1629

Gedanken zur Zeit 1629 04-01-10: Nun auch meine kritische Ökonomie der neoliberalen Globalisierung auf youtube

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8 Responses to 1629

  1. Paten sagt:

    Guten Tag. Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen audio-visuellen akademischen Kurz-Vorlesung über die Ungleichverteilung der Einkommen zwischen Kapitaleignern und deren abhängig Beschäftigten in den USA und Europa und den Nachweis, dass China auch dabei, wozu der Westen Hunderte Jahre brauchte, den Turbo eingelegt hat und seine Rolle als Geolieferant und die enormen Devisenreserven daraus nicht für die Verbesserung der sozialen Verhältnisse im eigenen Lande nutzt, wie die KP ständig verspricht, sondern für die Polarisierung der Bevölkerung in wenige Tausend stinkreiche Plutokraten und Hunderte Millionen versklavten Plebs. Das ist anschauliche und verständliche ökonomische Kritik an der allwaltenden neoliberalen Form der Globalisierung.

    Was wir noch sehen auf dem Weg des sozialen Auseinanderdriftens, dass Europas Plutokraten im Schlepptau dieses ab 2001 chinamerikanisch angetriebenen Prozesses versuchen Fahrt aufzunehmen und ihren GINI-Koeffizienten dem der anderen –und damit deren Profitraten- anzupassen, wofür sich die sPD samt Grünen und dann mit der CDU/CSU als Regierung damals hergegeben hat und bis heute unter Kontrolle von Steinmeier und Gabriel samt eingeschwenkten Gewerkschaften hergibt . So sind die steuerlichen Begünstigungen in Verbindung mit den Finanzspekulationen aus den umverteilten Volkseinkommen und nicht die Mär vom stetigen Wirtschaftswachstum durch Export die politische Ursache, aber auch vom Wähler zu beeinflussende Bedingung, für den rasanten Vermögenszuwachs der Vermögenden und den Realeinkommensabbau bei den abhängig Beschäftigten, besonders Frauen sowie den Kindern und Rentnern.

    Überall, wo wie die Einkommensschere so extrem aufgeht, verstärkt sich der Verdummungsgesang der Killerwale aus konservativen Parteien und Medien über die angebliche Schuld bei anderen Ländern wegen „der Globalisierung“, die dazu zwinge im globalen Wettbewerb Stückkosten zu senken, sprich am liebsten noch freiwilligen Lohnabbau bei Lohnzurückhaltung zu praktizieren. Die in den Schaubildern veranschaulichte Wahrheit führt zu der Frage: Ist es für das Bestehen Deutschlands in der Globalisierung tatsächlich notwendig, dass wir unsere Millionäre und Milliardäre noch schneller reicher machen für ihre Plutokratenkämpfe in den Hauptzentren der Weltökonomie und Weltfinanz um globale Marktanteile und was hat das Volk davon außer mehr Schulden bei sinkenden Einkommen und sozialen Leistungen? Sozial und gerecht geht anders.

    Aber Schwarz-Geld wird bald noch eine Schippe drauflegen und das Übersetzungsverhältnis der GINI-Gangschaltung der Volkseinkommensverteilung nochmal größer machen. 5:1 an Vermögen 4:1 beim Zuwachs daran ist der Plutokratie und ihren politischen Helfershelfern nicht genug. China wird vorgeschoben und die Hölle zum Himmel erklärt, in dem amerikanische und europäische Arbeitnehmer, Kinder und Rentner ihr paradiesisches Leben fristen sollten, weil es ja noch schlimmer kommen könnte. Und wird, wenn nicht bald das große Erwachen einsetzt. Und das so ein Video-Wecker wie der Dr. Jahnkes ab und an ganz hilfreich. Nochmals Danke und Glückwunsch!

    MfG

  2. Volker Hamburg sagt:

    Hallo Hr. Jahnke,
    Kompliment für Ihre Youtube- Präsentation! Leider steht zu befürchten, das selbst eine so klare vergleichende Darstellung von Arbeitseinkommensentwicklung zur Renditenentwicklung bei Kapitalanlagen, den neoliberalen Hohepriestern der Wirtschaftswissenschaften nicht die Augen öffnet. Das ewige Dogma, das da heißt, hohe Anlagerenditen würden in Wachstum und Arbeitsplätze investiert (und nicht etwa in windigen Kettenbriefspielen am Kapitalmarkt verzockt) wird ja trotz der verheerenden Entwicklung seit ca. 2 Jahren weiterhin gefeiert… -weswegen ja jetzt auch Steuersenkungen für „Leistungsträger“ das Mittel der Wahl bei schwarz/Geld sind.
    MfG, V.H.

    • globalnote sagt:

      @Volker Hamburg,

      Dank für die Blumen. Nur habe ich mir nie eingebildet, über Youtube Merkel u. Co. zu erreichen. Es wäre schon schön, einigen Normalmenschen auf diese Weise zusätzlich die Augen zu öffnen. Außerdem erreiche ich mit dem Infoportal eine Menge an Multiplikatoren und den Youtube-Link kann man gut weitergeben. Außerdem suchen Menschen, die nie zum Internetportal finden würden auf Youtube. Jedenfalls werden es heute noch an die 200 Besucher werden, was ein guter Anfang ist.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

  3. Matt sagt:

    Hallo Herr Jahnke,

    freut mich, dass Ihnen meine Idee mit youtube gefallen hat.

    An Ihrer Stelle würde ich aber ganz schnell das Video neu schneiden. Und zwar alle Inhalte, die nicht von Ihnen stammen. Am Anfang ertönen die Beatles mit einem wunderbaren Lied. Falls Sie allerdings nicht die Rechte haben sollten dieses zu nutzen, kann es sehr sehr teuer werden.

    Beste Grüße
    Matt

    • globalnote sagt:

      @Matt,

      Vielen Dank. Aber 12 Sekunden Beatles riskiere ich erst einmal.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

    • Paten sagt:

      Guten Tag. Keine Sorge. Das Copyright zu allen möglichen Kreationen, auch Musik, soll dem Urheber bzw. Rechteinhaber die kommerzielle Verwertung im Schutzzeitraum (USA 70/95 Jahre; Europa 50 Jahre) sichern und auch die Kontrolle über die Art der Nutzung durch andere. „Yesterday“ von 1965 wäre in Europa erst öffentlicher Besitz in 2015.

      Da nun ausnahmslos jede Nutzung einer ausdrücklichen Genehmigung bedarf (außer der Rechteinhaber erklärt innerhalb der Schutzzeit klar wie z.B. bei Wikipedia , dass das Werk der Öffentlichkeit geschenkt ist), dürfte sich die halbe Menschheit mit fast allem um deren Beschaffung kümmern und die Rechteinhaber mit Anfragen ein Leben lang beschäftigt sein. Die Beatles-Musikrechte gehören z.B. einem Joint Venture von Michael Jackson (Erben) und ATV Sony, die wiederum –nationale- Verwertungsgesellschaften (EMI) etc. mit der Tantiemensicherung für‘s kommerzielle Nachsingen, Runterdudeln in Radio und Telefonansage und Fahrstuhl usw. einsetzen können.

      Nun hat jedes private Geldstreben für materialisierte kreative Gedanken auch verfassungsmäßige Grenzen und zwar meist da (s.a. section 107 of the Copyright statute USA) wo die geldliche Rechte-Verwertung vom Nutzer nicht beschädigt wird und gleichzeitig dessen verfassungsmäßige Meinungsfreiheit durch Zahlung für ihrer Wahrnehmung eingeschränkt würde. So sind Nutzungen (hier Musikeinbau) für Kritiken erlaubt oder um das Werk zu parodieren. Ebenfalls ist nach US-Gerichtsurteilen die Nutzung innerhalb von Nachrichten darüber oder zu dessen Kommentierung erlaubt. Aber auch für soziale Zwecke wie für –kostenlose- Bildung, Unterrichten, Wissenschaft, Forschung.
      Als international nicht einheitliche Rechtsnorm bei den Gerichten durchgesetzt, wobei im Klagefall richterlich individuell abgewogen wird:
      1) Zweck und Character der Nutzung inkl. kommerziell oder für nichtkommerzielle Bildungszwecke.
      2) Die Natur des geschützten Werkes (mehr abgekupfert oder in eine eigene schöpferische Arbeit intergiert).
      3) Verhältnis benutzter Anteil und seine (auch kommerzielle) Wichtigkeit zum Gesamtwerk.
      4) Der Einfluss der unerlaubten Nutzung auf einen potentiellen Markt für und/oder den Wert des Werkes (Schaden des Rechteinhabers). Ist das neue Produkt unter Nutzung des originalen kein das originale am Markt ersetzendes Produkt, so liegt Fair Use nahe.
      Betrachten wir nun den Liedgebrauch unter den Aspekten des geringfügigen, nichtkommerziellen und auf wissenschaftliche Bildung der Öffentlichkeit ausgerichteten Nutzung in einer eigenen Audio/Video-Kreation Dr. Jahnkes mit zum Liedanteil überwiegendem eigenschöpferischen Anteil und Zeitdauer, so werden Jacksons Erben, Sony und Mr. McCartney samt Yoko Ono zudem auch keine Marktverdrängung oder Umsatzschädigung nachweisen können. Q.e.d.

      Übrigens: Am 12. Januar ist WFUD – World Fair Use Day, wo es u.a. weiter um die Freiheit der Verbraucher gegen die Buch, Musik- und Filmindustrie sowie Pharmaindustrie geht, die am liebsten heute noch Goethe und Schiller, Mozart, Bach und Beethoven usw. als ihre Rechtegeber hätten und der Mendelejewschen Tabelle der Elemente und was man daraus so machen kann bis zum Gehirn und seinen Gedanken ihr zu bezahlendes Copyright aufdrücken würden, wie auch dem Geld an sich.

      MfG

  4. Matt sagt:

    Alles klar!?

    Ich bin kein Rechteanwalt oder ähnliches. Herr Jahnke verfolgt sicher auch keinen kommerziellen Zweck. Allerdings treiben sich auch ein Haufen Menschen im Internet herum, die mit den abstrusesten Klagen Geld verdienen wollen. Selbst Unternehmen machen da mit (bspw. verklagte Jack Wolfskin eine Näherin, weil sie eine Tierpfote auf ein Textilstück stickte – für mich verdrehte Welt). Daher kam meine Einschätzung der Vorsicht.

    Jetzt ertönen auch keine Beatles mehr am Anfang. Doch noch ein Sinneswandel?

    Noch eine kleine Anmerkung zu den YouTube-Videos. Ich halte es für sinnvoll, die Texte neben den Videos ein wenig auszuweiten. Die YouTube-Suche umfasst auch diese Texte. Bspw. haben Sie den Link zu Ihrer Seite am Anfang des Videos. Das kann keine Suchmaschine finden. Schreiben Sie ruhig noch Ihren Namen und die Internetadresse in die Beschreibung. Sozusagen als Fußnote. Des Weiteren könnten Sie dort auch immer erwähnen, dass alle Diagramme aus offiziellen Statistiken entwickelt wurden. Das erhöht die Glaubwürdigkeit und minimiert die Kritiker, die viele Infos aus dem Internet anzweifeln.

    Zudem nummerieren Sie Ihre Videos. Allerdings wieder nur im Video selbst. Auch das könnten Sie in der Beschreibung unterbringen. Bezieht sich ein Video auf einen Schwerpunkt Ihrer Seite, könnten Sie auch gleich den ganzen Text von Ihrer Seite dorthin kopieren – nebst Link. Die hyperaktiven Multitasker können so neben dem Lauschen Ihrer Stimme und den bildlichen Einblendungen auch noch den Text überfliegen.

    • globalnote sagt:

      @Matt,

      Vielen Dank für die guten Vorschläge. Ich weiß noch nicht, wie weit ich das mit Youtube wirklich treibenwill. Die Fabrikation der Videos kostet bisher jedenfalls viel mehr Zeit als der Texte im Infoportal. Und sehr viel Extrazeit habe ich wirklich nicht.

      Nichts gegen die Beatles. Aber ich mußte für das nächste Video eine allgemeine Erkennungsmelodie finden und da ich ein Strauß-Fan und besonders von „Heldenleben“ bin, habe ich von dort den Anfang übernommen. Ich finde, das klingt noch besser als die Beatles und jedenfalls mehr nach Film.

      Immerhin sind in drei Tagen ca. 360 views zusammengekommen. Kein schlechter Anfang für dieses zeitaufwendigere Medium, bei dem sehr viel Angebot gibt.

      Beste Gruesse
      Joachim Jahnke

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