Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Montag, 15. November 2010 um 3:25 pm und eingeordnet unter soz. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Was der Bundesrechnungshof heute mal wieder scharf kritisiert, ist bereits seit dem Jahr 2005 hinreichend bekannt. Die Jobcenter hätten schon im Jahr 2005 die Voraussetzungen für die Vergabe dieser würdelosen Jobs ausreichend prüfen müssen um dann zu der Erkenntnis zu kommen, dass diese Jobs Zwangsarbeit bedeuten und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind. Aber das hätte nicht in das Konzept der Bundesregierung gepasst nach der Devise – Augen zu und durch. Senkt die Arbeitslosenzahlen, egal wie-. Allein die Tatsache, dass 1 Euro Jobber, darunter auch Akademiker, IT-Spezialisten, Ingenieure, Meister, Techniker, Pflegekräfte, ErzieherInnen bis heute nicht zu den Arbeitslosen gezählt werden, ist schlicht weg eine Sauerei und eine Volksverdummung ersten Grades. Und so frage ich mich mal wieder, warum alle Jahre wieder diese Sauerei festgestellt wird, und kein Verantwortlicher dagegen etwas unternimmt. Wer zusätzliche gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten vergibt und
diese nicht auf deren Rechtmäßigkeit überprüft, missachtet das Grundgesetz und duldet wohlmöglich Schwarzarbeit.
Das Schlimme daran ist doch, dass alle Beteiligten dieser politischen Entscheidung Bescheid wissen, von den Betroffenen ganz zu schweigen.
Trotzdem wird nichts geändert, setzen sich keine Lohn-Mindeststandards durch usw..
Und in der Presse feiert man Job-Wunder und ählnlichen Schwachsinn.
Ich möchte hier keine Werbung betreiben. Aber um die wirklichen Hintergründe dieser 1 Euro Jobs zu erfassen, möchte ich auf den nachfolgenden Link verweisen. Herr Flegelskamp durchleuchtet, gleichwohl wie es auf dieser Seite geschieht, psychologisch die Hintergedanken der politischen Kaste und breitet sie scheibchenweise und nachvollziehbar für jeden interessierten Leser auf. Mein Wunsch wäre es, dass auch diejenigen, die noch nicht unter Sanktionen leiden müssen, deren Würde noch nicht durch die Bundesregierung angetastet worden ist, die sich noch nicht Angst um ihren Arbeitsplatz machen müssen, erkennen, welches falsche Spiel hier die Bundesregierung betreibt.
Vielen Dank. Flegelskamp geht ein bißchen über den Bundesrechnungshof (BRH) hinaus. Aber faktisch gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, als der BRH auch diesmal wieder mit seinen Fallprüfungen gefunden hat. Die Bundesregierung war ja blitzschnell beim Abwiegeln. Da soll nun Alles auf den Prüfstand. Seit die Oppositionsparteien sich des BRH-Berichts annehmen scheint etwas mehr Druck aufzukommen, als einzelne Webseiten, auch Flegelskamp oder das Infoportal, entwickeln können.
Der nötige Veränderungsdruck auf die Politik kann durch Aufklärung über die ökonomischen und sozialen Tatsachen und durch Aufdeckung solcher Skandale wie dem jetzt durch den BRH öffentlich gemachten hoffentlich befördert werden. Man kann aber wohl auch von der “Notwendigkeit einer Utopie” sprechen:
Es sei mir als einst selbst Betroffener auch ein kleines Wort gestattet: Die 1,50 Eus sind eine Frechheit! Sie sollen den “Mehrbedarf” abfedern. Ich mußte seinerzeit vom Dorf in die Stadt fahren, um dort Möbel zu transportieren, im sozialen Möbellager. Gegen die Stelle an sich nix einzuwenden, bis auf die Tatsache, daß der »Chef« ein offener Faschist war. Aber: Eine Wochenkarte mit dem Bus hat 20 euretten gekostet! Ich bin kein Mathematiker, aber für mich gibt es hier eine klitzekleine Differenz zu dem, was ich als Aufwand »entschädigt« bekommen habe.
Noch ein Beispiel für den Irrsinn Hartz IV: Nennt sich »Zuverdienst«. Meine Frau hatte einen Job gefunden, mußte dafür täglich 80 km mitst Auto fahren. Als die Sozialhilfe noch nicht Hartz-versaut war, gab es 150 eus Spritkostenzuschuß, mit Eintritt des Hartz-Unsinns … für 1.600 im Monat gefahrene Kilometer sagenhafte 54 (vier + fünfzig!!!) eus!
Kleiner Hinweis: Als Zuverdienst zählt auch, wenn einer der Partner einer Lebensgemeinschaft arbeitet, der andere »fröhliche« Hartz-Urstände feiert. Was der eine erarbeitet, wird beim anderen abgezogen! Und am Ende werden beide bestraft, daß sie zusammen leben, indem sie weniger Geld bekommen, obgleich sie dem Amt eine komplette Monatsmiete einsparen!
ohne Worte:
http://www.stern.de/kultur/humor/cartoons/galerie/1_til-mette/633460.html?gallery=635863&i=2
MfG
Danke. Jetzt hier am Ende: http://www.jjahnke.net/rundbr78.html#2202
Was der Bundesrechnungshof heute mal wieder scharf kritisiert, ist bereits seit dem Jahr 2005 hinreichend bekannt. Die Jobcenter hätten schon im Jahr 2005 die Voraussetzungen für die Vergabe dieser würdelosen Jobs ausreichend prüfen müssen um dann zu der Erkenntnis zu kommen, dass diese Jobs Zwangsarbeit bedeuten und mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind. Aber das hätte nicht in das Konzept der Bundesregierung gepasst nach der Devise – Augen zu und durch. Senkt die Arbeitslosenzahlen, egal wie-. Allein die Tatsache, dass 1 Euro Jobber, darunter auch Akademiker, IT-Spezialisten, Ingenieure, Meister, Techniker, Pflegekräfte, ErzieherInnen bis heute nicht zu den Arbeitslosen gezählt werden, ist schlicht weg eine Sauerei und eine Volksverdummung ersten Grades. Und so frage ich mich mal wieder, warum alle Jahre wieder diese Sauerei festgestellt wird, und kein Verantwortlicher dagegen etwas unternimmt. Wer zusätzliche gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten vergibt und
diese nicht auf deren Rechtmäßigkeit überprüft, missachtet das Grundgesetz und duldet wohlmöglich Schwarzarbeit.
Das Schlimme daran ist doch, dass alle Beteiligten dieser politischen Entscheidung Bescheid wissen, von den Betroffenen ganz zu schweigen.
Trotzdem wird nichts geändert, setzen sich keine Lohn-Mindeststandards durch usw..
Und in der Presse feiert man Job-Wunder und ählnlichen Schwachsinn.
Und diese vielen Artikel gehörten an jede Zimmertür in das Ministerium von Frau Leyen genagelt,wie an das ihrer Vorgänger!!
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/eurokopfgeld.html
MfG
Ich möchte hier keine Werbung betreiben. Aber um die wirklichen Hintergründe dieser 1 Euro Jobs zu erfassen, möchte ich auf den nachfolgenden Link verweisen. Herr Flegelskamp durchleuchtet, gleichwohl wie es auf dieser Seite geschieht, psychologisch die Hintergedanken der politischen Kaste und breitet sie scheibchenweise und nachvollziehbar für jeden interessierten Leser auf. Mein Wunsch wäre es, dass auch diejenigen, die noch nicht unter Sanktionen leiden müssen, deren Würde noch nicht durch die Bundesregierung angetastet worden ist, die sich noch nicht Angst um ihren Arbeitsplatz machen müssen, erkennen, welches falsche Spiel hier die Bundesregierung betreibt.
http://www.flegel-g.de/Kritik-Bundesrechnungshof.html
Vielen Dank. Flegelskamp geht ein bißchen über den Bundesrechnungshof (BRH) hinaus. Aber faktisch gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, als der BRH auch diesmal wieder mit seinen Fallprüfungen gefunden hat. Die Bundesregierung war ja blitzschnell beim Abwiegeln. Da soll nun Alles auf den Prüfstand. Seit die Oppositionsparteien sich des BRH-Berichts annehmen scheint etwas mehr Druck aufzukommen, als einzelne Webseiten, auch Flegelskamp oder das Infoportal, entwickeln können.
Der nötige Veränderungsdruck auf die Politik kann durch Aufklärung über die ökonomischen und sozialen Tatsachen und durch Aufdeckung solcher Skandale wie dem jetzt durch den BRH öffentlich gemachten hoffentlich befördert werden. Man kann aber wohl auch von der “Notwendigkeit einer Utopie” sprechen:
http://www.vorwaerts.de/artikel/von-der-notwendigkeit-einer-utopie#kommentieren
Markus:Der Beitrag vom Vorwärts prickelt ja nicht mal wie früher Prickelpitt vor 50 Jahren !!
MfG
Ja ja, der rauschebärtige Thierse ist nicht so prickelnd wie sein beinahe Doppelgänger Marx.
Es sei mir als einst selbst Betroffener auch ein kleines Wort gestattet: Die 1,50 Eus sind eine Frechheit! Sie sollen den “Mehrbedarf” abfedern. Ich mußte seinerzeit vom Dorf in die Stadt fahren, um dort Möbel zu transportieren, im sozialen Möbellager. Gegen die Stelle an sich nix einzuwenden, bis auf die Tatsache, daß der »Chef« ein offener Faschist war. Aber: Eine Wochenkarte mit dem Bus hat 20 euretten gekostet! Ich bin kein Mathematiker, aber für mich gibt es hier eine klitzekleine Differenz zu dem, was ich als Aufwand »entschädigt« bekommen habe.
Noch ein Beispiel für den Irrsinn Hartz IV: Nennt sich »Zuverdienst«. Meine Frau hatte einen Job gefunden, mußte dafür täglich 80 km mitst Auto fahren. Als die Sozialhilfe noch nicht Hartz-versaut war, gab es 150 eus Spritkostenzuschuß, mit Eintritt des Hartz-Unsinns … für 1.600 im Monat gefahrene Kilometer sagenhafte 54 (vier + fünfzig!!!) eus!
Kleiner Hinweis: Als Zuverdienst zählt auch, wenn einer der Partner einer Lebensgemeinschaft arbeitet, der andere »fröhliche« Hartz-Urstände feiert. Was der eine erarbeitet, wird beim anderen abgezogen! Und am Ende werden beide bestraft, daß sie zusammen leben, indem sie weniger Geld bekommen, obgleich sie dem Amt eine komplette Monatsmiete einsparen!
Hohlsinn in Potenz! – das ist Hartz IV.
Zum Thema Arbeit gibt es einen neuen Vorschlag: ohne Kommentar!
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3054480-iw-direktor-huether-fordert-rente-mit-70
MfG
Friedhofsgärtner bräuchten sich quasi nur fallenlassen!
Dazu hier: http://www.jjahnke.net/rundbr78.html#2205 .
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Noch eine Alternative von Frau der Leyen zu 5 € mehr:
WENIGER IST DOCH AUCH DRIN! ZUM KO….
MfG
http://www.fr-online.de/politik/68-euro-weniger-fuer-behinderte/-/1472596/4809172/-/index.html
Und bei dem fast niedrigsten Geburtenstand in Europa noch einen drauf: von von der Leyen:
http://www.fr-online.de/politik/erhoehung-fuer-kinder-erst-2014/-/1472596/4853544/-/index.html
zum Ko….
MfG