global news 1971 02-04-10: Einige ziemlich gesicherte Anker in der Klimadiskussion
Das Diskussionforum zu diesem Rundbrief ist geschlossen
global news 1971 02-04-10: Einige ziemlich gesicherte Anker in der Klimadiskussion
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Sämtliche Messwerte liegen innerhalb der natürlichen Schwankungsbreit.
@ aristo,
Das kann jeder behaupten, bringt aber nichts. So läßt sich eine Diskussion wirklich nicht führen.
Wenn Sie frühere Warmzeiten meinen, dann war bei der letzten der Meeresspiegel 80 Meter höher. Die Konsequenzen scheinen Sie sich nicht vorzustellen.
Die Frage ist auch gar nicht die Schwankungsbreite, sondern die Geschwindigkeit des Ausschlags und wie sich der Trend fortsetzt.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
*) “Alles innerhalb der normalen Schwankungsbreite”, sprach der Kapitän der Titanic und ließ die Musik aufspielen, als das Meer über Bord schwappte.
Hallo Herr Jahnke,
ich bin erschrocken, als ich Ihren “Bericht” über die angeblich gesicherten Erkenntnisse gelesen habe.
Es sollte auch Ihnen klar sein daß die veröffentlichen Daten der AGW-Anhänger aus manipulierten Daten bestehen, die nachweislich wie z.B. der berühmte “Hockey-Stick” als Betrug entlarvt wurden. Zudem wurde durch Löschung vieler Daten die Überprüfung der aufgestellten Behauptungen des “IPCC” verhindert.
Das gerade sie nun auch auf den Wagen der kritikfreien Mainstream Medien in der BRD aufspringen enttäuscht mich sehr…….
bj
@buecklerjohannes,
Sie brauchen gar nicht zu erschrecken. Diese Daten sind nicht aus der University of East Anglia, sondern ziemlich seriöse Meßdaten, die das staatliche MetOffice veröffentlicht hat, siehe auch hier: http://www.jjahnke.net/rundbr67.html. Da springe ich auf gar keinen Wagen. Die Medien in Deutschland sind im Übrigen eher auf eine umweltunkritische Haltung umgeschwenkt und auch alle Umfragen zeigen, daß die Deutschen besonders wenig besorgt sind (anders als früher, und abgesehen von der Atomenergie). Im Übrigen habe ich diese Position schon vertreten, seit das Infoportal vor fünf Jahren entstanden ist. Dabei habe ich mich stets trotz der damit verbundenen Arbeit, die kein normaler Journalist auf sich nehmen würde um die Originaldaten bemüht. Sehr viel davon finden Sie hier: http://www.jjahnke.net/umwelt.html .
Mit Daten gehe ich in aller Regel sehr vorsichtig um. So habe ich in meinem Rundbrief auch die Unsicherheiten beim Zusammenhang von CO2 und Erwärmung sehr deutlich angesprochen. Ich denke, Sie sollten das noch einmal lesen.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Sehr geehrter Herr Jahnke,
ich schätze Ihre scharfsinnigen Analysen, doch bei dem Thema “Klimawandel” werden wir wohl nicht zusammenfinden. Es gibt nicht einen einzigen Beweis dafür, das CO2 für die Erwärmung verantwortlich ist. Climategate hat gezeigt, das die Datenfälscher das Spiel verloren haben.
“Das kann jeder behaupten, bringt aber nichts. So läßt sich eine Diskussion wirklich nicht führen.”
Da bin ich anderer Meinung. In der Welt gibt es dringendere Probleme. Sie können nicht die Sonnenaktivität beinflussen. Ebenso wenig wie das Klima.
Für das “Klima” (was es eigentlich nicht gibt) sind
- Sonnenaktivität
- Kosmische Strahlung
- Erdumlaufbahn
- Neigung der Erdachse
- Wasserdampf
- Wolkenbildung
und noch nicht mal im Ansatz verstandene Wechselwirkungen der verschiedenen Atmospährenschichten verantwortlich. Der CO2-Wahn ist reine Abzocke.
“Wenn Sie frühere Warmzeiten meinen, dann war bei der letzten der Meeresspiegel 80 Meter höher. Die Konsequenzen scheinen Sie sich nicht vorzustellen.”
Wer war denn dafür verantwortlich, das der Meeresspiegel zu jener Zeit 80 m höher war als heute?
Die Konsequenzen sind doch klar. Vorsorgen. Ein Zustand X läßt sich nicht für immer halten. Schon gar nicht bezogen auf die Erde. Warum ging denn die Eiszeit vorbei?
“Die Frage ist auch gar nicht die Schwankungsbreite, sondern die Geschwindigkeit des Ausschlags und wie sich der Trend fortsetzt.”
Auch das ist völlig unerheblich. Ganz egal ob die Daten manipuliert wurden oder nicht, weil es der Mensch nicht verursacht hat und somit unbeeinflußbar ist.
“Mosbrugger: Je weiter wir in die Erdgeschichte zurückgehen, desto unzuverlässiger werden sie. Die Kohlendioxidentwicklung für die letzten 60 Millionen Jahre ist schon ganz gut rekonstruierbar. Wenn man sich die anschaut, sieht man auch, dass wir unser Klimasystems eben noch nicht voll verstanden haben. Danach sieht es so aus, dass die Kohlendioxidkonzentration irgendwo ab etwa dem Miozän (Anm.: 23 bis 5 Mio Jahre vor heute) mehr oder weniger konstant war, dass wir aber trotzdem ein Wärmeoptimum und danach eine langsame Abkühlung bekommen haben, ohne dass sich beim Kohlendioxid viel getan hätte.”
Volker Moosbrugger ist Direktor am Senckenberg-Forschungsinstitut und Museum in Frankfurt
So ist. So wie Erdbeben und Vulkanausbrüche unbeinflussbar sind, ist das “Klima” unbeinflussbar.
Doch der Größenwahn kennt bekanntlich keine Grenzen.
@aristo,
Wir müssen ja gar nicht zusammenfinden. Wer auf die nachwievor bestehenden Probleme mit dem Klimawandel aufmerksam macht, wird in Deutschland sofort von denen angegiftet, die glauben, sie hätten sich mit der Überführung von ein paar Klimahalunken an der Universität von East Anglia erledigt. Man könne also weiter ruhig schlafen. Sie sind mir übrigens mit solchen Sätzen, wie „Climategate hat gezeigt, das die Datenfälscher das Spiel verloren haben“ oder „Der CO2-Wahn ist reine Abzocke“, viel zu emotional. Bei diesem schwierigen und für Laien kaum einzuordnenden Thema sollte man einen kühlen Kopf behalten und für jede Information, auch im Infoportal, dankbar sein, wonach man sich ja immer noch seine eigene Meinung bilden kann.
Natürlich ist durch relativ einfache Laborversuche längst bewiesen, daß CO2 für Erwärmung sorgt, die Frage ist nur, für wieviel und wie schnell. Auf die Unsicherheiten (z.B. verstärkte Wolkenbildung bei Erwärmung) habe ich selbst hingewiesen.
Sie haben sich in Ihrer letzten Zuschrift mit einem einzigen nackten und lapidaren Satz („Sämtliche Messwerte liegen innerhalb der natürlichen Schwankungsbreit“) hinter normalen Temperaturschwankungen verschanzt. Deshalb habe ich Sie darauf aufmerksam gemacht was eine für Sie sicher normale Erwärmung wie in der letzten Warmzeit mit einem um 80 Meter höher Meerespiegel bedeutet. Woher der kam ist auch ziemlich klar, nämlich aus der Ausdehung des Meereswassers bei Erwärmung und aus dem Abschmelzen des Eises und der Gletscher („Grönland“).
Was Sie da mit „vorsorgen“ meinen, ist unverantwortlich unüberlegt. Bei 80 Meter höher liegt die gesamte norddeutsche Tiefebene, einschließlich aller Großstädte unter Wasser, ebenso New York und London, Bombay und viele mehr. Mit „vorsorgen“ ist da nicht mehr viel zu helfen. Deswegen sagt ja Lovelock, daß die Erde dann eben mit einem Drittel der Weltbevölkerung weitermacht und zwei Drittel abwirft. Glücklicherweise droht das Unheil nicht in den nächsten Generationen und kann durchaus noch einiges getan werden, um den Erwärmungstrend, der übrigens fast total parallel zum Trend bei CO2 läuft zu bremsen. Und die Geschwindigkeit des Trends ist nun mal ganz entscheidend, ob Sie das nun akzeptieren oder nicht (die Erde wird auf Ihre Meinung keine Rücksicht nehmen).
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
P.S.: Habe das Diskussionforum zu diesem Thema geschlossen, weil mir die Zeit fehlt, auf weitere Kommentare, die meist direkt an mich gerichtet werden, einzugehen. Wir haben in diesem Forum oft genug über die Klimathematik diskutiert.