global news 2480 02-09-11: Schlechte Wirtschaftsaussichten: Lahmende private Nachfrage und gebremste Exportentwicklung
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Kann man die reichsten 20% der privaten Haushalte, die über 82% des Nettovermögens aller privaten Hauhalte verfügt, noch zu den „privaten Haushalten“ zählen, die zudem nicht mehr wissen, wohin mit ihrer Kohle und nach Besteuerung schreien, was wiederum von der Politik nicht erhört wird?
http://wipo.verdi.de/wirtschaftspolitik_aktuell/data/16-11-Besteuern-Sie-uns.pdf
Guten Tag, Herr Görtz und Mitlesende,
der Verdi-Flyer ist mit seinen Forderungen von zusätzlich 20 Milliarden Staatseinnahmen per anno ausgesprochen zahm. Der offene Brief an Frau Merkel und Herrn Müntefering des Hamburger Reeders Peter Krämer und seiner mitzeichnenden Freunde spricht hingegen von 66 Milliarden jährlich.
http://www.rentenreform-alternative.de/aufruf_reichensteuer.htm
Nun stellt sich mir allerdings die Frage, was die Reichen um alles in der Welt dazu bewegen könnte, freiwillig mehr Steuern zahlen zu wollen; das kommt mir ziemlich unlogisch vor. Mit Nächstenliebe hat das sicher auch nichts zu tun. Ich vermute, das hat eher etwas zu tun mit der aufkeimenden Angst vor den besitzlosen, täglich durch dieses System gedemütigten Bürgern. Englische Jugendliche haben uns kürzlich eindrucksvoll gezeigt, wie schnell ganze Häuserblöcke brennen und in Deutschland haben wir es seit Jahren mit brennenden Fahrzeugen zu tun. So gesehen, ist der Wunsch, mehr Steuern zu zahlen, durchaus eigennützig, auch wenn diese Form des Eigennutz letztlich der Allgemeinheit zugute kommt.
Ein schönes Wochenende wünscht
Gaby