Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Freitag, 16. April 2010 um 9:53 am und eingeordnet unter Politik. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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NICHT feige wäre es wohl (für BLÖD&CO), wenn die Angreifer, wie in einschlägig bekannten Wild-West-Filmen, um das bis an die Zähne bewaffnete Camp der Bw ritten und sich reihenweise abknallen ließen…
Ja,auch meine Zeitung (FZ) ließ es sich nicht nehmen,ausführlichst darzustellen,
was denn genau so eine Panzerhaubitze 2000 sei,und was die so alles kann.
Waffentechnik vom allerfeinsten.
Schön auch der Kommentar zum Deutschen Sterben in Afghanistan.Die Verluste auf deutscher Seite,das waren Ermordete.Nein,nicht einfach getötet oder gestorben,sondern ermordet.
Schön auch das Ende der Kommentierung.Die Taliban müssen besiegt werden,
sonst bliebe nur der Rückzug in Schande!!In der Tat,seit dem 1000 jährigen ist der Rückzug eine Schande,und die müsse unterbleiben.
Um diese Schande zu vermeiden,müssen also noch eine ganze Menge im Felde bleiben.
Widerwärtig auch,mit welch einer Selbstverständlichkeit die öffentlich-rechtlichen Sender bemerken,die neue Nato-Strategie,im offenen Feld Flagge zu zeigen,führe halt sicher zu mehr Opfern.Ohne rot zu werden wird so etwas offen geäußert.
McChristal hat schon erklärt,daß die Nato im Sommer zu einer Großoffensive(!!)
- tja, so etwas gibts jetzt auch wieder-im Norden ansetzt,und dabei massives deutsches Engagement erwartet.Wie groß soll der Aderlass denn werden,bis endlich Schluß ist?Und wie oft muß ich mir dann noch die schalen Trauerreden
von Frau Merkel anhören?Und das Geplärre von Niebel und Westerwelle?
Zum Thema Afghanistan hat sich vorzüglich in der “Anstalt” (das letzte Qualitätsprodukt des ZDF) Oberstleutnant Sanftleben alias Georg Schramm geäußert.Mehr ist dazu eigentlich kaum zu sagen.Wer es verpasst hat,sollte das unbedingt nachholen und ansehen.
das einzige, was mir zu dem dämlichen BILD-Kommentar einfällt, ist die Tatsache, dass Kapitalismus und Krieg nicht nur historisch zusammen gehören, sondern auch ganz praktisch. Mit Krieg lässt sich vortrefflich Geld verdienen. Moderne Kriege sind phantastische Absatzmärkte und Spekulationsobjekte, deshalb werden sie nie aufhören.
Obwohl ich Henry Ford ganz und gar nicht leiden kann, will ich ihn zitieren, denn er hat jede Menge Dinge ganz unverblümt gesagt, die die scheußliche Fratze des Kapitalismus offen legt, so auch dies:
„Hunderte von amerikanischen Vermögen datieren aus dem amerikanischen Bürgerkrieg und tausende Vermögen aus dem ersten Weltkrieg. Niemand kann leugnen, dass Kriege ein gutes Geschäft sind für diejenigen, die diese Art Geld lieben.“ Henry Ford, Mein Leben und Werk
Aha, der Krieg ist also ein gutes Geschäft für diejenigen, die diese Art Geld lieben, mein Henry.
Blind und taub, wie die Liberalen nun einmal sind, übersieht Henry Ford glattweg, dass er, gemeinsam mit seinem Spezi Taylor, den Dritten Weltkrieg längst entfachte und zwar in Form der totalen Mobilmachung per Automobil und der geradezu pathologischen Rationalisierung der Industriearbeitsplätze. Die blutige Schlachtbank unserer Straßen hat bisher mehr Tote gefordert, Menschen verkrüppelt und Kleinkinder per Abgase krank gemacht, als der 1. und 2. Weltkrieg Menschenopfer erzwang. Und wer von uns je an einem Fließband gearbeitet hat, hat auch gespürt, wie schnell er ein Teil der Maschine, ein „Zahnrädchen“ wurde, dem jede menschliche Regung abhanden kommt, selbst in der Freizeit, die nur noch dumpf und dröge verbracht werden kann und der Schlaf von ständigen Alpträumen gestört wird.
Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich die Bundeswehr sofort aus Afghanistan abziehen, denn einen Guerillakrieg kann man nicht gewinnen – man kann einen solchen Krieg, vor allen Dingen, wenn man, wie die Bundeswehr, mit schwerem, unhandlichem Gerät ausgerüstet ist, nur verlieren.
Warum verwehren wir den Afghanen ihre eigene Entwicklung? Gebt diesem Volk doch ganz einfach fünfhundert Jahre und mehr Zeit, ihre inneren Angelegenheiten zu regeln. Ich bin sicher, in 300 Jahren sind die Taliban Geschichte und vielleicht sind die Afghanen schlauer als wir Westler, indem sie sich über den Kapitalismus hinaus entwickeln hin zu einer Räte-Gesellschaft, wie sie einst im Mittelalter usus und nicht die schlechteste Gesellschaftsform war. Es besser zu machen, als wir Kapitalisten, ist wirklich keine Kunst!
So kalt das auch klingt, Herr Dr. Jahnke, Ihr Vater ist umsonst gestorben, völlig umsonst, getrieben von einer Ideologie, der er folgen musste, ob er wollte oder nicht. Sein Tod und der Tod aller im 1. und 2. Weltkrieg Ermordeter und aller in darauf folgenden „modernen“ Kriege Ermordeten war umsonst! Ich spreche Ihnen hiermit mein tief empfundenes Beileid aus.
Und jetzt steigen mir wieder die Tränen in die Augen, wie so oft in den letzten fünfeinhalb Monaten, die ich damit verbrachte, Entstehung, Wesen und Wirken des Kapitalismus autodidaktisch, also immer der Nase lang, zu erforschen. Ich habe nicht nur in den Schlund der bestialischsten Hölle geblickt; ich, Du, Ihr da draußen… wir alle leben in dieser kapitalen Hölle – Tag für Tag und bewerten dieses Leben paradoxerweise als angenehme Normalität und richten uns gemütlich in dieser Hölle ein, ohne zu ahnen, dass der Sessel unter unserem Hintern längst Feuer gefangen hat.
Perverser geht’s nimmer, oder?! Unser heutiges blauäugig-geduldiges Verhalten hätte selbst einen Marquise de Sade schwer beeindruckt.
aus meiner Sicht setllt sich die grundsätzliche Frage, wie man den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan bewertet und folglich bezeichnen muss.
Die Bundesregierung spricht von “riegsähnlichen Zuständen”oder von einen “rieg im umgangssprachlichen Sinne” Sie nennen es “keinen richtigen Krieg” (Um Mißverständnissen vorzubeugen, ich sehe die Sache so wie Sie).
Den Begriff “Krieg” gibt es laut Grundgesetz nicht. Artikel 26 schliesst einen Angriffkrieg aus. Artikel 115a beschreibt den Verteidigungsfall.
Dies erklärt den Eiertanz der Regierung. Da ein Angriffkrieg nicht zulässig ist, könnte die Regierung sich nämlich nur auf den Verteidigungsfall berufen. Doch dann würde jedem klar, dass dies augenscheinlich nicht der Fall ist.
Guten Tag. Am liebsten schützen wir großkalibrig, erbarmungslos und global-selektiv minderdemokratisierte afghanische Frauen und Kinder in der Nähe gestrandeter Tanklaster, die so gut bewacht waren, dass wohl noch der Zündschlüssel steckte als der Dieb von Bagdad (oder Kabul) stundenlang damit unterwegs sein konnte um die Wunderlampe in den energielosen Dunkel-Dörfern des deutschen Militaria-Hilfswerks aufzufüllen.
Da in ganz Europa bei hoher Siedlungsdichte keine frei einsehbares Schussfeld für Artillerie- und Panzerwaffen von 40 km besteht (nicht mal ein Übungsfeld), was Panzerschlachten wie in der weitflächigen UdSSR ganz schwierig macht und daher den Partisanen-(Guerilla-) und Bombenkrieg hervorruft, ist so eine Haubitze 2000 schon von vornherein ein deutsches Exportprodukt und keine grenznahe Verteidigungswaffe gegen Polen, Frankreich, Holland… Um aber in 30-40 km Entfernung zu treffen, bedarf es einer Zielaufklärung und elektronischer Markierung per z.B. Hubschrauber, Drohne, Satellit und/oder SWAT. Das meint keine beweglichen Ziele, die Afghanen haben ja keine Panzerarmee, sondern Immobilien. Damit dürfte klar sein, wenn der Metzger McChrystal zur Großoffensive im- von der BW angeblich erfolgreich kontrollierten und aufgebauten- Norden aufruft und schon plant, dass da ganze Siedlungsräume auf Gutsherrenart in Schutt und Asche gelegt werden sollen.
Karsai sollte eigentlich als Besatzungsregierung die Stammesoberen koordinieren. Nun muckten die angesichts dieser Aussichten auf und schickten ihn gegen die USA kritisch ins Feld, weil die Fürsten sich von diesem ballroom-blitz mit Hightech-Waffen gegen ihre Zivilbevölkerung und Machtbasis für ihre eigene machtlose Macht nichts abgewinnen können. Laut GG darf die BW auch hier im Inneren zur Verstärkung der Polizei eingesetzt werden. So wie in Afghanistan. In Afghanistan kann man schon mal sehen, wie sowas aussehen kann.
Nun haben wir mal wieder den Geldadel (Guttenberg, Leyen, Maiziere) in der Regierung und die Militärs (u.a. Hauptmann Niebel, Stabsarzt Rösler, Oberst Weise von der BAA usw.) sind sehr aktiv bemüht, die BW auf Vordermann zu bringen, deren globaler Auftrag ja Demokratie durch Waffen schaffen heißt. Wie schon im Irak erfolgreich durchgeführt. Schön für unseren NATO-Partner Afghanistan, dass er einen Beistandspakt mit Deutschland hat, oder? Genau wie Iran? Natürlich nimmt jetzt die Bedrohungslage zu, weshalb wir endlich einen totaldemokratischen Hightech-Überwachungsstaat brauchen.
Was machen eigentlich unsere Mandat gebenden Parlamentsdemokraten so während der Kriegsvorbereitungs- und Aufrüstungsphase? Urlaub in der Toscana?
Als Ergänzung zum Waffensystem Panzerhaubitze 2000:
Neidvoll wurde in der ARD darüber berichtet,dass die viel kleinere Niederländische
Armee diese hochmoderne deutsche Präzisionswaffe schon längst in Afghanistan im Einsatz hat.
Darüberhinaus gibt es sogenannte reichweitenoptimierte Munition,
mit der die Haubitze beinahe 70km weit reicht.Das geht aus einem Artikel
aus “Strategie und Technik” hervor.
Gut und wichtig: Die Unterscheidung zwischen verbotenem Angriffskrieg und Verteidigungskrieg. Deshalb also wird unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt. Bedauerlich, daß in Deutschland kein mutiger Verfassungs-Jurist zu erblicken ist (oder wird er uns von den Medien unterschlagen?)
Ich selber habe den Zweiten Weltkrieg als Kind im besetzten Osteuropa mit erlitten, und ich habe den Ton der Wehrmachts-Propaganda noch genau im Ohr. (Leider!) Da frage ich mich, hat die zitierte Zeitung 80jährige Redakteure, oder wieso treffen sie den gleichen Ton so sicher?
melde mich nach langer Abstinenz mal kurz wieder.
Ja, so wird alles kapitalinteressant sinnpervertiert und das Ganze wird populistisch aufbereitet und mit Volksnähe garniert um einen neomodernen Anstrich zu bekommen. Gleichzeitig werden ethische Werte missbraucht, der vorgetäuschten Volksnähe wegen und im selben Atemzug als antiquiert bezeichnet.
Welchen Bildungsauftrag kann man von den Vertretern der Regierungsfraktion erwarten?
Welchen Informations- und Aufklärungsauftrag kann man von den Medien erwarten?
Bei diesen Voraussetzungen ist es besser solche Personen nicht auf Heranwachsende loszulassen, weder in der Ausbildung, noch in der Bildung (Schule, sowie Hochschule).
Es ist heute schon fast verantwortungslos unsere Kinder in deren Hände, sprich, deren Bildungseinrichtungen zu übergeben, wenn ich mir vorstelle, welchen asozialen Werten diese Einrichtungen sich verschrieben haben – halleluja – „Wie der Herr so‘ s Gescherr“.
Sinnentleerung und Wertepervertierung, sowie Sinn- und Wertemissbrauch gehören heute derartig zum Geschäftsalltag (politisch und ökonomisch), dass ich nur noch k… könnte.
Warum?
Doch eindeutig des Übervorteilens und des Betrugs wegen!
Skrupelloser Kapitalismus gepaart mit Missbrauch
- läuten da nicht die Glocken der Kirchen?!
Trotzdem liebe Grüße an Alle hier im Infoportal
Gisela
NICHT feige wäre es wohl (für BLÖD&CO), wenn die Angreifer, wie in einschlägig bekannten Wild-West-Filmen, um das bis an die Zähne bewaffnete Camp der Bw ritten und sich reihenweise abknallen ließen…
Moin!
Ja,auch meine Zeitung (FZ) ließ es sich nicht nehmen,ausführlichst darzustellen,
was denn genau so eine Panzerhaubitze 2000 sei,und was die so alles kann.
Waffentechnik vom allerfeinsten.
Schön auch der Kommentar zum Deutschen Sterben in Afghanistan.Die Verluste auf deutscher Seite,das waren Ermordete.Nein,nicht einfach getötet oder gestorben,sondern ermordet.
Schön auch das Ende der Kommentierung.Die Taliban müssen besiegt werden,
sonst bliebe nur der Rückzug in Schande!!In der Tat,seit dem 1000 jährigen ist der Rückzug eine Schande,und die müsse unterbleiben.
Um diese Schande zu vermeiden,müssen also noch eine ganze Menge im Felde bleiben.
Widerwärtig auch,mit welch einer Selbstverständlichkeit die öffentlich-rechtlichen Sender bemerken,die neue Nato-Strategie,im offenen Feld Flagge zu zeigen,führe halt sicher zu mehr Opfern.Ohne rot zu werden wird so etwas offen geäußert.
McChristal hat schon erklärt,daß die Nato im Sommer zu einer Großoffensive(!!)
- tja, so etwas gibts jetzt auch wieder-im Norden ansetzt,und dabei massives deutsches Engagement erwartet.Wie groß soll der Aderlass denn werden,bis endlich Schluß ist?Und wie oft muß ich mir dann noch die schalen Trauerreden
von Frau Merkel anhören?Und das Geplärre von Niebel und Westerwelle?
Zum Thema Afghanistan hat sich vorzüglich in der “Anstalt” (das letzte Qualitätsprodukt des ZDF) Oberstleutnant Sanftleben alias Georg Schramm geäußert.Mehr ist dazu eigentlich kaum zu sagen.Wer es verpasst hat,sollte das unbedingt nachholen und ansehen.
Beste Grüße
Hagnum
Schönen guten Abend,
das einzige, was mir zu dem dämlichen BILD-Kommentar einfällt, ist die Tatsache, dass Kapitalismus und Krieg nicht nur historisch zusammen gehören, sondern auch ganz praktisch. Mit Krieg lässt sich vortrefflich Geld verdienen. Moderne Kriege sind phantastische Absatzmärkte und Spekulationsobjekte, deshalb werden sie nie aufhören.
Obwohl ich Henry Ford ganz und gar nicht leiden kann, will ich ihn zitieren, denn er hat jede Menge Dinge ganz unverblümt gesagt, die die scheußliche Fratze des Kapitalismus offen legt, so auch dies:
„Hunderte von amerikanischen Vermögen datieren aus dem amerikanischen Bürgerkrieg und tausende Vermögen aus dem ersten Weltkrieg. Niemand kann leugnen, dass Kriege ein gutes Geschäft sind für diejenigen, die diese Art Geld lieben.“ Henry Ford, Mein Leben und Werk
Aha, der Krieg ist also ein gutes Geschäft für diejenigen, die diese Art Geld lieben, mein Henry.
Blind und taub, wie die Liberalen nun einmal sind, übersieht Henry Ford glattweg, dass er, gemeinsam mit seinem Spezi Taylor, den Dritten Weltkrieg längst entfachte und zwar in Form der totalen Mobilmachung per Automobil und der geradezu pathologischen Rationalisierung der Industriearbeitsplätze. Die blutige Schlachtbank unserer Straßen hat bisher mehr Tote gefordert, Menschen verkrüppelt und Kleinkinder per Abgase krank gemacht, als der 1. und 2. Weltkrieg Menschenopfer erzwang. Und wer von uns je an einem Fließband gearbeitet hat, hat auch gespürt, wie schnell er ein Teil der Maschine, ein „Zahnrädchen“ wurde, dem jede menschliche Regung abhanden kommt, selbst in der Freizeit, die nur noch dumpf und dröge verbracht werden kann und der Schlaf von ständigen Alpträumen gestört wird.
Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich die Bundeswehr sofort aus Afghanistan abziehen, denn einen Guerillakrieg kann man nicht gewinnen – man kann einen solchen Krieg, vor allen Dingen, wenn man, wie die Bundeswehr, mit schwerem, unhandlichem Gerät ausgerüstet ist, nur verlieren.
Warum verwehren wir den Afghanen ihre eigene Entwicklung? Gebt diesem Volk doch ganz einfach fünfhundert Jahre und mehr Zeit, ihre inneren Angelegenheiten zu regeln. Ich bin sicher, in 300 Jahren sind die Taliban Geschichte und vielleicht sind die Afghanen schlauer als wir Westler, indem sie sich über den Kapitalismus hinaus entwickeln hin zu einer Räte-Gesellschaft, wie sie einst im Mittelalter usus und nicht die schlechteste Gesellschaftsform war. Es besser zu machen, als wir Kapitalisten, ist wirklich keine Kunst!
So kalt das auch klingt, Herr Dr. Jahnke, Ihr Vater ist umsonst gestorben, völlig umsonst, getrieben von einer Ideologie, der er folgen musste, ob er wollte oder nicht. Sein Tod und der Tod aller im 1. und 2. Weltkrieg Ermordeter und aller in darauf folgenden „modernen“ Kriege Ermordeten war umsonst! Ich spreche Ihnen hiermit mein tief empfundenes Beileid aus.
Und jetzt steigen mir wieder die Tränen in die Augen, wie so oft in den letzten fünfeinhalb Monaten, die ich damit verbrachte, Entstehung, Wesen und Wirken des Kapitalismus autodidaktisch, also immer der Nase lang, zu erforschen. Ich habe nicht nur in den Schlund der bestialischsten Hölle geblickt; ich, Du, Ihr da draußen… wir alle leben in dieser kapitalen Hölle – Tag für Tag und bewerten dieses Leben paradoxerweise als angenehme Normalität und richten uns gemütlich in dieser Hölle ein, ohne zu ahnen, dass der Sessel unter unserem Hintern längst Feuer gefangen hat.
Perverser geht’s nimmer, oder?! Unser heutiges blauäugig-geduldiges Verhalten hätte selbst einen Marquise de Sade schwer beeindruckt.
Gaby
Guten Tag Jahnke,
aus meiner Sicht setllt sich die grundsätzliche Frage, wie man den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan bewertet und folglich bezeichnen muss.
Die Bundesregierung spricht von “riegsähnlichen Zuständen”oder von einen “rieg im umgangssprachlichen Sinne” Sie nennen es “keinen richtigen Krieg” (Um Mißverständnissen vorzubeugen, ich sehe die Sache so wie Sie).
Den Begriff “Krieg” gibt es laut Grundgesetz nicht. Artikel 26 schliesst einen Angriffkrieg aus. Artikel 115a beschreibt den Verteidigungsfall.
Dies erklärt den Eiertanz der Regierung. Da ein Angriffkrieg nicht zulässig ist, könnte die Regierung sich nämlich nur auf den Verteidigungsfall berufen. Doch dann würde jedem klar, dass dies augenscheinlich nicht der Fall ist.
Mit freundlichen Grüßen
Tom
Guten Tag. Am liebsten schützen wir großkalibrig, erbarmungslos und global-selektiv minderdemokratisierte afghanische Frauen und Kinder in der Nähe gestrandeter Tanklaster, die so gut bewacht waren, dass wohl noch der Zündschlüssel steckte als der Dieb von Bagdad (oder Kabul) stundenlang damit unterwegs sein konnte um die Wunderlampe in den energielosen Dunkel-Dörfern des deutschen Militaria-Hilfswerks aufzufüllen.
Da in ganz Europa bei hoher Siedlungsdichte keine frei einsehbares Schussfeld für Artillerie- und Panzerwaffen von 40 km besteht (nicht mal ein Übungsfeld), was Panzerschlachten wie in der weitflächigen UdSSR ganz schwierig macht und daher den Partisanen-(Guerilla-) und Bombenkrieg hervorruft, ist so eine Haubitze 2000 schon von vornherein ein deutsches Exportprodukt und keine grenznahe Verteidigungswaffe gegen Polen, Frankreich, Holland… Um aber in 30-40 km Entfernung zu treffen, bedarf es einer Zielaufklärung und elektronischer Markierung per z.B. Hubschrauber, Drohne, Satellit und/oder SWAT. Das meint keine beweglichen Ziele, die Afghanen haben ja keine Panzerarmee, sondern Immobilien. Damit dürfte klar sein, wenn der Metzger McChrystal zur Großoffensive im- von der BW angeblich erfolgreich kontrollierten und aufgebauten- Norden aufruft und schon plant, dass da ganze Siedlungsräume auf Gutsherrenart in Schutt und Asche gelegt werden sollen.
Karsai sollte eigentlich als Besatzungsregierung die Stammesoberen koordinieren. Nun muckten die angesichts dieser Aussichten auf und schickten ihn gegen die USA kritisch ins Feld, weil die Fürsten sich von diesem ballroom-blitz mit Hightech-Waffen gegen ihre Zivilbevölkerung und Machtbasis für ihre eigene machtlose Macht nichts abgewinnen können. Laut GG darf die BW auch hier im Inneren zur Verstärkung der Polizei eingesetzt werden. So wie in Afghanistan. In Afghanistan kann man schon mal sehen, wie sowas aussehen kann.
Nun haben wir mal wieder den Geldadel (Guttenberg, Leyen, Maiziere) in der Regierung und die Militärs (u.a. Hauptmann Niebel, Stabsarzt Rösler, Oberst Weise von der BAA usw.) sind sehr aktiv bemüht, die BW auf Vordermann zu bringen, deren globaler Auftrag ja Demokratie durch Waffen schaffen heißt. Wie schon im Irak erfolgreich durchgeführt. Schön für unseren NATO-Partner Afghanistan, dass er einen Beistandspakt mit Deutschland hat, oder? Genau wie Iran? Natürlich nimmt jetzt die Bedrohungslage zu, weshalb wir endlich einen totaldemokratischen Hightech-Überwachungsstaat brauchen.
Was machen eigentlich unsere Mandat gebenden Parlamentsdemokraten so während der Kriegsvorbereitungs- und Aufrüstungsphase? Urlaub in der Toscana?
MfG
Moin!
Als Ergänzung zum Waffensystem Panzerhaubitze 2000:
Neidvoll wurde in der ARD darüber berichtet,dass die viel kleinere Niederländische
Armee diese hochmoderne deutsche Präzisionswaffe schon längst in Afghanistan im Einsatz hat.
Darüberhinaus gibt es sogenannte reichweitenoptimierte Munition,
mit der die Haubitze beinahe 70km weit reicht.Das geht aus einem Artikel
aus “Strategie und Technik” hervor.
Grüße
Hagnum
Gut und wichtig: Die Unterscheidung zwischen verbotenem Angriffskrieg und Verteidigungskrieg. Deshalb also wird unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt. Bedauerlich, daß in Deutschland kein mutiger Verfassungs-Jurist zu erblicken ist (oder wird er uns von den Medien unterschlagen?)
Ich selber habe den Zweiten Weltkrieg als Kind im besetzten Osteuropa mit erlitten, und ich habe den Ton der Wehrmachts-Propaganda noch genau im Ohr. (Leider!) Da frage ich mich, hat die zitierte Zeitung 80jährige Redakteure, oder wieso treffen sie den gleichen Ton so sicher?
Hallo an Alle,
melde mich nach langer Abstinenz mal kurz wieder.
Ja, so wird alles kapitalinteressant sinnpervertiert und das Ganze wird populistisch aufbereitet und mit Volksnähe garniert um einen neomodernen Anstrich zu bekommen. Gleichzeitig werden ethische Werte missbraucht, der vorgetäuschten Volksnähe wegen und im selben Atemzug als antiquiert bezeichnet.
Welchen Bildungsauftrag kann man von den Vertretern der Regierungsfraktion erwarten?
Welchen Informations- und Aufklärungsauftrag kann man von den Medien erwarten?
Bei diesen Voraussetzungen ist es besser solche Personen nicht auf Heranwachsende loszulassen, weder in der Ausbildung, noch in der Bildung (Schule, sowie Hochschule).
Es ist heute schon fast verantwortungslos unsere Kinder in deren Hände, sprich, deren Bildungseinrichtungen zu übergeben, wenn ich mir vorstelle, welchen asozialen Werten diese Einrichtungen sich verschrieben haben – halleluja – „Wie der Herr so‘ s Gescherr“.
Sinnentleerung und Wertepervertierung, sowie Sinn- und Wertemissbrauch gehören heute derartig zum Geschäftsalltag (politisch und ökonomisch), dass ich nur noch k… könnte.
Warum?
Doch eindeutig des Übervorteilens und des Betrugs wegen!
Skrupelloser Kapitalismus gepaart mit Missbrauch
- läuten da nicht die Glocken der Kirchen?!
Trotzdem liebe Grüße an Alle hier im Infoportal
Gisela