Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Freitag, 2. April 2010 um 3:40 pm und eingeordnet unter Politik. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Guten Tag. In der Geschichte der Nationen, scheint es, wird jedes anfänglich progressive Regime, das ein für die Allgemeinheit schlechteres bis schändliches früheres Regime überwand, gegen sein Ende hin aggressiv nach außen und nach innen. Militarismus und Überwachungsstaat – Kehrseiten einer Medaille.
Es ist geradezu lächerlich, dass die USA 185 Mio. $ kassieren, um die globale Korruption seitens deutscher Großkonzerne zu heilen und als nicht straffähig einzustufen und damit unlauteren Wettbewerb als Prozentsatz vom Umsatz und Gewinn hoffähig zu machen trotz aller Gesetze. Wie ihre kriminellen Rating-Agenturen, wo gerade ein Richter die Strafverfolgung (ein U.S. Pensionsfond hatte nach hohen Verlusten aus den Hypotheken-Verbriefungen ablehnte. Begründung soll erst später folgen.
Um mal das Wort “fehlende Moral” (Geld hat keine) im Zusammenhang mit bezahlbaren vorsätzlichen Rechtsbrüchen gleichzusetzen: Die Großkonzerne schaffen einfach den Rechtsstaat für sich ab. Für die Bürger gelten natürlich die Zivil- und Strafgesetze uneingeschränkt. Und unsere Justiz schaut zu, als ob US-Urteile unsere Verfassung seien. Keine Erinnerung mehr, wann es das letzte Mal so war? Vor Nürnberg.
Erlöse und Erlöser – frohe Osterfeiertage allen hier.
guten tag,ob im ns-regime oder unter der knute von honecker und co,heute nunmehr die ‘könige’ in den vorstandsetagen,es geht immer nur um eines: macht und machterhalt.deshalb kann man auch flexibel von einem system ins andere wechseln.vom schreibtisch aus kann man alles sauber lösen,ob krieg anzetteln,vergasung,einkerkern oder kurz mal die angestellte wegen bulettendiebstahl feuern (vor 60 jahren wäre der ein oder andere aus diesem grund ins kz gewandert).es geht immer nur darum andere zu unterjochen um persönlich maximal eigenen profit zu erlangen.
Gute Tag. Unter diesem Aspekt der permanenten Missbrauchs zentraler Gewalt wollen die Anarchisten (ab Proudhon bis Kropotkin usw.) überhaupt keinen Staat mit Machtausübung der Eliten nach außen und innen, weil freie Menschen sich auch frei selbst verwalten und frei sich vereinbaren können -auch über zentrale Fragen über ihre Lokalität hinaus- ohne zu glauben, das ginge nur mit einen fremdbeherrschten Zwangs- und Machtapparat, zu dessen alleiniger Akzeptanz schon Kinder erzogen würden. So fragen sie, wo denn stehe, dass es für die planetare Gemeinschaft der Menschen Staaten gleich welcher Art geben müsse zur Seligmachung der Menschheit? Bisher seien durch die ganze Staatengeschichte (feud. kap., komm., soz.) noch keine Probleme der Menschheit national oder global gelöst wurde, dagegen tausende Jahre Kriege, Not und Unheil der Normalzustand.
Es gibt eben viele Meinungen. Vielleicht führen ja alle nach Rom?
Hinter dem, was ich eher als “Die Daimler-Show” bezeichnen würde, dürfte nach meiner Meinung mehr stecken. So etwas wie eine Warnung, wenn wir nicht brav mitspielten so wie alle anderen, könnte es schlimmer werden. Und weil heute die Kriege bekanntlich auf anderen Ebenen geführt werden, war es diesmal halt das Vorzeigeobjekt der Deutschen, das als Warnung dienen sollte, sowie es vorher das Vorzeigeobjekt aus Japan war, wenngleich die Gründe verschieden gewesen sein mögen.
Wahrscheinlich täusche ich mich, denn schließlich habe ich auch nach 09/11 manches nicht so recht geglaubt, was ja mittlerweile ausgeräumt wurde durch die brutalstmöglich geführte Aufklärungsarbeit der USA.
Unabhängig von alledem aber, halte ich einen Augenblick inne und wünsche, in der so entstandenen Stille, allen in der Runde frohe Osterfeiertage, in erster Linie Ihnen, Herr Dr. Jahnke.
Der Grund für das US-Verfahren ist ganz einfach. Daimler-Aktien sind zum US-Börsenhandel zugelassen. Bei Straftaten von Unternehmen, deren Aktien dort gehandelt werden, ist auch die US-Justiz zuständig. Ich finde das sehr vernünftig. Mit solchen Verfahren, will die US-Justiz besonders die Aktionäre schützen, weil unsaubere Unternehmensführungen die Aktionäre gefährden.
Guten Tag. Die Verfahrens-Idee mag vernünftig sein wie alle Ideen staatlich gegen Straftaten zu handeln. Aber: Der Ablasshandel mit dem Staat führte eben zur Nichtverfolgung einer Straftat und eben auch nicht zu einem Strafverfahren, das Daimler und seine Aktionäre DB bis Kuwait vom US-Aktienhandel hätte auschließen können. Damit ist, da die USA im Gegensatz zu Kontinentaleuropa offenes Präzedenzrecht haben, der Weg für alle anderen Großkonzerne und Banken, Regierungen im Sinne des Shareholder Values = Profits zu bestechen und nicht vor Gewinnen aus Straftaten zu schützen, gewiesen, diese kriminelle Gewinnmitnahme legalisiert und beziffert.
Der Präzendenzfall schützt andere Unternehmen nicht, da hier jeder Fall anders ist. Und der Schaden für Daimler an Image ist enorm. Auch muß Daimler jetzt eine Kontrolle akzeptieren, ist also auf Bewährung. Ich halte das schon für einen Fortschritt, vor allem gegenüber der deutschen Justiz, die ermittelt und ermittelt und wo am Ende wenig herauskommt. Und Verfahrenseinstellungen gegen Ablaß gibt es auch in Deutschland.
Ich denke, es ist in der Tat vernünftig, Straftaten zu ahnden. Ebenso denke ich, dass, objektiv betrachtet, Verfahrenseinstellungen nach Mangel an Beweisen oder nach Geldmacherei riechen, wobei die zweite Möglichkeit Manipulation beinhalten müsste.
Ich glaube aber auch, dass Daimler nicht das einzige Unternehmen gewesen sein dürfte, dass mit unlauteren Mitteln in den (hier USA) Markt eingedrungen ist.
Könnte es denn nicht sein, dass Daimler, Toyota, General Motors und alle anderen, im Grunde vergleichbar vorgehen, dass darüber alle Bescheid wissen und dass manchmal, wenn es denn “nötig” ist, zur Keule gegriffen wird? Nicht ganz arg, denn einerseits dürften Unternehmen in dieser Größenordnung ohne besonderen Probleme 200 Millionen bezahlen können und andererseits, weil das Verfahren ja eingestellt wurde, sodass es in der Öffentlichkeit keinen Anlass gibt ihre Produkte groß zu boykottieren, geschweige denn einen Anlaß für Daimler, den USA-Markt nun als “erledigt” anzusehen.
Ich gebe zu, ich habe keine große Ahnung von Marktangelegenheiten. Aber was Korruption angeht habe ich lernen müssen, dass es sie überall gibt, dass die dadurch zur Verfügung stehenden Mechanismen, Wege und Möglichkeiten allen Beteiligten geläufig sind und dass dadurch ein Geflecht von Abhängigkeiten entsteht, welches hilft alle bei der Stange zu halten. Wenn es um internationale Dimensionen geht, spielen natürlich nicht mehr ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen eine Rolle, sondern das Geflecht kann auch für andere Ziele eingespannt werden. Der Druck ist dann jeweils national.
Wenn also Fr. Dr. Merkel schnippisch würde wenn Hr. Obama eine höfliche Anfrage an sie richtete, dann kann man auf dem Button mit der Aufschrift “Daimler” klicken, und schon werden manche Dinge möglich, durch den Druck den Daimler “zuhause” auf die Politik ausübt/ausüben kann.
Ich behaupte nicht, dass dies in diesem Fall alles so gewesen ist, denn ich weiss es nicht.
Möglicherweise reicht aber auch schon eine Finanzlobby die Aktienspielchen zu betreiben beliebt, um gerichtliche Verfahren – mit entsprechenden Auswirkungen – zu manipulieren. Auch wenn sie sehr gering ist: Ich habe die Hoffnung, dass genau das (noch) nicht der Fall ist…
Es geht nicht um Eindringen in den US Markt, sondern in andere Märkte per Bestechung, und das ist strafbar, wenn die Aktien in USA zum Handel zugelassen sind (Schutz der Aktionäre). Daß auch andere bestechen, kann Daimler nicht reinwaschen. Bestechung ist eine schlimme Seuche.
Guten Tag. In der Geschichte der Nationen, scheint es, wird jedes anfänglich progressive Regime, das ein für die Allgemeinheit schlechteres bis schändliches früheres Regime überwand, gegen sein Ende hin aggressiv nach außen und nach innen. Militarismus und Überwachungsstaat – Kehrseiten einer Medaille.
Es ist geradezu lächerlich, dass die USA 185 Mio. $ kassieren, um die globale Korruption seitens deutscher Großkonzerne zu heilen und als nicht straffähig einzustufen und damit unlauteren Wettbewerb als Prozentsatz vom Umsatz und Gewinn hoffähig zu machen trotz aller Gesetze. Wie ihre kriminellen Rating-Agenturen, wo gerade ein Richter die Strafverfolgung (ein U.S. Pensionsfond hatte nach hohen Verlusten aus den Hypotheken-Verbriefungen ablehnte. Begründung soll erst später folgen.
Um mal das Wort “fehlende Moral” (Geld hat keine) im Zusammenhang mit bezahlbaren vorsätzlichen Rechtsbrüchen gleichzusetzen: Die Großkonzerne schaffen einfach den Rechtsstaat für sich ab. Für die Bürger gelten natürlich die Zivil- und Strafgesetze uneingeschränkt. Und unsere Justiz schaut zu, als ob US-Urteile unsere Verfassung seien. Keine Erinnerung mehr, wann es das letzte Mal so war? Vor Nürnberg.
Erlöse und Erlöser – frohe Osterfeiertage allen hier.
MfG
guten tag,ob im ns-regime oder unter der knute von honecker und co,heute nunmehr die ‘könige’ in den vorstandsetagen,es geht immer nur um eines: macht und machterhalt.deshalb kann man auch flexibel von einem system ins andere wechseln.vom schreibtisch aus kann man alles sauber lösen,ob krieg anzetteln,vergasung,einkerkern oder kurz mal die angestellte wegen bulettendiebstahl feuern (vor 60 jahren wäre der ein oder andere aus diesem grund ins kz gewandert).es geht immer nur darum andere zu unterjochen um persönlich maximal eigenen profit zu erlangen.
Gute Tag. Unter diesem Aspekt der permanenten Missbrauchs zentraler Gewalt wollen die Anarchisten (ab Proudhon bis Kropotkin usw.) überhaupt keinen Staat mit Machtausübung der Eliten nach außen und innen, weil freie Menschen sich auch frei selbst verwalten und frei sich vereinbaren können -auch über zentrale Fragen über ihre Lokalität hinaus- ohne zu glauben, das ginge nur mit einen fremdbeherrschten Zwangs- und Machtapparat, zu dessen alleiniger Akzeptanz schon Kinder erzogen würden. So fragen sie, wo denn stehe, dass es für die planetare Gemeinschaft der Menschen Staaten gleich welcher Art geben müsse zur Seligmachung der Menschheit? Bisher seien durch die ganze Staatengeschichte (feud. kap., komm., soz.) noch keine Probleme der Menschheit national oder global gelöst wurde, dagegen tausende Jahre Kriege, Not und Unheil der Normalzustand.
Es gibt eben viele Meinungen. Vielleicht führen ja alle nach Rom?
MfG
Hinter dem, was ich eher als “Die Daimler-Show” bezeichnen würde, dürfte nach meiner Meinung mehr stecken. So etwas wie eine Warnung, wenn wir nicht brav mitspielten so wie alle anderen, könnte es schlimmer werden. Und weil heute die Kriege bekanntlich auf anderen Ebenen geführt werden, war es diesmal halt das Vorzeigeobjekt der Deutschen, das als Warnung dienen sollte, sowie es vorher das Vorzeigeobjekt aus Japan war, wenngleich die Gründe verschieden gewesen sein mögen.
Wahrscheinlich täusche ich mich, denn schließlich habe ich auch nach 09/11 manches nicht so recht geglaubt, was ja mittlerweile ausgeräumt wurde durch die brutalstmöglich geführte Aufklärungsarbeit der USA.
Unabhängig von alledem aber, halte ich einen Augenblick inne und wünsche, in der so entstandenen Stille, allen in der Runde frohe Osterfeiertage, in erster Linie Ihnen, Herr Dr. Jahnke.
@Michael,
Der Grund für das US-Verfahren ist ganz einfach. Daimler-Aktien sind zum US-Börsenhandel zugelassen. Bei Straftaten von Unternehmen, deren Aktien dort gehandelt werden, ist auch die US-Justiz zuständig. Ich finde das sehr vernünftig. Mit solchen Verfahren, will die US-Justiz besonders die Aktionäre schützen, weil unsaubere Unternehmensführungen die Aktionäre gefährden.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Guten Tag. Die Verfahrens-Idee mag vernünftig sein wie alle Ideen staatlich gegen Straftaten zu handeln. Aber: Der Ablasshandel mit dem Staat führte eben zur Nichtverfolgung einer Straftat und eben auch nicht zu einem Strafverfahren, das Daimler und seine Aktionäre DB bis Kuwait vom US-Aktienhandel hätte auschließen können. Damit ist, da die USA im Gegensatz zu Kontinentaleuropa offenes Präzedenzrecht haben, der Weg für alle anderen Großkonzerne und Banken, Regierungen im Sinne des Shareholder Values = Profits zu bestechen und nicht vor Gewinnen aus Straftaten zu schützen, gewiesen, diese kriminelle Gewinnmitnahme legalisiert und beziffert.
Und. Daimler ist auch in DE an der Börse. Und?
MbG
@Paten,
Der Präzendenzfall schützt andere Unternehmen nicht, da hier jeder Fall anders ist. Und der Schaden für Daimler an Image ist enorm. Auch muß Daimler jetzt eine Kontrolle akzeptieren, ist also auf Bewährung. Ich halte das schon für einen Fortschritt, vor allem gegenüber der deutschen Justiz, die ermittelt und ermittelt und wo am Ende wenig herauskommt. Und Verfahrenseinstellungen gegen Ablaß gibt es auch in Deutschland.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
@globalnote
Ich denke, es ist in der Tat vernünftig, Straftaten zu ahnden. Ebenso denke ich, dass, objektiv betrachtet, Verfahrenseinstellungen nach Mangel an Beweisen oder nach Geldmacherei riechen, wobei die zweite Möglichkeit Manipulation beinhalten müsste.
Ich glaube aber auch, dass Daimler nicht das einzige Unternehmen gewesen sein dürfte, dass mit unlauteren Mitteln in den (hier USA) Markt eingedrungen ist.
Könnte es denn nicht sein, dass Daimler, Toyota, General Motors und alle anderen, im Grunde vergleichbar vorgehen, dass darüber alle Bescheid wissen und dass manchmal, wenn es denn “nötig” ist, zur Keule gegriffen wird? Nicht ganz arg, denn einerseits dürften Unternehmen in dieser Größenordnung ohne besonderen Probleme 200 Millionen bezahlen können und andererseits, weil das Verfahren ja eingestellt wurde, sodass es in der Öffentlichkeit keinen Anlass gibt ihre Produkte groß zu boykottieren, geschweige denn einen Anlaß für Daimler, den USA-Markt nun als “erledigt” anzusehen.
Ich gebe zu, ich habe keine große Ahnung von Marktangelegenheiten. Aber was Korruption angeht habe ich lernen müssen, dass es sie überall gibt, dass die dadurch zur Verfügung stehenden Mechanismen, Wege und Möglichkeiten allen Beteiligten geläufig sind und dass dadurch ein Geflecht von Abhängigkeiten entsteht, welches hilft alle bei der Stange zu halten. Wenn es um internationale Dimensionen geht, spielen natürlich nicht mehr ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen eine Rolle, sondern das Geflecht kann auch für andere Ziele eingespannt werden. Der Druck ist dann jeweils national.
Wenn also Fr. Dr. Merkel schnippisch würde wenn Hr. Obama eine höfliche Anfrage an sie richtete, dann kann man auf dem Button mit der Aufschrift “Daimler” klicken, und schon werden manche Dinge möglich, durch den Druck den Daimler “zuhause” auf die Politik ausübt/ausüben kann.
Ich behaupte nicht, dass dies in diesem Fall alles so gewesen ist, denn ich weiss es nicht.
Möglicherweise reicht aber auch schon eine Finanzlobby die Aktienspielchen zu betreiben beliebt, um gerichtliche Verfahren – mit entsprechenden Auswirkungen – zu manipulieren. Auch wenn sie sehr gering ist: Ich habe die Hoffnung, dass genau das (noch) nicht der Fall ist…
@Michael,
Es geht nicht um Eindringen in den US Markt, sondern in andere Märkte per Bestechung, und das ist strafbar, wenn die Aktien in USA zum Handel zugelassen sind (Schutz der Aktionäre). Daß auch andere bestechen, kann Daimler nicht reinwaschen. Bestechung ist eine schlimme Seuche.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke