Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Dienstag, 16. März 2010 um 8:57 pm und eingeordnet unter Globalisierung, Kri. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Ihre Einschätzung kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Wehe, wenn ich derzeit am Arbeitsplatz, im Freundes- und Bekanntenkreis sage, dass sich Deutschland die letzten 10 Jahre auf Kosten übriger EU-Mitglieder durchschmarotzte. Ich werde so empört angeguckt, als sei ich ein Nestbeschmutzer, dem der Schädel eingeschlagen gehört. Ich brandmarke mich derzeit selbst als „Vaterlandsverräter“!
Das nahe liegende Vorurteil, andere Länder wären lediglich neidisch auf die Qualität des „Made in Germany“, lässt den Blick auf die Tatsachen völlig erblinden. Der Zorn der Mitglieder meines Dunstkreises ist hoch – er richtet sich gegen Frankreich, weil die uns ja angeblich etwas wegnehmen wollen und er richtet sich gegen Griechenland, weil sich die Griechen offensichtlich auf unsere Kosten ein schönes Leben machen.
Es ist nicht aus der Luft gegriffen, zu befürchten, dass die Deutschen eines Tages Panzer rollen lassen.
Dazu Alexander Dobrindt,CSU-General:
“Neid hat in der politischen Debatte unter europäischen Nachbarn nichts zu suchen.Wer jetzt die dt. Exporterfolge kritisiert,erweist sich nur als schlechter Verlierer!”Quelle:Passauer Neue Presse.
Aha,Frankreich hat verloren,und wir gewonnen.Dann ist ja alles gut.Sind die Franzosen jetzt eigentlich unsere Gefangenen?Seis drum.
Die gleiche Debatte,die ungezählte Jahre unser Land beherrscht hat,die Neiddebatte,wird jetzt auch ins Ausland getragen.War bisher unserer Unterschicht neidisch auf unserer Leistungsträger,so sind jetzt halt unsere unterlegenen Nachbarn neidisch.Aus einem Intraneid wird nun ein Interneid.
Ich bin begeistert.
Ich persönlich sehe für die nächste Zukunft nun wirklich schwarz.Dieser Irrsinn
wird vermutlich bis zum bitteren Ende weitergehen.Ein Einlenken der dt. Politik wird es erst beim Zusammenbruch geben,wenn wirklich nichts mehr geht.
Ich fürchte,dieses Mitmarschieren bis zur Neige,bis zum Ende, liegt in der Natur unserer Michel-Zeitgenossen.
Hallo, Herr Dr. Jahnke,
Ihre Einschätzung kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Wehe, wenn ich derzeit am Arbeitsplatz, im Freundes- und Bekanntenkreis sage, dass sich Deutschland die letzten 10 Jahre auf Kosten übriger EU-Mitglieder durchschmarotzte. Ich werde so empört angeguckt, als sei ich ein Nestbeschmutzer, dem der Schädel eingeschlagen gehört. Ich brandmarke mich derzeit selbst als „Vaterlandsverräter“!
Das nahe liegende Vorurteil, andere Länder wären lediglich neidisch auf die Qualität des „Made in Germany“, lässt den Blick auf die Tatsachen völlig erblinden. Der Zorn der Mitglieder meines Dunstkreises ist hoch – er richtet sich gegen Frankreich, weil die uns ja angeblich etwas wegnehmen wollen und er richtet sich gegen Griechenland, weil sich die Griechen offensichtlich auf unsere Kosten ein schönes Leben machen.
Es ist nicht aus der Luft gegriffen, zu befürchten, dass die Deutschen eines Tages Panzer rollen lassen.
Gaby
Moin!
Dazu Alexander Dobrindt,CSU-General:
“Neid hat in der politischen Debatte unter europäischen Nachbarn nichts zu suchen.Wer jetzt die dt. Exporterfolge kritisiert,erweist sich nur als schlechter Verlierer!”Quelle:Passauer Neue Presse.
Aha,Frankreich hat verloren,und wir gewonnen.Dann ist ja alles gut.Sind die Franzosen jetzt eigentlich unsere Gefangenen?Seis drum.
Die gleiche Debatte,die ungezählte Jahre unser Land beherrscht hat,die Neiddebatte,wird jetzt auch ins Ausland getragen.War bisher unserer Unterschicht neidisch auf unserer Leistungsträger,so sind jetzt halt unsere unterlegenen Nachbarn neidisch.Aus einem Intraneid wird nun ein Interneid.
Ich bin begeistert.
Ich persönlich sehe für die nächste Zukunft nun wirklich schwarz.Dieser Irrsinn
wird vermutlich bis zum bitteren Ende weitergehen.Ein Einlenken der dt. Politik wird es erst beim Zusammenbruch geben,wenn wirklich nichts mehr geht.
Ich fürchte,dieses Mitmarschieren bis zur Neige,bis zum Ende, liegt in der Natur unserer Michel-Zeitgenossen.
Na dann…
Grüße
Hagnum