Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Donnerstag, 10. Februar 2011 um 2:44 pm und eingeordnet unter Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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gestern abend auf phoenix konnte man durch prof. huhter wieder seine arbeit-macht-frei-litanei hören!mit welcher dreistigkeit so getan wird, als sei die statistik der ba unangreifbar und die brd das best aus der krise gefürhte land!die leiharbeit, eigentlich nur da, um auftragsspitzen abzuarbeiten, wird als jahrhundertinstrument der arbeitsmarktförderung bezeichnet!
Hätte da mal einen Hinweis, der m.E. viel zu wenig Beachtung findet, gerade im Hinblick auf Niedrigstlöhne & Co.
Wer heutzutage in Lohn und Brot will, muß in aller Regel mobil sein, will sagen, einen fahrbaren Untersatz haben, denn mit dem ÖPNV kommt man entweder morgens nicht zur Arbeit oder abends nicht wieder zurück. Dieser Einsatz wird durch das Finanzamt als Werbekosten »honoriert«, allerdings nur dann, wenn diese über 20 km in einer Richtung liegen. Das hilft Wirtschaften, vor allem, weil man ja soooo ville Steuern bezahlt!
Ist jemand auf dem Level Hartz-IV, kriegt das Mensch einen Mobilitätszuschuß von weiland sagenhaften 0,06 Euro, mittlerweile 0,20 Euro. Hier setzt bei nicht wenigen der Verstand aus: Freilich, für den Sprit brauche ich weniger als 10 Cent auf den km, aber dabei wird vergessen, daß die restlichen etwas über 10 Cent pro km für laufende Reparaturen, Durchsichten, Reifen (1 ct/km!) UND Abschreibung für in absehbarer Zeit anstehende Neuanschaffung draufgehen sollte (meistens wird das im Haushalt mit untergebuttert, denn es reicht ja eh an keiner der Ecken oder Enden, und es ist immer verdammt viel Monat bis zur nächsten Lohnzahlung!). Hinzu kommt, daß anstelle des 13. Monatsgehalts das 12. für Kfz.-Steuer und Versicherung draufgeht…
Somit ist klar: Wer in die Hartz-Kategorie fällt und einen Verbraucherkredit zu laufen hat, z.B. für die 4 Räder, um zur Arbeit zu kommen, muß entweder rigide Sparmaßnahmen treffen oder kann sich schon mal auf die eigene Verbraucherinsolvenz vorbereiten.
gestern abend auf phoenix konnte man durch prof. huhter wieder seine arbeit-macht-frei-litanei hören!mit welcher dreistigkeit so getan wird, als sei die statistik der ba unangreifbar und die brd das best aus der krise gefürhte land!die leiharbeit, eigentlich nur da, um auftragsspitzen abzuarbeiten, wird als jahrhundertinstrument der arbeitsmarktförderung bezeichnet!
Hätte da mal einen Hinweis, der m.E. viel zu wenig Beachtung findet, gerade im Hinblick auf Niedrigstlöhne & Co.
Wer heutzutage in Lohn und Brot will, muß in aller Regel mobil sein, will sagen, einen fahrbaren Untersatz haben, denn mit dem ÖPNV kommt man entweder morgens nicht zur Arbeit oder abends nicht wieder zurück. Dieser Einsatz wird durch das Finanzamt als Werbekosten »honoriert«, allerdings nur dann, wenn diese über 20 km in einer Richtung liegen. Das hilft Wirtschaften, vor allem, weil man ja soooo ville Steuern bezahlt!
Ist jemand auf dem Level Hartz-IV, kriegt das Mensch einen Mobilitätszuschuß von weiland sagenhaften 0,06 Euro, mittlerweile 0,20 Euro. Hier setzt bei nicht wenigen der Verstand aus: Freilich, für den Sprit brauche ich weniger als 10 Cent auf den km, aber dabei wird vergessen, daß die restlichen etwas über 10 Cent pro km für laufende Reparaturen, Durchsichten, Reifen (1 ct/km!) UND Abschreibung für in absehbarer Zeit anstehende Neuanschaffung draufgehen sollte (meistens wird das im Haushalt mit untergebuttert, denn es reicht ja eh an keiner der Ecken oder Enden, und es ist immer verdammt viel Monat bis zur nächsten Lohnzahlung!). Hinzu kommt, daß anstelle des 13. Monatsgehalts das 12. für Kfz.-Steuer und Versicherung draufgeht…
Somit ist klar: Wer in die Hartz-Kategorie fällt und einen Verbraucherkredit zu laufen hat, z.B. für die 4 Räder, um zur Arbeit zu kommen, muß entweder rigide Sparmaßnahmen treffen oder kann sich schon mal auf die eigene Verbraucherinsolvenz vorbereiten.
Daher wundert mich die Statistik überhaupt nicht.