Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Montag, 9. Mai 2011 um 11:06 am und eingeordnet unter Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ist nur gegeben, wenn in der dreijährigen Rahmenfrist des § 123 SGB III eine Anwartschaft erworben wurde, also mind. eine zwölfmonatige versicherungspflichtige Beschäftigung ausgeübt wurde.
Meines Wissens nach gibt es für Polen Ausnahmen.
Ein konkreter Fall: Ein Nachbar (Pole) beschwerte sich, dass er seine Schwester 3 Monate unterstützen müsste, weil sie erst dann Anspruch auf HartzIV / Sozialhilfe habe. Auch von Sozialämtern habe ich gehört, dass vermehrt Anträge gestellt würden.
Werde mich aber noch genauer kundig machen.
Dieses Beratungsprogramm läuft seit Jahren europaweit unter dem Namen “EURES”. Rund 850 Berater sind europaweit beauftragt, die Mobilität der EU-Bürger zu fördern. Drei EURES-Beraterinnen sollen künftig, jeden Dienstag, interessierte Polen über das Leben und Arbeiten in Deutschland informieren.
Ich halte meine polnischen Kollegen für eine Bereicherung. Das sind aber auch keine Billigstarbeitskräfte. Diese sind nur dann ein Problem wenn kein flächendeckender Mindestlohn eingeführt wird.
Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt in meinem Bereich schon ne ganze Weile.
ich kann Deine positive Einschätzung nur bestätigen.
Seit vielen Jahren ist Anna, deren Eltern vor Jahrzehnten nach Deutschland eingewanderte Polen sind, meine beste Freundin. Zwar sind Annas Eltern stets Hilfsarbeiter geblieben und sprechen Deutsch mit stark polnischen Akzent, aber es sind fleißige Leute (beide berufstätig) mit unglaublich sonnigem Gemüt. Anna hat den deutschen Realschulabschluss und in den Chemielabors meines Arbeitgebers die Ausbildung zur Chemiekantin erfolgreich absolviert und wurde nach der Ausbildung übernommen. Sie ist eine fleißige, zuverlässige und aufrichtige Frau mit Rückgrat, sagt also völlig angstlos, wenn ihr etwas nicht passt, auch ihrem Chef gegenüber. Kürzlich hat sie einen deutschen Mann geheiratet und beide haben sich per Kredit ein kleines Häuschen gekauft, an dem sie nun abbezahlen. Kinder wollen Anna und Wolfgang unbedingt, denn für beide gehören Kinder zur Ehe dazu.
Anna und ihre Eltern sind rundum knuffige Patentknubbel und ansteckend lebenslustig, was ich von vielen Deutschen nicht behaupten kann. Ich denke, seit ich Anna und ihre Eltern kenne, dass wir Deutschen uns von der optimistischen polnischen Mentalität einiges abschauen sollten.
Soweit ich weiß, haben Polen nach 3 Monaten Anspruch auf ALG II wenn Sie als arbeitssuchend gemeldet sind.
Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ist nur gegeben, wenn in der dreijährigen Rahmenfrist des § 123 SGB III eine Anwartschaft erworben wurde, also mind. eine zwölfmonatige versicherungspflichtige Beschäftigung ausgeübt wurde.
Meines Wissens nach gibt es für Polen Ausnahmen.
Ein konkreter Fall: Ein Nachbar (Pole) beschwerte sich, dass er seine Schwester 3 Monate unterstützen müsste, weil sie erst dann Anspruch auf HartzIV / Sozialhilfe habe. Auch von Sozialämtern habe ich gehört, dass vermehrt Anträge gestellt würden.
Werde mich aber noch genauer kundig machen.
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/muehldorf/ueberregionales/Deutsche-Arbeitsagentur-eroeffnet-erstes-Buero-in-Polen;art5576,46895
Ist das rechtlich überhaupt o.k.?
Guten Tag, Wilma und Mitlesende,
ja, das ist o.k.
Dieses Beratungsprogramm läuft seit Jahren europaweit unter dem Namen “EURES”. Rund 850 Berater sind europaweit beauftragt, die Mobilität der EU-Bürger zu fördern. Drei EURES-Beraterinnen sollen künftig, jeden Dienstag, interessierte Polen über das Leben und Arbeiten in Deutschland informieren.
Hier ist die EURES-Webseite
http://ec.europa.eu/eures/home.jsp?lang=de
Viele Grüße
Gaby
Ich halte meine polnischen Kollegen für eine Bereicherung. Das sind aber auch keine Billigstarbeitskräfte. Diese sind nur dann ein Problem wenn kein flächendeckender Mindestlohn eingeführt wird.
Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt in meinem Bereich schon ne ganze Weile.
Hallo, Brick und alle anderen,
ich kann Deine positive Einschätzung nur bestätigen.
Seit vielen Jahren ist Anna, deren Eltern vor Jahrzehnten nach Deutschland eingewanderte Polen sind, meine beste Freundin. Zwar sind Annas Eltern stets Hilfsarbeiter geblieben und sprechen Deutsch mit stark polnischen Akzent, aber es sind fleißige Leute (beide berufstätig) mit unglaublich sonnigem Gemüt. Anna hat den deutschen Realschulabschluss und in den Chemielabors meines Arbeitgebers die Ausbildung zur Chemiekantin erfolgreich absolviert und wurde nach der Ausbildung übernommen. Sie ist eine fleißige, zuverlässige und aufrichtige Frau mit Rückgrat, sagt also völlig angstlos, wenn ihr etwas nicht passt, auch ihrem Chef gegenüber. Kürzlich hat sie einen deutschen Mann geheiratet und beide haben sich per Kredit ein kleines Häuschen gekauft, an dem sie nun abbezahlen. Kinder wollen Anna und Wolfgang unbedingt, denn für beide gehören Kinder zur Ehe dazu.
Anna und ihre Eltern sind rundum knuffige Patentknubbel und ansteckend lebenslustig, was ich von vielen Deutschen nicht behaupten kann. Ich denke, seit ich Anna und ihre Eltern kenne, dass wir Deutschen uns von der optimistischen polnischen Mentalität einiges abschauen sollten.
Bis denne,
Gaby