2458

global news 2458 09-08-11: Demokratie ade! – Die EZB kauft ohne parlamentarische Beteiligung italienische und spanische Staatsanleihen mit hohem Risiko für den deutschen Steuerzahler

Hier zum Text

9 Antworten zu 2458

  1. rockenergy sagt:

    EZB = The Worst Bank = ECB

    Was nun bleibt ist eine globale Währungsreform, aber wer wäre da, der so weit vorausschaute und das gegen die Interessen der Banksters durchsetzen könnte, die sich ja bis dahin clever und massig, ohne Einsatz und Risiko am globalen Niedergang bereichern.

  2. Heiner sagt:

    Zum Thema:
    http://www.wiwo.de/finanzen/zerfall-der-gesamten-finanzarchitektur-473546/3/
    Die EZB ist damit letzten Endes politisch vergewaltigt, und zur Abwrackprämienaufkaufanstalt degradiert worden.
    Im übrigen wird das auch letzten Endes nichts nützen!
    MfG

  3. Christof sagt:

    Hallo Herr Jahnke,

    Sie treffen hier mal wieder ins Schwarze.

    “Wie gesagt, alles ohne einen Pieps der von den Völkern gewählten Volksvertreter. Wenn sich der deutsche Bundestag solches bieten läßt, können wir auch Wahlen zu einer solchen Nichtvertretung des deutschen Volkes abschaffen.”

    Meiner Meinung nach könnte man das auch noch etwas schärfer formulieren. (Übrigens gibt es da ja den Spruch: ‘Wenn Wahlen etwas ändern würden, …..’, nicht wahr?)

    Man darf gespannt sein: Nachdem sich Deutschland im Rahmen der Bankenrettung mal eben so über 200 Milliarden Euro neu in die Staatsverschuldung (2010) hat schreiben lassen [hatte schon mal gefragt, wo die eigentlich genau gelandet sind...], bin ich neugierig, was passiert, wenn die von Ihnen skizzierten “rechnerischen Anteile” und “Nachschußpflichten” oder wie man das immer nennen mag, buchhalterisch wirksam werden – wenn man diesbezüglich also den “worst case” annimmt.

    Da bin ich wirklich gespannt. Im Prinzip ist alles gesagt, hier und auf wenigen anderen Webseiten. Letztlich ist man auf die Rolle des ungläubigen Zuschauers reduziert. Leider, leider, kann ich nur sagen…

    Viele Grüße!

  4. Johannes sagt:

    Hallo Herr Jahnke,

    Ihrer Einschätzung stimme ich zu – ebenso Ihrer unüberhörbaren Empörung!

    Es ist empörend, beschämend und verbrecherisch was gerade vor unser aller Augen geschieht. Wenn den Menschen später einmal die Augen aufgehen, wird London in vielen Städten Europas stattfinden.

    Beste Grüße,
    Johannes

  5. Gaby sagt:

    Schönen guten Tag miteinander,

    wirklich verblüffend ist für mich nicht die absehbar gewesene Tatsache, dass die EZB einen Tabubruch beging, sondern Dr. Jahnkes erster Satz: ‘Eigentlich ist es ein unglaublicher Vorgang.’, Ja, eigentlich schon, uneigentlich nicht.

    Der Neoliberalismus ist eine Gesellschaftsform, die ganz unverblümt darauf ausgerichtet ist, wenige Menschen reich und die meisten arm zu machen. Eine Handvoll Banker und Industriemagnaten wollen das so, also machen sie es. Was in den 1940er Jahren theoretisch erdacht wurde, brach sich ab dem Jahr 1973 endgültig Bahn; der Neoliberalismus vertrieb die Soziale Marktwirtschaft. Demokratie, also die Mitbestimmung der Bürger, dieses ewige Dazwischenschnattern, dieses nie enden wollende Wenn und Aber, stört die Kapitalisten grundsätzlich bei ihrer Plusmacherei in deregulierten Märkten. Demokratie ist ihnen nur eine lästige, vollkommen überflüssige Fessel. Neoliberalismus funktioniert ohne Demokratie und parlamentarische Mitbestimmung am besten, also wird jetzt und künftig einiges unternommen werden, uns Bürgern die Demokratie so überflüssig wie möglich darzustellen und bis wir das endlich begriffen haben, werden wir noch einige höchst undemokratische Tabubrüche erleben, die uns jedes Mal vor Schreck den Atem stocken lassen. Schocks nutzen sich jedoch schnell ab! Die Gewöhnung tritt bald ein. Demokratie? Das kennen die Ältern eines Tages noch vom Hörensagen.

    Wehren werden wir uns nicht, denn die neoliberalen Denkgifte, gegoren in Think Tanks, wirken längst in unseren Köpfen. Christop sagt: ‘Letztlich ist man auf die Rolle des ungläubigen Zuschauers reduziert.’ Welch ein restriktiver Fatalismus! Und wer sagt, dass es Wahlen nur gibt, weil sich sowieso nichts ändert, hat die Demokratie längst abgehakt. Selbiges gilt für die Menschen, die solch neoliberales Geschwurbel nachplappern wie: ‘Es geht uns schlecht, weil es uns einmal gut ging. Also muss es uns noch schlechter gehen, damit wir es bald besser haben.’, “Die Reichen müssen reich sein, die geben uns ja Jobs und tragen die ganze Verantwortung ihres Unternehmens, also müssen sie auch überdurchschnittlich verdienen.’ Das ist genau die depressive Denke, die der von allen Beißhemmungen befreite Kapitalist braucht, damit er in seiner grenzenlosen Freiheit der Profitmacherei nicht behindert wird.

    Und an Johannes Drohung, dass, sobald den Menschen die Augen aufgehen, London überall ist, glaube ich auch nicht. Erstens müssen den Menschen erst einmal die Augen aufgehen, was durch ihren Pessimismus und ihre Ohnmachtsgefühle ziemlich erschwert wird und zweitens werden unsere Eliten aus den Ereignissen in England, Frankreich, Griechenland, Spanien etc. pp. ihre ureigensten Schlüsse ziehen und sei es nur, dass behauptet wird, wir kleinen Bürger sind einfach noch nicht reif für die Demokratie; wir können mit zu viel Freiheit nicht umgehen! Und schwupps sind sie weg, die letzten Reste der Demokratie!

    Beste Grüße

    Gaby

    • Christof sagt:

      Hi Gaby,

      fühle mich angesprochen und antworte auch direkt. Deine Beiträge lese ich gerne und bin im wesentlichen, was die Analyse angeht, auch bei Dir. Ich vermute, dass Du eventuell auch den Kurz gelesen hast und sein Schwarzbuch des Kapitalismus. Eine Aussage war ja dort, dass die Geschichte des Kapitalismus im Wesentlichen eine Geschichte der Krisen gewesen ist mit einigen wenigen Unterbrechungen, so bspw. die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Auch eine Bemerkung Deinerseits der Art, dass die Menschen im Hochmittelalter kaufkraftmäßig besser aufgestellt waren als heute, erinnert mich an Kurz. Aber das nur nebenbei.

      Als “restriktiven” Fatalist würde ich mich nicht bezeichnen, weil ich nicht genau weiß, was in diesem Zusammenhang das Beiwort “restriktiv” bedeuten soll. Aber als Fatalist, ja, das lasse ich mir gerne überstreifen. Ich will das begründen, mit zwei kurzen Beobachtungen:

      1. Ich bin ein alter Sack, habe viele Stationen in allen möglichen Unternehmen, klein, groß, durchlaufen, an der Uni, selbständig etc.pp. und sehe nicht, dass auch nur ansatzweise so etwas wie ein “kritisches Bewußtsein” bestanden hat geschweige denn noch besteht. Meine ganz persönliche Diagnose lautet, dass das mit den Jahrzehnten stetig abgenommen hat. Meine persönliche Meinung ist, dass das etwas mit dem Zusammenbruch des Ostblocks zu tun hat. Damals konnte man sich noch mit Systemalternativen beschäftigen. Das ist heute vorbei. Jeder, der heute 20 oder 25 Jahre alt ist, kennt so etwas wie die UdSSR nur noch vom Hörensagen; das einzig existierende alternative Gesellschaftssystem nach dem WK II taucht allenfalls noch in Geschichtsbüchern auf, und die Bewertungen desselben sind bekannt. Insofern – Du gehst ja gerne auf Marx zurück -, wenn das Sein das Bewußtsein bestimmt: Was soll da rauskommen, wenn es global an und für sich nur noch ein Sein gibt? Wo sollen da auch kopfmässig die Alternativen herkommen, wenn man sich nicht – wie Du vielleicht auch – jahrzehntelang darum bemüht, aus welchen Gründen auch immer, sich intellektuell aus dieser Mühle “herauszuschrauben” (Wieviel Arbeit das bedeutet, weiß ich, siehe unten den Hinweis auf Weiss)?
      Ich könnte genug Beispiele dafür bringen, dass heutzutage, um bei dieser Metapher zu bleiben, die Köpfe schlicht und ergreifend nicht frei genug geblasen sind, um zu den simpelsten Erkenntnissen zu kommen, die eigentlich offen zu Tage liegen.
      Aber ich will das nicht zu weit ausführen. Nur meinen: den Fähigkeiten meiner Mitmenschen, ihren Kopf zu benutzen, stehe ich herzlich skeptisch gegenüber.

      2. Daraus folgend: Wenn schon die Köpfe nicht frei sind, analytisch stark, unabhängig – usw. usf. – wird sich auch nie daraus eine gesellschaftliche Bewegung formen, in die eben diese freien Gedanken schlagkräftig münden könnten. Habe gerade die Tage darüber nachgedacht, wann ich das letzte Mal von einer Gewerkschaft in Deutschland irgend etwas Substantielles gehört hätte…Ich kann mich nicht erinnern. Was macht ein Herr Sommer eigentlich? Wo ist die IG Metall? Ich höre von diesen Leuten NICHTS mehr. Was waren das – vergleichsweise – für herrliche Zeiten in den 70ern und 80ern, den starken Metallern, einer 35-Stunden-Woche (hört, hört!), für die auf die Strasse gegangen wurde. Nichts mehr. Out, Over, Ende.
      Habe hier immer noch das Buch “Die Ästhetik des Widerstands” von Peter Weiss im Kopf. Wer das gelesen hat, besitzt eine Ahnung davon, wie alleine schon die Idee einer alternativen Strategie zu entwickeln ist.
      Davon ist weit und breit nichts, aber auch wirklich gar nichts zu sehen.
      [Kurz zusammengefaßt: So etwas wie ein "proletarisches Bewußtsein" - ja, das ist für mich durchaus positiv besetzt - im klassischen Sinne existiert nicht mehr.]

      So, und zum Schluß mein ganz persönlicher Ausblick: Es wird meiner Meinung nach ohne Ende bis zum Ende bzw. bis zu einem irgendwie gearteten Zusammenbruch gehen, der sich an mindestens drei Fronten abspielen wird.

      a) Schuldenproblematik, Finanzsystem,….was wir gerade alles erleben, gewaltige Vermögen, gewaltige Schulden, Zins, Zinseszins und so weiter
      b) Arbeitswelt, weiter zunehmende Anzahl an Unterbeschäftigten, zunehmende Ungleichheit der Vermögensverteilung, alles hier auf der Webseite gut dokumentiert (inklusive der “Anhängsel”-Themen wie Depressionen, Arbeitszufriedenheit etc.)
      c) Peak Everything bei weiterhin – nie ernsthaft hinterfragt – existierendem Wachstumszwang (welches – das Wachstum meine ich – nie auch nur ansatzweise in der Öffentlichkeit auf “Nachhaltigkeit” diskutiert wird)

      Ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge oder in welcher Kombination und wann uns diese Sachen das Genick brechen werden – aber: “Ich kenne meine Pappenheimer” (s.o.). Es muß erst richtig krachen, bevor überhaupt die Chance BESTEHT, umzudenken – und selbst dann ist das nicht sicher.

      Soweit vom restriktiven Fatalisten (ich gönne Dir Deinen Optimismus)

      Beste Grüße!!

      • Gaby sagt:

        Lieber Christof und Mitlesende,

        Karl Marx hat dokumentiert, dass der Kapitalismus eine Kette von Wirtschaftskrisen ist und wer sich über das Leben der Menschen und ihre psychologische Verfasstheit im ausgehenden Mittelalter informieren will, sollte Marx und Engels lesen. Robert Kurz ist zwar ein intelligenter, talentierter Journalist und genußvoller Vokabeljongleur, aber eben nicht das Original. Kurz fasst kurz zusammen, was Marx und Engels sehr langatmig beschrieben und erörtert haben. Ersteres ist Recycling-Bildung, in mundgerechte Stücke geschnitten, die wir, ständig vom Alltags-Klein-Klein gehetzten Menschen des 21. Jhr., gerade noch kauen und verdauen können. Zweites ist mir lieber.

        Restriktiv (= Einschränkung) bedeutet, eine dem Menschen von außen, z. B. durch die Politik und/oder die Ökonomie seiner Nation oder von innen, durch erlernte bzw. selbst auferlegte Ideologien oder psychische Erkrankungen aufgebürdete Behinderung seines Denkens und Handelns. Restriktiv bedeutet im übertragenen Sinne, sich in einem Gefängnis zu wähnen, verzweifelt den Ausgang zu suchen und nicht zu bemerken, dass die Gefängnistür offen steht. Restriktivität ist die Hölle schlechthin.

        Dein restriktiver Fatalismus, lieber Christof, äußert sich in den Worten: “Ich bin ein alter Sack…”. Meine Güte!!! Du bist kein Menschenmüll, sondern ein geistig gereifter und psychisch voller positiver wie negativer Erfahrungen gefüllter Mensch. Darauf solltest Du stolz sein! Einen Menschen wie Dich gibt es kein zweites Mal auf dieser Welt!

        Der Neoliberalismus, der sich nach den beiden Öl-Krisen der 1970er Jahre entfalten und nach dem Untergang des “Ostblocks” vollends global entwickeln konnte, ist eine sozialökonomische Walze, die jedwede natürliche menschliche Regung unter sich zermalmt, außer der künstlichen Regung, Geld zu machen. Wir sind dabei, den Kapitalismus in noch reinerer Form zu erleben, als Karl Marx ihn vorfand, schließlich gab es vor 170 Jahren noch revolutionäre Träume und rebellische Bewegungen, die die 1960er und auch noch die 1980er Jahre erschütterten. Heute gibt es sie kaum noch; viel zu viele Menschen haben sich aufgrund ihrer prekären ökonomischen Verhältnisse zu Dumpfbacken zurichten lassen, die froh sind, dass sie nicht hungrig zu Bett gehen müssen. Selbst die Feministinnen schweigen, Alice Schwarzer ist längst einen Pakt mit der BILD eingegangen und DER SPIEGEL lebt vom Augstein-Mythos: ‘Im Zweifel links!’ Heute wird dumpf und stumpf geschwiegen oder barbarisch randaliert; es wird nicht mehr diskutiert und philosophiert, Love & Peace sind Vergangenheit. Dein Unbehagen, Christof, ist richtig und ein fieser Stachel im Fleisch der neoliberalen Weltenlenker. Sie würden unsere positiven Erinnerungen an die Soziale Marktwirtschaft sofort ausradieren, wenn sie die Mittel dazu hätten.

        Ich mag Dir als Optimist erscheinen und Dein Eindruck ist vermutlich richtig, aber ich teile die Marx’sche Zusammenbruchstheorie des Kapitalismus nicht. Schau Dir die Wirtschaftskrisen seit der Gründerzeit Deutschlands an und Du wirst feststellen, dass dieses Konstrukt nach jeder Krise gestärkter aus ihr hervor gegangen ist, egal wie verdrossen die Menschen auf dieses Wirtschaftssystem reagierten. Auch die aktuelle Krise wird an uns vorüber ziehen, viele arbeitslose Opfer hinterlassen und fröhlichst seiner Zukunft entgegen blicken. Solange die Menschen daran festhalten, dass ihr Leben hauptsächlich darin besteht, tagtäglich um abstrakte Arbeit unter der Knute eines fremden Menschen zu betteln, bleiben sie in einem ideologischen Gefängnis gefangen, dessen Tür immer offen steht.

        Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag,

        Gaby

  6. Wolfgang sagt:

    zu der Tendenz, Linke und SPD in einen Topf zu werfen und gar auf Umkehr der SPD zu hoffen ein Zitat aus einer Rede von Gregor Gysi im Bundestag vom 12.5. 11 zu den Staatsschulden: “Es gibt noch einen anderen Weg. Man könnte einen Staat per Gesetz entschulden. Das hätte aber zwei Konsequenzen: Zum einen würde man von den Banken nie wieder Geld geliehen bekommen. Zum anderen würden auch die deutschen Banken und Versicherungen furchtbar darunter leiden.
    Ich nenne einmal die Zahlen in Bezug auf Griechenland, damit unsere Bevölkerung weiß, worum es geht. Die Allianz-Versicherung hat gegenüber der griechischen Regierung Forderungen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro, die Münchener Rückversicherung 2,2 Milliarden Euro, die Deutsche Bank 1,6 Milliarden Euro und die Commerzbank 3 Milliarden Euro. Insgesamt schuldet der griechische Staat all diesen Einrichtungen 25,4 Milliarden Euro. Das zu sichern, ist die vordringliche Aufgabe der Bundesregierung. Das sagen Sie nie, Herr Schäuble. Ich finde, diese Wahrheit muss auch auf den Tisch.
    (Beifall bei der LINKEN)
    Jetzt stellt sich die Frage, wie man dieses Problem lösen könnte. Es ist ganz einfach: nur durch das schwedische Modell. Dann muss man dazu bereit sein, dass alle großen Privatbanken, ob in Griechenland, Portugal oder Deutschland, durch die jeweiligen Staaten übernommen werden. Damit werden die Schulden, Zinslasten etc. reguliert.
    (Johannes Kahrs (SPD): Das gab es in der DDR schon!)
    - Ich weiß, dass die SPD konservativ ist. Als Konservative können Sie meinetwegen später alles wieder reprivatisieren. Die großen Privatbanken nicht zu übernehmen, ist aber ein gigantischer Fehler.
    (Beifall bei der LINKEN)
    Was haben Sie denn beschlossen? Nach der Pleite der Hypo Real Estate in Deutschland haben Sie beschlossen, die Hypo Real Estate zu übernehmen. Die Große Koalition hat sie verstaatlicht. Das heißt, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Steuergeldern eine Forderung der Deutschen Bank gegen die Hypo Real Estate bezahlen mussten. 10 Milliarden Euro aus den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger haben wir der Deutschen Bank gezahlt. Das führte dazu, dass die Deutsche Bank große Gewinne machte, riesige Dividenden an ihre Großaktionäre ausschüttete und Boni an all ihre Ackermänner verteilte. Das ist ungerecht. Hätten wir auch die Deutsche Bank übernommen, wäre das Ganze nicht passiert.”

    • globalnote sagt:

      Dieses Zitat beweist genau meinen Punkt. Auch die LINKE ist gegen eine Umschuldung Griechenlands, wie die SPD und drängt Merkel Griechenland mit deutschem Geld zu Hilfe zu eilen, was dann die notwendige Konsequenz ohne Umschuldung ist. Gysi: “Man könnte einen Staat per Gesetz entschulden. Das hätte aber zwei Konsequenzen: Zum einen würde man von den Banken nie wieder Geld geliehen bekommen. ” Das ist außerdem historischer Unsinn. Sehr viele Länder sind in die Umschuldung gegangen und wurden wieder an den Finanzmärkten akzpetiert. Griechenland hat bereits gleich mehrfach Konkurs gemacht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 26 other followers