Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Montag, 27. Dezember 2010 um 12:35 pm und eingeordnet unter Globalisierung, Politik, soz, Steuer, Wi. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Die zehn berechtigten Aussagen würden sich doch an der Innenseite der Eingangstür des Willy-Brandt-Hauses nicht schlecht machen. Der Namensgeber würde wahrscheinlich auch zustimmen!
MfG
@Heiner: Der Namensgeber sicherlich! Aber bestimmt nicht die jetzigen SPD-Oberen, Steinmeier, Steinbrück, Gabriel, Scholz, Kahrs, Duin und Konsorten …
Denn man vergesse nicht, wer uns den beispiellosen Sozialabbau mit der Agenda 2010 beschert hat. Es war nicht die CDU/CSU und FDP. Es war eine SPD-Grüne-Regierung. Sie schleifte den Sozialstaat. Sie betrieb als Regierungspolitik eine massive Umverteilung von unten nach oben, von Arm zu Reich.
Einen radikalen Personalwechsel hat es bisher weder bei der SPD noch bei den Grünen gegeben. Es ist also vollkommen unglaubwürdig, wenn diese beiden Parteien, jetzt, wo sie nicht mehr die Bundesregierung stellen, verbal(!) ein klein wenig(!) von ihrer bis vor Kurzem noch betriebenen Politik abrücken.
Man müsste schon an Demenz leiden, um das nicht mehr präsent zu haben.
Nur eine Frage(n) habe ich: Warum wurde überhaupt die soziale Marktwirtschaft abgeschafft? So blöd kann die Herrschaftspolitik doch nicht sein, selbst auf Ihre Vorschläge zu kommen. Oder fehlt bei denen was im Hirn. Fehlt es den Deppen vielleicht an Weitsicht? Wer wählt eigentlich diese Hirnis. Keiner kann mir erzählen, dass da nicht irgendetwas anderes hinter steckt. Wenn es denen nur um den Machterhalt geht, dann haben die allerdings den Knall noch nicht gehört. Europa fährt voll vor die Wand und man diskutiert über 5 Euro mehr für die Verlierer der Globalisierung. Es ist einfach nur noch zum Heulen, was hier in Deutschland abgeht.
@Kalle:Der “Sozialklimbim”, wie der Genosse der Bosse, Schröder es bezeichnete, kostet Geld. Geld, das nur von denen kommen kann, die etwas haben, den Besitzenden oder auch den Herrschenden. Eine solche “Herrschaftspolitik” soll also gerade nicht betrieben werden. Sondern, im Gegenteil, die “Herrschaftspolitik” soll den Herrschenden nützen, ihren Besitz nicht mindern sondern sogar befördern. Also: Spitzensteuersatz runter, Unternehmenssteuern runter, keine Vermögenssteuer, keine nennenswerten Erbschaftssteuern, keine Kapitalertragssteuern, etc.
Sie sehen Herr Kalle, die “Deppen” hatten durchaus “Weitsicht” bewiesen und können mit der “Herrschaftspolitik”, die unter Schröder und danach unter Merkel betrieben wurde und wird, sehr zufrieden sein.
Man schaue sich die respektablen Ergebnisse an: die Vermögen nahmen exorbitant seit Ende der Neunziger zu.
Die Erfüllungsgehilfen, die diese Herrschaftspolitik betrieben (Schröder, Merkel, etc.), waren keine “Hirnis”. Im Gegenteil, es waren diejenigen “Hirnis”, die diese Erfüllungsgehilfen wählten und leider wohl auch weiterhin wählen werden.
“Hirnis”, die durch Bild, Bams und Glotze weiterhin verblödet werden, so dass sie nicht erkennen, dass sie ihre Metzger selber wählen.
Demokratie ist eine Gemeinschaft, die ihre Zukunft miteinander gestaltet- miteinander! Exklusion, also einen Teil der Menschen von dieser Gemeinschaft auszuschließen, verträgt sich nicht mit dieser Gemeinschaftsaufgabe. Soziale Rechte sind Rechte auf Teilhabe, sie sollen den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft wahren und sie vor Verwahrlosung bewahren! Um Visionen zu entwerfen, wie eine Arbeitsgesellschaft der Zukunft aussehen könnte, braucht man ein vitales Gemeinwesen, braucht man eine Gesellschaft, aus der nicht ein Drittel ausgeschlossen wird und ist!
Düster sieht die Zukunft der Arbeit nämlich nur dann aus, wenn man darunter vor allem Tätigkeiten versteht, die auf die Herstellung von Gütern ausgerichtet ist. Dann lehrt ein Blick in eine moderne Fabrik tatsächlich, daß der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht-weil dort wo früher tausend Leute standen, nur noch 50 stehen, die ein vielfaches dessen produzieren, was früher die tausend produziert haben. Ein Blick in die Kindergärten,Altersheime,Krankenhäuser und Schulen lehrt anderes: Dort gibt es Arbeit in Hülle und Fülle. Heute ist die Arbeit am Menschen, die Arbeit in Pflege und Betreuung, in Bildung und Kultur notleidend…….
Man hört freilich nicht nur die Finanzminister lachen bei der Frage, wer diese Arbeit bezahlen soll.Wer? Es gibt einen überquellenden Reichtum in dieser Gesellschaft, verantwortungsbewußte Sozial-und Gesellschaftspolitik muß diesen Reichtum abschöpfen. Nicht die freie Entfaltung des Kapitals ist das Anliegen der bürgerlichen Freiheitsrechte, sondern die freie Entfaltung der Persönlichkeit jedes einzelnen!
Eine Umverteilung von oben nach unten zum Zweck der sozialen Grundsicherung aller Bürger/innen und zur Herstellung annähernd gleicher Lebenschancen ist kein! sozialistischer Restposten, kein Sozialklimbim,
sondern demokratisches Gebot. Es geht darum, die Menschen in die Lage zu versetzten:BÜRGER zu sein!
… Es geht dabei auch darum, den Kapitalismus so zu zähmen, daß er die Demokratie nicht frißt
Prantl/kein schöner Land/2006
MfG
Heiner, ich könnte Dich … wäre ich eine Frau … Also, Du hast mir aus der Seele gesprochen, und der vom Kritiker empfohlene Bericht paßt dazu!
Ich würde die Aufstellung vom Herrn Jahnke noch um einen Punkt erweitern, und zwar in Anlehnung an römische Sitten und Gebräuche eine Krisensonderabgabe in Höhe von 16% von allen Vermögen, die 10 Mio. Euro übersteigen. Ds macht Milliardäre noch nicht zu einfachen Millionären und Millionäre nicht zu Sozialhilfeempfängern, aber es wäre ein erheblicher Schritt zur Überwindung dessen, was bis jetzt als Krise bezeichnet wird, ohne Gefahr zu laufen, einen Krieg zu riskieren.
Als Fernziel wäre noch die Vereinheitlichung und Verstaatlichung (nach Art. 15 GG) von Einrichtungen, die erheblich für das Dasein und die Zukunft der Menschen im Lande haben, wie z.B. eine Pflicht-Krankenkasse für alle, Privatkassen nurfür Zusatzvorsoge, sowie eine Fahrzeughaftpflicht für alle, damit nicht Heerscharen von kleinen Königen gemästet werden, sondern das darin eingezahlte Geld für die entsprechenden Leistungen bereit steht. Ebenso sollte eine Pflegekasse für alle eingerichtet werden. Dann werden wir auch die Mittel haben, um die entsprechenden Leistungen zu finanzieren.
-wenn ich mir das durchles bin ich erstmal sprachlos aber dann kommt neben wut auch der wunsch nach INHALTLICHER auseinandersetzung mit den -zumeist- herren auf…
-ich glaub die reaktion der staatsmacht am 30.9. mitten in der landeshauptstadt von bw war da erst der anfang – nicht zuletzt wurden ja schon 78 neue wasserwerfer bestellt ( http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33486/1.html ) u der “terror” eingeläutet der alles rechtfertigen soll… (meine lesart der verhältnisse)
> …der wunsch nach INHALTLICHER auseinandersetzung mit den -zumeist- herren…
hmm liest das eigentlich noch jemensch??
na mal sehn:
tja hier was was ich dazu passend fand:
gerade diese “wissenschaftlichkeit der ökonomen” möcht ich bezweifeln… ist me eben vor allem POLITISCHE ökonomie… u dabei wird dann höhere mathematik zur beeindruckung von leichtgläubigen u als alibi verwendet in bereichen die eher der massenspychologie zuzurechnen sind…
dazu:
zitat aus einem telepolis-forum-post:
“…Der Neoliberalismus ist die Rechtfertigungsideologie der herrschenden Klasse. Dazu höre man einen Vortrag des Mathematikers Claus Peter Ortlieb, der darin die Widersprüchlichkeit der
Vulgärökonomie („VWL“) nachweist: http://audioarchiv.blogsport.de/2010/09/09/kritik-der-vwl (sind eine lange audio-datei u eine griffige .pdf-datei zum überblick-gewinnen vorab…)
Der renommierter Wiener Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann kritisiert die Wirtschaftswissenschaften als politische Propaganda, hält das aktuelle System für gescheitert und erwartet einen fundamentalen Systemwechsel…
Ich würde auch noch weitere Punkte hinzufügen:
* Verkaufverbot von NEUEN Derivaten, Zertifikaten und Hedgefonds an Privatanleger (die Banken würden sich mit allem was sie haben dagegen wehren, aber dieser Dreck darf nicht weiter an unwissende Privatleute verkauft werden)
* neu emittierte CDOs dürfen nicht mehr frei gehandelt werden, sondern der Kaufer muss nachweisen, dass er den versicherten Basiswert tatsächlich besitzt
* jährliche Offenlegung der Edelmetallreserven der Bundesbank aufgeschlüsselt nach Gewicht und Lagerort
Leute, hoert auf von der “sozialen marktwirtschaft” zu schwadronieren, dazu ist der Mensch zu schwach. Und, in bisher JEDER menschlichen Gesellschaft dient selbige der reichen Minderheit die die Ordnungsorgane vor allem zum eigenen Machterhalt betreibt. Soweit ist Europa jetzt noch nicht, aber wer sagt denn, dass es nicht wieder Buergerkriege in Europa geben wird? Sicher, nicht in den naechsten 10 Jahren aber in historischen Dimensionen gedacht sind ein paar hundert Jahre ja wohl laecherlich. Dann wird ein neuer -ismus daherkommen, wo wieder die oben gleicher sind als die unten. Das Spielchen wird sich solange wiederholen bis sich entweder die Menschheit ausgeloescht hat (waere ein Gluecksfall fuer alle anderen Kreaturen dieser Erde) oder vom WESEN her anders geworden waere, z.B. kein Beduerfnis zur Machtausuebung und Kontrolle oder nicht zur Gier neigen wuerde. Hmm, aus heutiger Sicht tippe ich auf ersteres, leider.
Wenn Sie den Bezug auf die in Deutschland bis vor einigen Jahren vorhandene Soziale Marktwirtschaft als “Schwadronieren” bezeichnen, ist Ihnen wirklich nicht zu helfen. Dann bleiben Sie mal bei Ihrem negativen Weltbild. Es wird Sie nicht glücklicher machen. Leider gibt es viel zu viele Menschen in Deutschland, die sich mit solchen Weltbildern selbst in Angst halten und dann total politikunfähig werden.
Derart übler Fatalismus ist allerdings auch nicht das Gelbe, Verehrtester Tom! Wo soll das hinführen? Kopf in den Sand? Da ziehe ich mir die Loblieder auf die »soziale Makwirtschaft« vor, denn das ist wenigstens ein Ziel, das im Rahmen der bestehenden Gesellschaft durchaus erreichbar ist. In einem gebe ich Ihnen allerdngs Recht: Eine komplette Lösung aller Widersprüche wird in absehbarer Zeit nicht erreichbar sein. Aber ein Anfang ist es durchaus wert, und der sollte gemacht werden, oder?
Die zehn berechtigten Aussagen würden sich doch an der Innenseite der Eingangstür des Willy-Brandt-Hauses nicht schlecht machen. Der Namensgeber würde wahrscheinlich auch zustimmen!
MfG
@Heiner: Der Namensgeber sicherlich! Aber bestimmt nicht die jetzigen SPD-Oberen, Steinmeier, Steinbrück, Gabriel, Scholz, Kahrs, Duin und Konsorten …
Denn man vergesse nicht, wer uns den beispiellosen Sozialabbau mit der Agenda 2010 beschert hat. Es war nicht die CDU/CSU und FDP. Es war eine SPD-Grüne-Regierung. Sie schleifte den Sozialstaat. Sie betrieb als Regierungspolitik eine massive Umverteilung von unten nach oben, von Arm zu Reich.
Einen radikalen Personalwechsel hat es bisher weder bei der SPD noch bei den Grünen gegeben. Es ist also vollkommen unglaubwürdig, wenn diese beiden Parteien, jetzt, wo sie nicht mehr die Bundesregierung stellen, verbal(!) ein klein wenig(!) von ihrer bis vor Kurzem noch betriebenen Politik abrücken.
Man müsste schon an Demenz leiden, um das nicht mehr präsent zu haben.
MfG
Nur eine Frage(n) habe ich: Warum wurde überhaupt die soziale Marktwirtschaft abgeschafft? So blöd kann die Herrschaftspolitik doch nicht sein, selbst auf Ihre Vorschläge zu kommen. Oder fehlt bei denen was im Hirn. Fehlt es den Deppen vielleicht an Weitsicht? Wer wählt eigentlich diese Hirnis. Keiner kann mir erzählen, dass da nicht irgendetwas anderes hinter steckt. Wenn es denen nur um den Machterhalt geht, dann haben die allerdings den Knall noch nicht gehört. Europa fährt voll vor die Wand und man diskutiert über 5 Euro mehr für die Verlierer der Globalisierung. Es ist einfach nur noch zum Heulen, was hier in Deutschland abgeht.
@Kalle:Der “Sozialklimbim”, wie der Genosse der Bosse, Schröder es bezeichnete, kostet Geld. Geld, das nur von denen kommen kann, die etwas haben, den Besitzenden oder auch den Herrschenden. Eine solche “Herrschaftspolitik” soll also gerade nicht betrieben werden. Sondern, im Gegenteil, die “Herrschaftspolitik” soll den Herrschenden nützen, ihren Besitz nicht mindern sondern sogar befördern. Also: Spitzensteuersatz runter, Unternehmenssteuern runter, keine Vermögenssteuer, keine nennenswerten Erbschaftssteuern, keine Kapitalertragssteuern, etc.
Sie sehen Herr Kalle, die “Deppen” hatten durchaus “Weitsicht” bewiesen und können mit der “Herrschaftspolitik”, die unter Schröder und danach unter Merkel betrieben wurde und wird, sehr zufrieden sein.
Man schaue sich die respektablen Ergebnisse an: die Vermögen nahmen exorbitant seit Ende der Neunziger zu.
Die Erfüllungsgehilfen, die diese Herrschaftspolitik betrieben (Schröder, Merkel, etc.), waren keine “Hirnis”. Im Gegenteil, es waren diejenigen “Hirnis”, die diese Erfüllungsgehilfen wählten und leider wohl auch weiterhin wählen werden.
“Hirnis”, die durch Bild, Bams und Glotze weiterhin verblödet werden, so dass sie nicht erkennen, dass sie ihre Metzger selber wählen.
MfG
Demokratie ist eine Gemeinschaft, die ihre Zukunft miteinander gestaltet- miteinander! Exklusion, also einen Teil der Menschen von dieser Gemeinschaft auszuschließen, verträgt sich nicht mit dieser Gemeinschaftsaufgabe. Soziale Rechte sind Rechte auf Teilhabe, sie sollen den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft wahren und sie vor Verwahrlosung bewahren! Um Visionen zu entwerfen, wie eine Arbeitsgesellschaft der Zukunft aussehen könnte, braucht man ein vitales Gemeinwesen, braucht man eine Gesellschaft, aus der nicht ein Drittel ausgeschlossen wird und ist!
Düster sieht die Zukunft der Arbeit nämlich nur dann aus, wenn man darunter vor allem Tätigkeiten versteht, die auf die Herstellung von Gütern ausgerichtet ist. Dann lehrt ein Blick in eine moderne Fabrik tatsächlich, daß der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht-weil dort wo früher tausend Leute standen, nur noch 50 stehen, die ein vielfaches dessen produzieren, was früher die tausend produziert haben. Ein Blick in die Kindergärten,Altersheime,Krankenhäuser und Schulen lehrt anderes: Dort gibt es Arbeit in Hülle und Fülle. Heute ist die Arbeit am Menschen, die Arbeit in Pflege und Betreuung, in Bildung und Kultur notleidend…….
Man hört freilich nicht nur die Finanzminister lachen bei der Frage, wer diese Arbeit bezahlen soll.Wer? Es gibt einen überquellenden Reichtum in dieser Gesellschaft, verantwortungsbewußte Sozial-und Gesellschaftspolitik muß diesen Reichtum abschöpfen. Nicht die freie Entfaltung des Kapitals ist das Anliegen der bürgerlichen Freiheitsrechte, sondern die freie Entfaltung der Persönlichkeit jedes einzelnen!
Eine Umverteilung von oben nach unten zum Zweck der sozialen Grundsicherung aller Bürger/innen und zur Herstellung annähernd gleicher Lebenschancen ist kein! sozialistischer Restposten, kein Sozialklimbim,
sondern demokratisches Gebot. Es geht darum, die Menschen in die Lage zu versetzten:BÜRGER zu sein!
… Es geht dabei auch darum, den Kapitalismus so zu zähmen, daß er die Demokratie nicht frißt
Prantl/kein schöner Land/2006
MfG
schön fand ich die rezensionen dazu: http://www.amazon.de/product-reviews/3426273632
global:http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1575822/Der-oeffentliche-Dienst-hat-wieder-mehr-Personal.html
Heiner, ich könnte Dich … wäre ich eine Frau … Also, Du hast mir aus der Seele gesprochen, und der vom Kritiker empfohlene Bericht paßt dazu!
Ich würde die Aufstellung vom Herrn Jahnke noch um einen Punkt erweitern, und zwar in Anlehnung an römische Sitten und Gebräuche eine Krisensonderabgabe in Höhe von 16% von allen Vermögen, die 10 Mio. Euro übersteigen. Ds macht Milliardäre noch nicht zu einfachen Millionären und Millionäre nicht zu Sozialhilfeempfängern, aber es wäre ein erheblicher Schritt zur Überwindung dessen, was bis jetzt als Krise bezeichnet wird, ohne Gefahr zu laufen, einen Krieg zu riskieren.
Als Fernziel wäre noch die Vereinheitlichung und Verstaatlichung (nach Art. 15 GG) von Einrichtungen, die erheblich für das Dasein und die Zukunft der Menschen im Lande haben, wie z.B. eine Pflicht-Krankenkasse für alle, Privatkassen nurfür Zusatzvorsoge, sowie eine Fahrzeughaftpflicht für alle, damit nicht Heerscharen von kleinen Königen gemästet werden, sondern das darin eingezahlte Geld für die entsprechenden Leistungen bereit steht. Ebenso sollte eine Pflegekasse für alle eingerichtet werden. Dann werden wir auch die Mittel haben, um die entsprechenden Leistungen zu finanzieren.
und als “gegenstück” etwas das ich durch die http://www.nachdenkseiten.de fand: http://archiv.insm.de/Die_INSM/Anzeigenarchiv/Hamburger_Appell/Der_Hamburger_Appell_im_Wortlaut.html iss schon ca 4a alt u diesertage “aufgefrischt” zum “Gründungsaufruf an alle deutschen Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre” – Plenum der Ökonomen: http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke/?page_id=375
-wenn ich mir das durchles bin ich erstmal sprachlos aber dann kommt neben wut auch der wunsch nach INHALTLICHER auseinandersetzung mit den -zumeist- herren auf…
(u kurz ein verweis auf mein post dazu: http://rundbriefe.wordpress.com/2010/12/13/wb39-83-2/#comment-8802 )
mir fallen da einige staaten ein wo das neoliberale experiment grandios gescheitert ist… u bzw / wielange bleibts hier (/ weiterhin) “ruhig”? ( http://rundbriefe.wordpress.com/2010/12/13/wb39-83-2/#comment-8752 )
-ich glaub die reaktion der staatsmacht am 30.9. mitten in der landeshauptstadt von bw war da erst der anfang – nicht zuletzt wurden ja schon 78 neue wasserwerfer bestellt ( http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33486/1.html ) u der “terror” eingeläutet der alles rechtfertigen soll… (meine lesart der verhältnisse)
> …der wunsch nach INHALTLICHER auseinandersetzung mit den -zumeist- herren…
hmm liest das eigentlich noch jemensch??
na mal sehn:
tja hier was was ich dazu passend fand:
gerade diese “wissenschaftlichkeit der ökonomen” möcht ich bezweifeln… ist me eben vor allem POLITISCHE ökonomie… u dabei wird dann höhere mathematik zur beeindruckung von leichtgläubigen u als alibi verwendet in bereichen die eher der massenspychologie zuzurechnen sind…
dazu:
zitat aus einem telepolis-forum-post:
“…Der Neoliberalismus ist die Rechtfertigungsideologie der herrschenden Klasse. Dazu höre man einen Vortrag des Mathematikers Claus Peter Ortlieb, der darin die Widersprüchlichkeit der
Vulgärökonomie („VWL“) nachweist:
http://audioarchiv.blogsport.de/2010/09/09/kritik-der-vwl (sind eine lange audio-datei u eine griffige .pdf-datei zum überblick-gewinnen vorab…)
u: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33666/1.html
Finale Krise des Finanzsystems im nächsten Jahr?
Der renommierter Wiener Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann kritisiert die Wirtschaftswissenschaften als politische Propaganda, hält das aktuelle System für gescheitert und erwartet einen fundamentalen Systemwechsel…
Ich würde auch noch weitere Punkte hinzufügen:
* Verkaufverbot von NEUEN Derivaten, Zertifikaten und Hedgefonds an Privatanleger (die Banken würden sich mit allem was sie haben dagegen wehren, aber dieser Dreck darf nicht weiter an unwissende Privatleute verkauft werden)
* neu emittierte CDOs dürfen nicht mehr frei gehandelt werden, sondern der Kaufer muss nachweisen, dass er den versicherten Basiswert tatsächlich besitzt
* jährliche Offenlegung der Edelmetallreserven der Bundesbank aufgeschlüsselt nach Gewicht und Lagerort
Leute, hoert auf von der “sozialen marktwirtschaft” zu schwadronieren, dazu ist der Mensch zu schwach. Und, in bisher JEDER menschlichen Gesellschaft dient selbige der reichen Minderheit die die Ordnungsorgane vor allem zum eigenen Machterhalt betreibt. Soweit ist Europa jetzt noch nicht, aber wer sagt denn, dass es nicht wieder Buergerkriege in Europa geben wird? Sicher, nicht in den naechsten 10 Jahren aber in historischen Dimensionen gedacht sind ein paar hundert Jahre ja wohl laecherlich. Dann wird ein neuer -ismus daherkommen, wo wieder die oben gleicher sind als die unten. Das Spielchen wird sich solange wiederholen bis sich entweder die Menschheit ausgeloescht hat (waere ein Gluecksfall fuer alle anderen Kreaturen dieser Erde) oder vom WESEN her anders geworden waere, z.B. kein Beduerfnis zur Machtausuebung und Kontrolle oder nicht zur Gier neigen wuerde. Hmm, aus heutiger Sicht tippe ich auf ersteres, leider.
Wenn Sie den Bezug auf die in Deutschland bis vor einigen Jahren vorhandene Soziale Marktwirtschaft als “Schwadronieren” bezeichnen, ist Ihnen wirklich nicht zu helfen. Dann bleiben Sie mal bei Ihrem negativen Weltbild. Es wird Sie nicht glücklicher machen. Leider gibt es viel zu viele Menschen in Deutschland, die sich mit solchen Weltbildern selbst in Angst halten und dann total politikunfähig werden.
Derart übler Fatalismus ist allerdings auch nicht das Gelbe, Verehrtester Tom! Wo soll das hinführen? Kopf in den Sand? Da ziehe ich mir die Loblieder auf die »soziale Makwirtschaft« vor, denn das ist wenigstens ein Ziel, das im Rahmen der bestehenden Gesellschaft durchaus erreichbar ist. In einem gebe ich Ihnen allerdngs Recht: Eine komplette Lösung aller Widersprüche wird in absehbarer Zeit nicht erreichbar sein. Aber ein Anfang ist es durchaus wert, und der sollte gemacht werden, oder?
global: ich weiß ja, dass sie mehrwertsteuerhöhungen kritisch sehen, aber sind die nicht ein mittel., um importe zu verteuern?