1631

Gedanken zur Zeit 1631 05-01-10: BILD mit den ständigen Steuersenkungsforderungen in der Sackgasse

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7 Responses to 1631

  1. heiner sagt:

    Zum Thema:www.fr-online.de/top_news/218424_Klamme-Stadtsaeckel-wieder-trifft-es-die-Kommunen.html
    Diese Konsequenz/Aussicht hätte jeder potentielle FDP-Wähler bei etwas
    Überlegung/Durchblick vor der Bundestagswahl haben können.
    Ausser denen die man heute „beglückwünschen“ kann, und die wahrscheinlich genug haben, und bei denen kommunale
    Erhöhungen unter „Peanuts“ laufen.(im Privatetat)
    MfG

  2. Paten sagt:

    Guten Abend. Nein. Bild ist auf alle Windrichtungen vorbereiet. Besonders Ende Dezember: „Guttenberg ist kanzlerfähig“. Daher: Feuer frei, bevor die Auflage wegen für alle nachvollziehbarer Falschaussage auf Null sinkt. BILD-Wahrheiten gelten im Ernstfall nur bis zur nächsten Ausgabe.

    MfG

  3. Gaby sagt:

    Halloli,

    BILD ist für mich der Ku-Klux-Klan der neoliberalen deutschen Einpeitscher! Hier und da an der Regierung zu nörgel, ist reine Augenwischerei.

    Gaby

  4. Siegfried sagt:

    Problem ist nur, meine Lieben, daß BILD in der Tat absoluter Meinungsmacher in D ist! Und das angesichts dessen, daß die Macher von diesem Verblödungsblatt nicht mal ihre eigene Muttersprache beherrschen, vielleicht wird die Zeitung auch schon in Polen oder in Nahost gedruckt, wer weiß.

    Eine „Milchmädchenrechnung“, um mal die Ehre dieser Zunft zu retten, die MUSS aufgehen, denn sonst macht die kleine Maus Miese, und das kann sie sich nicht leisten, denn sie ist nicht in der Regierung und heißt auch nicht Hartz oder sonstwie.

    Das Problem ist nur, daß sich das Milchmädchen nur mit der ihr anvertrauten Milch befassen muß, sich also keine Gedanken um das zu machen braucht, was davor war oder danach kommt, oder, um es wissenschaftlich und mit wikipedia zu sagen, „eine naive Betrachtung oder Argumentation, die wesentliche Rahmenbedingungen nicht beachtet oder falsch in Ansatz bringt und deshalb zu einem nur scheinbar plausiblen, tatsächlich jedoch unzutreffenden Ergebnis kommt.“ Und nun noch mal einen BLICK in die BILD, und dann wissen wir genau, wer hier „Milchmädchenrechnungen“ macht, oder?

  5. Gaby sagt:

    Halloli in die Runde,

    den Vogel schießt aber nicht die BILD, sondern der marktliberale Westerwelle (FDP) ab! Während des Dreikönigs-Treffens 2010 sagte er:

    „Was ist das für ein dekadentes Staatsverständnis, dass Steuererleichterungen für den Normalbürger ein Geschenk des Staates sind? Der Steuerzahler schenkt dem Staat etwas Geld und nicht umgekehrt, meine sehr geehrten Damen und Herren.“

    Davon ausgehend, dass sich nur sehr reiche Menschen einen bitter armen Staat leisten können, hat Herr Westerwelle natürlich recht. Aber davon ausgehend, dass die meisten Menschen dieser Republik auf einen reichen Staat angewiesen sind, redet er dummes Zeug, das aber nicht auf seinen Mist gewachsen ist, sondern nur die hässliche Fratze der Ideologie der radikalen Märkte offenbart, dessen Jünger er ist.

    Und, ohne es offen auszusprechen, zeigt er damit allen Menschen die rote Karte, die nicht in der Lage sind, für alle Eventualitäten ihres Lebens privat vorzusorgen. Dieser Platzverweis trifft 90 % der Einwohner unserer deutschen Grenzen. Das mag den geneigten Leser vermuten lassen, was ich von der dekadenten Politik der FDP halte.

    Gaby

    • Siegfried sagt:

      Hallo, Gaby!
      In dieser Hinsicht sind beide Schützenkönige. Der Text bezog sich allerdings auf den Unsinn, den die BLÖD-Zeitung da von sich gibt. Sie suggeriert doch allen Ernstes, daß es um die Steuergroschen des kleinen Mannes geht, und verschweigt dabei geflissentlich, daß das Steuersystem als solches marode ist und einer gründlichen Revision bedarf. Da liegt doch der Hund in der Pfanne!

      Herrn Westerwelle fand ich mal richtig gut, bis ich dann dessen Natur durchschaut hatte. Nein, weniger sein Gehabe, das ist eines jeden eigene Sache, sondern mehr, wes Geistes Kind er ist. Das ist nicht einfach politisches Unverständnis, Westerwelle hat absolut keinen Blick für die Realitäten im Lande, kann er auch nicht, wie es auch der Rest unserer Regierung nicht kann. Schließlich sind sie alle auf den Hund in Gestalt des Vorsitzenden des Industriellenverbandes gekommen, und das hinterläßt nun einmal seine Spuren.

      Freilich, Politik geht nicht losgelöst von der Wirtschaft. Die Frage ist nur, wer bestimmt wen. Und gegenwärtig bestätigt sich immer wieder die Aussage, daß derjenige, der die wirschaftliche Macht hat, auch die politische hat, denn sonst hätten längst ganz andere Gesetze gemacht werden müssen, mit denen die Länder insgesamt nicht erst in die Krise gerutscht wären.

      Leider aber können unsere Gesetzgeber nicht unabhängig Gesetze geben, wie sie es eigentlich können sollten. Sie sind an der Laufleine der Wirtschaft, und da wird sich in absehbarer Zeit wohl wenig dran ändern, auch nicht durch zig Wahlen und auch nicht durch einen anderen Kanzler/eine andere Kanzlerin.

      Das einzige, was wir als WählerInnen tun können, ist, dafür zu sorgen, daß eine starke Opposition da ist. Gewinnen darf diese Opposition keinesfalls, denn da wird auch sie von der Wirtschaft gekauft, sie muß unabhängig sein. Gegebenenfalls wäre eine APO, wie sie der Westen aus den Endsechzigern kennt, ganz wünschenswert. In dieser könnten sich dann die rund 70 Millionen Menschen in D einbringen, die sonst nix tun können.

  6. Siegfried sagt:

    Zum Thema Westerwelle und wider dem tierischen Ernst!

    Köstlich!

    http://www.eulenspiegel-zeitschrift.de/Magazin/Jahresvorschau_2010/jahresvorschau_2010.html

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