2393

global news 2393 30-05-11: Immer mehr CO2-Emissionen: Kaum noch Chancen auf 2 Grad Erwärmungsstopp

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10 Antworten zu 2393

  1. biopilz sagt:

    grässlich deutlich find ich, wird da james lovelock: “Das ist doch grüner Unsinn” -allerdings: dessen verharmlosung der atomkraft teile ICH nicht! ich vermute im lichte fukushimas sähe sein kommentar heute auch anders aus… -nein! uuups gurgeln hilft: der bleibt dabei!!! ts ts ts: http://www.consciousbeingalliance.com/2011/03/japans-catastrophic-nuclear-power-cover-up/ -

    dennoch: fazit für mich:

    radikale umkehr vom kapitalistischen modell…

    nur ich fürchte bis sich das durchsetzt ists zu spät:

    hmm, wie war das?!

    treffen sich zwei planeten, fragt der eine: na wie gehts? -ach nicht gut, ich hab homo sapiens! -mach dir nix draus, das vergeht bald…!!

  2. Markus sagt:

    Wer kennt heute eigentlich noch E.F.Schumacher, einen frühen Propheten der Nachhaltigkeit?

    http://www.inwent.org/E+Z/content/archiv-ger/11-2003/trib_art1.html

  3. Thomas71 sagt:

    Hallo,

    ich bin nicht davon überzeugt, dass die Erderwärmung nur mit dem CO2-Ausstoß zusammenhängt.

    Die Frage ist doch, wie entstand das Eis an den Polkappen und wie kann man davon ausgehen, dass nach dem Ende der Eiszeit, dass Eis nicht schmelzen würde?

    Gruss
    Thomas71

    • globalnote sagt:

      Niemand sagt, daß es nur mit CO2 zusammenhängt, doch ist der Zusammenhang ganz entscheidend. Der Zusammenhang ist genügend belegt. Ob Sie davon überzeugt sind oder ob alle in Deutschland davon überzeugt sind, ist nicht so wichtig. Hier zählt die Gefahrenvorsorge als zwingendes Prinzip. Das Schmelzen des Polareises vollzieht sich derzeit mit einer enormen und absolut ungewöhnlichen Geschwindigkeit. Das habe sogar ich als Laie bei einem Besuch an den schmelzenden Grönland-Gletschern sehen können. Die Menschheit kann nun mal nicht immer mehr CO2 in die Luft blasen und glauben, daß das folgenlos bleiben muß.

      • Heli sagt:

        Im Notfall hilft ein Strick!

        Ich kenne keinen Normalbürger, der inzwischen nicht sparsam und bewußt mit Energie umgeht. Unabhängig davon, welchen Einfluß der Energieverbrauch auf das Klima hat, erleben wir doch alle, daß wir sparen müssen , weil der hohe Energieverbrauch einfach auch monetär kaum noch zu leisten ist.

        Aber:

        Egal wieviel wir sparen, egal wie viel wir in Energieeinsparung investieren,so lange wir einfach die Probleme in andere Länder mit anderen Standards verlagern, ist nichts gewonnen. “Jeder Sparer hat einen Zehrer!”

        Energiesparen ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, daß ich gegen meine Natur leben müßte, anders zu handeln.Deshalb werde ich nach wie vor achtsam mit Energie umgehen. Aber nachhaltige Abhilfe schafft offensichtlich nur noch unsere Elimination.

        Da brennen monatelang Torfgebiete und Wälder,weil man Brandschutz vernachlässigt. Soviel können wir gar nicht sparen , wie durch das gigantische Abholzen von Wäldern wieder zunichte gemacht wird. Da werden Autos mit staatl. Unterstützung verschrottet, obwohl sie noch jahrelang gute Dienste leisten könnten. Da werden Sollbruchstellen bei der Erzeugung von Gütern eingebaut, obwohl der Stand der Technik schon größte Haltbarkeit ermöglichen würde. Man vergiftet fast ganze Völker, die diesen Schrott um existieren zu können, recyclen müssen.

        VW hat ein Auto, einen Bugatti entwickelt mit 1200 PS und 100 l Spritverbrauch auf 100 km!! Alle 600 Autos waren sofort verkauft!

        Es gibt eine Gruppe von Menschen, die glaubt, daß sie von keiner negativen Veränderung wirklich tangiert sein wird, weil sie sich entweder alle Ressourcen unter den Nagel gerissen hat und dann die Waffensysteme und das Kapital besitzt, diese zu verteidigen.

        Als die Dämme um New Orleans brachen hat es doch diese Klasse eigentlich nicht unangenehm erwischt. Ganz im Gegenteil, denn endlich hat es die Stadt mal wieder vom Pöbel befreit, so daß man mit New Orleans endlich was Gescheites anfangen kann.
        Die werden schon dafür sorgen, daß das System so gefüttert wird, daß es für sie rund läuft.

        Weshalb sollen wir uns eigentlich vor einem Klimawandel fürchten?

        Wir erleben doch bereits schlimme “Klimakastrophen” im weitesten Sinne auf allen Ebenen. Eine “Klimakatastrophe” tobt doch schon längst in unserer Innenwelt

        Eine “Klimakatastrophe” ist z.B.der exponentiell wachsende Reichtum mit dem damit verbundenen gigantischen Machtzuwachs für eine kleine Gruppe bei exponentiell wachsender Verschuldung ganzer Völker.Die Perspektivelosigkeit vieler junger Menschen ist einfach ein Wahnsinn.

        Vor dem Klimawandel fürchte ich mich nicht, wohl aber vor dem Zerfall der Zivil-Gesellschaft.

      • globalnote sagt:

        Vor dem Klimawandel brauchen Sie sich kaum zu fürchten. Der trifft erst unsere Nachkommen, wenn wir das Gras von unten betrachten, was allerdings das Unglück nicht geringer macht.

  4. ZeroCool sagt:

    Die Argumentationskette der “Treibhauseffektanhänger” ist mir noch nicht ganz klar. Mir ist schon klar, dass es bedingt durch Veränderungen in der Gaszusammensetzung unserer Atmosphäre evtl zu Schwankungen im physikalischen Wirkungsbereich geben kann, sprich Rückhaltung/Konservierung von Wärme – schon allein durch die höhere Dichte (kann man diese Änderung messen bei über 200 Jahre gestiegenem Anteil von 0,005 Prozent an der Gesamtatmosphäre??).

    Aber warum wird immer wieder davon gesprochen, dass es sich um einen sich selbst verstärkenden Effekt hat? Wurde das schon jemals nachgewiesen? Warum hat dieser Effekt unsere Erde also nicht schon vor zig Millionen Jahren als noch kaum von Algen und Vegetation produzierter Sauerstoff zu finden war zu einem leblosen Steinklumpen werden lassen? Warum wurde stattdessen das Leben mit massen an Sauerstoff produzierendem Plankton “angeheizt”, so dass es sich weiterentwickeln konnte?

    Noch dazu ein Gas, das heute gerade mal knapp 0,04% des Gesamtvolumens der Atmosphäre ausmacht? Ein Treibhaus hat immerhin Glas um sich herum, während die Atmosphäre der Erde dagegen ein doch eher offenes System ist. Der CO2 Anteil der Venus liegt bei über 95%, damit ist die Atmosphäre deutlich dichter – und fällt als Vergleich mit der Stickstoffreichen Erdatmosphäre völlig weg.

    Gut – dass das Eis schmilzt und Palmen in Dresden wachsen – vielleicht werden auch die Insekten durch die bessere Aerodynamik in schwerer Atmosphäre wieder etwas größer – ok. Aber muss das dann gleich der Untergang der Welt sein? Schließlich hat man Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte um sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen. und mal ehrlich – wäre eine Eiszeit besser – auch mit Blick auf das teure Heizöl ;o) ?? Endlich mal leben wie die Ägypter ohne diese nervigen Bauvorschriften und Heizkosten.

    Ich halte das Thema Klimaerwärmung für den reinen Wunsch nach einem neuen grünen Absatzmarkt. Da ist Fukushima doch ein deutlicheres und auch ein echtes Warnsignal unsere Lebensweise zu überdenken – Übrigens auch das Thema “Elektroauto” muss damit zu den Akten!

    • globalnote sagt:

      Die Emissionen sind in den letzten 40 Jahren (ein Zeitblitz gemessen an der Erdgeschichte) um 130 % gestiegen und steigen mit noch erhöhter Geschwindigkeit weiter. Die atmosphärische CO2-Konzentration ist seit 1960 um mehr als ein Viertel gestiegen und steigt gradlinig weiter. Das sind weiß Gott keine Peanuts.

      Es gibt keinen generellen selbstverstärkenden Effekt, aber doch wichtige Einzeleffekte, wie das Verschwinden der vereisten Nordpolkappe, die bisher Sonneneinstrahlung reflektiert. Natürlich gab es immer schon Schwankungen und das globale Klima konnte sich wieder humanverträglich einregeln, aber Sicherheit für die Selbstregulierung auf einem für den Menschen verträglich ziemlich exakten Temperatur-Niveau gibt es nicht. Die Beobachtung anderer Planeten zeigt, wie die Selbstregulierung auf einmal versagt hat (vor allem Venus), weil sich ein “runaway greenhouse”-Effekt ergab. Das Problem bei allen Rückkoppelungen sind die Umschlagpunkte („tipping points“), wo eine bis dahin gradlinige und voraussagbare Entwicklung unkontrollierbar abreißt und mit den vorhandenen Modellen nicht mehr erklärt werden kann. Es geht nicht um den Vergleich mit der Venus von heute, sondern mit der Venus, wie sie möglicherweise einmal war. Gerade die Venus, wo die Atmoshpäre im wahrsten Sinne des Wortes kocht, zeigt, was ein hoher Wasserdampf und CO2-Gehalt anrichten können, wobei die Venus mal etwa denselben CO2-Gehalt gehabt haben soll wie die Erde.

      Sie sollten sich wirklich als absoluter Laie, der Sie sicher sind, über so ernste Problem nicht mit der verbesserten Aerodynamik der Insekten lustig machen, sonst disqualifizieren Sie sich für eine ernste Diskussion total und ist jede Minute schade, die man darauf verwendet.

      Hier geht es auch nicht um einen grünen Absatzmarkt. Das ist einfach Blödsinn, wenn Sie das bei den Wissenschaftlern generell unterstellen. Da sind Öl- und Atomlobby viel wirkungsvoller in der Verdrängung der Probleme.

      Vielleicht sollten Sie sich das mal ansehen: http://www.jjahnke.net/index_files/0709.gif .

      Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie nur ihren Mitmenschen die Zeit klauen wollen oder an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind. Ich vermute einstweilen das Erstere.

  5. Heinz Göd sagt:

    Hallo in die Runde,

    Bitte wo findet mensch den schlüssigen Beweis,
    dass CO2 so beherrschend klimawirksam ist ?
    Ich suche und finde nichts,
    Was ich finde, spricht dagegen:
    http://www.skepticalscience.com/co2-lags-temperature.htm
    Das Rechenprogramm für das Klimamodell
    finde ich auch nirgens.
    Auf der Homepage des IPCC
    http://www.ipcc.ch/
    finde ich auch nichts brauchbares-
    vielleicht habe ich zuwenig Geduld.

    Die Atomlobby pocht ständig auf CO2-Freiheit
    der Atomenergie, was eine Lüge ist, siehe
    http://home.pages.at/goedhe/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_Energ.html#Atomenergie-Klimawandel

    Im Zweifelsfall gilt das ‘Vorsorge-Prinzip’,
    also CO2 einsparen, wo es geht -
    aber nicht durch Atom-Energie,
    denn da ist das Risiko unzweifelhafter
    und wahrscheinlich viel größer.

    Mit besorgten Grüßen

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