Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Sonntag, 31. Oktober 2010 um 9:01 pm und eingeordnet unter soz. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Die Ungleichheit nimmt nicht nur in “Good Old Germany” immer mehr zu, sondern auch im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”, den USA, geht es extrem ungleich zu:
Dazu noch ein Satz von Goldman-Sachs-Chef Deutschland vom Wochenende:
Seine Branche habe in den Boom-Jahren vor der Finanzkrise”eine Art Paralleluniversum geschaffen”, weit entfernt vom normalen Leben. Es gehe jetzt darum, durch aufrichtiges Handeln das Vertrauen der Gesellschaft zurückzugewinnen. Vor allem müsse man erklären, was man tue und welchen Nutzen es stifte!
Anmerkung von Heiner:Das Wort in das Ohr der Couponschneider!
MfG
Mein Reden seit ’45: 80% Steuern auf die ergaunerten “Gewinne” (in Wirklichkeit ist es Geld, das dem Verbraucher zuviel aus der Tasche gezogen worden ist!), dann hat der Staat was für seine Problemfälle, und mit 20% vom Kuchen läßt es sich auch noch ganz üppig leben, und vor allem … das kurbelt den Binnenmarkt an!
aber auch diese neoliberale Art der asozialen Geldverteilung deckt sich mit der Alltagserfahrung der Menschen meines Umkreises. Es heißt im Volksmund: „Wo der Teufel einmal hingespuckt hat, spuckt er immer wieder hin!“ Will heißen: Wer Geld hat, vermehrt es automatisch. Ein Reicher ist zwar kein mitleidiger Engel, aber ein bewunderter Teufel in Menschengestalt. Bewundert wird häufig die Skrupellosigkeit, mit der der Reichtum vermehrt wird.
Die Geldanhäufung wird unter meinen Bekannten zwar nicht als sozial empfunden, aber als schicksalhaft hingenommen. Das hört sich verrückt an und es ist vermutlich auch eine bekloppte innere Einstellung, die sich die menschenunwürdigen Regeln des Kapitalismus viel zu kritiklos zu eigen gemacht hat.
Die Ungleichheit nimmt nicht nur in “Good Old Germany” immer mehr zu, sondern auch im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten”, den USA, geht es extrem ungleich zu:
http://extremeinequality.org/
Working Group on Extreme Inequality » Homepage
Dazu noch ein Satz von Goldman-Sachs-Chef Deutschland vom Wochenende:
Seine Branche habe in den Boom-Jahren vor der Finanzkrise”eine Art Paralleluniversum geschaffen”, weit entfernt vom normalen Leben. Es gehe jetzt darum, durch aufrichtiges Handeln das Vertrauen der Gesellschaft zurückzugewinnen. Vor allem müsse man erklären, was man tue und welchen Nutzen es stifte!
Anmerkung von Heiner:Das Wort in das Ohr der Couponschneider!
MfG
Hier noch ein paar Überlegungen zum Zustand des Gesamtsystems: http://www.jjahnke.net/gedanken61.html#1883
Habe meine Gedanken noch etwas ausgebaut: http://www.jjahnke.net/gedanken61.html#1883
Mein Reden seit ’45: 80% Steuern auf die ergaunerten “Gewinne” (in Wirklichkeit ist es Geld, das dem Verbraucher zuviel aus der Tasche gezogen worden ist!), dann hat der Staat was für seine Problemfälle, und mit 20% vom Kuchen läßt es sich auch noch ganz üppig leben, und vor allem … das kurbelt den Binnenmarkt an!
Hallo, in die Runde,
aber auch diese neoliberale Art der asozialen Geldverteilung deckt sich mit der Alltagserfahrung der Menschen meines Umkreises. Es heißt im Volksmund: „Wo der Teufel einmal hingespuckt hat, spuckt er immer wieder hin!“ Will heißen: Wer Geld hat, vermehrt es automatisch. Ein Reicher ist zwar kein mitleidiger Engel, aber ein bewunderter Teufel in Menschengestalt. Bewundert wird häufig die Skrupellosigkeit, mit der der Reichtum vermehrt wird.
Die Geldanhäufung wird unter meinen Bekannten zwar nicht als sozial empfunden, aber als schicksalhaft hingenommen. Das hört sich verrückt an und es ist vermutlich auch eine bekloppte innere Einstellung, die sich die menschenunwürdigen Regeln des Kapitalismus viel zu kritiklos zu eigen gemacht hat.
Mit herzlichen Grüßen
Gaby