1447

global news 1547 30-05-09: 39 % haben in Deutschland weniger als 860 Euro für unerwartete Ausgaben flüssig

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3 Responses to 1447

  1. Gaby sagt:

    Hallo miteinander,

    komisch, 39 % der Bundesbürger verfügen gerade mal über ein sauer zusammengestottertes Sparbuch in Höhe von rund 860 Euro und trotzdem wird darüber nachgedacht, nach der Bundestagswahl die Mehrwertsteuer auf 25 % zu erhöhen, statt die Vermögenssteuer wieder einzuführen, mehr Erbschaftssteuer auf große Vermögen zu erheben, eine erhöhte Einkommensbesteuerung für Reiche zu installieren und Finanztransaktions-Steuern zu erheben. Wie kommt man aufgrund dieser notleidenden Binnenkonjunktur eigentlich auf die Idee, über eine Erhöhung der MwSt von 6 Punkten nachzudenken?

    Ganz klar: Es ist unser Gleichheits- und Gerechtigkeitssinn, der unsere „Eliten“ zu diesem Schritt veranlassen wird. In perfider Weise wird uns erklärt werden, dass die Mehrwertsteuer schließlich alle trifft und somit die einzig gerechte Steuer im ganzen Land ist. Und genau das ist es doch, was wir alle wollen – Gerechtigkeit.

    Und schrumms sind sie wieder aus dem Schneider, unsere politischen und wirtschaftlichen Helden. Sie waschen ihre Hände in Unschuld und grinsen sich einen. Und wir, die Gering- und Normalverdiener, Arbeitslose und Rentner gucken noch grimmiger ins immer schneller leer werdende Portemonnaie. Uns bleibt letztlich nur Galgenhumor: Kleinvieh macht eben auch Mist.

    Bis denne,

    Gaby

  2. salto mortale sagt:

    Jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten.
    So gibt es auch Positives zu vermelden. Der Wohlstand unter Haustieren steigt ständig.

    Bei den Hunden steht angeblich Schäferhund Gunther IV ganz oben bei den Hunden, auch wenn er seinen Reichtum seinem Vater Gunther III verdankt, den wiederum die deutsche Adelige Karlotta Liebenstein beerbt hat. Gunther IV hat eine Villa von Madonna gekauft und eine teuren weißen Trüffel bei einer Auktion erworben. Das Vermögen wird auf 372 Millionen Dollar geschätzt.
    Artikel aus Telepolis: Die reichsten Hunde und Katzen

    Es war also doch nicht alles umsonst. Der Aufschwung ist jetzt sogar bei den Haustieren angekommen.

    Falls nun jemand denken sollte, mein Humor sei bösartig, hat er vollkommen recht. Mein Humor ist bösartig.

    Frohe Pfingsten allerseits!

  3. Gaby sagt:

    Hallo, Salto Mortale,

    Dein Humor ist nicht bösartig.

    Mißstände anzuprangern mag für diejenigen, die es betrifft, unerhört sein; für diejenigen, die es nicht betrifft, ist es legitim.

    Was sich derzeit auf dem deutschen Haustiermarkt abspielt, ist an Dekadenz und Menschenverachtung kaum zu überbieten. Das Haustier wird mehr und mehr wertvoller und begehrenswerter als Menschen. Und das prangere ich, eine Tierschützerin, mit allem Nachdruck seit 2005 immer wieder an.

    Ein durchschnittlich situiertes Haustier lebt heutzutage von 3 bis 5 Euro pro Tag. Ein Hartz-IV-Empfänger muss seine Nahrungsmittel von 150 Euro pro Monat bezahlen, mehr sieht das Arbeitslosengeld II nicht vor. Das macht für einen Erwachsen genau 5 Euro pro Tag. Jugendliche müssen sich von noch weniger Geld ernähren. Eine Schande ist das – da werde ich wütend!

    Behalte Deinen Humor, Salto Mortale, der ist goldrichtig!

    Bis denne,

    Gaby

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