Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Freitag, 24. Juni 2011 um 9:58 pm und eingeordnet unter Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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grämen Sie sich nicht, ob Ihres zugemünzten “Wikipedia”-Wissens-
meinem Gefühl nach, sind Sie einem gesteuerten Blogger
aufgessen, der nur verbal und ignorant randalieren möchte/mußte/sollte – der wiederum nur aus dem “Nichts” gesteuert wird und agiert… (Puppet on a string)
So werden bestimmt in nächster Zeit weitere Begrifflichkeiten “geschleift” werden, wie: “Blut-und-Boden”, “Wachstum” – aber unglaublich finde ich, und völlig unverständlich, daß ausgerechnet Sie in die Nähe neoliberalen Denken gesetzt wurden. Allein daraus wäre zu schließen, daß der “Blogger” nichts verstanden hat, bzw. mit wem er sich anlegt – was ist besser, für Furore und damit Pubikum (geben Sie doch stets Ihren Link an, anstelle Wikipedia )) zu sorgen, wenn Sie sich in solch obskuren Debatten einmischen?
Streuen Sie dann einen Link auf Ihre informative Web-Adresse?
Im Netz kann man sich auch nicht mehr sicher fühlen, darüber, was wahr ist oder fake, leider… Bitcoins sind auch schon unterwandert worden – ich möchte hier nur ausdrücken, nichts ist mehr sicher;
aber das ist sicher…
Wir müssen alles nur beherzt in die Hand nehmen und tun, was notwendig ist.
Ich glaube, auch Du fabrizierst Verschwörungstheorien. Könnte es nicht einfach sein, daß es manchen an ökonomischer Bildung fehlt? Von wem sollte Spiegelfechter denn gesteuert sein?
Ich finde es ja auch irgendwie merkwürdig, auf einer Wiese, auf der schon ein Haufen heiliger Kühe verendet sind, die übrigen verschonen zu wollen.
Wie kommt es denn bei den Leuten an, wenn Frau Merkel sich hinstellt, und unbedingt jede Bank retten will, weil sonst die Weltwirtschaft der Menschheit um die Ohren fliegen würde? Unter diesen Umständen ist doch so ein Anreiz zur Sparsamkeit absurd, wo doch jeder weiß, daß die letzten Reserven in die Finanzmärkte geschüttet werden müssen, damit die Welt von der Katastrophe verschont bleibt. Daß die Finanzwirtschaft beim Volk nun nicht mehr in höchstem Ansehen steht, ist ja eigentlich nicht verwunderlich.
Nur kurz ein Beispiel für eine heilige Kuh, die tot auf der Wiese herumliegt. Und ob die Zentralbanken nun Staatsanleihen aufkaufen, oder gleich den Staaten ihr Geld leihen, dürfte doch wohl Jacke wie Hose sein.
Dies zeigt mir, daß trotz aller tatsächlichen Missstände die NDS aufzeigt man Müllers Verschwörungsthesen teilweise schon mit Vorsicht genießen sollte. (Ich bin selber aus Prinzip gegenüber VTs eh immer skeptisch, VT Liebhaber tendieren einfach dazu sich zu sehr in ihre Liebensthesen zu verrennen und Gegenmeinungen als “Desinformation” auszublenden.)
Übrigens ist mir aufgefallen, dass Müllers Ton gegenüber attac ebenfalls aggressiver geworden ist.
Dies liegt glaube ich daran, dass Müller auf einer oder mehreren attac Veranstaltungen mit Wachstumskritikern aneinander geraten ist.
Aber dass Müller selber auf Kritik oft persönlich beleidigt reagiert, ist nun wirklich nichts neues, dies musste Herr Jahnke ja schon vor einigen Jahren feststellen.
Leider hat Jens Berger mit einem erneuten unberechtigten Vorwurf an mich seinen Blog brutal geschlossen, um weitere Kritik an ihm und Albrecht Müller zu verhindern. Er hat dabei meinen letzten Beitrag auf eine Frage von André H. nach den Kooperationsmöglichkeiten zwischen Müller und mir wieder herausgeworfen, was eine Form der Zensur war. Vielleicht ist Jens Berger inzwischen finanziell von NDS so abhängig, daß er auf Müller Rücksicht nehmen muß, denn mit gelegentlichen Aufsätzen für NDS generiert Berger zusätzlichen Webseitenbesuch für Spiegelfechter und damit Werbeaufkommen und vielleicht werden solche Aufsätze auch direkt finanziell honoriert.
Meine Antgwort lautete:
„Meine globalisierungskritischen nun bereits 6 Bücher, die alle in Kleinstauflage erschienen sind (damit Sie mich nicht mit Müller zusammenwerfen) enthalten viel Kritik an den Banken und ihrer Rolle bei der letzten (noch nicht beendeten) Krise und Sorgen wegen der nächsten, an der die Banken wieder Schuld tragen werden. Da bin ich Ihrer Meinung. Doch deswegen komme ich doch nicht, wie Berger, zum Untergang der Demokratie und werfe dann auch noch tausende von Jahren Demokratienetwicklung in den Orkus. Es ist Aufgabe der Regierungen, die Banken zu regulieren, was sie ja derzeit versuchen. Gelingt das nicht, ist der Wähler gefragt. Ist der dumm und zu wenig aufgeklärt, kann niemand helfen. Allerding besorgen Verschwörungstheorien keine Aufklärung sondern verstärken nur die Ängste.
Es geht nicht um Quoten. NachDenkSeiten spielt in einer ganz anderen Liga als das Infoportal. Nur mauert sich NDS in meiner Beurteilung zunehmend am linken Rand der Linkspartei ein (siehe Müller zur Antisemistismus-Diskussion der Linkspartei) und wird von vielen Lesern nur noch wegen der Polemik wahrgenommen oder von Leute, die eh zum Umfeld der Linkspartei zählen. Damit bewegt man aber in Deutschland politisch so gut wie nichts. Bei dem mindestens eingebildeten großen Gewicht von NDS, hätte sich das auch in mehr Wählerstimmen für die Linkspartei auszahlen müssen, die allerdings bei den letzten Landtagswahlen sehr schlecht aussah und wohl auch sonst immer weniger für eine Regierungsbildung auf Bundesebene gebraucht wird, weil die Grünen so stark geworden sind und wahrscheinlich bleiben werden. Die Grünen werden weit mehr als Opposition wahrgenommen, als was noch von der Linkspartei kommt oder gar der linken Ecke der Linkspartei um Wagenknecht, der sich Müller verbunden fühlt.
Die Zusammenarbeit war von mir vor sechs Jahren vorgeschlagen worden. Doch Müller nahm sofort Anstoß an meiner Globalisierungskritik und wollte die aus der Kooperation ausklammern, obwohl das die eigentliche Daseinsberechtigung des Infoportals war und ist. Er hat mir damals öffentlich einen „eindimensionalen Alarmismus zur Globalisierung und speziell zu den Gefahren, die aus Indien und China drohen“ vorgeworfen und, daß ich mich in die Gruppe der Anti-Aufklärer einreihe, die mit Panikmache ihre politischen Ziele zu verfolgen versuchen.“
Auf Frage habe ich dann bestätigt, daß NDS weiter mit meinen Beiträgen verlinken könnten, wenn nicht einseitig zensiert würde. Das ist aber unterblieben und das Infoportal wurde auch aus dem Verzeichnis anderer empfohlener Webseiten ausgemerzt. Ich fühle mich inzwischen durch die Entwicklung sowohl mit China wie mit der globalen Finanzkrise in meiner Globalisierungskritik voll bestätigt. Aber Müller ist nach seinem Bestseller zu den Reformlügen immer halsstarriger geworden und hat die dortige Qualifizierung der Globallisierung als alten Hut nie aufgegeben. Auch hat er gegen Gewerkschaftler Position bezogen, die die Finanzkrise auch auf die einseitige Ansammlung der globalen Vermögen zurückführten (wie der ver.di Chef-Ökonom Schlecht, der inzwischen für die Linkspartei im Bundestag sitzt. Für ihn waren es nur die anonymen Spekulaten und die CDS (die diesmal gar nicht angebrannt waren).“
auch wenn jahrelang hochgehaltene Banner, sprich Thesen,
sich eines Tages mit Wahrheit füllen, wenn andere Thesen von anderen “Anhängern” und Nachplappereren immer weniger an glaubhaft ernten, so ist’s doch ein Windmühlenbekämpfen an der falschen Front. Ist es nicht vergebens und kraftkostend, und einfach sinnlos? Sie haben Ihre Argumente positioniert, vor Jahren schon; nehmen Sie einfach darauf bezug darauf und fertig. Lange Diskussionen und das sich verrennen in Einzelheiten sind nicht notwendig.
Müßte einer alle Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen gleich schnell fahren lassen wäre er mit der Idee, allen Reifen gleicher Größe verpassen zu wollen, ganz schlecht beraten.
Ich habe gerade die Diskussion im Spiegelfechter insgesamt nachgelesen; das ist ein hartes Stück Arbeit und wird zunehmend härter weil man schnell feststellt, daß hier an den wahren Problemen weit vorbei herumgeschraubt wird. Dem kann man nur eine einfältige Metapher gegenüberstellen.
Die Diskussion um den Euro, und nichts anders ist die Diskussion um die böse Zinslast Griechenlands und die Subvention des Finanzsektors durch die Staatsverschuldungen hier und heute, trifft völlig daneben, ist reine Zeitverschwendung, wenn man sie auf die Kosten der Geldbeschaffung der einzelnen Euro-Staaten reduziert. Das ändert gar nichts an der eigentlichen Krankheit, verlängert die Krise und erhöht ganz sicher die Sprengkraft.
In einer Diskussion diese Woche hinterließ ich offene Münder als ich die einzige Lösung der Eurokrise, wie immer angespitzt, damit beschrieb, daß doch Deutschland nur ganz einfach etwas, sagen wir 20 Prozent, von seiner Wettbewerbsfähigkeit abgeben müsse. Na! Wie das denn!?
Möglicherweise kann man nur schwierig die Volkswagenwerke nach Griechenland verschenken und Bosch blau-weiß werden lassen; Lohnerhöhungen in Deutschland, zumal drastische, sind nicht vergönnt, so sinnvoll sie ökonomisch wären; ergo, dann müßte man deutsche Produkte eben mit einer Art Anti-Dumping Zoll belegen; nichts anderes war die fortlaufende Aufwertung der Deutschen Mark bis zur Euroeinführung und nichts anderes ist die Transferunion, bei der vorgeblich alle anderen das tragen was vorgeblich immer nur einem fehlt und was vorgeblich nur einer bezahlen kann, noch will und bald muß. Und nichts anderes wäre der Austritt Deutschlands aus dem Euro.
Sie hätten mal den Aufschrei hören müssen! Die Diskussion versiegte schnell, alle Lösungen mit ihr. Ich hatte es mal wieder geschafft.
Leider, denn ich hätte noch so viele Fragen gehabt:
Wurden eigentlich je andere Währungen in Europa aufgewertet außer Schweizer Franken und DM?
Und warum deckt sich heute PIGS mit dem was früher Escudo, Lira, Drachme und Pesete hieß denen strenges Nullenverlieren gemeinsam war?
Kann man daraus schließen, daß das Liraproblem, vormals größter Nullenlieferant, demnächst seine Renaissance erlebt weil sämtlichst alle (Euro)Kassen leer, Schulden voll, Berlusconi alle und die Rückkehr zum italienischen Regierungspandämonium Programm ist? (Wissen Sie noch, jede dritte Tagesschau und Italien hatte eine neue Regierung? Fehlt einem irgendwie!)
Wie soll denn Griechenland die Last sogar neuer Schulden tragen bei einbrechender Wirtschaftsleitung und ohne Aussicht auf leistungssteigernde Geschenke wie Volkswagen, Bosch oder höhere deutsche Löhne?
Oder hat vielleicht China Interesse daran, etwas von seiner vielen Arbeit und der damit verbundenen Papiergeld gestützten Marge abzugeben, weil es ja weiß, daß Grünes mit Dollarzeichen auch in großer Menge immer nur vorübergehend hilft und bald auch nicht mehr?
Also auch mit billigster Staatsverschuldung und Reifen gleicher Größe löst sich da höchstens `ne Felge.
@rockenergy
“Die Diskussion um den Euro, und nichts anders ist die Diskussion um die böse Zinslast Griechenlands und die Subvention des Finanzsektors durch die Staatsverschuldungen hier und heute, trifft völlig daneben, ist reine Zeitverschwendung, wenn man sie auf die Kosten der Geldbeschaffung der einzelnen Euro-Staaten reduziert. Das ändert gar nichts an der eigentlichen Krankheit, verlängert die Krise und erhöht ganz sicher die Sprengkraft.”
Nun, ich halte die Diskussion fuer legitim, da man ja gerade durch die Zinslast die weitere Solvenz Griechenlands bestimmen kann. Das heisst, wuerden Zinsen von 1,25% auf die Griechenlandschulden von 350 Mrd Euro genommen, anstatt 5%, faellt die Zinslast Griechenlands um 13 Mrd Euro pro Jahr. Das ist eine ganze Menge, die man da an Cashflow spart als griechischer Staat, das Geld hat man einfach mehr. Der griechische Staat hat Ausgaben von rund 100 Mrd Euro im Jahr, da ist eine 13 Mrd Ersparnis natuerlich gewaltig.
Man sollte hier natuerlich dazu sagen, dass die Zinsen, die von Deutschland hier vorgeschlagen werden, fuer alle Laender uebrigends von 6% (Irland) oder 5% (Greichenland, schon reduziert von auch urspruenglich 6%) fuer den EU Rettungsfond der wahre Wucher sind. Denn wer entscheidet hier? Diese Zinssaetze werden nicht von dem IMF genommen, die sind weit niedriger (unter 3%, glaube ich). Es ist der Einfluss Deutschlands, der diese hohen Zinssaetze moeglich macht. Das ist genau der Vorschlag, der von Professor Sinn kommt, der von Weber wahrscheinlich aufgegriffen wurde, und den Deutschland durchgesetzt hat. Der wahre Wahnsinn, die Leute wollen Griechenland in die Pleite treiben.
Nochmal, die 13 Mrd Euro Differenz machen natuerlich genau den unterschied zwischen Solvenz und Insolvenz aus. Die “eigentliche Krankheit” ist was nun?
Die Tatsache, dass Griechenland nicht genug Steuern eintreiben kann/will? Das kann sein.
Oder dass dort nun auch 45% Arbeitslose Jugendliche sind, wie in Spanien? Das kann sein.
Oder dass keiner EZB/Bundesbank/EU Ministerrat/EU Kommission die Gefahr von fast 15% Leistungsbilanzdefiziten erkannt hat fuer Griechenland (ueber USA hat man sich immer aufgeregt, die hatten ein LBdefizit von rund 4%), und dass man so leicht Opfer von Hedgefonds und Spekulanten werden kann? Das kann sein.
Oder dass man massiv auf die Pleite Griechenlands spekuliert, und dummerweise Credit Default Swaps zugelassen hat, die nichts anderem dienen, als Griechenland in die Pleite zu treiben?
Das ist mit Sicherheit so.
Der Wettbewerbsvorteil Griechenlands ist natuerlcih Tourismus, nicht VW oder Bosch. Ein Griechenlandurlaub = 2 Wachmaschinen, wenn man das mal so ausdruecken kann.
Lesen sie mal meinen blog. Erfahrungsberichte, in meinem Bemuehen, mal auf die Gefahr von CDS hinzuweisen. wir werden hier fuer dumm verkauft.
In meinem Blog steht wie Spekulanten versuchen die Europeripherie in die Krise zu treiben. Schauen Sie sich das mal in Ruhe an, und ueberlegen sie mit.
durch Herrn Dr. Jahnke bin ich auf die Diskussion im “Spiegelfechter” aufmerksam geworden.
Ich habe die Kommentare unter der mir bekannten Prämisse verfolgt, dass Griechenland vor der Euroeinführung 10 % für seine Staatsanleihen zahlen musste und nach der Euroeinführung nur noch 1 %, was zu einer ziemlich wüsten Verschuldung führte, denn endlich konnten sich die Griechen ordentlich was leisten, will heißen, billig über ihre Verhältnisse leben und zwar im öffentlichen wie privaten Raum. Von der exorbitanten Steigerung der Lohnstückkosten, die sich wettbewerbsschädigend auswirken, erst gar nicht zu reden! Die Finanzkrise 2008 offenbarte das griechische Wirtschaftswunder auf Pump mit dem bis heute offenen Ergebnis. Der ganze unglückliche Vorgang ist ökonomisch, aber vor allen Dingen menschlich nachvollziehbar und hat mit Sicherheit nichts mit “bösen Spekulanten” und dem Verrat der Demokratie zu tun.
Jens Berger habe ich bisher neutral gegenüber gestanden, allein schon, weil ich seine Beiträge kaum kenne, höchsten als Kurznachrichten auf den NDS-Seiten. Seitdem ich allerdings Einblick in den Disput Spiegelfechter ./. Jahnke habe, hat sich meine Meinung zu Ungunsten Bergers gedreht. Ich habe mich über viele seiner Zeilen, die er an Dr. Jahnke richtete, ziemlich geschämt, weil sie voller Polemik, ungerechtfertigten Anwürfen, Zynismus, hanebüchenem Quatsch und völlig unsinnigen Wortklaubereien sind. Auch stört mich ganz immanent dieses spöttische sich Herauswinden wollen aus persönlichen Irrungen und Wirrungen, statt offen zuzugeben, Gedanken nicht zu Ende gedacht zu haben. Ist es denn für einen Mann wirklich so unerträglich, von einem anderen, der es offenkundig besser weiß, eine Lehre anzunehmen?!
Jens Berger arbeitet seit einigen Monaten mit den NDS zusammen. Jens hat den NDS mit seinen polemisch an Dr. Jahnke gerichteten Kommentaren keinen guten Dienst erwiesen, jedenfalls bin ich nun ziemlich hellhörig, also kritisch geworden und werde künftig die Kommentare der NDS nicht mehr flüchtig zur Kenntnis nehmen im Vertrauen darauf, es mit kompetenten Marktmenschen zu tun zu haben, denen es in erster Linie um die fachlich fundierte, sachliche Aufklärung ihrer Leserschaft geht, mit dem Ziel, eine Gegenöffentlichkeit aufzubauen. Ich frage ab heute: Welcher Art der Gegenöffentlichkeit soll das denn bitteschön sein, wenn hier gut und gerne mit Verschwörungstheorien und ökonomisch falschen Prämissen gearbeitet wird? Von der offensichtlichen Geschichtsblindheit ganz zu schweigen!
Ich habe mich zwei Tage lang mit Bergers Quatsch, seiner Polemik und seinen Lügen sowie einigen seiner Spechellecker auseinandergesetzt. Ich hätte die Zeit besser beim Infoportal einsetzen sollen. Immerhin hat er am Schluß, als er nicht mehr weiter wußte, verzweifelt die Notbremse gezogen und den Blog geschlossen:
“Autor: Spiegelfechter
Kommentar:
@all
Da die Diskussion sich nur noch um Joachim Jahnke dreht und dieser die Möglichkeit zur offenen Diskussion offenbar missbraucht, um gegen unbeteiligte Dritte unter der Gürtellinie auszukeilen, schließe ich hiermit die Diskussion. Es bringt ja eh nichts.”
ich bin davon überzeugt, dass Ihre konstruktive, mitunter amüsante und insgesamt ausgesprochen positive Kommunikation im “Spiegelfechter” nicht umsonst gewesen ist, schließlich haben sich Jens Berger und einige seiner Mitdiskutanten absolut ohne Grund dazu hinreißen lassen, Sie von Anfang an in der lächerlichsten Weise zu beleidigen; das bleibt selbst dem flüchtigen Auge nicht verborgen und es reibt sich verwundert die Lider. Jens hat nicht nur seine eigene Webseite in ihrem Ansehen beschädigt, sondern auch die NDS und ihre Macher, denn gleich und gleich gesinnt sich gern, weiß der Volksmund zu unken.
Ich habe jedenfalls meine Lehre aus diesem Schaustück verbaler Brachialgewalt gezogen und weiß nun, wie unflätig auf “Spiegelfechter” mit von Berger differenten Meinungen umgegangen wird. Das ist absolut nicht demokratisch, das ist nicht konstruktiv und somit trägt es nicht dazu bei, einen einvernehmlichen Konsens zu finden, der den geistigen Horizont aller Beteiligter gleichermaßen positiv erweitern würde. Da tickt das Infoportal völlig anders und ich kann nur jedem den guten Rat geben, mal ein Vierteljahr Tag für Tag ins Infoportal zu schauen, um ganz praktisch zu erleben, wie echte Demokratie und Meinungsaustausch pöbelfrei funktioniert.
Nein, Ihre beiden Tagesausflüge zum “Spiegelfechter” waren nicht umsonst, Herr Dr. Jahnke.
Ja ich habs gefunden.sie hatten sich eingemischt als “Claquer” Momo auf ihre Seite verlinkte worauhin berger gleich einige abfälligen Bemerkungen äusserte.
Ich denke das war eine Auseinandersetzung zwischen einem erfahrenen In und zahlreichen Outsidern hinsichtlich der eurokrise die übrigens finanzsekretär Asmussen derzeit negiert.
User momo der auf ihre provozierenden Bemerkungen hin seine bisher vernünftige Fassung verlor bezeichnete sie schliesslich als einen notorischer Rechthaber der keinen widerspruch duldet,dem ich aber generell nicht zustimmen kann.
Sehr geehrter Herr Jahnke,
grämen Sie sich nicht, ob Ihres zugemünzten “Wikipedia”-Wissens-
meinem Gefühl nach, sind Sie einem gesteuerten Blogger
aufgessen, der nur verbal und ignorant randalieren möchte/mußte/sollte – der wiederum nur aus dem “Nichts” gesteuert wird und agiert… (Puppet on a string)
So werden bestimmt in nächster Zeit weitere Begrifflichkeiten “geschleift” werden, wie: “Blut-und-Boden”, “Wachstum” – aber unglaublich finde ich, und völlig unverständlich, daß ausgerechnet Sie in die Nähe neoliberalen Denken gesetzt wurden. Allein daraus wäre zu schließen, daß der “Blogger” nichts verstanden hat, bzw. mit wem er sich anlegt – was ist besser, für Furore und damit Pubikum (geben Sie doch stets Ihren Link an, anstelle Wikipedia
)) zu sorgen, wenn Sie sich in solch obskuren Debatten einmischen?
Streuen Sie dann einen Link auf Ihre informative Web-Adresse?
Im Netz kann man sich auch nicht mehr sicher fühlen, darüber, was wahr ist oder fake, leider… Bitcoins sind auch schon unterwandert worden – ich möchte hier nur ausdrücken, nichts ist mehr sicher;
aber das ist sicher…
Wir müssen alles nur beherzt in die Hand nehmen und tun, was notwendig ist.
Also packen wir es frohen Mutes an… Weiter so!
Mit freundliche Grüßen
Christoph.
Hallo Christian!
Ich glaube, auch Du fabrizierst Verschwörungstheorien. Könnte es nicht einfach sein, daß es manchen an ökonomischer Bildung fehlt? Von wem sollte Spiegelfechter denn gesteuert sein?
Ich finde es ja auch irgendwie merkwürdig, auf einer Wiese, auf der schon ein Haufen heiliger Kühe verendet sind, die übrigen verschonen zu wollen.
Wie kommt es denn bei den Leuten an, wenn Frau Merkel sich hinstellt, und unbedingt jede Bank retten will, weil sonst die Weltwirtschaft der Menschheit um die Ohren fliegen würde? Unter diesen Umständen ist doch so ein Anreiz zur Sparsamkeit absurd, wo doch jeder weiß, daß die letzten Reserven in die Finanzmärkte geschüttet werden müssen, damit die Welt von der Katastrophe verschont bleibt. Daß die Finanzwirtschaft beim Volk nun nicht mehr in höchstem Ansehen steht, ist ja eigentlich nicht verwunderlich.
Nur kurz ein Beispiel für eine heilige Kuh, die tot auf der Wiese herumliegt. Und ob die Zentralbanken nun Staatsanleihen aufkaufen, oder gleich den Staaten ihr Geld leihen, dürfte doch wohl Jacke wie Hose sein.
Tja, damit verfestigen die NDS nahen Autoren tatsächlich den Eindruck, die “Nachdenkseiten” wären defacto die BILD der Linken.
Lustig ist übrigens auch Müllers Reaktion auf einen Blog Eintrag der Linken Vize zu Müllers Kommentar zur Antisemitismus Debatte in der Linkspartei.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9882
Dies zeigt mir, daß trotz aller tatsächlichen Missstände die NDS aufzeigt man Müllers Verschwörungsthesen teilweise schon mit Vorsicht genießen sollte. (Ich bin selber aus Prinzip gegenüber VTs eh immer skeptisch, VT Liebhaber tendieren einfach dazu sich zu sehr in ihre Liebensthesen zu verrennen und Gegenmeinungen als “Desinformation” auszublenden.)
Siehe dazu jetzt hier: http://www.jjahnke.net/rundbr84.html#2416
Vielen Dank.
Übrigens ist mir aufgefallen, dass Müllers Ton gegenüber attac ebenfalls aggressiver geworden ist.
Dies liegt glaube ich daran, dass Müller auf einer oder mehreren attac Veranstaltungen mit Wachstumskritikern aneinander geraten ist.
Aber dass Müller selber auf Kritik oft persönlich beleidigt reagiert, ist nun wirklich nichts neues, dies musste Herr Jahnke ja schon vor einigen Jahren feststellen.
Leider hat Jens Berger mit einem erneuten unberechtigten Vorwurf an mich seinen Blog brutal geschlossen, um weitere Kritik an ihm und Albrecht Müller zu verhindern. Er hat dabei meinen letzten Beitrag auf eine Frage von André H. nach den Kooperationsmöglichkeiten zwischen Müller und mir wieder herausgeworfen, was eine Form der Zensur war. Vielleicht ist Jens Berger inzwischen finanziell von NDS so abhängig, daß er auf Müller Rücksicht nehmen muß, denn mit gelegentlichen Aufsätzen für NDS generiert Berger zusätzlichen Webseitenbesuch für Spiegelfechter und damit Werbeaufkommen und vielleicht werden solche Aufsätze auch direkt finanziell honoriert.
Meine Antgwort lautete:
„Meine globalisierungskritischen nun bereits 6 Bücher, die alle in Kleinstauflage erschienen sind (damit Sie mich nicht mit Müller zusammenwerfen) enthalten viel Kritik an den Banken und ihrer Rolle bei der letzten (noch nicht beendeten) Krise und Sorgen wegen der nächsten, an der die Banken wieder Schuld tragen werden. Da bin ich Ihrer Meinung. Doch deswegen komme ich doch nicht, wie Berger, zum Untergang der Demokratie und werfe dann auch noch tausende von Jahren Demokratienetwicklung in den Orkus. Es ist Aufgabe der Regierungen, die Banken zu regulieren, was sie ja derzeit versuchen. Gelingt das nicht, ist der Wähler gefragt. Ist der dumm und zu wenig aufgeklärt, kann niemand helfen. Allerding besorgen Verschwörungstheorien keine Aufklärung sondern verstärken nur die Ängste.
Es geht nicht um Quoten. NachDenkSeiten spielt in einer ganz anderen Liga als das Infoportal. Nur mauert sich NDS in meiner Beurteilung zunehmend am linken Rand der Linkspartei ein (siehe Müller zur Antisemistismus-Diskussion der Linkspartei) und wird von vielen Lesern nur noch wegen der Polemik wahrgenommen oder von Leute, die eh zum Umfeld der Linkspartei zählen. Damit bewegt man aber in Deutschland politisch so gut wie nichts. Bei dem mindestens eingebildeten großen Gewicht von NDS, hätte sich das auch in mehr Wählerstimmen für die Linkspartei auszahlen müssen, die allerdings bei den letzten Landtagswahlen sehr schlecht aussah und wohl auch sonst immer weniger für eine Regierungsbildung auf Bundesebene gebraucht wird, weil die Grünen so stark geworden sind und wahrscheinlich bleiben werden. Die Grünen werden weit mehr als Opposition wahrgenommen, als was noch von der Linkspartei kommt oder gar der linken Ecke der Linkspartei um Wagenknecht, der sich Müller verbunden fühlt.
Die Zusammenarbeit war von mir vor sechs Jahren vorgeschlagen worden. Doch Müller nahm sofort Anstoß an meiner Globalisierungskritik und wollte die aus der Kooperation ausklammern, obwohl das die eigentliche Daseinsberechtigung des Infoportals war und ist. Er hat mir damals öffentlich einen „eindimensionalen Alarmismus zur Globalisierung und speziell zu den Gefahren, die aus Indien und China drohen“ vorgeworfen und, daß ich mich in die Gruppe der Anti-Aufklärer einreihe, die mit Panikmache ihre politischen Ziele zu verfolgen versuchen.“
Auf Frage habe ich dann bestätigt, daß NDS weiter mit meinen Beiträgen verlinken könnten, wenn nicht einseitig zensiert würde. Das ist aber unterblieben und das Infoportal wurde auch aus dem Verzeichnis anderer empfohlener Webseiten ausgemerzt. Ich fühle mich inzwischen durch die Entwicklung sowohl mit China wie mit der globalen Finanzkrise in meiner Globalisierungskritik voll bestätigt. Aber Müller ist nach seinem Bestseller zu den Reformlügen immer halsstarriger geworden und hat die dortige Qualifizierung der Globallisierung als alten Hut nie aufgegeben. Auch hat er gegen Gewerkschaftler Position bezogen, die die Finanzkrise auch auf die einseitige Ansammlung der globalen Vermögen zurückführten (wie der ver.di Chef-Ökonom Schlecht, der inzwischen für die Linkspartei im Bundestag sitzt. Für ihn waren es nur die anonymen Spekulaten und die CDS (die diesmal gar nicht angebrannt waren).“
Sehr geehrter Herr Jahnke,
auch wenn jahrelang hochgehaltene Banner, sprich Thesen,
sich eines Tages mit Wahrheit füllen, wenn andere Thesen von anderen “Anhängern” und Nachplappereren immer weniger an glaubhaft ernten, so ist’s doch ein Windmühlenbekämpfen an der falschen Front. Ist es nicht vergebens und kraftkostend, und einfach sinnlos? Sie haben Ihre Argumente positioniert, vor Jahren schon; nehmen Sie einfach darauf bezug darauf und fertig. Lange Diskussionen und das sich verrennen in Einzelheiten sind nicht notwendig.
Mfg.
Christoph.
Hallo Christoph,
Natürlich haben Sie recht.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Guten Morgen.
Müßte einer alle Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen gleich schnell fahren lassen wäre er mit der Idee, allen Reifen gleicher Größe verpassen zu wollen, ganz schlecht beraten.
Ich habe gerade die Diskussion im Spiegelfechter insgesamt nachgelesen; das ist ein hartes Stück Arbeit und wird zunehmend härter weil man schnell feststellt, daß hier an den wahren Problemen weit vorbei herumgeschraubt wird. Dem kann man nur eine einfältige Metapher gegenüberstellen.
Die Diskussion um den Euro, und nichts anders ist die Diskussion um die böse Zinslast Griechenlands und die Subvention des Finanzsektors durch die Staatsverschuldungen hier und heute, trifft völlig daneben, ist reine Zeitverschwendung, wenn man sie auf die Kosten der Geldbeschaffung der einzelnen Euro-Staaten reduziert. Das ändert gar nichts an der eigentlichen Krankheit, verlängert die Krise und erhöht ganz sicher die Sprengkraft.
In einer Diskussion diese Woche hinterließ ich offene Münder als ich die einzige Lösung der Eurokrise, wie immer angespitzt, damit beschrieb, daß doch Deutschland nur ganz einfach etwas, sagen wir 20 Prozent, von seiner Wettbewerbsfähigkeit abgeben müsse. Na! Wie das denn!?
Möglicherweise kann man nur schwierig die Volkswagenwerke nach Griechenland verschenken und Bosch blau-weiß werden lassen; Lohnerhöhungen in Deutschland, zumal drastische, sind nicht vergönnt, so sinnvoll sie ökonomisch wären; ergo, dann müßte man deutsche Produkte eben mit einer Art Anti-Dumping Zoll belegen; nichts anderes war die fortlaufende Aufwertung der Deutschen Mark bis zur Euroeinführung und nichts anderes ist die Transferunion, bei der vorgeblich alle anderen das tragen was vorgeblich immer nur einem fehlt und was vorgeblich nur einer bezahlen kann, noch will und bald muß. Und nichts anderes wäre der Austritt Deutschlands aus dem Euro.
Sie hätten mal den Aufschrei hören müssen! Die Diskussion versiegte schnell, alle Lösungen mit ihr. Ich hatte es mal wieder geschafft.
Leider, denn ich hätte noch so viele Fragen gehabt:
Wurden eigentlich je andere Währungen in Europa aufgewertet außer Schweizer Franken und DM?
Und warum deckt sich heute PIGS mit dem was früher Escudo, Lira, Drachme und Pesete hieß denen strenges Nullenverlieren gemeinsam war?
Kann man daraus schließen, daß das Liraproblem, vormals größter Nullenlieferant, demnächst seine Renaissance erlebt weil sämtlichst alle (Euro)Kassen leer, Schulden voll, Berlusconi alle und die Rückkehr zum italienischen Regierungspandämonium Programm ist? (Wissen Sie noch, jede dritte Tagesschau und Italien hatte eine neue Regierung? Fehlt einem irgendwie!)
Wie soll denn Griechenland die Last sogar neuer Schulden tragen bei einbrechender Wirtschaftsleitung und ohne Aussicht auf leistungssteigernde Geschenke wie Volkswagen, Bosch oder höhere deutsche Löhne?
Oder hat vielleicht China Interesse daran, etwas von seiner vielen Arbeit und der damit verbundenen Papiergeld gestützten Marge abzugeben, weil es ja weiß, daß Grünes mit Dollarzeichen auch in großer Menge immer nur vorübergehend hilft und bald auch nicht mehr?
Also auch mit billigster Staatsverschuldung und Reifen gleicher Größe löst sich da höchstens `ne Felge.
Have a nice weekend!
caw
@rockenergy
“Die Diskussion um den Euro, und nichts anders ist die Diskussion um die böse Zinslast Griechenlands und die Subvention des Finanzsektors durch die Staatsverschuldungen hier und heute, trifft völlig daneben, ist reine Zeitverschwendung, wenn man sie auf die Kosten der Geldbeschaffung der einzelnen Euro-Staaten reduziert. Das ändert gar nichts an der eigentlichen Krankheit, verlängert die Krise und erhöht ganz sicher die Sprengkraft.”
Nun, ich halte die Diskussion fuer legitim, da man ja gerade durch die Zinslast die weitere Solvenz Griechenlands bestimmen kann. Das heisst, wuerden Zinsen von 1,25% auf die Griechenlandschulden von 350 Mrd Euro genommen, anstatt 5%, faellt die Zinslast Griechenlands um 13 Mrd Euro pro Jahr. Das ist eine ganze Menge, die man da an Cashflow spart als griechischer Staat, das Geld hat man einfach mehr. Der griechische Staat hat Ausgaben von rund 100 Mrd Euro im Jahr, da ist eine 13 Mrd Ersparnis natuerlich gewaltig.
Man sollte hier natuerlich dazu sagen, dass die Zinsen, die von Deutschland hier vorgeschlagen werden, fuer alle Laender uebrigends von 6% (Irland) oder 5% (Greichenland, schon reduziert von auch urspruenglich 6%) fuer den EU Rettungsfond der wahre Wucher sind. Denn wer entscheidet hier? Diese Zinssaetze werden nicht von dem IMF genommen, die sind weit niedriger (unter 3%, glaube ich). Es ist der Einfluss Deutschlands, der diese hohen Zinssaetze moeglich macht. Das ist genau der Vorschlag, der von Professor Sinn kommt, der von Weber wahrscheinlich aufgegriffen wurde, und den Deutschland durchgesetzt hat. Der wahre Wahnsinn, die Leute wollen Griechenland in die Pleite treiben.
Nochmal, die 13 Mrd Euro Differenz machen natuerlich genau den unterschied zwischen Solvenz und Insolvenz aus. Die “eigentliche Krankheit” ist was nun?
Die Tatsache, dass Griechenland nicht genug Steuern eintreiben kann/will? Das kann sein.
Oder dass dort nun auch 45% Arbeitslose Jugendliche sind, wie in Spanien? Das kann sein.
Oder dass keiner EZB/Bundesbank/EU Ministerrat/EU Kommission die Gefahr von fast 15% Leistungsbilanzdefiziten erkannt hat fuer Griechenland (ueber USA hat man sich immer aufgeregt, die hatten ein LBdefizit von rund 4%), und dass man so leicht Opfer von Hedgefonds und Spekulanten werden kann? Das kann sein.
Oder dass man massiv auf die Pleite Griechenlands spekuliert, und dummerweise Credit Default Swaps zugelassen hat, die nichts anderem dienen, als Griechenland in die Pleite zu treiben?
Das ist mit Sicherheit so.
Der Wettbewerbsvorteil Griechenlands ist natuerlcih Tourismus, nicht VW oder Bosch. Ein Griechenlandurlaub = 2 Wachmaschinen, wenn man das mal so ausdruecken kann.
Lesen sie mal meinen blog. Erfahrungsberichte, in meinem Bemuehen, mal auf die Gefahr von CDS hinzuweisen. wir werden hier fuer dumm verkauft.
In meinem Blog steht wie Spekulanten versuchen die Europeripherie in die Krise zu treiben. Schauen Sie sich das mal in Ruhe an, und ueberlegen sie mit.
http://eurogate101.com/2011/06/22/cds-einfache-erklarung-einfache-losung/
Guten Tag in die Runde,
durch Herrn Dr. Jahnke bin ich auf die Diskussion im “Spiegelfechter” aufmerksam geworden.
Ich habe die Kommentare unter der mir bekannten Prämisse verfolgt, dass Griechenland vor der Euroeinführung 10 % für seine Staatsanleihen zahlen musste und nach der Euroeinführung nur noch 1 %, was zu einer ziemlich wüsten Verschuldung führte, denn endlich konnten sich die Griechen ordentlich was leisten, will heißen, billig über ihre Verhältnisse leben und zwar im öffentlichen wie privaten Raum. Von der exorbitanten Steigerung der Lohnstückkosten, die sich wettbewerbsschädigend auswirken, erst gar nicht zu reden! Die Finanzkrise 2008 offenbarte das griechische Wirtschaftswunder auf Pump mit dem bis heute offenen Ergebnis. Der ganze unglückliche Vorgang ist ökonomisch, aber vor allen Dingen menschlich nachvollziehbar und hat mit Sicherheit nichts mit “bösen Spekulanten” und dem Verrat der Demokratie zu tun.
Jens Berger habe ich bisher neutral gegenüber gestanden, allein schon, weil ich seine Beiträge kaum kenne, höchsten als Kurznachrichten auf den NDS-Seiten. Seitdem ich allerdings Einblick in den Disput Spiegelfechter ./. Jahnke habe, hat sich meine Meinung zu Ungunsten Bergers gedreht. Ich habe mich über viele seiner Zeilen, die er an Dr. Jahnke richtete, ziemlich geschämt, weil sie voller Polemik, ungerechtfertigten Anwürfen, Zynismus, hanebüchenem Quatsch und völlig unsinnigen Wortklaubereien sind. Auch stört mich ganz immanent dieses spöttische sich Herauswinden wollen aus persönlichen Irrungen und Wirrungen, statt offen zuzugeben, Gedanken nicht zu Ende gedacht zu haben. Ist es denn für einen Mann wirklich so unerträglich, von einem anderen, der es offenkundig besser weiß, eine Lehre anzunehmen?!
Jens Berger arbeitet seit einigen Monaten mit den NDS zusammen. Jens hat den NDS mit seinen polemisch an Dr. Jahnke gerichteten Kommentaren keinen guten Dienst erwiesen, jedenfalls bin ich nun ziemlich hellhörig, also kritisch geworden und werde künftig die Kommentare der NDS nicht mehr flüchtig zur Kenntnis nehmen im Vertrauen darauf, es mit kompetenten Marktmenschen zu tun zu haben, denen es in erster Linie um die fachlich fundierte, sachliche Aufklärung ihrer Leserschaft geht, mit dem Ziel, eine Gegenöffentlichkeit aufzubauen. Ich frage ab heute: Welcher Art der Gegenöffentlichkeit soll das denn bitteschön sein, wenn hier gut und gerne mit Verschwörungstheorien und ökonomisch falschen Prämissen gearbeitet wird? Von der offensichtlichen Geschichtsblindheit ganz zu schweigen!
Schönen Sonntag wünscht
Gaby
@Gaby,
Ich habe mich zwei Tage lang mit Bergers Quatsch, seiner Polemik und seinen Lügen sowie einigen seiner Spechellecker auseinandergesetzt. Ich hätte die Zeit besser beim Infoportal einsetzen sollen. Immerhin hat er am Schluß, als er nicht mehr weiter wußte, verzweifelt die Notbremse gezogen und den Blog geschlossen:
“Autor: Spiegelfechter
Kommentar:
@all
Da die Diskussion sich nur noch um Joachim Jahnke dreht und dieser die Möglichkeit zur offenen Diskussion offenbar missbraucht, um gegen unbeteiligte Dritte unter der Gürtellinie auszukeilen, schließe ich hiermit die Diskussion. Es bringt ja eh nichts.”
Das spricht wohl für sich selbst!
Hallo, Herr Dr. Jahnke und liebe Mitlesende,
ich bin davon überzeugt, dass Ihre konstruktive, mitunter amüsante und insgesamt ausgesprochen positive Kommunikation im “Spiegelfechter” nicht umsonst gewesen ist, schließlich haben sich Jens Berger und einige seiner Mitdiskutanten absolut ohne Grund dazu hinreißen lassen, Sie von Anfang an in der lächerlichsten Weise zu beleidigen; das bleibt selbst dem flüchtigen Auge nicht verborgen und es reibt sich verwundert die Lider. Jens hat nicht nur seine eigene Webseite in ihrem Ansehen beschädigt, sondern auch die NDS und ihre Macher, denn gleich und gleich gesinnt sich gern, weiß der Volksmund zu unken.
Ich habe jedenfalls meine Lehre aus diesem Schaustück verbaler Brachialgewalt gezogen und weiß nun, wie unflätig auf “Spiegelfechter” mit von Berger differenten Meinungen umgegangen wird. Das ist absolut nicht demokratisch, das ist nicht konstruktiv und somit trägt es nicht dazu bei, einen einvernehmlichen Konsens zu finden, der den geistigen Horizont aller Beteiligter gleichermaßen positiv erweitern würde. Da tickt das Infoportal völlig anders und ich kann nur jedem den guten Rat geben, mal ein Vierteljahr Tag für Tag ins Infoportal zu schauen, um ganz praktisch zu erleben, wie echte Demokratie und Meinungsaustausch pöbelfrei funktioniert.
Nein, Ihre beiden Tagesausflüge zum “Spiegelfechter” waren nicht umsonst, Herr Dr. Jahnke.
Bis denne und viele Grüße an alle,
Gaby
@globalnote
Kann es sein, dass sie das heissumstrittene Thema, um das es beim spiegelfechter ging, noch nicht genannt haben?
Doch, habe ich.
Ja ich habs gefunden.sie hatten sich eingemischt als “Claquer” Momo auf ihre Seite verlinkte worauhin berger gleich einige abfälligen Bemerkungen äusserte.
Ich denke das war eine Auseinandersetzung zwischen einem erfahrenen In und zahlreichen Outsidern hinsichtlich der eurokrise die übrigens finanzsekretär Asmussen derzeit negiert.
User momo der auf ihre provozierenden Bemerkungen hin seine bisher vernünftige Fassung verlor bezeichnete sie schliesslich als einen notorischer Rechthaber der keinen widerspruch duldet,dem ich aber generell nicht zustimmen kann.
nicht zustimmen kann.