1620

Gedanken zur Zeit 1620 26-12-09: Der Fall Liu Xiaobo: China schert sich einen Dreck um die Meinung im Rest der Welt

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19 Responses to 1620

  1. Dr. Bimbes sagt:

    Sehr geehrter Herr Jahnke,

    als direkt Betroffener, als in der Telekommunikationsindustrie Arbeitender, im Sinne der gnadenlosen und unfairen chinesischen Konkurrenz, kann ich nur zustimmen.
    Wer wie der christliche Arbeiterführer Jürgen Rütgers sich damit brüstet NRW zum China-Zentrum in Deutschland zu machen hat nicht begriffen mit wem er es zu tun hat.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die chinesischen Telekommunikationsunternehmen, dank großzügigster staatlicher Kreditlinien gerade in Europa jede Konkurrenz unterbieten können. Mit allen Konsequenzen für die europäischen Unternehmen und ihre Arbeitnehmer. Auf die weiteren Aspekte der laxen bzw. nicht vorhandenen Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen, haben Sie ja bereits hingewiesen. Vom Technologieklau und Diebstahl geistigen Eigentums einmal ganz abgesehen.
    Aber seien wir ehrlich weshalb sollte sich China auch nur das geringste um den geheuchelten westlichen Protest scheren?. Wenn es um um das Geschäft und um ein paar Prozent mehr Rendite ist es mit der Verteidigung der Menschenrechte schnell vorbei, da hat man dann durchaus nichts gegen lasche oder nicht vorhandene Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen, da hat man dann auch kein Problem mit minimalen sozialen Rechten der Arbeitnehmer in China, ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und staatlich kontrollierten Gewerkschaften.

  2. Guten Morgen

    Es bedarf im Grunde keines Beweises mehr; die Reality Show „China übernehmen Sie“ läuft bereits mit Doppelturbo; und wie weit der vorgedrungen ist zeigt sich bestens im kriegsverseuchten Afghanistan worüber die neoliberale Frontschau ganz träumerisch und naiv berichtet:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,668292,00.html

    Ich weiß nicht, ob andere das auch fühlen: ich spüre schon lange eine frustrierende Ohnmacht in mir aufsteigen angesichts einer Entwicklung die offensichtlicher doch nicht sein kann.

    Kennen Sie noch den Slogan von der „ gelben Gefahr“? Gemeint war da das sich aus einem Agrarland rasant entwickelnde Japan; in seinen Ausmaßen und politischen Grundfesten geradezu lächerlich verglichen mit der PRoC; immerhin verbot man seinerzeit Kameras auf Messen und hielt sich mit know-how Prostitution deutlich zurück; heute macht man in suicidaler Globallisierungswut und schert sich den Teufel um Arbeitsplätze oder know-how Sicherung. In der Sucht nach dem schnellen Geld und dem shareholder value unterworfen führen kaum mehr klassische Unternehmer die Ruder der wichtigsten Industriebetriebe sondern angeheuerte Leichtmatrosen. Die kennen jeden Hafen, alle Striche und jedes Spielkasino und wo nicht da gibt es ja noch die Lotsen der Banken, ihre angeschlossenen Wirtschaftsinstitute und die Spezis von der Wirtschaftsjuristerei, die jeden Familienangehörigen im Zweifelsfall aus einer vermeintlichen Verantwortungsfalle wieder rausboxen.

    Alles ist der Veränderung unterworfen; ist schon klar; nur die unserige, hier in Europa, geht sehendes Auge in dasselbe. Mit anderen Worten, Europa folgt dem alten Rom und dem noch älteren Griechenland.

    caw

  3. Matt sagt:

    Naja, der Google-Vergleich hinkt ganz schön. Nehmen wir nur mal bspw. die Google Suche Ihrer Lieblingsländer Frankreich (google.fr) und Irland (google.ie): dort bekommen Sie sogar nur einen Treffer. Und der verweist zudem noch auf spiegelfechter.com.

    Zensieren die Franzosen und Iren nun noch mehr als die Chinesen? Die Chinesen zensieren also nur 50% dessen, was einige westeuropäische demokratische Staaten unter den Mantel kehren.

    Es gibt Internetzensur, ja. Aber das Internet funktioniert dann doch noch ein wenig anders als Sie in Ihrem Kommentar verlauten lassen.

    • globalnote sagt:

      @Matt,

      Sie müssen die internationale Suche unter google.fr drücken, nicht die auf Französisch, und dann finden sie jede MengeTreffer. Ich habe dennoch den Google-Absatz, der auch nicht besonders wichtig ist, herausgenommen, da ich mich nicht ausreichend mit der chinesischen Zensurtechnik auskenne.

    • Paten sagt:

      Guten Abend. Google hatte dem Regime und Stasi der KPC nachgegeben:
      „China: Das Land hat derzeit etwa 300 Millionen Internet-Nutzer. Die Regierung zensiert das Internet mit einem Mix aus Zensur-Technologie (wie Filter), Ausspähung und Einschüchterung der User und Forderungen an ausländische Internet-Unternehmen. „China ist weltweit das größte Gefängnis für Cyber-Dissidenten mit derzeit 62 Menschen in Haft für Online-Veröffentlichungen“ so der Bericht von Reporter ohne Grenzen. Die Volksrepublik China ist mit dem Projekt Goldener Schild ohnehin das bekannteste Beispiel für starke Zensur im Internet. So sind neben pornographischen Seiten die Auftritte religiöser und politischer Gruppierungen, die die chinesische Regierung als schädlich ansieht, sowie renommierte Nachrichtendienste gesperrt. Dies betrifft u.a. die BBC und seit dem 18. Oktober 2005 die Wikipedia. Wikipedia hatte sich geweigert, politische Einträge für eine chinesische Version zu blockieren. Einem Bericht der Netzeitung zufolge nahm die chinesische Regierung vermutlich Anstoß an dem Eintrag zu den Protesten am Platz des himmlischen Friedens 1989 (Tian’anmen-Massaker). Dort würden sowohl die 200-300 von der Regierung bekannt gegebenen toten Studenten erwähnt, als auch die von dem Roten Kreuz geschätzten 2000 bis 3000 Toten. Microsoft, Yahoo und Google zensierten dagegen die Inhalte gemäß den Wünschen der chinesischen Regierung, so die Netzeitung. So wurde am 23. Januar 2006 bekannt, dass nach vielen anderen Suchmaschinen auch Google-China die Suche manipuliert. In Absprache mit den chinesischen Behörden werden für die chinesische Öffentlichkeit brisante Seiten zu Themen wie Tibet oder Taiwan nicht angezeigt.“
      Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_im_Internet
      Die Zensurtechniken ausführlich:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_Goldener_Schild
      http://www.tagesschau.de/ausland/china640.html
      http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,397285,00.html

      Für Ostdeutsche und Osteuropäer also nichts allzu Neues. Für die Westdeutschen und Westeuropäer unter Schäuble& Co. bestimmt ein „Zurück in die Zukunft“.

      MfG

  4. Marc sagt:

    Ich verweise mal auf diesen RIA-Artikel (http://de.rian.ru/world/20091227/124519368.html) und zitiere daraus: „Chinas Wirtschaftsentwicklung bleibt die oberste Priorität, die nicht dem Kampf gegen den Klimawandel geopfert wird. … Wie Wen Jiabao weiter betonte, wird China dem internationalen Druck nicht nachgeben und seine Nationalwährung nicht aufwerten.“

    Frage an den Fachmann: Was spricht dann gegen eine Abwertung von Dollar/Euro/Yen/westlicher Währungskorb ggü der chin. Währung? Sorry für die sicherlich recht dumme Frage.

    • globalnote sagt:

      @Marc,

      Da die chinesische Währung nicht frei konvertibel ist (alle chinesen müssen ausländische Währung abliefern) und der Wechselkurs staatlich fixiert wird, so daß die Unterbewertung praktisch eine dauernde Subventionierung der chinesischen Exporteure durch die Staatsbank darstellt, können die anderen Währung, soweit sie frei konvertierbar sind, nicht gegen den Yuan abwerten. Das Aufkaufen von Yuan würde nichts helfen, da an den nur die chinesische Nationalbank herankommt.

      Helfen kann hier nur ein Abwehrzoll mit dem der Subventionseffekt neutralisiert wird.

  5. Gaby sagt:

    Guten Tag, Herr Wittke und Mitlesende,

    wenn ich meinem Ehemann, der als Monteur deutscher Spezialmaschinen in den letzten 10 Jahren häufig wochenlang in chinesischen Provinzen gearbeitet hat, glauben darf, haben die Chinesen allein in Sachen Technik derart enorme Probleme, dass sie noch lange Zeit nicht auf die Menschen der westlichen Hemisphäre verzichten können.

    Die chinesische Ingenieurs-Ausbildung ist zum Beispiel nicht vergleichbar mit der deutschen Ausbildung. Ein chinesischer Ingenieur würde hier vermutlich nicht mal eine Meisterstelle besetzen können, derart hoch sind die Defizite.

    Gibt es chinesische Erfindungen, die nicht älter als 5.000 Jahre sind? Und genau da liegt der Knackpunkt: Chinesen kopieren unsere Produkte, aber sie entwickeln sie nicht weiter, geschweige denn, dass sie selbstständig etwas Neues erfinden würden.

    Nun könnte man dagegen halten, dass es die Japaner schließlich auch so gemacht haben. Stimmt! Aber im Gegensatz zu den Chinesen haben die Japaner ganz fix Eigenkreationen hervor gebracht und sind wahre Spezialisten in Sachen Robotik geworden. Japaner sind insgesamt dynamischer als Chinesen.

    Mein Mann behauptet, dass die Chinesen noch ziemlich weit davon entfernt sind, das Stadium des bloßen Kopierens zu verlassen und so, wie er die chinesische Mentalität einschätzt, existiert in ihren Köpfen wenig Drang, sich der Mühe eigener Erfindungen bzw. technischer Verbesserungen zu unterziehen.

    Was mich allerdings wuschig macht, ist die Tatsache, dass die Funktionäre der KPCh nicht mit sich reden lassen. Aber auch das gehört zur chinesischen Mentalität und kann bei jedem noch so unbedeutenden Firmenboss beobachtet werden. Gastarbeiter werden in aller Regel derart arrogant-herablassend behandelt, als seien sie stunzdoofe Kinder. Nicht anders geht die KPCh mit dem kompletten Westen um.

    Hochmut kommt vor dem Fall!

    Beste Grüße

    Gaby

  6. Paten sagt:

    Guten Tag. Wir können hier lange diskutieren. Der in extremen Neoliberalismus als US-Import turbogekippte Poststalinismus auch in China hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Ob Entwicklungsland oder schon Marktwirtschaft mag die WTO und EU für das Possenspiel bisher schmerzfreier Strafzölle interessieren, die in Kopenhagen Gassi gegangen wurden, während Obama Audienz beim gelben Poststalinisten vor der Tür abwarten musste bis er später mit Frau Clinton es vorzog klarstellend die Tür szs. einzutreten.
    Es fehlt das Demokratiemerkmal. Und wenn wir nicht begreifen, dass den gelben KPC-Rassisten die Gulags, korrupten Richter und Militärkommandos für die Todesstrafe mit und ohne Urteil nicht ausgehen und wir anderskolorierten noch unter ihren Sklaven figurieren, dann werden wir nicht nur die (bereits abbauende soziale) Warenwirtschaft, sondern auch unsere Demokratie, die Ergebnisse europäischer humanitärer und Wissensaufklärung verlieren. Auch China setzt nur auf Monetarismus. Unseren neoliberalen.
    Um es klar zu formulieren: Was passiert mit jedem Land, das seine übliche Versorgung und damit Stabilität der Reproduktionskreisläufe von innen (Binnenmarkt) nicht mehr schafft und daher auf Importe von außen angewiesen ist, zu deren Bezahlung es aber nicht genügend (viele und exzellente)Waren und DL produziert? Es wird zum Nettoschuldner, bleibt unterversorgt, verarmt und zerbricht oder wird aufgerieben. Das ist aber unseren Eliten und Weltbürgern aus Wirtschaft und Politik auch herzlich egal.
    Wir erleben den Start in die neue Ära des sozialen Abschwungs ab 2010. Wenn die chinamerikanische Agenda der globalen Umverteilung zu wirken beginnt und unsere Schulden endgültig ins Unbezahlbare steigen, Arbeit und nationale Wertschöpfung nicht mehr gefragt sind und der Wohlstand der Globalisierung eher geopfert wird, bevor diese das System selbst zerschlägt. Unsere wirtschaftliche, soziale , finanzielle und geistige Freiheit wird nicht am Hindukusch bedroht und ist auch dort nicht zu verteidigen. Wir verlieren sie hier, im eigenen Land. Kampflos.

    Die ganze liberalistische WTO-Nummer mit China war ein Fehler ohne das Demokratiemerkmal als Voraussetzung. Wir machen Wiedervereinigung zur Überwindung der Fremdbestimmung ab 1918 und verspielen diese nach 20 Jahren an globale Rassisten per neoliberaler Ignoranz. Wir hätten es mit unserer Geschichte besser wissen sollen, dass nur freie Arbeit frei macht und Freiheit erhält.

    MfG

  7. Dr. Bimbes sagt:

    @Gaby

    Leider muss ich widersprechen. Gerade in der Telekommunikationsindustrie bewegen sich die chinesischen Unternehmen Huawei und ZTE technologisch absolut auf Augenhöhe. Was auch nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt welche staatliche Mittel in die Entwicklung der Telekommunikationsindustrie gepumpt wurden. Das die Entwicklung so schnell vonstatten ging liegt unzweifelhaft auch an der skrupellosen Aneignung fremden geistigen Eigentums. Nicht umsonst ist einer der Schwerpunkte des staatliche chinesische Geheimdienstes die Industriespionage.
    In anderen Bereichen, die von Seiten der KPCH nicht als Schlüsselindustrie eingestuft werden mag das Bild vielleicht anders aussehen. Ich warne aber davor sich der Illusion hinzugeben, dass Chinesen „noch ziemlich weit davon entfernt sind, das Stadium des bloßen Kopierens zu verlassen“.
    Das nächste Angriffsziel steht bereits fest, es ist nach dem Kauf von Saab und Volvo, die deutsche Schlüsselindustrien, die Automobilbranche.

    • carolus sagt:

      hallo dr.bimbes,

      die automobilindustrie ist ein gutes beispiel.volvo und saab wurden insbesondere deswegen eingekauft,weil es mit den letzten anläufen der chinesischen
      autoindustrie, auf dem dt.markt fuss zu fassen,kläglich an der sicherheitstechnik-crashtests gingen gnadenlos in die hose-gescheitert ist.
      dies zeigt widerum wie menschen eingeschätzt werden.wieso sicherheit?
      saab und ganz besonders volvo sind für ihre hochentwickelte sicherheitsforschung bekannt.

      • heiner sagt:

        @Carolus: Betreff Saab und Volvo.:
        Diese beiden Marken spielen im automobilen MASSENMARKT weltweit überhaupt keine Rolle mehr.
        Volvo hat wohl 375000/2006 verkauft, und Saab/Opel
        kenn ich nur Europazahlen 2006/80000.
        Die Chinesischen Aufkäufer haben wahrscheinlich so gedacht:Iss billig, nehmen wir mal mit, schaden kanns ja nicht.Ich habe mal mit beiden Marken was zu tun gehabt, handwerklich wie im Verkauf.
        Beide Marken sind nach Amerika verkauft worden:
        Ergebniss: siehe jetzt.
        Mal sehen ob es beide Marken noch in 3 Jahren
        gibt und zu welchen Preisen!?
        MfG

  8. @Dr.Bimbes

    Dem ist vollständig zuzustimmen; wir lassen unseren Wohlstand und unsere sozialen Errungenschaften von Nicht-Unternehmern und Berufs-Politikern verzocken – soweit dies nicht schon geschehen ist.

    caw

  9. Gaby sagt:

    Hallo, Herr Dr. Bimbes, Carolus und Mitlesende,

    und wer hilft der KPCh seine BürgerInnen auszuspionieren und sicherzustellen, dass sie im Internet nichts über „Demokratie“ oder über das „Tiananmen-Massaker“ erfahren? Es sind multinationale Medien- und Technologieunternehmen, die gegen gute Bezahlung gerne ihr Knowhow anbieten.

    Und woraus rekrutieren sich die neu entstandenen Milliardäre? Im Jahre 2006 waren 90 % der chinesischen Milliardäre Kinder von Funktionären der Kommunistischen Partei. Zirka 2.900 dieser „Prinzchen“, wie sie genannt werden, kontrollierten in 2006 gut 260 Milliarden US-Dollar.

    Es kann also doch keine Rede davon sein, dass die Chinesen nicht mit sich reden ließen. Immerhin hat die KPCh in 1980 genau zugehört, welche Rezepte ihnen Milton Friedman zur Umgestaltung ihrer Wirtschaft bot. Seither mauserte sich China zur erfolgreichsten Ausbeuterfabrik der Welt.

    Gaby

    • carolus sagt:

      hallo gaby,

      die chinesische oberschicht wird nicht mit sich reden lassen.da ist es wie es immer war.“unberührbare“ kaiser bestimmen wie es läuft.
      insgeheim glaube ich sogar,dass die multinationalen konzerne wie MICROSOFT die staatsform in china bewundern und sich am liebsten auch im westen als endzustand wünschen.
      alle macht geht vom volke aus!schön wärs!
      gruss c.

      • Gaby sagt:

        Hallo, Carolus,

        ich habe das „mit sich reden lassen“ sarkastisch in Bezugnahme auf die wirtschaftliche Beratertätigkeit Milton Friedmans gemeint. Sehr sarkastisch habe ich das sogar gemeint, eben weil die Chinesen gewöhnlich nicht mit sich reden lassen.

        Nike und Microsoft haben bereits Firmenmodelle, die weltweit Nachahmer finden; die brauchen sich von den Chinesen weder etwas zu wünschen, noch etwas abzugucken. Die Modelle der Gegenwart und Zukunft nennen sich „hollow corporations“ (hohle Unternehmen).

        Das Nike-Modell: Nike besitzt keine eigenen Produktionsstätten mehr. Alle Erzeugnisse erwerben sie aus einem eng gesponnenen Netz von Subunternehmern und Sublieferanten. Die eigenen Ressourcen werden nur noch in Design und Marketing investiert.

        Das Microsoft-Modell: Hier existiert noch ein starkes Steuerungszentrum, dass die Eigentümer und die Belegschaft um die Kernkompetenz des Unternehmens konzentriert. Aber alle anderen Dinge wie Postabfertigung, Kantine, Büromittel, Callcenter und auch das Schreiben von Programmen wurde längst ausgelagert.

        Mein Arbeitgeber folgte ab dem Jahr 2000 dem Microsoft-Modell und der meines Ehemannes ebenso.

        Im übrigen denke ich, dass die Demokratie und die freien Märkte immer noch die beste Wirtschaftsform sind, in der sich Konkurrenten und damit einhergehend Innovationen besser entfalten und vermarkten können als in einer Diktatur. Wenn es jedoch darum geht, den Neoliberalismus zu installieren, ist eine Diktatur besser geeignet als die Demokratie.

        Beste Grüße

        Gaby

      • Paten sagt:

        Guten Tag. „…dem Volke aus“ ist heute leider oft eher zutreffend. Konzerne u n t e r einer (K)P? Eher müsste „P“ die PR-Abteilung sein mit Manager.

        MfG

  10. carolus sagt:

    @heiner
    mir ging es nur darum,das china auf einkaufstour weltweit geht,damit sie die lücken in ihrer sicherheitsforschung(miserable crashtests beim brilliance bspsweise) schliessen.das ihnen jetzt die krise in die karten spielt und sie billig einkaufen können,ist doppelt gut für china.
    hightech für lau.
    volvo und saab sind sicherlich als marken tot.
    das wird genauso sein wie damals bei zündapp.die fabrik wurde abgebaut und in china komplett wieder aufgebaut.
    gruss c.

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