Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Montag, 19. April 2010 um 10:56 am und eingeordnet unter soz. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Guten Tag. Das ist ja mal eine sehr anschauliche Darstellung. Ist ja dann auch bald Schluss mit der Umverteilung nach oben, so klapprig wie das Stützbein unten schon aussieht.
Vielleicht noch zum Unterschied Markteinkommen und Haushaltseinkommen: Das erste sind Löhne/Gehälter/Vermögenseinkommen minus Bankschulden und das Zweite berücksichtigt noch die Sozialleistungen wie Kindergeld, die neben dem Einkommen an die Familien fließen und daher den Umverteilungseffekt noch oben abmildern.
Sozial ungerecht bleibt es dennoch und der Bankenverband (A. Weber) will jetzt die Sozialtransfers im Bundeshaushalt gerne einschränken, um Steuersenkungen für Unternehmen zu finanzieren. Da werden die Haushaltsbeinchen der AN unten wohl sehr dünn werden, die die Fettsucht oben tragen müssen.
Erinnert mich an die Darstellungen des GESELLSCHAFTLICHEN AUFBAUS kurz vor der FRANZÖSISCHEN REVOLUTION.
Dritter Stand trägt den Klerus und den Adel.
gruss georg
Kurz nachgefragt:
Betitelt ist Ihr Artikel mit “Einkommen und Vermögen”. Wie “Paten” vermutlich richtigerweise angemerkt hat, geht es aber nicht um Vermögen, sondern um Vermögenseinkünfte (z.B. Mieteinnhmen…) -Immobilienwerte z.B. bleiben unberücksichtigt. Stimmt das?
Verständnis-Check: Wenn ich 14175 richtig lesen, so haben 50% aller Haushalte jährlich in Durchschnitt 12,1TEuro zur Verfügung (11+4,2+1,3 +(-4,4)
Guten Tag. Es sind ja 4 Schaubilder, ich meinte die oberen beiden. Ursache meiner Anmerkungen manchmal sind Fragen, die ich bekomme, wenn das andere sehen, denen ich das zeige oder zusende. Hier war der statistische Unterschied -”Ich hab doch im Haushalt daheim eben so viel Lohn wie ich am Arbeitsmarkt abhole?”- nicht sofort ersichtlich. Und falls es anderen auch so geht, habe ich es halt ergänzt. Ein anderes Dauer-Beispiel bei mir im Umfeld sind die sinkenden Gehälter bei steigenden Stundenlöhnen wie jetzt wieder in 1978.
Vermögen basiert auf Einkommen (oder auch auf unbesteuertem Erbe und simplem Raub, Betrug und Diebstahl). Nur wenn am Ende des Geldes mehr Monat übrig ist, dann reicht es nicht zur Vermögensbildung. Andersrum kann auch wieder Einkommen aus Vermögen als Zinsen (Ersparnisse) und Geldanlagen /Renditen/Dividenden) oder Beteiligungen (Gewinne) erzielt werden.
Nun habe ich extra bei den Schaubildern den Unterschied zwischen Markteinkommen und Haushaltsnetto-Einkommen erklärt, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen.
“Wie Paten vermutlich richtigerweise angemerkt hat, geht es aber nicht um Vermögen, sondern um Vermögenseinkünfte (z.B. Mieteinnhmen…) -Immobilienwerte z.B. bleiben unberücksichtigt” ist eine Unterstellung, die ich in Ihrem Kommentar nicht gefunden habe.
Ja. Sie hatten es getrennt. Mich erreichte ja nur hier bei mir zweifach die Frage, was denn der Unterschied sei?
Da diese Unterstellung allerdings vorsichtig im Konjunktiv “vermutlich richtigerweise … angemerkt hat” gehalten wurde, hat der/die Autor/in (und “9002″ ist doch vermutlich nach Chatiquette erst verzeihbare 20 Jahre alt)doch schon die Fehlermöglichkeit eingeräumt und ergo quittiert bekommen.
Bei mir scheint gerade die Sonne. Das stimmt irgendwie milde.
Ich möchte da nur anmerken: wir sind alle, ob breit oben oder dünn unten nur zwei ausgefallene Mahlzeiten von einer Anarchie entfernt und die kommt, aber plötzlich. Der Weg ist unwiderruflich vorgezeichnet.
Guten Tag. Da werden die Anarchisten bald böse. Deren Hauptidee ist ja kein Chaos, sondern die Ablehnung jeglicher Gewaltausübung von Menschen über Menschen, wozu sich ja Minoritäten auch jeweils ihren Staat mit einem vorgeblichen Recht auf ein Gewaltmonopol (gegen das eigene Volk und fremde Völker) ein gerichtet haben.
Diese setzt aber die willkürliche Grundannahme permanent drohender Gewaltanwendung (wer wen?)von innen und außen durch jeden Menschen gegen jeden Menschen voraus. Damit sind Neugeborene aber a priori schon Gewalttäter und müssen von den diese Gewalt erzeugenden Eltern in Schach gehalten werden (dazu die Verwahr- und Zuchtanstalten), während die so permanent schuldigen Eltern wieder staatlicher Aufsicht und Unterdrückung der auch ihnen unterstellten inhärenten/angeborenen Gewaltbereitschaft bedürfen.
Das Ganze nennt man offen einen demokratischen Staat, der sein “Gewaltmonopol” vom Hindukusch (und wäre es nach der Kanzlerin gegangen schon im Irak) bis zum Überwachungsstaat zum Wohle seiner Bürger einsetzt. Zweifelsfrei muss das zu Konflikten führen und die Anzahl der Särge unserer eigen Demokratisierungsopfer steigt gerade drastisch. Das größte militärische Debakel nach dem Sieg über Hitler steht nun allen ehemals verfeindeten Kriegsparteien gemeinsam ins Haus.
Und ja: Ein Kontinent ohne Mobilität ist mal was Neues. Du kommst hier net rein?
Guten Tag. Das ist ja mal eine sehr anschauliche Darstellung. Ist ja dann auch bald Schluss mit der Umverteilung nach oben, so klapprig wie das Stützbein unten schon aussieht.
Vielleicht noch zum Unterschied Markteinkommen und Haushaltseinkommen: Das erste sind Löhne/Gehälter/Vermögenseinkommen minus Bankschulden und das Zweite berücksichtigt noch die Sozialleistungen wie Kindergeld, die neben dem Einkommen an die Familien fließen und daher den Umverteilungseffekt noch oben abmildern.
Sozial ungerecht bleibt es dennoch und der Bankenverband (A. Weber) will jetzt die Sozialtransfers im Bundeshaushalt gerne einschränken, um Steuersenkungen für Unternehmen zu finanzieren. Da werden die Haushaltsbeinchen der AN unten wohl sehr dünn werden, die die Fettsucht oben tragen müssen.
MfG
Erinnert mich an die Darstellungen des GESELLSCHAFTLICHEN AUFBAUS kurz vor der FRANZÖSISCHEN REVOLUTION.
Dritter Stand trägt den Klerus und den Adel.
gruss georg
Guten Tag. Und ab dann glaubte man auch mit DEMOKRATIE das alles zu überwinden.
Pyramiden lügen nicht.
MfG
Kurz nachgefragt:
Betitelt ist Ihr Artikel mit “Einkommen und Vermögen”. Wie “Paten” vermutlich richtigerweise angemerkt hat, geht es aber nicht um Vermögen, sondern um Vermögenseinkünfte (z.B. Mieteinnhmen…) -Immobilienwerte z.B. bleiben unberücksichtigt. Stimmt das?
Verständnis-Check: Wenn ich 14175 richtig lesen, so haben 50% aller Haushalte jährlich in Durchschnitt 12,1TEuro zur Verfügung (11+4,2+1,3 +(-4,4)
@HAL9002,
Nein, es geht um die Vermögensverteilung im Schaubild 14175. Sie finden das sehr schön vom Sachverständigenrat hier aufbereitet:
http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/download/gutachten/ga09_ana.pdf.
Beste Grüße
Joachim Jahnke
Guten Tag. Es sind ja 4 Schaubilder, ich meinte die oberen beiden. Ursache meiner Anmerkungen manchmal sind Fragen, die ich bekomme, wenn das andere sehen, denen ich das zeige oder zusende. Hier war der statistische Unterschied -”Ich hab doch im Haushalt daheim eben so viel Lohn wie ich am Arbeitsmarkt abhole?”- nicht sofort ersichtlich. Und falls es anderen auch so geht, habe ich es halt ergänzt. Ein anderes Dauer-Beispiel bei mir im Umfeld sind die sinkenden Gehälter bei steigenden Stundenlöhnen wie jetzt wieder in 1978.
Vermögen basiert auf Einkommen (oder auch auf unbesteuertem Erbe und simplem Raub, Betrug und Diebstahl). Nur wenn am Ende des Geldes mehr Monat übrig ist, dann reicht es nicht zur Vermögensbildung. Andersrum kann auch wieder Einkommen aus Vermögen als Zinsen (Ersparnisse) und Geldanlagen /Renditen/Dividenden) oder Beteiligungen (Gewinne) erzielt werden.
MfG
@Paten,
Nun habe ich extra bei den Schaubildern den Unterschied zwischen Markteinkommen und Haushaltsnetto-Einkommen erklärt, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen.
“Wie Paten vermutlich richtigerweise angemerkt hat, geht es aber nicht um Vermögen, sondern um Vermögenseinkünfte (z.B. Mieteinnhmen…) -Immobilienwerte z.B. bleiben unberücksichtigt” ist eine Unterstellung, die ich in Ihrem Kommentar nicht gefunden habe.
Beste Grüße
Joachim Jahnke
Guten Tag.
Globalnote:
Ja. Sie hatten es getrennt. Mich erreichte ja nur hier bei mir zweifach die Frage, was denn der Unterschied sei?
Da diese Unterstellung allerdings vorsichtig im Konjunktiv “vermutlich richtigerweise … angemerkt hat” gehalten wurde, hat der/die Autor/in (und “9002″ ist doch vermutlich nach Chatiquette erst verzeihbare 20 Jahre alt)doch schon die Fehlermöglichkeit eingeräumt und ergo quittiert bekommen.
Bei mir scheint gerade die Sonne. Das stimmt irgendwie milde.
MfG
Guten Abend!
Ich möchte da nur anmerken: wir sind alle, ob breit oben oder dünn unten nur zwei ausgefallene Mahlzeiten von einer Anarchie entfernt und die kommt, aber plötzlich. Der Weg ist unwiderruflich vorgezeichnet.
Bei mir schneit’s mal wieder: Wasser, nix Asche!
caw
Guten Tag. Da werden die Anarchisten bald böse. Deren Hauptidee ist ja kein Chaos, sondern die Ablehnung jeglicher Gewaltausübung von Menschen über Menschen, wozu sich ja Minoritäten auch jeweils ihren Staat mit einem vorgeblichen Recht auf ein Gewaltmonopol (gegen das eigene Volk und fremde Völker) ein gerichtet haben.
Diese setzt aber die willkürliche Grundannahme permanent drohender Gewaltanwendung (wer wen?)von innen und außen durch jeden Menschen gegen jeden Menschen voraus. Damit sind Neugeborene aber a priori schon Gewalttäter und müssen von den diese Gewalt erzeugenden Eltern in Schach gehalten werden (dazu die Verwahr- und Zuchtanstalten), während die so permanent schuldigen Eltern wieder staatlicher Aufsicht und Unterdrückung der auch ihnen unterstellten inhärenten/angeborenen Gewaltbereitschaft bedürfen.
Das Ganze nennt man offen einen demokratischen Staat, der sein “Gewaltmonopol” vom Hindukusch (und wäre es nach der Kanzlerin gegangen schon im Irak) bis zum Überwachungsstaat zum Wohle seiner Bürger einsetzt. Zweifelsfrei muss das zu Konflikten führen und die Anzahl der Särge unserer eigen Demokratisierungsopfer steigt gerade drastisch. Das größte militärische Debakel nach dem Sieg über Hitler steht nun allen ehemals verfeindeten Kriegsparteien gemeinsam ins Haus.
Und ja: Ein Kontinent ohne Mobilität ist mal was Neues. Du kommst hier net rein?
MfG
@ Christian A. Wittke
du meinst wahrscheinlich Anomie anstatt Anarchie