1684

Gedanken zur Zeit 1684 24-02-10: Neoliberaler Dauerstreß – Ängste – Depressionen – Krebs

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3 Responses to 1684

  1. Paten sagt:

    Guten Tag. Die, aus menschlicher Sicht äußeren, wachsenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Ungleichgewichte widerspiegeln sich auch als innere Ungleichgewichte, als wachsende Disbalance der Gesundheit von Körper und Geist.

    Wenn beide funktionsgestört sind, können sie ihre normalen Aufgaben nicht mehr erfüllen. (Dennoch schaffen es offenbar manche als Führer großer Nationen gewählt zu werden um von exponierter Stelle aus den Wahnsinn global als Politik zu praktizieren.)

    Die wachsende Entfremdung des Menschen von seinen natürlichen Wurzeln und Umgebung ist mit dem Frühkapitalismus begonnen worden. Um Fabriken herum entstanden Städte mit Millionen Menschen und Milliarden Tonnen Glas und Beton mit wenigen Grünflächen dazwischen.

    Die Nahrung wurde unzweckmäßig ökonomisiert und die Massentierhaltung unterliegt nur Kosten-Nutzen-Rechnungen. Dass die genetische Konzeption des Menschen, die seit Jahrtausenden fast stabil geblieben ist, gar keine neuen Bedürfnisse für Energie- und Nährstoffzufuhr des Körpers hervorbrachte, ist der Industrie egal. Man wirbt z.B. unsinnig für Milch für Kinder (obwohl 80% der Weltbevölkerung ein Laktose-Allergie haben) und gibt ihnen etwas Entkeimtes, was mit Kuhmilch nichts zu tun hat. Keine unserer vorkapitalistischen Vorfahrengenerationen hätte dauernd Kuhmilch getrunken. Die ist für Kälber bis zu deren Abstillen konzipiert und braucht heute dauerschwangere Kühe für die Massenproduktion. Nur weis das niemand. Welche Frau gibt dauerschwanger bis zum Tod lebenslang Muttermilch?

    Der Mensch ist Allesfresser, aber nicht auf Dauerfeuer mit Fleischprodukten samt ekligen Konservierungskampfstoffen und anderer Chemie eingerichtet. Weizen gehört auch nicht zu seinem ursprünglichen Programm, der kam erst später auf, als die Gene mit anderem Nährstoff-Input reproduziert wurden Er mag auch keine radioaktive Bestrahlung, wenn er seine RNA nicht verbiegen will. Er mag auch keine Chemiebrühe und -dämpfe in Textilfärbereien, Schwermetall-Ionen in Erde und Essen oder Biowaffen aus den Bastelstuben der irren Militärs. Er mag auch keine Benzindämpfe von Autos. Er mag auch keine Wohngegenden, die mit Erdöl geflutet sind. Und am wenigsten mag er Medikamente und Behandlungsmethoden, die alles das in sich vereinen, wofür er gar nicht konstruiert ist.

    Das körpereigene Immunsystem wird von außen immer mehr gestresst bis seine Abwehr löchrig wird. Da reichen ein paar RNA-Viren als Symbionten und die Erbinformation der Zellen wird verändert, weshalb die nach der Mutation sich abnorm im Wachstum und Aussehen verhalten.

    Nach meiner Meinung folgt jeder äußeren Krise der sozialen Gemeinschaft die innere psychosomatische ihrer Mitglieder. Mehr Armut, mehr Stress – mehr Krankheit. Kranke schickt man ins Bett und verordnet ihnen seit Alters her Ruhe. Die Wirtschaft ist krank. Die Umwelt, Menschen, Tiere und Pflanzen sind daher krank. Wir sollten mehr in Flächensiedlung investieren statt in Großstädte, die Jagd nach dem Mammon nicht als Zweck unseres Wirtschaftens betrachten, sondern die Gesunderhaltung von Körper und Geist durch geeignete Produkte und Verhaltensweisen und äußere Ruhe und Frieden als gesunde internationale Sozialbeziehungen in innere (Immun)Stärke verwandeln.
    MfG

  2. payoli sagt:

    Ja, vollkommen richtig!
    Es fehlt bloß der Lösungsansatz, den ich hiermit nachtrage:
    paradise your life !

  3. M.Gatzke sagt:

    Die Menschen brauchen keine Feinde mehr, sie vernichten sich immer wieder ganz von selber.
    In ihrer unersättlichen Gier verlieren sie immer wieder jedes Maß und Ziel.
    Statt sich auf das zu konzentrieren, was die Menschheit zu einem würdigen leben in angenehmen Wohlstand braucht, rafft man Milliarden und Millionen auf Kosten des jeweils anderen, egal was dabei kaputt geht.Geld ist Macht und diese konzentriert sich in immer wenigeren Händen.
    So wird wieder mal kommen, was zwangsläufig die
    Folge ist.
    Natürlich konnte das dann auch niemand ahnen, wissen, erkennen-zum Nachdenken nimmt sich niemand Zeit. Die psychischen Krankheiten nehmen in einem Maße zu, dass es schon beängstigend ist. Die Kliniken sind voll davon. Die Menschheit hat aus der
    Geschichte nichts gelernt, dazu ist sie schlicht zu dumm.

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