1601

global news 1601 03-07-09: Tiefer Einbruch auch im deutschen Dienstleistungsbereich

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3 Responses to 1601

  1. Hal9002 sagt:

    Das ist doch eigentlich logisch, dass dieser Sektor mit fallen muss. Dienstleistungen können immer nur an die ‚produktiven‘ ´Werte (gegenwärtigen Mehrwerte) angekoppelt sein.
    Eine Entwicklung zur Dienstleistunggesellschaft ist nicht tragfähig. Es denn:
    Entweder ist die Gesellschaft immer produktiver aus sich heraus, oder man liefert immer mehr Werte ins Ausland (Verschuldung dort), oder die Gesellschaft nimmt selbst immer mehr Schulden auf. Naja, es gibt viertens noch die Möglichkeit, dass die Dienstleister mit immer weniger zufrieden sind.

    Was werden wir tun, wenn die Produktivität mangels technischer Innovation nicht mehr steigt?

  2. Gaby sagt:

    Hallo miteinander,

    übrigens zählt die Prostitution in Deutschland auch zu den Dienstleistungen. Ich erwähne das deshalb, weil diese Tatsache nicht unbedingt bekannt ist.

    Mit dem am 20. Dez. 2001 beschlossenen Prostitutionsgesetz ist diese Dienstleistung nicht mehr sittenwidrig und die Prostituierte kann das ihr vorenthaltene Entgelt einklagen. Seit das Gesetz in kraft ist, können sich derartige Dienstleister gesetzlich krankenversichern, denn sie gelten entweder als Arbeitnehmer oder Scheinselbstständige. Eine arbeitslose Prositutierte hat darüber hinaus Anspruch auf Arbeitslosengeld und Umschulung, sofern sie in den letzten drei Jahren mindestens 12 Monate beschäftigt war und Sozialbeiträge gezahlt hat.

    Es gibt in Deutschland geschätzte 400.000 Prostituierte, die rund 1,2 Millionen Kunden täglich bedienen. Die jährlichen Umsätze belaufen sich auf ca. 14,5 Milliarden Euro.

    Bis denne,

    Gaby

  3. Kassandra sagt:

    Hallo HAL9000,

    daß Dienstleistungen immer an Produktion „gekoppelt“ sind, ist schon klar. Eine Tendenz zur „Dienstleistungsgesellschaft“ sehe ich aber gelassener.

    Wenn ein Fertigungsbetrieb seine F&E, seine IT, seine Rechtsabteilung oder seine Buchhaltung auslagert, so gelten die ausgelagerten Tätigkeiten ab diesem Zeitpunkt als „unproduktive“ Dienstleistungen, obwohl sie vorher Teil einer Produktion waren und danach ebenso zur Produktion beitragen wie vorher.

    Also kein Grund zur Panik.

    Beste Grüße!

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