1557

global news 1557 06-06-09: Vom Fluch der deutschen Exportabhängigkeit

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7 Responses to 1557

  1. Gaby sagt:

    Hallo, miteinander,

    laut Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) hatte der deutsche Export im 1. Quartal 2008 einen Wert von 379,1 Mrd. Euro. Ein Export-Einbruch von 21,5 % im 1. Quartal 2009 bedeutet demnach einen Rückgang von 81,5 Mrd. Euro.

    Puh, das ist eine Menge Geld und dabei ist das Jahr 2009 noch längst nicht zu Ende.

    Beste Grüße

    Gaby

  2. georg sagt:

    gaby
    ich kann dich beruhigen .Es geht bergauf, nein es muss bergauf gehen wir haben Wahlen.Die Neoliberale Propagandamaschine läuft auf Hochturen
    gruss
    georg

  3. Gaby sagt:

    Hallo Georg,

    hihihi, und wie die Propa…., nee, das dürfen wir ja gar nicht mehr aussprechen, sorry,… und wie die Public Relation läuft! Da können unsere „Eliten“ gar nicht genug Öl auf die Riemen geben, das Quietschen und Stöhnen der Öffentlichkeitsarbeits-Maschinen zum Verstummen zu bringen.

    Boh ej, ist das kompliziert mit dem Neusprech! 😉

    Viele Grüße

    Gaby

  4. hans-im-glueck sagt:

    So langsam aber sicher sollte es JEDEM zu denken geben, dass entgegen aller Vernunft unsere Politiker der sog. Volksparteien „so schnell wie möglich“ zu der unseeligen neoliberalen Export-Politik (derselben wie vor der Krise) zurückkehren wollen.
    Das läßt sich mit Dummheit oder Borniertheit nicht mehr erklären.
    Da muß System dahinterstecken, eine Absicht.

    Und alldieweil unsere Volksvertreter inzwischen die Gesetze von Lobbyisten und großen Anwaltsagenturen entwerfen lassen, ist die hektische Betriebsamkeit der Gesetzgeber darauf ausgerichtet, unter einem Wust immer neuer Gesetztesvorlagen die wenigen (für die Lobby) wichtigen zu verstecken.
    Und bei passender Gelegenheit (Fußball-WM, Bankenkrise etc.) dann im Schnellverfahren durchzupeitschen, ohne daß wir davon groß etwas mitbekommen.

    Mir macht es langsam Angst, wieweit wir uns schon haben entmündigen lassen im Zuge der Bankenkrise, wieviele künftige Lasten uns und unseren Kindern ausgehalst wurden, nur damit die Spekulanten und Bank-Aktionäre ihre selbstverschuldeten Verluste nicht selbst tragen brauchen.

    Wir sollten anfangen, unsere Meinung dazu deutlicher und lauter zu sagen.
    Schreibt an die Abgeordneten, protestiert gegen die Verschwendung unserer Steuergelder!
    Ein Wahlmandat umfaßt nicht beliebige Untaten zu Lasten des Volkes, die dann „notwendigerweise“ in den folgenden 4 Jahren ausgeführt werden!
    Denkt an die Geschichte mit dem Frosch im heißen Wasser: wehret den Anfängen – das Ende wird schrecklich!

  5. alex k sagt:

    nach den Bundeswahlen wird es hier wohl richtig schlimm werden.

    Find es nur seltsam , UK und USA haben mehr vom Boom gehabt als Deutsche, wir hatten die Löhne zurück gehalten , ständig Handelsüberschüsse erwirtschaftet und die Wirtschaft war dennoch immer letzter oder Vorletzter beim Wachstum. Die anderen haben sich verschuldet wie die bekloppten , lebten wie Könige Ihre Wirtschaften hoch gejaggt und nun trifft es sie zwar hard , aber nicht so hard wie uns, das ist doch schwachsinn, spanien,Uk,USA müßten eigetlich genau so mal abstützen wie Ukraine,Island, Lettland -20.. -30% beim BIP und Ihre Wührungen gleich mit. Mit Ihren Schulden und Immobillien , haben Sie alles zerstört. Naja die Zinsen sind an allem Schuld 🙂

  6. Gaby sagt:

    Hallo Alex K.,

    geringe Löhne/Gehälter erzeugen nicht mehr Arbeitsplätze, sondern Arbeitslosigkeit. Gedeckelte Löhne/Gehälter führen nicht dazu, dass eine Volkswirtschaft wächst. Vielmehr stagniert sie oder schrumpft.

    Unser Export macht rund 40 % unserer deutschen Volkswirtschaft aus. 60 % des BIP müssen im Inland erwirtschaftet werden. Wenn aber Politiker ihr Hauptaugenmerk auf den Export legen und die Binnenkonjunktur so sträflich vernachlässigen, wie es ganz krass seit dem Jahr 2000 geschehen ist, müssen wir uns nicht wundern, dass die derzeitige Wirtschaftskrise Deutschland härter trifft als andere Nationen. Die wegbrechenden deutschen Exporte können nicht durch einen lebhaften deutschen Binnenmarkt abgefedert werden, so sehr Herr Steinbrück das auch immer wieder beschwört. Die Binnennachfrage liegt ziemlich angeschlagen am Boden und das wird sich in Bälde auch nicht ändern.

    Die Zinsen sind an allem Schuld?
    Nöö, ich tippe auf die 1968er! 😉

    Beste Grüße

    Gaby

  7. hans-im-glueck sagt:

    Die Gesellschaft teilt sich:

    Die einen kriegen Riesenschulden aufgehalst, die anderen zocken und bereichern sich munter weiter.
    Willkommen in der Schönen neuen Welt!

    http://www.zeit.de/2009/24/01-Opelrettung?page=all

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