1937

Gedanken zur Zeit 1937 27-02-11: Sozialwissenschaften an deutschen Schulen

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3 Antworten zu 1937

  1. Rumpel sagt:

    Ich hoffe dieser Kommentar zieht weitere Kreise als bloß als Vorwort in einer Abizeitung. Mögen sie (und Stephane Hessel) uns noch lange erhalten bleiben.

    Wer sich mal über Wahlfälschungen in Elfenbeinküste informieren will wird hier fündig:
    http://ivoireleaks.de

    In F durfte ja gerade die Außenministerin gehen, wegen ihrer hervorragenden Kontakte in Tunesien, es wäre an der zeit, daß auch der frz. Minister der das Debakel in C.I. angezettelt hat seinen Hut nimmt.

  2. Gaby sagt:

    Hallo in die Runde,

    ich habe mir Gedanken gemacht, was die Wissenschaft der Soziologie beinhaltet. Ich komme zu dem Schluss, dass die Sozialwissenschaften ein weites Feld beackern. Hier einige Stichworte: Arbeit, Ehe, Familie, Bildung, Freizeit, Technik, Werbung, Jugend, Alter, Umwelt, Politik, Ökonomie, aber auch Psychologie und Kriminalität etc. pp. Die Sozialwissenschaften beschreiben die Verzahnung allen dieses menschlichen Stöhnens mit seinem Empfinden und seinen handwerklichen Fähigkeiten.

    Es ist sehr wichtig, die jungen Menschen an alle diese Gesellschaftsthemen heranzuführen, schließlich beeinflussen sie unbedingt ihr weiteres Leben. Es freut mich sehr für Herrn Dr. Jahnke, dass es Sozialkunde-Lehrer gibt, die seine Texte in ihren Unterricht einfließen lassen. Ich wäre niemals seit so langer Zeit Dr. Jahnke treu geblieben, wenn ich nicht auf seiner Webseite täglich und in seinen vielen Büchern sehr eindringlich erfahren würde, dass Dr. Jahnke ein Mensch ist, der viel mehr von Soziologie versteht, als es unseren Weltenlenkern beschieden ist. Dr. Jahnke ist ein hervorragender Lehrer!

    Eingangs habe ich geschrieben, dass auch die Erforschung der Kriminalität zu den Sozialwissenschaften gehört. Nachdem ich vor zwei Wochen mit großem Staunen und Interesse Jutta Ditfurths Buch “Zeit des Zorns” gelesen habe und mich seither Frau Ditfurth interessiert, wurde mir heute das von mir bestellte Buch “Ulrike Meinhof” gleicher Autorin per DHL geliefert. Der freundliche Klaus stand wieder vor meiner Tür, gab mir das Buch in die Hand und bekam, wie immer, ein Trinkgeld mit warmen Worten und Händedruck.

    Auf Seite 144 ist eines der vielen Zitate Meinhofs zu lesen:

    “Frau zu sein hat ja auch einen großen Vorteil: die Inhumanität dieser Welt zu kennen.”

    Genau das ist das Wesen der Sozialwissenschaften im politisch günstigsten Fall, nämlich die Inhumanität dieser kapitalistischen Welt zu erkennen, gegen die grausame Realität mit scharfer Feder zu schreiben – aber bitte ohne terroristische Angriffe!!!!!!!

    Wenn es politisch ungünstig läuft, also die Ökonomie kränkelt wie heuer, schlagen die Sozialwissenschaften entzückt in den Sozialdarwinismus um, ein Faktum, das derzeit Sarrazin zu hegen pflegt aus der Tradition des 19./Anfang 20. Jhr. heraus. Vor diesem Umschlag der aufklärenden Sozialwissenschaften in den Rassismus müssen die deutschen Lehrer die Schüler unbedingt warnen und bewahren!

    Habt Obacht, Ihr jungen Leute! Werdet bitte nicht rassistisch! Seht genau hin! Und empört Euch, wie es Euch der 91jährige Stephane Hessel aus Frankreich laut zuruft.

    Mit lieben und hoffnungsvollen Grüßen an die Jugend

    Gaby

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