1681

Gedanken zur Zeit 1681 21-02-10: Kann das Infoportal wirklich süchtig machen?

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8 Responses to 1681

  1. Paten sagt:

    Guten Tag. Ja. Und hungrig, wenn man die Zeit vergisst. Und selbst so? 🙂

    MbG

  2. Gaby sagt:

    Guten Abend, Herr Dr. Jahnke und Mitlesende,

    mir gefällt Ihre unermüdlich aufklärende Arbeit unbeschreiblich gut und ich besuche das Infoport schon ziemlich lange täglich. Es ist prima, dass Sie nicht nur Statistiken veröffentlichen, sondern ich schätze ganz besonders Ihre „Gedanken zur Zeit“, die immer wieder geeignet sind, mich ziemlich nachdenklich zu machen und mich motivieren, selbstständig auf die Suche nach dem „Warum ist das so?“ zu gehen.

    Ihr Forum bietet mir darüber hinaus einen ganz besonderen Reiz: Hier treffen sich SchreiberInnen aller Colour und jeder, der sich verbal halbwegs benimmt, kommt zu Wort. Das ist mir eine sehr reizvolle Mischung diverser Ansichten und am meisten schätze ich, dass auch Meinungen zugelassen sind, die nicht den aktuellen Denkströmungen entsprechen, die sogar ziemlich kapitalismuskritsch ausfallen. Die demokratische Idee wird hier in ausgezeichneter Weise praktiziert und ich denke, das führt zur Solidarität unter uns Schreiberlingen, aber auch den reinen Mitlesern. Auf jeden Fall werde ich zum Nachdenken angeregt und Nachdenken ist eine sehr schöne Beschäftigung.

    Und letztlich, das will ich nicht unerwähnt lassen, ist es Ihre stille Gegenwart, Herr Dr. Jahnke, die eine gewisse Faszination ausübt. Ihre „unsichtbare Hand“, Ihre Einwände, haben mir in der Vergangenheit immer wieder geholfen, mich auf der Suche nach dem „Warum?“ nicht zu verlaufen und mich gar im ideologischen Stacheldraht irgendwelcher Verschwörer oder Weltuntergangspropheten zu verheddern. Diese Kommentarhilfe ist sehr wichtig für einen Menschen, dem bereits in der Schule „Volkswirtschaftslehre“ ein Greuel gewesen ist, der sich also nie dafür interessierte, der sich aber heute unbedingt mit der Ökonomie beschäftigen will und muss, um die ziemlich turbulente, nebulöse Gegenwart zu verstehen.

    Alle genannten Gründe summieren sich in mein ehrliches Bekenntnis, dass ich einen großen Mangel an geistiger Nahrung und persönlich weiterentwickelnder Diskussion empfinden würde, wenn es das Infoportal nicht mehr gäbe.

    Ich wünsche Ihnen und allen Mitlesenden alles Gute und freue mich, wieder von Euch allen zu lesen.

    Gaby

    • globalnote sagt:

      @Gaby,

      Vielen Dank für Ihre wie immer sehr freundlichen Worte, wobei ich sicher nur einen Teil des Lobes verdiene. Was Sie die „unsichtbare Hand“ nennen, ist vielleicht auch ein bißchen Halsstarrigkeit, mit der ich versuche, auf meine eigenen Ansichten zurückzuführen.

      Auf jeden Fall haben Sie recht, wenn Sie meine Abneigung gegen Verschwörungs- und Weltuntergangsthesen erwähnen. Die helfen in der Regel nicht und lenken nur vom richtigen Verständnis ab. Leider tummeln sich inzwischen sehr viele auf dem Internet und oft ist es nicht leicht, die Tricks zu durchschauen, zumal die Autoren nicht selten damit ein eigenes Geschäft verbinden. Wenn man in dieser komplizierten Welt auch nur irgend etwas verändern will, muß man mit beiden Füßen fest auf dem Boden bleiben und schrecklich viel Geduld haben.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

      • Gaby sagt:

        Hallo, Herr Dr. Jahnke,

        von Halsstarrigkeit kann in Ihrem Fall keine Rede sein. Ich sage das, weil ich den plastischen Vergleich in meinem Elternhaus erleben musste. Die Eltern wurden im Nazi-Deutschland groß und stellten ihre Erziehung und Erfahrungen niemals in Frage, so dass ich für sie zum Feind wurde, als in der Schule das Thema „Drittes Reich“ durchgenommen wurde und ich, naiv wie ich war, am Mittagstisch fragte, wie es denn wohl gewesen wäre, damals. Schweigen…., böse Blicke seitens meiner Eltern….., entstehendes Mißtrauen, innerer Rückzug und das finale: „Es war nicht alles schlecht, es wurden Autobahnen gebaut, es gab keine Faulenzer und jetzt geh auf dein Zimmer und sprich dieses Thema nie wieder an!“

        Ich hab das Thema doch noch einmal angesprochen, weil ich nicht glauben mochte, dass sich damals Zigtausende Menschen in deutschen Öfen in Asche verwandelten. Kurzes Zischen meines Vaters: „Das waren Juden, die haben es verdient und jetzt halt endlich den Mund!“

        Ab meinem 14. Lebensjahr war das sonst immer sehr gut gewesene Verhältnis zu meinen Eltern schwer beschädigt und ich bis ins Mark schockiert. Es lag ein eisernes Schweigen über der Vergangenheit und wer den Versuch tat, den Deckel zu heben, wurde für sie zum inneren Feind.

        Halsstarrigkeit ist eine äußerst gefährliche Angelegenheit, die absolut kein Hinterfragen, keine Kritik und keine andere Meinung zulässt. Halsstarrigkeit erzeugt in aller Regel einen enorm destruktiven Gegendruck. Alle diese Elemente sind in Ihrem Forum, unter Ihrer Führung, nicht zu finden, sonst wäre ich mit Sicherheit nicht so lange Ihr täglicher Gast und würde das Forum nicht als „demokratischen Raum“ bezeichnen.

        Beste Grüße

        Gaby

  3. Cato sagt:

    Guten Abend Herr Jahnke, ich lese bei Ihnen schon lange mit und was mir daran gefällt ist, daß Sie sich sehr darum bemühen, den komplexen Stoff der Materie verständlich darzustellen. Das bringen natürlich die Graphiken, aber es ist auch die nüchtern-herzliche Art sowie der zu verspürende gesunde Menschenverstand in Ihren Kommentaren. Zusammen macht es den Besuch Ihrer Website sehr angenehm.

    Ich lese auch einige konkurrierende Seiten, die in deren Weise interessant sind. Das Infoportal ragt aber durch Ihren persönlichen Stil und die zielstrebig eingehaltene Grundlage auf der Basis statistischer Daten in gewisser Weise heraus. Das schätze ich sehr daran.

    Vielen Dank für die aufgebrachte Kraft und Geduld bei Ihrer Wiederspieglung unserer oft irrationalen Welt.

    Weiterhin viel Freude und Gesundheit wünscht herzlich Cato

  4. heiner sagt:

    Na dann kann man ja nur hoffen, das der „Drogenhändler“ noch längere Jahre fit bleibt!
    MfG
    Helmut ist ja schliesslich auch schon 91!

  5. Sehr geehrter Herr Dr. Jahnke,

    wenn Sucht auch eine solche nach Verstehen, Wissen und Wahrheit sein kann dann macht Ihre Arbeit richtig süchtig; wohl beide, den Geber wie auch die Nehmer. Insofern gibt es sicher über alle drei von Ihnen genannten Gruppen hinweg solche, denen schon der Instinkt, hier mal einer der nicht verkümmert ist oder verbogen wurde, meldet, daß die headlines des mainstreams in ihrer Mehrheit gegen Alle lediglich vorgeschobene, propagandaverseuchte und zweckgebundene Ablenkungsmanöver darstellen.

    In diesem Sinne dringend weitermachen! Bitte!!

    Meinen Gruß

    Christian A. Wittke

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