Gedanken zur Zeit 1909 27-12-10: Gedanken zum Jahresbeginn: Von der Entmenschlichung durch die Ökonomie und den zehn Schritten zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft
Gedanken zur Zeit 1909 27-12-10: Gedanken zum Jahresbeginn: Von der Entmenschlichung durch die Ökonomie und den zehn Schritten zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft
und grinst sich einen.unser brasilianischer neureicher hat allen grund sich über die dumme 1.welt zu amüsieren,die es ihm ermöglicht ohne konsequenzen solch ein prassendes,sinnloses leben zu inszenieren.auf kosten derer wahrscheinlich,die für ihn arbeiten.
Hallo, in die Runde,
als ich das Bild sah, war ich nicht überrascht; ich dachte an das Computerspiel “Die Sims”.
Das ist ein kapitalistisches Spiel und endet wie Monopoly. Irgendwann, wenn der Sim sich den größten Palast gebaut hat, die teuersten Einrichtungen besitzt, wenn er seine Heimatstadt komplett aufkaufte und Ferienwohnung in drei Ländern sein eigen nennt, darüber hinaus die teuersten Autos und Kunstgegenstände und evtl. noch Präsident seiner Stadt ist, dann ist das Spiel zwar nicht zu Ende – aber es macht einfach keinen Sinn mehr, weiter zu spielen. Aber unterwegs aufzuhören mit dem Geldscheffeln, das geht auch nicht, denn Geld macht süchtig, auch virtuelles.
Genauso, wie der Sim-Spieler nicht aufhören kann, virtuelle Simelons zu akkumulieren, ebenso wenig können die meisten Kapitalisten nicht aufhören, mehr und noch mehr Geld zu machen. Im Gegensatz zu den Sims, die nicht mal Steuern auf ihr Vermögen zahlen müssen, kann der lebendige Mensch obendrein Kredite aufnehmen und, wenn er einfach nicht mehr weiß, wofür er sein Geld ausgeben soll, an der Börse gegen Nahrungsmittel, Energie und Währungen spekulieren.
In einem einzigen Punkt simuliert das Sim-Spiel tatsächlich das reale Leben, nämlich in der Gier nach Geld und noch mehr Geld.
Aus diesem Grunde ist es wichtig, im realen Leben per Fiskus immer einen guten Teil des gemachten Geldes einzuziehen und per Gesetz gute Löhne zu erzwingen. Auf diese Weise wird es dem Kapitalisten auch nicht langweilig bzw. zu einfach gemacht, haufenweise Vermögen zu horten, dass er dann für irgendwelchen Kinkerlitz, wie beispielsweise “Mercedes im Wohnzimmer” ausgibt.
Und wenn jetzt jemand meint, ich spräche sozialistisch, gar kommunistisch, irrt er sich gewaltig – ich bin nichts von beidem! Aber ich spreche von der Gier nach Geld, die ziemlich leicht in jedem Menschen zu wecken ist, sogar virtuell, und deren Flamme, sobald sie zündet, kaum mehr zu löschen ist.
Schönen Abend,
Gaby
Vor 2 Jahren ging Lehman pleite und jetzt?!:
http://www.sueddeutsche.de/geld/geldanlage-zertifikate-der-trotzdem-boom-1.1040802
MfG