Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 8:35 am und eingeordnet unter soz. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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die Ergebnisse der Studie werden die Herzen unserer neoliberalen „Freunde“ vor Freude höher schlagen lassen, schließlich möchten sie per Kapitalumverteilung von unten nach oben endlich wieder gerechte Verhältnisse in die Gesellschaften dieser Welt installieren. Unter „gerecht“ verstehen sie allerdings das schreiende soziale Elend für viele und das köstlich luxuriöse Leben für wenige „Auserwählte“. Man kann auch sagen, die neoliberalen Unheilsbringer streben die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Frühkapitalismus an.
Seit dem neoliberalen Friedrich August von Hayek wissen wir, dass das Wort „sozial“ das schlimmste Wieselwort aller Zeiten ist. Ein Wieselwort ist ein Wort, dass die wahre Bedeutung mit ihm verbundener Vokabeln aushöhlt, gerade so, wie ein Wiesel Eier aussaugt, ohne die Hülle erkennbar zu beschädigen. Hayek meint deshalb, dass eine soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft ist, dass ein sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat ist, ein soziales Gewissen ist kein Gewissen und soziale Gerechtigkeit ist keine Gerechtigkeit.
Das Wörtchen „sozial“ ist der maskulinen Ethik des Neoliberalismus ebenso verhasst wie dem Teufel das Weihwasser. Egomanie und Atomisierung der Wirtschaftssubjekte ist ihr Ziel. Chancengleichheit ist für sie Utopie, für die man kein Geld verschwenden sollte. Wohlfahrt verhindert in ihren Augen, dass die Menschen sich anstrengen, das höchstmögliche Glück ihres Lebens zu erlangen. Und Armut muss sein, damit diejenigen, die nicht arm sind, ihr Glück zu schätzen wissen und die Armen mit Blick auf die Reichen einen Ansporn haben, sich anzustrengen. Das alles sind in der Wirtschaftsform des Neoliberalismus „gerechte Verhältnisse“.
Ich bin mir sicher, dass es in 10 Jahren eine Shell-Studie gibt, in der die überwiegende Zahl der jungen Leute aus der Unter- bis mittleren Mittelschicht pessimistisch und mutlos in die Zukunft schaut. Ich sehe derzeit keine politische Maßnahmen, die diese traurige Entwicklung stoppen könnte.
Halloli in die Runde,
die Ergebnisse der Studie werden die Herzen unserer neoliberalen „Freunde“ vor Freude höher schlagen lassen, schließlich möchten sie per Kapitalumverteilung von unten nach oben endlich wieder gerechte Verhältnisse in die Gesellschaften dieser Welt installieren. Unter „gerecht“ verstehen sie allerdings das schreiende soziale Elend für viele und das köstlich luxuriöse Leben für wenige „Auserwählte“. Man kann auch sagen, die neoliberalen Unheilsbringer streben die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Frühkapitalismus an.
Seit dem neoliberalen Friedrich August von Hayek wissen wir, dass das Wort „sozial“ das schlimmste Wieselwort aller Zeiten ist. Ein Wieselwort ist ein Wort, dass die wahre Bedeutung mit ihm verbundener Vokabeln aushöhlt, gerade so, wie ein Wiesel Eier aussaugt, ohne die Hülle erkennbar zu beschädigen. Hayek meint deshalb, dass eine soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft ist, dass ein sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat ist, ein soziales Gewissen ist kein Gewissen und soziale Gerechtigkeit ist keine Gerechtigkeit.
Das Wörtchen „sozial“ ist der maskulinen Ethik des Neoliberalismus ebenso verhasst wie dem Teufel das Weihwasser. Egomanie und Atomisierung der Wirtschaftssubjekte ist ihr Ziel. Chancengleichheit ist für sie Utopie, für die man kein Geld verschwenden sollte. Wohlfahrt verhindert in ihren Augen, dass die Menschen sich anstrengen, das höchstmögliche Glück ihres Lebens zu erlangen. Und Armut muss sein, damit diejenigen, die nicht arm sind, ihr Glück zu schätzen wissen und die Armen mit Blick auf die Reichen einen Ansporn haben, sich anzustrengen. Das alles sind in der Wirtschaftsform des Neoliberalismus „gerechte Verhältnisse“.
Ich bin mir sicher, dass es in 10 Jahren eine Shell-Studie gibt, in der die überwiegende Zahl der jungen Leute aus der Unter- bis mittleren Mittelschicht pessimistisch und mutlos in die Zukunft schaut. Ich sehe derzeit keine politische Maßnahmen, die diese traurige Entwicklung stoppen könnte.
Mit zerknirschten Grüßen
Gaby