Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Samstag, 14. Mai 2011 um 6:35 pm und eingeordnet unter Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite schicken.
Hallo Herr Jahnke,
schummeln tun wir doch alle – nicht nur die Regierungen und die Statistiker. Wenn ich z.B. am Dienstag die Verkaufszahlen unserer Firma an unseren amerikanischen Computer-Hersteller melde, bin ich stets gehalten, die Zahlen in der ein-oder anderen Richtung zu frisieren.
Diese Unehrlichkeit ist ein allgemeines Problem unserer Wirtschaft, Es gibt da so Drucker-Hersteller, die den Börsen hohe Umsätze vorgaukeln, indem sie hohe Rechnungen ausstellen. Dass hintenherum wegen angeblicher “Installationspauschalen” ein Großteil des Geldes wieder zurückfliesst – wer weiß das schon.
Und um mal die Frage des vorangegangenen Beitrags aufzugreifen: Wann kommt die nächste Krise? Gucken sie einfach mal in diese website – http://www.energybulletin.net/stories/2011-04-26/global-world-product-will-not-grow-4-five-years , die sich mit der Wachstumsprognose des IWF befasst. Wenn stimmt, was dort zu lesen ist, dürfte es nicht lange dauern.
Nun sehe ich einen Unterschied zwischen Prognosen, bei denen jeder weiß, wie ungenau sie sind, und statistischen Angaben eines öffentlichen Amtes für die Vergangenheit. Auch da mag es Fehlerquoten geben, doch dann sollten sie – wie bei Meinungsumfragen oder Hochrechnungen von Wahlergebnissen – offen erklärt werden. Wir sind doch nicht Griechenland, wo die Schummelei mit dem Staatshaushalt amtlich war. Ich will mich ja nicht überheben, aber mit dem Infoportal habe ich noch nicht geschummelt und bin höchstens auf die Schummeleien anderer hereingefallen. Und wenn ich mal nachträglich einen Fehler feststellte, habe ich ihn korrigiert und zu den Rundbriefen Korrigenda verschickt.
Ich bin nun mal preussisch altmodisch und kann nicht akzeptieren, daß Ämter bewußt betrügen. Sonst leben wir in einer Situation wie die UdSSR oder die DDR, die soviel die Zahlen manipuliert hatten, daß sie am Ende selbst nicht mehr wußten, wie ihre Lage wirklich war.
Hallo Herr Jahnke,
schummeln tun wir doch alle – nicht nur die Regierungen und die Statistiker. Wenn ich z.B. am Dienstag die Verkaufszahlen unserer Firma an unseren amerikanischen Computer-Hersteller melde, bin ich stets gehalten, die Zahlen in der ein-oder anderen Richtung zu frisieren.
Diese Unehrlichkeit ist ein allgemeines Problem unserer Wirtschaft, Es gibt da so Drucker-Hersteller, die den Börsen hohe Umsätze vorgaukeln, indem sie hohe Rechnungen ausstellen. Dass hintenherum wegen angeblicher “Installationspauschalen” ein Großteil des Geldes wieder zurückfliesst – wer weiß das schon.
Und um mal die Frage des vorangegangenen Beitrags aufzugreifen: Wann kommt die nächste Krise? Gucken sie einfach mal in diese website – http://www.energybulletin.net/stories/2011-04-26/global-world-product-will-not-grow-4-five-years , die sich mit der Wachstumsprognose des IWF befasst. Wenn stimmt, was dort zu lesen ist, dürfte es nicht lange dauern.
@Martin,
Nun sehe ich einen Unterschied zwischen Prognosen, bei denen jeder weiß, wie ungenau sie sind, und statistischen Angaben eines öffentlichen Amtes für die Vergangenheit. Auch da mag es Fehlerquoten geben, doch dann sollten sie – wie bei Meinungsumfragen oder Hochrechnungen von Wahlergebnissen – offen erklärt werden. Wir sind doch nicht Griechenland, wo die Schummelei mit dem Staatshaushalt amtlich war. Ich will mich ja nicht überheben, aber mit dem Infoportal habe ich noch nicht geschummelt und bin höchstens auf die Schummeleien anderer hereingefallen. Und wenn ich mal nachträglich einen Fehler feststellte, habe ich ihn korrigiert und zu den Rundbriefen Korrigenda verschickt.
Ich bin nun mal preussisch altmodisch und kann nicht akzeptieren, daß Ämter bewußt betrügen. Sonst leben wir in einer Situation wie die UdSSR oder die DDR, die soviel die Zahlen manipuliert hatten, daß sie am Ende selbst nicht mehr wußten, wie ihre Lage wirklich war.