2181

global news 2181 30-10-10: Merkels angeblicher EU-Triumph ist eine Schimäre

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6 Antworten zu 2181

  1. MerkelBrüderWellen & Cie. müssen EUROLand auf das mögliche Urteil des BGH vorbereiten, das da heißen könnte, die Griechenlandrettung und das dazu gehörige Paket sind rechtswidrig. Dafür muß man schon Verständnis haben, oder nicht?

    Klar, solch’ ein Urteil und auch Merkels vorgeblicher Erfolg rettet weder Griechenland noch gar den EURO; solange die Ursachen nicht beseitigt werden was da heißt, nur sich gleichende Wirtschaften unter konformen Regeln können eine Währungsunion bilden geht es stramm bergab während der einzige Gewinner weiter einkauft.

    Wann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen? Dumme Frage, ich weiß, aber es hielt mich davon ab, meine im Grunde gute Erziehung zu vergessen und nicht etwa von Idioten und Verbrechern zuu sprechen.

  2. Gaby sagt:

    Schönen guten Abend in die Runde,

    auch wenn Frau Merkel wieder mal ziemlichen Bockmist fabriziert hat, kommt das bei den mir bekannten Menschen völlig anders an.

    Frau Merkel, gar das deutsche Volk, sind in diesem Falle Opfer Brüsseler Beamter. Es wird nämlich als arglistige Täuschung verstanden, dass sich die Griechen mit geschönten Bilanzen in die EU drängelten. Schuldenvermeidung wird als ebenso selbstverständlich angesehen, wie es ja auch kaum Widerspruch gegen die „Schuldenbremse“ gibt. Und noch logischer erscheint, Defizitsünder abzustrafen, am besten mit Stimmverlust, denn wer nicht haushalten kann, darf auch kein Mitspracherecht bei denen haben, die gut wirtschaften können.

    Alle diese Ansichten gründen sich auf der persönlichen Alltagserfahrung meiner Bekannten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr schwer ist, die Alltagserfahrungen beiseite zu schieben und in ökonomischen Kategorien zu denken, allein schon, weil diese Denke nur auf Wirtschaftsschulen gelehrt wird, also nicht zur schulischen Allgemeinbildung gehört. So wundert es mich nicht, wenn explizit die BILD-Zeitung die Alltagserfahrungen gegen volkswirtschaftliches Denken in Stellung bringt, also auf diese Weise gezielte Stimmungsmache gegen die EU betreibt, ohne darauf einzugehen, dass die Deutschen eine riesengroße Mitschuld an der derzeitigen Schieflage haben.

    Ebenso ist nicht vermittelbar, dass Deutschland mit seinem Exportwahn, der auf Lohn- und Sozialdumping gründet, verhindert, dass sich schwächere Volkswirtschaften erholen können. Sofort erheben meine Bekannten Einspruch: „Dann sollen sich die Schlappschwänze endlich mal anstrengen, um bessere Produkte zu fertigen als wir. Dann kommen sie auch raus aus ihren Schulden!“, heißt es dann. Dass hier ein gewisser Rassismus mitschwingt, brauche ich sicher nicht auszuführen.

    Meine Einschätzung der derzeitigen Lage ist, dass es naiv ist, anzunehmen, Kapitaleigner würden jemals in die Haftung genommen. In der Ideologie (Religion) des Neoliberalismus ist das Kapital heilig und wer es im großen Stil besitzt und akkumuliert, ist ein Leistungsträger, der auf jeden Fall gehätschelt und gepflegt wird, weil er/sie der Beweis dafür ist, dass Friedmans Theorien bestens funktionieren.

    Bestraft werden die Habenichts! Defizitsünder müssen sehr hohe Zinsen für ihre Staatsanleihen hinnehmen – arbeitslose Bürger müssen sich mit immer weniger Wohlfahrt zufrieden geben – die übrigen Bürger müssen zuschauen, wie die Infrastruktur mehr und mehr zerbröselt und gewohnte Staatsleistungen mehr und mehr zurück gefahren werden.

    Der Neoliberalismus ist meines Erachtens für den gewöhnlichen Bürger deshalb so unwiderstehlich, weil er permanent und ganz bewusst die Alltagserfahrungen der Menschen mit klassischen volkswirtschaftlichen Theorien vermischt. Neoliberalismus ist nichts anderes, als eine Populär-Ökonomie. „Jeder ist seines Glückes Schmied!“, das hört sich griffig an und stimmt mit den alltäglichen Erfahrungen der Bürger dieser Welt überein. Dass aber zum persönlichen Glück die entsprechend notwendige ökonomische Basis vorhanden sein muss, verschweigen die Hohepriester des pseudowissenschaftlichen Neoliberalismus und der Bürger fragt sich, warum ausgerechnet er es nicht schafft, zu Wohlstand zu kommen und sucht den Fehler bei sich selbst – wird gar psychisch krank! Das ist das eigentlich Grausame am Neoliberalismus, nämlich die Zurückgeworfenheit der Menschen auf sich selbst!!!!! Das ist Manchester-Kapitalismus des 19. Jhr. im Reinformat!

    Ich denke, die chinesische Regierung hat mittlerweile viel mehr Durchblick in die Spielregeln des Neoliberalsimus, ist mittlerweile sogar handlungsfähiger, als es sich die Regierungschefs der westlich-kapitalisierten Welt nicht einmal vorzustellen vermögen.

    Ein schönes Wochenende wünscht Euch allen

    Gaby

  3. Gaby sagt:

    Guten Abend, Heiner,

    hat es einen Grund, warum mein Beitrag seit gestern Abend nicht freigeschaltet wird? Wenn ich dummes Zeug geschrieben habe, dann lösche den Beitrag bitte.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und alles erdenklich Gute,

    Gaby

  4. Heiner sagt:

    Gaby: Meine Antwort bezog sich auf mich und mein E-Mail
    Programm das sich manchmal/selten bezüglich Neueingänge
    etwas schlampig verhält und nicht auf etwaige Inhalte von Dir!
    MfG

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