1604

Gedanken zur Zeit 1604 16-12-09: Das Märchen vom Weihnachtsmann: Weil die Steifftierchen nach Hause kommen, dürfen wir wieder ruhig schlafen

Hier zum Text

Advertisements

6 Responses to 1604

  1. Paten sagt:

    Guten Tag. Müllers Grundeinstellung zur Globalisierung (auch mit Flaßbeckscher „China ist unschuldig“ Prägung) und Demographie sind hier konzentriert erkennbar:http://www.nachdenkseiten.de/?p=2607#more-2607

    Kurz: Golbalisierung hat nichts, aber auch gar nichts mit Deutschlands Wirtschaft zu tun. Alle „makroökonomischen“ (Fehl)Entscheidungen seinen von der der Regierung hausgemacht. Hypokrise ist US-Problem. Dass der Steuerzahler die Privatspekulation bezahlen muss, ist nicht erwähnt. Gelogene US-Ratings für Schrottpapiere ohne soziale Existenzberechtigung hätten deutsche Banker „leichtgläubig“ erworben.
    Weiterhin hätten mit Globalisierung und Demographie nichts zu tun: Klimawandel und Artenverlust, Ausländerfeindlichkeit, Niedriglöhne, Umverteilung des Volkseinkommens zu den Kapitaleignern, Dauerarbeitslosigkeit und eines mehr.

    Kein Wunder, wenn „Die Linke“ völlig wirrgeleitet sein muss vor soviel theoretischen und praktischem Umkehrschub. Hier das Credo:
    „Deutschland befindet sich im Wandel. Die Globalisierung und die demographische Entwicklung stellen Politik und Gesellschaft vor große Herausforderungen.“ Sind das wirklich unsere größten Herausforderungen? Aus meiner Sicht gibt es viel gravierendere Probleme. Und was uns im Kontext internationaler Finanzbeziehungen aktuell stört und bedrückt, hat mit Globalisierung wenig zu tun.

    Müllers Kumpel Flaßbeck an anderer Stelle bei NDS:
    „Insgesamt gesehen gibt es keinen Grund, wegen des chinesischen Aufholens in Panik zu verfallen. Es ist genau umgekehrt: Solange das Land rasch aufholt, bietet es seiner Bevölkerung im eigenen Land Entwicklungsperspektiven und zwingt kaum jemanden, das Glück außerhalb der eigenen Grenzen zu suchen. Für viele andere Länder wird China auf lange Zeit der wichtigste Markt werden. Anders als uns viele Panikpropheten weismachen wollen, stehen folglich die 700 Millionen arbeitsfähigen Chinesen keineswegs bereit, um unseren Arbeitsmarkt zu überfluten und unsere Löhne gegen Null zu drücken. Die Menschen bleiben selbst bei großen absoluten Unterschieden in den Lebensverhältnissen gerne in ihrer Heimat, wenn sie einen Arbeitsplatz haben und ihr Einkommen kräftig steigt.“

    Jobklau hier durch Dumping schafft in China Arbeitsplätze und deshalb bleiben die 700 Mio. Arbeiter also zu Hause (wohin sollten die auch in Deutschland/WE ohne Arbeitsvisum?) und kaufen als wichtigster Markt bald im Glanze ihres Glückes unsere Waren (die sie ja wegen der Verlagerung von hier nicht selbst herstellen). Geht’s noch?

    Bedeutet „links“ nun schon wirr, „nachdenken“ unfähig zur Erkenntnis und beides demagogisch?

    MfG

      • Paten sagt:

        Guten Abend. Ja. Hatten Sie alles unbestritten schon zuerst, rechtzeitig und umfassend und komplex behandelt. Dennoch: NDS macht mit diesen aus der Luft gegriffenen Präsumptionen im linken Spektrum Ursache und Wirkung verwirrend weiter. Hier kommen die linken Wiedervereiniger dann an, die nur leichte Differenzen erkennen können, statt ideologische Gräben. Den/der Linken ist mit solchen wissenschaftlichen Fehlleistungen (ob Müller den Anspruch auf wahrheitliche Untersuchung tatsächlich hat, glaube ich nicht mehr, wenn man so verbohrt weitermacht)genauso wenig geholfen, wie mit Zinn’s, man könne den deutsche Regierungen nichts vorwerfen, weil sich außen (Globalisierung) alles so schnell verändere. Einmal ist innen schuld(NDS: alles hausgemacht), einmal außen (Zinn: unvorhersehbare Globaliserung). Beide angeblich links, also auf Arbeitnehmerseite, die nun dabei aber gar keinen Verantwortlichen für die fortschreitende Verschlechterung ihrer sozialen Lage mehr hat. Wenn schon hausgemacht, dann aber von außen im Nirwana zu verantworten. Und nu ist noch Bush weg und Obama der Gutmensch an sich, der auch mit noch mehr Waffen noch mehr Frieden schafft. Alles Roger backbords. Über dem Leck.

        Merkel hat recht: Wir brauchen eine Bildungsoffensive.

        Mbg

  2. Gaby sagt:

    Schönen guten Tag,

    in meiner Familie wurden den Kindern traditionell ausschließlich Steiff-Tierchen und Käthe-Kruse- bzw. Schildkröt-Puppen geschenkt, eben wegen der liebevollen Detailtreue in Form und Farbe und der sensationellen Robustheit. Ich selbst habe meine teuren Spielsachen noch und auch die von Mutter und ihrem Bruder geerbt. Alles noch bestens erhalten, wunderschön anzuschauen und manche Stücke besitzen mittlerweile einen Sammlerwert von mehreren Hundert Euro.

    In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder Abstecher in die Spielzeugabteilungen der Kaufhäuser gemacht, um mich zu informieren, was Steiff an Tierchen anbietet und jedes Mal war ich bitterlichst enttäuscht, sogar richtig wütend! Es war ja gar nicht mehr zu erkennen, ob es sich um eine Katze oder einen Hund handelt, selbst der Unterschied zwischen Meerschweinchen und Vogel war total verwässert und der Schneefuchs konnte als Eisbär durchgehen. Alles allermiesester, aber sauteuerster Klunsch, für dessen schlampige Machart ich mich persönlich schämte, mich innerlich von der Fa. Steiff verabschiedete und mir Tränen des Ärgers in den Augen standen. „Wie kann man unter dem Namen Steiff nur so eine Schweinerei anbieten?!?!?!?!“, dachte ich jedes Mal.

    Jetzt weiß ich, warum die Qualität derart nachgelassen hat. Die haben in China fertigen lassen! So ein Dummquatsch! Der Ruf ist jedenfalls ruiniert! Es wird lange dauern, bis Steiff wieder zu der begehrten und traditionellen Marke wird, die sie einst war. Und ob dabei die Produktionslinien in Tunesien und Portugal helfen, bezweifle ich. Steiff sollte wieder ausschließlich in Deutschland fertigen.

    Wenn das Produkt 1A ist, also unverwechselbare Top-Steiff-Qualität aufweist, werden die Menschen nicht zögern, den gerechten Preis dafür zu zahlen.

    Gaby

  3. Gaby sagt:

    Hallo, Paten,

    die Akkumulation unästhetischer Zumutbarkeiten wird in meiner Gegend unter dem Begriff „Klunsch“ zusammen gefasst.

    „Wat wor dat he’jet für’n Klunsch, dat isch so sprachlos für’m stund?“ oder „Wat is dat’dann für’n eklisch Jeklunsche?“ oder „Dat künnt ihr klunsche, wie ihr wollt, äver loss mich domit in Roh!“

    Dat is, wie mir schwätze! 😉 Mach et jood!

    Gaby

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: