Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Dienstag, 22. Februar 2011 um 9:49 am und eingeordnet unter Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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ich habe gerade gequietscht vor Lachen, als ich las: “Deutschland shoppt sich in den Kaufrausch”
Was ein Glück, dass die Deutschen das nicht tun, denn ein Kaufrausch ist gleichbedeutend mit Kaufsucht und das ist eine psychische Erkrankung, die behandelt werden muss. Man stelle sich nur, 80 Millionen Deutsche lägen kollektiv beim Psychiater auf’m Sofa!
Man sollte Praktikanten nicht unlektoriert Schlagzeilen entwerfen lassen und die GfK-Experten sollten sich endlich seriöse Statistiken ansehen, statt ihre Zeit mit Wahrsagerei zu vertrödeln.
Nichts weiter als ein schlechter Witz, der als Hofberichterstattung deklariert werden muss. Wo soll denn plötzlich das viele Geld für die Masse der Bürger hergekommen sein, um in einen Kaufrausch zu fallen?
Die „Münchhausentruppe GFK verbreitet hier „Nachrichtenschlamm“, der von vielen Journalisten leider ungeprüft übernommen wird. Ich schlage vor, es sollte ein „gfklüg wiki“ aufgebaut werden, um die „Unwahrheiten zu sammeln“. Hat bei Guttenberg auch gut geklappt. Warum nicht auch in diesem Fall?
Man kann sich da natürlich prima drüber lustig machen, aber ernsthaft: Welchem wissenschaftlichen Anspruch genügt denn so eine GfK-Untersuchung, wenn dabei offensichtlicher Unfug herauskommt. Guttenberg wird gerade zurecht für seine nicht einwandfreie wissenschaftliche Arbeitsmoral durchs Dorf getrieben, aber da draußen sind noch hunderte (wenn nicht tausende) Akademiker mehr unterwegs, die mit Desinformation ihren Lebensunterhalt “verdienen”.
Reallöhne sinken, Hartz IV+5+3 ist gerade in den Nachrichten, Nahrungsmittelpreise ziehen leicht an, Benzin zieht an, Strom zieht immer an, aber das Land ist im Shoppingrausch??!!
Dabei sind es nicht nur Akademiker sonder auch Schmierfinken aus der Journallie, wie das vielbesuchte SPIEGEL-online, die sich den Shoppingrausch einfallen lassen, weil sie und vor allem der Verleger unbedingt diese Regierung halten wollen.
Ich vergleiche die derzeitige Wirtschaftslage bzw. den derzeitigen ungebremsten Aufschwung, die ungebremste Inflationsangst und den ungebremsten Kaufrausch bei gleichzeitig ungebremst steigender Armut und Verschuldung mit dem Schlachten eines Huhns. Hackt man dem Huhn den Kopf ab, schwingt das kopflose Huhn noch einmal ungebremst in die Höhe bis es dann entnervt den Geist aufgibt.
herzlichen Dank für diesen aufschlussreichen Link. Darin steht:
“Im GfK-Index werden nämlich nicht nur die Einzelhandelsausgaben erfasst, sondern sämtliche Ausgaben des privaten Konsums – also auch die Kosten für Reisen, Energie, Miete oder Versicherungen. Erhöht beispielsweise der Energieanbieter die Kosten für Gas oder Strom oder steigen die Steuern für Versicherungen, steigt auch der GfK-Konsumklimaindex, weil die Leute dafür mehr Geld ausgeben – obwohl die Einzelhändler gleichzeitig über Umsatzeinbußen klagen.”
Mich erinnert das an unser BIP. Je mehr Versicherungsfälle, Krankheitsbehandlungen, Wiederaufbau nach Naturkatastrophen und Beseitigung von Umweltschäden durch Raubbau an der Natur, desto höher steigt das BIP der jeweiligen Volkswirtschaft, weil die Kosten, solche Schadensfälle zu beseitigen, geradewegs umsatzsteigernd zum BIP hinzu gerechnet, statt abgezogen werden.
Ich glaube, so eine absurde Rechnerei bzw. kapitalistische Realität kann man getrost Dantes’sche Hölle nennen.
In der Tat, das ist Propaganda pur!
Paßt gut zu (5+3)*Dr = Frechheit!
Hallo, in die Runde,
ich habe gerade gequietscht vor Lachen, als ich las: “Deutschland shoppt sich in den Kaufrausch”
Was ein Glück, dass die Deutschen das nicht tun, denn ein Kaufrausch ist gleichbedeutend mit Kaufsucht und das ist eine psychische Erkrankung, die behandelt werden muss. Man stelle sich nur, 80 Millionen Deutsche lägen kollektiv beim Psychiater auf’m Sofa!
Man sollte Praktikanten nicht unlektoriert Schlagzeilen entwerfen lassen und die GfK-Experten sollten sich endlich seriöse Statistiken ansehen, statt ihre Zeit mit Wahrsagerei zu vertrödeln.
Schönen Tag noch,
Gaby
Nichts weiter als ein schlechter Witz, der als Hofberichterstattung deklariert werden muss. Wo soll denn plötzlich das viele Geld für die Masse der Bürger hergekommen sein, um in einen Kaufrausch zu fallen?
Die „Münchhausentruppe GFK verbreitet hier „Nachrichtenschlamm“, der von vielen Journalisten leider ungeprüft übernommen wird. Ich schlage vor, es sollte ein „gfklüg wiki“ aufgebaut werden, um die „Unwahrheiten zu sammeln“. Hat bei Guttenberg auch gut geklappt. Warum nicht auch in diesem Fall?
Vielleicht ein Plagiat?
Man kann sich da natürlich prima drüber lustig machen, aber ernsthaft: Welchem wissenschaftlichen Anspruch genügt denn so eine GfK-Untersuchung, wenn dabei offensichtlicher Unfug herauskommt. Guttenberg wird gerade zurecht für seine nicht einwandfreie wissenschaftliche Arbeitsmoral durchs Dorf getrieben, aber da draußen sind noch hunderte (wenn nicht tausende) Akademiker mehr unterwegs, die mit Desinformation ihren Lebensunterhalt “verdienen”.
Reallöhne sinken, Hartz IV+5+3 ist gerade in den Nachrichten, Nahrungsmittelpreise ziehen leicht an, Benzin zieht an, Strom zieht immer an, aber das Land ist im Shoppingrausch??!!
Dabei sind es nicht nur Akademiker sonder auch Schmierfinken aus der Journallie, wie das vielbesuchte SPIEGEL-online, die sich den Shoppingrausch einfallen lassen, weil sie und vor allem der Verleger unbedingt diese Regierung halten wollen.
Ich vergleiche die derzeitige Wirtschaftslage bzw. den derzeitigen ungebremsten Aufschwung, die ungebremste Inflationsangst und den ungebremsten Kaufrausch bei gleichzeitig ungebremst steigender Armut und Verschuldung mit dem Schlachten eines Huhns. Hackt man dem Huhn den Kopf ab, schwingt das kopflose Huhn noch einmal ungebremst in die Höhe bis es dann entnervt den Geist aufgibt.
Letzten Endes sollte man das ganze GFK Getue als Kaffeesatzleserei einordnen, und es auch dabei belassen!:Nicht eine Zeile wert!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638129,00.html
MfG
Guten Tag, Heiner und Mitlesende,
herzlichen Dank für diesen aufschlussreichen Link. Darin steht:
“Im GfK-Index werden nämlich nicht nur die Einzelhandelsausgaben erfasst, sondern sämtliche Ausgaben des privaten Konsums – also auch die Kosten für Reisen, Energie, Miete oder Versicherungen. Erhöht beispielsweise der Energieanbieter die Kosten für Gas oder Strom oder steigen die Steuern für Versicherungen, steigt auch der GfK-Konsumklimaindex, weil die Leute dafür mehr Geld ausgeben – obwohl die Einzelhändler gleichzeitig über Umsatzeinbußen klagen.”
Mich erinnert das an unser BIP. Je mehr Versicherungsfälle, Krankheitsbehandlungen, Wiederaufbau nach Naturkatastrophen und Beseitigung von Umweltschäden durch Raubbau an der Natur, desto höher steigt das BIP der jeweiligen Volkswirtschaft, weil die Kosten, solche Schadensfälle zu beseitigen, geradewegs umsatzsteigernd zum BIP hinzu gerechnet, statt abgezogen werden.
Ich glaube, so eine absurde Rechnerei bzw. kapitalistische Realität kann man getrost Dantes’sche Hölle nennen.
Bis denne,
Gaby