2337

global news 2337 29-03-11: Konsumklima-Umfrage: Die Gesellschaft für Konsumforschung rudert zurück

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2 Antworten zu 2337

  1. Peter sagt:

    Wer glaubt, die tollen (und nun zurückgefahrenen) Indexe hätten irgendetwas mit bevorstehenden wichtigen Wahlen zu tun, der sollte sich schämen und in die Ecke stellen.

  2. Gaby sagt:

    Hallo, in die Runde,

    ich frage mich, wer je auf die hirnrissige Idee gekommen ist, die im Nebel herumstochernde neoliberale Ökonomie als Wissenschaft zu deklarieren und für diesen gequirlten Quatsch auch noch Wirtschafts-Nobelpreise zu vergeben.

    Allerdings, so ganz Unrecht haben die Konsumforscher nicht, jedenfalls nicht in meinem Fall. Mir schlagen die entsetzlichen Katastrophen in Japan düster auf’s Gemüt. Und zu Libyen kann ich nur sagen, dass ich mich abgrundtief für den neuerlichen deutschen Sonderweg, das Lob Gaddafis, unseren diletantischen Außenminister, unsere in dieser Sache naiv anmutende Kanzlerin schäme und dafür, dass Deutschland sich bezüglich Libyen auf die Seite Russlands, Chinas, Indiens und Brasiliens geschlagen hat. Wenn uns das mal eines Tages nicht böse auf die Füße fällt!

    Vom alltäglichen ökonomischen Versagen unserer Führungstruppe will ich erst gar nicht anfangen zu lamentieren! Und, liebe Leute, was mich obendrein seit vielen Monaten fuchsig macht, ist die zunehmende Verrohung der Sitten in der Mittel- wie Oberschicht unseres Landes! Ich erlebe sie seit vielen Monaten völlig ungewohnter Weise jeden Tag, den ich in meinem Dunstkreis verbringe und in der virtuellen Welt ist diese Verrohung der guten Sitten ebenfalls höchst lebendig, wie Dr. Jahnke zu berichten weiß.

    Das alles zusammen genommen, macht mich derzeit ziemlich ärgerlich und wenn ich schlecht gelaunt bin, habe ich wirklich keine Lust einzukaufen; da verspüre ich auch keinen Hunger.

    Allerdings vermute ich, dass ich jetzt nicht im Sinne der Konsumforscher geantwortet habe, die das angebotsorientierte Marktversagen mal wieder auf alle möglichen externen Einflüsse, wie beispielsweise allzugerne auf das Wetter schieben, nur, um von den tatsächlichen, nämlich den alltäglichen real existierenden neoliberalen Brutalitäten gegenüber der einfachen Bevölkerung dieser Welt abzulenken.

    Ich grüße Euch alle,

    Gaby

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