auf 120%.

        neue Werte:
        Lohn: 24 EUR
        Bedarf: 12 EUR

        Überlegung:
        Vorher hat er 100% seines Lohnes verbrauchen müssen,
        nachher nur die Hälfte. Das heißt für mich, dass sein Lohn real um 100% gestiegen ist. Nach Ihrer Rechnung müsste sein Lohn allerdings um 120% gestiegen sein.
        Bei kleinen Änderungen ist der Unterschied beider Berechnungen eher gering. Wie man im Beispiel sieht, ist bei größeren Änderungen (wenn man beispielsweise über einen langen Zeitraum schaut) der Unterschied nicht mehr vernachlässigbar.

        Meine Rechnung ist, soweit ich es sehe, korrekt. Sollte ich allerdings begrifflich falsch liegen, möchte ich mich schon im Voraus für die verschwendete Zeit entschuldigen.

        mfG
        zer0

    • Paten sagt:

      Guten Tag. Bei solchen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen gibt es abstrahiert nur eine Ware, die +X € oder +X% teurer wurde und einen Lohnempfänger, der sie kauft und +Y€ oder +Y% mehr Lohn hat.
      Erst die neuen Werte Y-X oder Y%-X% sagen uns, ob es Inflation gibt oder Deflation oder nichts davon.
      Ergo: Ob die Kaufkraft des Lohns für eine Warenmenge stieg oder nicht. (s. auch Kaufkraftparitäten/-standart im internationalen Vergleich).
      Im Einzelfall kauft nicht jeder die 10.000-12.000 Waren, die in den Berechnungskorb gingen. Daher sieht das beim konkreten Haushalt völlig andes aus als beim statitischen mitlleren. Wer ben nur Ware kosnumiert, die im Jahr teurer wurde, hat eine andere private Inflation und Kaufkraft als der, der nur billiger werden Ware konsumierte,

      Erfahrung: Je höher die Einkommen, desto höher auch ihr Anteil an den Ersparnissen der privaten Haushalte (aktuell 11,2% vom verfügbaren Einkommen des einen statistischen deutschen Arbetnehmenrhaushaltes). Hier lässt sich der von Ihnen gebrachte Sachverhalt einordnen,ab wann etwa Einkommen so ausreichend sind, dass sie Rücklagen erlauben. Womit man auch die Bildungsnotwendigkeit materiell gut begründen kann.

      In Ihrem Rechenbeispiel wird nicht beachtet, dass eine Lohnerhöhung oder Steuersenkung oder Erbschaft oder ein Kredit oder ein hoher Lottogewinn zwar das Einkommen über den notwendigen Konsum heben kann, das aber direkt nichts mit der Preisentwicklung im Supermarkt für spanische Tomaten zu hat. An der Kasse zählt eben nur, ob sie für mehr % Lohn auch mehr % Tomaten kriegen oder wegen derer Preisentwicklung nicht.

      MfG

  4. Christian Wagner sagt:

    Wichtig ist, dass wir weiterhin Export- bzw. Vizeexportweltmeister sind und dass die Herren Hundt und Konsorten weiterhin groß Kasse machen. Binnenkonjunktur, deutsche Staatshilfen für alles und jenen inkl. Hermesbürgschaften (nur nicht für die deutsche Bevölkerung) das hat nicht zu interessieren. Die sollen schauen wo sie bleiben und froh sein, dass die nicht noch Geld für´s Arbeiten bezahlen müssen.

  5. wotan sagt:

    hallo Herr Jahnke,
    Ihr Angriff auf die ideologieverblendeten Linken und die in Saus und Braus lebenden Griechen trifft nicht ganz ins Schwarze, allenfalls ins Graue. Warum fließt denn schon einen Tag nach der Ankündigung von Lohnsenkungen der Geldstrom wieder? Das ganze ist ein gigantisches Spekulationsgeschäft der Banken. Die deutschen Waffenexporte nach Griechenland sind erheblich. Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, die deutschen Rüstungsexporte sind in den letzten Jahren um 70% gestiegen, siehe Meldung des Tagesspiegel:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Ruestungsexporte-Waffenhandel;art123,2784087
    Nach Griechenland wurden jüngst 4 U-Boote, 150 Leopard 1 und 183 Leopard 2 verkauft. Das große statistische Gewicht der gepanzerten Fahrzeuge und Kriegsschiffe erklärt auch, warum die deutschen Rüstungsexporte in andere europäische Länder besonders stark, nämlich um 123 Prozent gestiegen sind. Griechenland und die Türkei sind dabei die wichtigsten Abnehmer. Warum wohl sonst sind die Griechen bei deutschen Banken mit 40 Milliarden verschuldet? Wie bereits in den 80er und 90er Jahren erweisen sich die Exporte aus Deutschland als Triebkraft, wenn nicht gar die als Brennstoffzelle für den regionalen Rüstungswettlauf der beiden Nachbarn und Nato-Staaten (Internationales Friedensforschungsinstitut Stockholm) . Der größte Schmiergeldzahler war übrigens eine deutsche Firma: Siemens.

    • globalnote sagt:

      @wotan,

      Ich denke, daß ich schon ins Schwarze treffe. Und Sie sind ein weiterer Beweis dafür.

      Leider auch bei Ihnen kein Wort über die bewußt von der letzten konservativen Regierung hochgefahrenen Staatsverschuldung, die nur das Korrelat eines korrumptiven Verzichts der Besteuerung der Reichen war, sowie eines aufgeblasenen Apparats von job-gesicherten Staatsdienern, der etwa 7 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung kostet verglichen mit 3 Prozent im europäischen Durchschnitt. Auch kein Wort darüber, daß Griechenland während der Hälfte seiner Geschichte seit 1832 immer wieder im Konkurs war. Dagegen mindestens indirekt ein Plädoyer für deutsche Hilfen, auch wenn die deutschen Arbeitnehmer mit ihren Steuern dann für die griechische Bonanza blechen dürfen.

      Daß Griechenland die neueste Anleihe unterbringen konnte, zeigt doch nur, daß die spekulierenden Banken auf den hohen Zins springen und darauf vertrauen, daß die EU am Ende hilft und das sicher nicht wegen der Rüstungsindustrie. Bitte die ideologische Brille wenigstens einen Augenblick einmal abnehmen und die Realitäten erkennen. Oder zu viel „Nachdenkseiten“ gelesen??

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

    • Paten sagt:

      Guten Tag. Die Griechen haben ca. 6,6 Mrd. € Verteidigungshaushalt., der auch nicht ma Hindukusch augegeben wird, solange die Ägäis potenzielle Kampfzone bleibt.. Laut Sipri waren deutsche Waffenexporte ca. 2,8 Mrd. $ /1,40 ~ 2 Mrd. € in alle Schurkenbekämpfungsstaaten.
      http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCstungsindustrie

      GRE hat für ca. 2 Mrd. € Waffen importiert, zuemeist aus FRA.
      Das ist zwar über EU-Schnitt, am Staatshaushalt, erklärt aber keinesfalls die 298 Mrd. € Schulden. Die gingen in den Beamtenstaat und für Importfinanzierung v.a. deutscher Exportüberschüsse in der Handelsbilanz,

      Eine der besten Situationsbeschreibungen hier:
      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14843

      Soll nun deutscher Sozialabbau dauerhaft die griechischen Eliten finanzieren? Dann Portugal, Spanien … Wir haben schon seit einem Jahrzehnt den schlimmsten Niedriglohnsektor und Gehalts“zurückhaltung“ geübt und subventinieren GRE über die EU, wo sie 2,5 Mrd. einzahlen und 3,5 Mrd. € erhalten.

      Die Arbeiter in GRE zahlen 11% RV, die Angestellten nur 6%. Die müssen erstmal ihre inneren Verteilungsverhältnisse in Ordnung bringen und auch die Beamten udn Kapiatleigner zur Kasse bitten, statt nur alles auf die verarmte Bevölkerung abzulasten. Wenn 25% schwarzarbeiten , dann fehlen doch überall die SV-Beiträge, Und Korruption ist Ergebnis der nach oben umverteilten Gelder, die die Staatsfunktionen wie Gesundheitswesen ausgeraubt und an Börsen verzockt haben.

      Da ist strukturelle erstmal Ordnung herzustellen, bevor man ans weitere Geldgeben denken kann. Die brauchen jetzt jeds jahr 30 Mrd. für Goldman Sachs und div,. andere Großbanken, die selbst alle mit Steuergeldern aufgepuscht wurden. Auch da steht der deutsche Zahler in der Kreide. neben jetzt jährlich neuen 100 Mrd. Staatsschulden (Nettoneuverschuldung), die auch erstmal erwirtschaftet werden müssen – vom Lohnverzicht und Sozialabbau in Deutschland,

      MfG

  6. Paten sagt:

    Guten Tag.

    Die Staatsquote an sich sagt gar nichts und steigt wieder (2010 : 48%)seit 2 Jahren.
    http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_4316/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Oeffentlicher__Gesamthaushalt/0509011a4017.html

    Entscheidend ist, für welche und wessen Konsumption C und Investition I sie ausgegeben wird. (abgesehen von einrechenbaren Schuldzinsen in der Nettoneuverschuldung).

    Es kann auch keine starre Vegleichszahl als gut-böse Test geben weil u.a. die SV-Beiträge von Demografie und AL und Gesundheit und Renten und Pensionen und Tarifen udn Arbeistkämpfen usw. abhängen, so daß man hier eine qualitative Vergleichs-Analyse des „Wieviel wofür vom BIP“ braucht. Waffenkäufe mögen teuer sein, aber erklöären nicht 298 Mrd. in GRE. Hier liegt der Verwendungszweck der Staatsqoute nicht im sozialen Bereich oder bei Wertschöpfung, sondern zuviel beim unproduktiven, da nur Geld kostenden Beamtenstaat.

    Dummerweise steht für GRE die Frage „Wieviel vom BIP? ist Staatsquote“ nicht mehr, denn es ist hilflos überschuldet wegen der viel zu hoene Staasquote in den Kosum der Beamten und Reichen und kann aus eigener Kraft nicht mehr im Euroland gerettet werden, da der Staat zu samt Staatsquote zu pfänden wäre.

    Einseitigkeit nützt auch keinem Wirtschaftszyniker.

    MfG

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