1496

Gedanken zur Zeit 1496 29-09-09: Wenn die Wähler nicht wissen, was sie tun, oder vom künftigen Heulen und Zähneklappern normaler Steuerzahler

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24 Antworten zu 1496

  1. Paten sagt:

    Guten Tag. Vorweg: Anders Denkende sind zu respektieren. Bekloppt ist ein anderer Ausdruck für nicht darüber nachdenkend, wie man Allmacht rechts außen verhindert, statt zu delegieren. Dies beweist mir, dass die neoliberal gekaufte SPD-Führung ab Schröder auch ihre Mitgliedschaft verblendete, die in ihrer Verwirrtheit dann den Sozialstaat endgültig an die Rechten abgaben. Bekloppt? Ja. Die hatten die Macht, die soziale Marktwirtschaft zu behalten. Verspielt.

    Die neoliberale SPD-Führung verlor (infratest dimap) 6 Millionen Wähler, also 10% von 62,2 Millionen Wahlberechtigten. 1 Mio. =20% an die Linke (denken), 0,9 Mio. an die CDU (bekloppt), 0,9 Mio. an die Grünen (bekloppt), 0,5 Mio. an die FDP (bekloppt) und 0,5 Mio. Erstwählerstimmen gingen weg. und 2 Mio. blieben zu Hause (total bekloppt). 80% wurden nach rechts getrieben, auch durch ihre Nichtwahl. Die Piratenpartei absorbierte mit nicht gesellschaftlich-sozial orientierten Humbugthemen in der Krise 2% und Schwarz-Geld gewann mit 2,6% vor RRG. 2,6% *62,2 Mio. = 1,6 Mio. Stimmen. Da alle andere dazu gewannen, ist der neoliberal mutierten SPD-Führung der parlamentarisch unstoppable Rechtsruck in Deutschland und folgende Generalangriff auf soziale Sicherheit, genügende Einkommen und Bürgerrechte zu verdanken. Totgesagte wirken länger. Die fünfte Kolonne des rechtslastigen Kapitals hat ihren Job gemacht.

    Nun wird die Demokratie beendet und geht in die von entgeisterten und verführten SPD-Anhängern legitimierte Alleinherrschaft des Großkapitals über. Wie schon einmal. Damals waren es angeblich die Polen. Nur fehlt jetzt noch der große Knall zur Beerdigung des Rechtstaates, den man irgendwelchen Islamisten anhängigen wird. Man verhaftet die ja schon auf dem Oktoberfest. Ohne Tatverdacht. Nur so vorsorglich. Gewöhnungsverhaften für’s Volk. Weil sie jemanden kennen, der Videos vollsabbelt. Da haben im Wahlkampf alle Politiker auch gemacht.

    Wir bewegen uns nicht auf eine Steuerdiskussion zu, die ist mit der Wahl beendet. Sondern auf eine Krisenlösung für die Kapitaleigner. Den totalen Umbau. Die SPD hat dem politischen Gegner 11 Jahre lang diesen Kriegskredit vorbereitet und mit der Wahl gegeben. Wirklich bekloppt und kriminell. Ich bleibe dabei: Reif für öffentliche Tribunale.

    MfG

  2. Gaby sagt:

    Hallo, Herr Dr. Jahnke und Mitlesende,

    wem die SPD wegen ihrer sozialen Ungerechtigkeiten unwählbar ist, die CDU/CSU sowieso, wer von den besser verdienenden Grünen die Nase voll hat und dazu Angst vor der jungen Linken und dem alten „Teufel“ Oskar, wählt FDP mit dem stets zu Scherzen aufgelegten, mobilen Guido und seinem schier unbändigen Freiheitsdrang. Guido ist die Statue der Freiheit – hat er selber gesagt und glaubt selber dran.

    Guido ist der ewig jung gebliebene Liebling aller deutschen Schwiegermütter, um nicht zu sagen, die Mickey Maus der deutschen Politik. Hihi, Mickey wird Außenminister! Taff! ;-)

    Etwas anderes blieb dem unaufgeklärten Wähler nicht zu wählen. OK, er hätte auch die NPD oder die Piraten-Partei wählen können, aber auf solche Experimente wird sich nicht so gerne eingelassen. Deutschland ist konservativ; je mehr Familie, desto altbackener. Und welche Schichten bekommen die meisten Kinder? Ja, genau! Das sind aber ausgerechnet die, die sich eine marktliberale FDP am allerwenigsten leisten können.

    Die, die nichts von alledem wählen wollten bzw. gar nicht ans Wählen dachten, blieben daheim. Immerhin ca. 1/3 der Bevölkerung. Das ist ein Affront gegenüber der Demokratie.

    Ich erwähne ausdrücklich die Vokabel „unaufgeklärter Wähler“, denn die meisten Leute, da wette ich drauf, wissen nicht, was neoliberale ökonomie ist und mit welchen Floskeln und Wörtern sich ein solcher Zeitgenosse outet und noch weniger, welche wirtschaftlich-soziale Marschrichtung ein Neoliberaler einschlägt.

    Die kindliche Vorstellung, dass unser Staat ein „Vater“ ist, der es gut mit seinen Kindern meint, ist seit Kanzler Adenauer so fest in unseren Köpfen verankert, dass sich kaum jemand erdenken kann, dass von Oben etwas anderes als Gutes kommt, von ein paar ungerechtfertigten Schlägen auf den Popo mancher BürgerInnen einmal abgesehen. Aber welcher Vater irrt nicht und liebt lediglich dann, wenn fleißige Leistung zugrunde liegt? Das unterscheidet den Vater von der Mutter. Eine Mutter liebt bedinungslos.

    Doch, genau das ist meine Alltagserfahrung im Umgang mit Menschen!

    Wie sah eigentlich die Altersverteilung der Gelbwähler aus? Die Kombination schwarz-gelb besitzt nämlich eine ungeheure Anziehungskraft auf die kurz vor 1978 und danach geborenen Deutschen. Das hat mit dem Kinderbuchautor Janosch zu tun, der 1978 in seinem preisgekrönten Kinderbuch „Oh, wie schön ist Panama“ die schwarz-gelbe Tigerente auf vier quietschenden Holzrädern zum ersten Mal eine Nebenrolle spielen ließ. In den nächsten Büchern fielen der gelb-schwarzen Tigerente tragendere Rollen zu und seitdem ist sie der Star jedes Kinderzimmers. Die Farbkombination schwarz-gelb ist seit 1978 en vogue.

    Jedenfalls ist die Tigerente wohl bekannt und selbst auf meinem Schreibtisch steht sie als Holzfigur auf quietschenden schwarzen Holzrädern, wo ich doch bereits 18 Jahre alt war, als die Tigerente geboren wurde und ich damals „rote Socken“ und seit der Geburt der Linkspartei „violette“ trage. Ich habe vorgestern Links gewählt. Punktum. Trotzdem liebe ich die Tigerente.

    So kommt es, dass hierzulande seit dem Ausgang der Bundestagswahl schelmisch wie zynisch vom „Tigerenten-Club“ gesprochen wird. Frau Merkel und der lustige Guido sind nicht mit der Tigerente aufgewachsen, so dass für die beiden die vielsagende Schreibweise „Tiger-Ente-Club“ gilt. Offen ist, wer künftig der wilde Tiger, wer die lahme Ente ist.

    Ich ahne, wie sich die Rollen verteilen werden. Michel, deutscher Michel, wach endlich auf, wach auf!!!

    Gaby

  3. salto mortale sagt:

    Hallo, Herr Jahnke!

    Ihre Analyse ist überzeugend und Ihr Ärger über die Wähler verständlich. Lassen Sie mich dennoch ein gutes Wort für meine Mitwähler einlegen, deren Haltung ich nur selten teile. Ich vermute, dieses Wahlergebnis war mehr als man erwarten konnte.

    Viel überzeugender als ein guter Rat ist eben die persönliche Not. Klingt zynisch, ist aber so.

    Ciao

    • globalnote sagt:

      @salto mortale,

      Wenn Sie unter der “persönlichen Not” das Portemonaie meinen, dann wird genau dort die Steuerpolitik unsozial einschlagen, z.B. mit einer Erhöhung der MWSt. Wer in solcher Not lebt und das nicht kommen sieht, muß – um es grob zu formulieren – schon bekloppt sein. Das kann man auch nicht mehr den Medien in die Schuhe schieben.

      Wahrscheinlich aber gibt es in breiten Bevölkerungsschichten ein starkes Angstgefühl, das natürlich die Politik mitgeschürt hat. Und stramme Rechte sind gegen die Angst immer bessere Vater- oder Mutterfiguren als eine SPD, die ihre Glaubwürdigkeit als Partei der sozial Schwachen schon unter Schröder total verspielt hat, oder ein Linkspartei, der man bisher noch nicht viel zutraut, zumal offensichtlich der gelegentliche Champagner-Lebensstil von Lafontaine nicht gerade die Glaubwürdigkeit als Robin Hood der Schwachen gestärkt hat, und ihm viele statt dessen Rachegefühle gegenüber seiner alten Partei und eine Menge persönlicher Eitelkeit unterstellen.

  4. HandaufsHerz sagt:

    Hallo an Alle,

    also, ich habe es definitiv allen Freunden und Bekannten mitgeteilt, dass ich und warum ich links waehlen werde und habe meinen 4 Kindern auch die Empfehlung gegeben, links zu waehlen.
    Bei meinen Freunden und Bekannten hat das eine Schockwirkung ausgeloest, so dass sie wochenlang nichts mehr von sich hoeren liessen. Dann kam mein juengster Sohn eines schoenen Tages und meinte, dass ich nicht so offen bekunden sollte, welche Partei ich waehlen wuerde. Darauf hin habe ich ihm geantwortet, dass ich, doch wohl kaum die Erlaubnis der Nachbarn einholen muesse, um meine demokratischen Rechte in Anspruch zu nehmen.
    Soll heissen, dass es hier in der Gegend (noerdliches Rheinland/Pfalz) eben doch noch verpoehnt ist, sich fuer die Partei der Linken zu entscheiden.
    Leider lassen sich zu viele eben von anderen, oder dem Mainstream beeinflussen.
    Selbst meine Freunde, die gewiss zu den nachdenkenden Menschen gehoeren, haben sich schliesslich mit der Tatsache abgefunden, indem sie sich sagten, dass die Hauptsache doch waere, dass sie nicht in das rechte Extrem fallen wuerde.
    Da bilden sich die Leute doch tatsaechlich ein, dass
    sie mich wieder auf den richtigen Weg bringen muessten.
    Ne, ne, ich sag ja, eine politische Wende, hin zu einer humanen Gesellschaft, ist noch in weiter Ferne.
    Zuviele trauen sich noch nicht an den sogenannten Autoritaeten zu zweifeln.

    Liebe Gruesse
    Gisela

  5. Gaby sagt:

    Hallo, HandaufsHerz,

    wenn Du wissen willst, die die Leute in Deiner Heimat gewählt haben, brauchst Du nur hier zu schauen.

    http://www.wahlen.rlp.de/btw/wahlen/2009/gebiete/

    Bis denne und lass Dir nie den Mund verbieten! Duckmäuser haben wir schon genug.

    Gaby

  6. Rudy sagt:

    FDP Chef Westerwelle verkündigt heute vollmundig:”alles ist verhandelbar!” Das hört sich für mich tendenziell also eher nach dem Film “Spiel mir das Lied vom (sozialabbau)Tod” an…
    Gruss
    Rudy

  7. thommy sagt:

    Also, wer die LINKEN wählt, hat den Schuss nicht mehr gehört – sry! Mal abgesehen von den Stalinisten in der Partei, man kann sich mit der Zeit ja zur Demokratie hin wenden, funktioniert eine Politik der sozialen Versprechen nicht. Nur eine Frage: wie sollen die ganzen sozialen Wohltaten bezahlt werden? Leben wir auf einer Insel, ohne andere Länder (Wettbewerbskonkurrenten) berücksichtigen zu müssen? Nein! Gleich fordert noch einer die Gesamtschule für alle…

    • Paten sagt:

      Guten Tag. Was Sie nicht wollen (u.a. die Antworten im Parteiprogramm der Linke lesen), haben Sie ja klar geäußert. Aber was wollen Sie und wie und welche Art globaler Wettbewerb und welche schulart?

      MfG

  8. Gaby sagt:

    Hallo, Thommy,

    der menschliche Verstand ist so großartig entwickelt und es liegen mittlerweile derart viele wirtschaftspolitische Experimente und deren Ergebnisse vor, dass es unseren modernen Ökonomen und die von ihnen beratenden Politikern keine Probleme bereiten sollte, eine relativ ausgleichende Ökonomie zu realisieren und zwar global.

    Es sind die durch Menschen bewusst, mitunter auch unbewusst produzierten Ungleichgewichte in der Makroökonomie, die derzeit unglaublichen Reichtum, aber auch unglaubliche Armut erzeugen. Diese Ungleichgewichte sind nicht Gottgegeben, sie sind kein Schicksal, sondern von Menschen gemacht, zum Beispiel durch die nationale Steuergesetzgebung oder die Lohn-/Gehaltsgefälle innerhalb eines Landes in Relation mit den übrigen Ländern dieser Welt.

    Der Dreh- und Angelpunkt im Leben der Menschen ist die jeweils vorherrschende Ökonomie. In Zeiten des „Manchester-Kapitalismus“ hatten breite Bevölkerungsschichten keine Möglichkeit, ein Leben in persönlicher Freiheit zu führen, weil es die miserable wirtschaftliche Grundlage nicht zuließ. In Zeiten des „Rheinischen Kapitalismus“, auch „Soziale Marktwirtschaft“ genannt, erschlossen sich für breite Bevölkerungsschichten ungeahnte Chancen des Aufstiegs und persönlichen Glücks. Wir leben jetzt in der Ära des „globalen Neoliberalismus“, der dem „Manchester-Kapitalismus“ ähnelt. Und wieder sind breite Bevölkerungsschichten und zwar dieses Mal global, vom allgemeinen Wohlstand ausgeschlossen.

    Das liegt nicht daran, dass es zu wenig Geld gäbe; es liegt an der exorbitant ungleichen Verteilung des Geldes.

    Ein Tipp: Ersetz mal die Begriffe „politisch links“, „politisch rechts“, „politische Mitte“ mit den Vokabeln „ökonomische Vernunft“ und „ökonomische Unvernunft“. Das wird Dir eine neue Einsicht in unsere Parteienlandschaft geben.

    Bis denne,

    Gaby

  9. thommy sagt:

    Hallo,

    um nicht missverstanden zu werden, ich bin kein Freund von CDU und FDP, aber: Zzt. gibt es – für mich – keine brauchbare Alternative. Zu deiner Antwort nur einige Bemerkungen: den „Rheinischen Kapitalismus“ setzt man nicht gleich mit der „Sozialen Marktwirtschaft“, eher mit der “Deutschland AG”. Zudem finde ich es bedenklich, wie der ursprüngliche Begriff des Neoliberalsimus verhunzt und popularisiert / instrumentalisiert wird.

    Letztlich gibt es für mich keinerlei hinreichende Belege oder belastbare Studien o.Ä., die die von dir nur angedeuteten “Alternativen” brauchbar erscheinen lassen. Eine letzte Bemerkung: “Es ist genug Geld da”. Dies ist aber kein Naturgeschenk, davon mal abgesehen ist nicht mehr viel übrig, wenn die Schulden abgezogen werden. Und wer soll wie umverteilen? Der Staat etwa, der Teil der Finanzkrise ist? Wie soll das alles realiter funktionieren? Vielleicht die schwachsinnigen Stalinisten bei den LINKEN, die keine Ahnung von irgendwas haben? Dazu gibt es keine SINNVOLLEN Antworten! DIE LINKEN sind der Staatsruin, aber keine wählbare Alternative – derzeit.

    • globalnote sagt:

      @thommy

      Rheinischer Kapitalismus und Soziale Marktwirtschaft waren zur gleichen Zeit entstanden und immer eng verzahnt. Sie wurden auch absolut zur gleichen Zeit mit einer die Unternehmen beguenstigenden Steuerreform (keine Besteuerung der Veraeusserungserloese der Deutschland AG) begraben.

      Fuer Alternativen gibt es durchaus genug belastbare Quellen. Auch das Infoportal ist eine. Die Linke als Staatsruin zu bezeichnen ist reine Holzhammer-Polemik und nicht der sorgfaeltige Stil, der sonst auf diesem Diskussionsforum gepflegt wird.

  10. thommy sagt:

    “Fuer Alternativen gibt es durchaus genug belastbare Quellen.”

    Welche sollen das sein? Das Infoportal ist keine!

    Die Linke hat doch “Reichtum für alle” gefordert, oder!?
    Ausserdem “Reichtum besteuern”, oder!? Wie soll das funktionieren? Wie sollen die anderen “Vorschläge” funktionieren? Ich bekomme keine brauchbaren Antworten, von NIEMANDEN! Allen gemeinsam ist die dogmatische Art und Weise mit Andersdenkenden umzugehen. Das trifft auch für Mr. Jahnke zu. Kritik wird erbost abgeschmettert. Dabei suche ich nach Antworten, nur dass ich nicht irgendeiner Doktrin unterworfen bin, ich denke ergebnisoffen.

    Ich zitiere dann mal aus dem Programm der LINKEN. Die dazugehörige Frage ist immer: “Wie soll so etwas funktionieren”?
    - Wir streben eine Gesellschaft an, in der jede Frau und jeder Mann eine existenzsichernde Arbeit ausüben kann.
    - Gesellschaftlich notwendige Arbeiten und die Chancen, am gesellschaftlichen Leben aktiv und mit Einfluss teilnehmen zu können, müssen gleich verteilt sein.
    - Zurückdrängung der Macht der Finanzmärkte, für eine deutliche Verringerung der Einkommens- und Vermögensunterschiede, für die staatliche bzw. öffentliche Verantwortung für alle Felder der Daseinsvorsorge, für die Ausweitung öffentlicher Investitionen, für eine deutliche Arbeitszeitverkürzung, die Männern und Frauen für Familienarbeit, Engagement in der Gesellschaft und für sich selbst Raum lässt, für die Aufwertung und rechtliche wie finanzielle Absicherung der Eigentumsformen einer solidarischen Ökonomie und ein umfassendes System sozialer Sicherheit. …

    Alles Bla Bla. Aber wie soll so etwas umgesetzt werden? Wer will bei solchen Rahmenbedingungen noch Unternehmer sein? Warum glauben die Linken, der Staat wäre der bessere Unternehmer und kann alles richten? Geschichtsblind? Verdrängung von Lobbyismus und Vetternwirtschaft? …

    • globalnote sagt:

      @thommy,

      Ich habe Ihnen geantwortet, daß das Infoportal durchaus eine belastbare Quelle für Alternativen ist, die teilweise auch zum Programm der Linkspartei gehören. Zum Beispiel wird hier sehr deutlich dargestellt, wie Reichtum in Großbritannien per Vermögenssteuer besteuert wird (worauf sich auch Lafontaine beruft) und vieles andere mehr zu den ständigen Steuersenkungen für Wohlhabende in Deutschland. Da müssen Sie nur die Augen aufmachen. Ähnliches gilt für die Finanzmarktregulierung und vieles mehr.

      Ich bin weder Mitglied noch Anhänger der Linkspartei. Doch wäre es meiner Meinung nach wirklich besser, Sie würden sich die jetzt wiederholte billige Polemik („Bla, Bla“) verkneifen und sich statt dessen besser informieren, über das was in Deutschland in den letzten Jahren gelaufen ist. Dann würden Sie sicher viele Forderungen der Linkspartei für berechtigt halten und auch mehr Verständnis für deren Wähler aufbringen.

    • Paten sagt:

      Guten Tag. Wo liegt die Betonung bitte bei „anders denkend“? Ist ja schon mal ein Schritt, auch in die Programmatik einer Partei zu gucken, um sachbezogener zu diskutieren.

      Wer wissen will, warum die LINKE was und wie erreichen will, sollte die selber fragen. Die standen zudem jetzt wochenlang im Wahlkampf in Veranstaltungen, auf Straßen und im Internet zur Verfügung (Frau Pau und andere Bundestagsabgeordnete sind es immer noch bei SpiegelOnline und beantworten sogar alle Fragen) und waren in den Medien wie andere Parteien auch auf Dauersendung . Was soll das also hier? Keine Antworten? Dogmatismus?

      „Ergebnisoffen“ und dennoch Stalinismusvorwurf? An alle ex-SED_PDS_SPD_WASG_CDU_CSU_FDP_GRÜNE, vorher Ungebundenen, Jugendliche und Gewerkschafter? Das ist unrealistisch und abartig. Und vielleicht noch an die Wähler? Wo finden Sie ein Zitat, das Ihre –eher von der konservativen Gegnerschaft aufgebrachte- These, die LINKE –in obiger Zusammensetzung und Erfahrungswelt- behaupte, der Staat sei der bessere Unternehmer oder strebe dies an, bestätigt?

      Das Infoportal ist keine Einrichtung oder Theaterbühne der LINKE und deren Pros und Kontras und daher auch nicht in Verantwortung dafür. Es gibt Überschneidungen aber auch Abgrenzungen, wie u.a. in der China-Frage oder Seichtheit der Globalisierungskritik. Eine der größten Liebhaberinnen von wirtschaftlichen Seelentröster Keynes (einem der größten polit-theoretisch aufgestellten Antikommunisten zur Verteidigung der Marktwirtschaft gegen die Planwirtschaft der UdSSR in der großen Depression), wählt die Linke und stiftet dazu an? Soll sagen, nichts ist perfekt und Toleranz ist die Mutter des „anders denken“.

      Wenn Sie heute das arme Unternehmer-Schwarzgelb-Käppchen (nach rot-grüner und schwarz-roter neoliberaler Tarnkappe) sich eine linken Wolf laufen sehen, so möchte ich sie beruhigen: Unternehmen Sie jetzt (wenn sie kreditwürdig sind nach B-2), denn eine bessere Koalition für die Umverteilung der Einkommen, Schonung der Unternehmer-Vermögen, Verlagerung von Arbeitsplätzen nach China und Pleite-Osteuropa, Export der Gewinne unter Doppelbesteuerungsabkommen, Leistungskürzungen der gesetzlichen und endlich Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme (der gelbe Versicherungsvertreter einiger Konzerne wird Vize-Kanzler) wie Krankenkassen in den USA unter dem Slogan der Erhöhung der Eigenverantwortung für Eigenvorsorge, direkte und indirekte Steuererhöhungen und Kündigungsschutzbeendigung, Nichtbesteuerung des Kapitalverkehrs (114.000 Mrd. Wett-Derivate in Frankfurt-Börse 2008 gehandelt), Überführung der 1-€ Jobber als staatliche Leihsklaven von bisher Kommunen in die Industrie, da sich die Massenbasis der Langzeitarbeitslosigkeit verbreitern wird (hieß früher KZ). Dann können sie noch mit Herrn Westerwelle ins Horn tuten (für Umsatz machen Sie einen Militariaausrüster oder -Reiniger auf): Wir brauchen eine Berufsarmee, zumindest parallel zur Bundeswehr. Wir brauchen auch ein Heimatschutzorgan , das über Armee und Diensten steht und nicht mehr dem Außenministerium oder sonst einem Ministerium, ähnlich wie die Bundesbank und EZB, und ebenso aber umgekehrt Weisungsbefugnisse haben sollen. Und wie macht man das? Man lässt die Guido-Muskeln spielen und verlangt den Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland (nicht auf dem direkten Luftweg nach Iran, versteht sich), weil Obama ja die nukleare Abrüstung verkündet hat. Und wenn Guido den US-Präsidenten so kleinkriegt, dann schafft er auch den Rest vom Programm. Gewinne für die Unternehmer – jetzt zugreifen. Existenzsichernde Einkommen durch Mindesteinkommen? Nicht mit Guido. Und Ihnen. Die Linken sind doof. Und nicht ergebnisoffen. Unvoreingenommen wie Schwarz-Geld und arbeitslosen- und ausländerfreundlich wie der tolerante Bundesbank-Sarazzin. Ach nein. Die hat sich ja von dem Pseudo-Intellektuellen und Proll-Chefkoch distanziert. Ach ja . Der spricht ja für die Hart-sPD.

      Und Sie wissen immer noch nicht wie spät es ist?

      MfG

  11. thommy sagt:

    Lafontaine und Wagenknecht sind für mich Heuchler vor dem Herrn!
    http://www.ruhrbarone.de/sahra-sulzt

    http://www.google.de/search?hl=de&q=lafontain+kassiert&sourceid=navclient-ff&rlz=1B3GGGL_deDE344DE345&ie=UTF-8

    Die Vermögenssteuer in GB ist für mich weder eine Lösung noch eine Alternative. Mir sind Leute bekannt, die recht gut verdient haben, und denen man über 50% ihrer Altersvorsorge mit einer rückwirkenden Gesetzesänderung weggenommen hat! Zudem: Schauen Sie mal, ab wie viel(?) Geld man bei den Linken zu den Reichen gehört! Da geht einem die Hutschnur hoch. Dann noch Verstaatlichung vieler (aller?) Unternehmen – völlig sinnfrei, darüber zu reden!

    Und die Finanzmarktregulierung: Das ist eines meiner Fachgebiete. Eine Tobin-Tax ist “ok”, aber nicht sinnvoll oder überhaupt wirksam, um die Exzesse einzudämmen. Die Problemprodukte werden auf (öffentlichen) Märkten gar nicht gehandelt! Da muss man woanders ansetzen wie dem Verbot von zB NSS, CDS usw. Problematisch bleibt aber die Notwendigkeit der internationalen Verständigung.

    Auch ich bin dafür, (wirklich) Wohlhabende entsprechend ihren Möglichkeiten zur (sozialen) Verantwortung zu ziehen. Internationale Schlupflöcher müssen geschlossen werden. Der Staat hat daran aber gar kein Interesse. Glauben Sie vielleicht, die kommunistischen Parteibonzen handeln da anders? NIEMALS!

    Es bleibt dabei: Bla Bla! Keine billige Polemik, ich suche ja selbst Lösungen. Aber so einfach sind diese nicht, wie manche es populistisch darstellen. Die Welt ist hoch komplex.

    • globalnote sagt:

      Ihre Kritik an der Vermögenssteuer in GB (die in Deutschland vor einigen Jahren abgeschafft wurde) verstehe ich überhaupt nicht. Das hat auch nichts mit den Ihnen „bekannten Leuten“ zu tun, die wohl eher von der Anhebung des Spitzensteuersatzes betroffen sind. Sie sollten sich wirklich mal informieren, notfalls hier auf der Steuer-Seite des Infoportals.

      Wenn Sie sich als Experte für Finanzmarktregulierung bezeichnen, sollten Sie auch wissen, was die Tobin-Steuer bedeutet. Sie wurde vom Nobelpreisträger zur Verlangsamung der Devisenspekulation vorgesehen und ist dafür sehr wirksam. CDS verbieten zu wollen, ist ziemlich unsinnig, da dieses Instrument für die angelsächsische Denke zu den Finanzmärkten einfach dazu gehört und mit Sicherheit nicht aufgegeben wird. Es hat dort auch jahrelang bestanden, ohne die Krise auszulösen. Die Krise ist fast ausschließlich auf die globalen Ungleichgewichte und die mangelnde Bankenaufsicht (Duldung der unkontrollierten Schattenbanken und deren Einlagerung von US Subprime Papieren) zurückzuführen.

      Sie scheinen ein richtiger Linken-Haßer zu sein, mit dem man in dieser Hinsicht nicht rational diskutieren kann (oder kommen Sie von ganz rechts?). Daß die Welt hochkomplex ist, brauchen Sie hier niemandem zu erklären, oder halten Sie alle anderen für doof?

      • thommy sagt:

        Unterstellen Sie mir bitte keine Ahnungslosigkeit!

        Die Vermögenssteuer in GB hat mit dem Fall meiner Bekannten nichts zu tun. Ich habe lediglich zu verstehen gegeben, dass sie nicht viel bringt und nicht zur Lösung der Probleme beiträgt. Auch in England ist sie nur Kosmetik. Informieren Sie sich mal, welchen materiellen Beitrag sie dort bringt… Bzgl. der Beurteilung des Falles aus meinem Bekanntenkreis liegen Sie falsch, wäre aber zu langatmig, dass hier zu diskutieren.

        Die Tobin-Tax ist mir wohl bekannt. Schauen Sie mal, wann der Herr gelebt hat und welche Finanzmarktinstrumente seitdem erfunden wurden. Da die kritischen Produkte, auch CDS gehören marginal dazu, ebenso wie NSS und verbriefte Risikopapiere, die kein Mensch versteht und außerhalb regulärer Märkte gehandelt werden, bei denen die Tobin-Tax gar nicht greift, nicht verboten werden, ist die nä Krise schon vor der Tür. Die Zockerei geht nämlich weiter, weil die Anreize dafür existent bleiben.

        Ihre (ebenso meine) Ursachenanalyse greift zu kurz, lohnt hier aber auch nicht. Da kann man Bücher zu schreiben. Einen Problemansatz aber bringen Sie richtig ein: Lobbyisten haben kein Interesse daran, dass der Vorkrisenzustand nicht wieder hergestellt wird. Das ist ja eines der großen Probleme: der Kampf gegen den Lobbyismus. INSM & Co leisten ganze Arbeit.

        Ich bin kein LINKEN-Hasser, wie Sie es mir unterstellen. Ich bin auch nicht einzuordnen, da ich sowohl linke als auch konservative, liberale und andere Gedanken gut finde. Eben offen. Dogmatiker und Radikale kann ich aber nicht ausstehen. Egal ob politischer Natur, religiöser …

      • globalnote sagt:

        Schauen Sie sich doch einmal an, wie Sie in diesen Blog gekommen sind und sofort und unprovoziert „die Sau herausgelassen haben“ gegen die Linkspartei und ihre Wähler, wovon einige auch am Diskussionsforum teilnehmen:

        „Also, wer die LINKEN wählt, hat den Schuss nicht mehr gehört – sry! Mal abgesehen von den Stalinisten in der Partei, man kann sich mit der Zeit ja zur Demokratie hin wenden, funktioniert eine Politik der sozialen Versprechen nicht. Leben wir auf einer Insel, ohne andere Länder (Wettbewerbskonkurrenten) berücksichtigen zu müssen? Nein! Gleich fordert noch einer die Gesamtschule für alle…“

        Und dann gleich weiter: „Vielleicht die schwachsinnigen Stalinisten bei den LINKEN, die keine Ahnung von irgendwas haben? Dazu gibt es keine SINNVOLLEN Antworten! DIE LINKEN sind der Staatsruin, aber keine wählbare Alternative – derzeit.“

        Und: „Die Linke hat doch “Reichtum für alle” gefordert, oder!? Ausserdem “Reichtum besteuern”, oder!? Wie soll das funktionieren? Wie sollen die anderen “Vorschläge” funktionieren? Ich bekomme keine brauchbaren Antworten, von NIEMANDEN! Allen gemeinsam ist die dogmatische Art und Weise mit Andersdenkenden umzugehen. Das trifft auch für Mr. Jahnke zu. Kritik wird erbost abgeschmettert. Dabei suche ich nach Antworten, nur dass ich nicht irgendeiner Doktrin unterworfen bin, ich denke ergebnisoffen. Alles Bla Bla. Aber wie soll so etwas umgesetzt werden? Wer will bei solchen Rahmenbedingungen noch Unternehmer sein? Warum glauben die Linken, der Staat wäre der bessere Unternehmer und kann alles richten? Geschichtsblind? Verdrängung von Lobbyismus und Vetternwirtschaft? .“

        Und: „Lafontaine und Wagenknecht sind für mich Heuchler vor dem Herrn! Glauben Sie vielleicht, die kommunistischen Parteibonzen handeln da anders? NIEMALS! Es bleibt dabei: Bla Bla! Keine billige Polemik, ich suche ja selbst Lösungen.“

        Und: „Bzgl. der Beurteilung des Falles aus meinem Bekanntenkreis liegen Sie falsch, wäre aber zu langatmig, dass hier zu diskutieren. Eben offen. Dogmatiker und Radikale kann ich aber nicht ausstehen. Egal ob politischer Natur, religiöser …”

        Was Sie hier an billiger Polemik ohne eigene Linie veranstaltet haben, ist einfach beschämend!

    • Paten sagt:

      Guten Tag. Nun bin aber perplex. Finanzmarktregulierung als eines Ihrer Fachgebiete? Wie Krugman? Stiglitz? Oder Steinbrück? Oder Brzeszinski samt Kissinger? Geithner? Paulson? Bernanke? Greenspan? Hans Eichel? Theo Waigel? J. Franz? Oder mehr wie der Regularien-Vorschreiber Ackermann? Und dann bringt, genau wie sonstiges, auch Tobin immer nichts? Was sind denn dann ihre fachspezifischen Erkenntnisse, bitte? Dass die Kommunisten es nicht bringen ist die ganze Antwort? SIND DIE JETZT ETWA AN DER MACHT UND RELEVANT FÜR ENTSCHEIDUNGEN? Und wenn sie es wären, würde das Infoportal ihnen genauso auf die Finger schauen und sogar draufklopfen.

      Lesen doch mal die Kommentare zu Ihrem (dümmlich-dreisten Anti-Wagenknecht und LINKE-)Link nach Duisburg, z.B.:

      „Bedient wird der Kleinbürger, den nichts so sehr sorgt, wie die Abzüge auf seinem Lohnzettel, den Abzügen, die Gesundheitswesen, Solidarität mit den Schwachen, und Bildung u. a. finanzieren. Der Kleinbürger, dem mit dem Verbalfaschismus von Clement bis hin zum Westerwelle das Wort geredet wird.

      Und bedient wird er vor allem durch Aufsätze, die inhaltlich überhaupt nichts, sehr viel aber über den Neid und das kulturelle Unverständnis betr. einer Lebensart darstellt, die jenseits von Pfälzer Saumagen und Dieter Bohlen ist.

      Für den aufgeklärten Bürger steht Angela Merkel, steht Guido Westerwelle, steht Renat Künast. Das ist sein Problem.

      Für den klassenbewußten Arbeiter, man gestatte mir altem Sack diese Terminologie, stand Willy Brandt, steht jetzt mit Sicherheit nicht Müntefering. Dafür steht die LINKE. Die LINKE, mit all ihren Fehlern, mit all ihren Schwächen, den unvermeidbaren, vor allem aber den vermeidbaren. Die LINKE, die das Vakuum, welches eine ehemalige Arbeiterpartei hinterläßt ausfüllt. Der klassenbewußte Arbeiter und damit auch ich widersprach sehr deutlich der kleinbürgerlichen Verzagtheit der Partei Gerhard Schröders, widerspricht ebenso deutlich den aufgeführten Hardcore-Marxisten, den “linken” Antisemiten und auch dem kleinbürgerlichen Familienmodell von Frau Müller. Wie allerdings ist es mit dem aufgeklärten Bürger, wem widerspricht er? Burkard Schulte-Vogelheim“

      Wagenknecht wurde im Infoportal schon einmal auseinandergenommen, weil sie einem Neolib-Knecht (Sinn) auf den Leim ging. Das funktioniert hier auch ganz wunderbar ohne Aufhetzen gegen LINKE. Und Sie müssen aufpassen hier, denn hier ist links nicht deckungsgleich mit LINKE verlinkt.

      Wer dann und wie, mal so den Fachgebietsmann gefragt, soll realistisch unter den bzw. außerhalb der gegenwärtigen Bedingungen der G-20- Regierungen, wo kein Kommunist drunter ist- den Weltfinanzmarkt regulieren? Dass die Engländer ihre finanziellen Pferde- und Windhundrennen mit geborgtem Geld und Toto-Wetten nicht aufgeben werden (HM Charles musste die Meute-Jagd auf lebende Ziele aus Tierschutzgründen leider schon aufgeben und die Wetten darauf) ist bekannt und ganz China zockt heute mit der staatlich verliehenen Billion USD in RMB, statt in Binnenkonjunktur zu investieren. Als wurden die Kredite gekappt.

      Ich bin auch gegen die Spekulation mit ganzen Volkswirtschaften – ich dachte die von mir vorgetragen Zahl der Bundesbank zu Frankfurts Derivate-Umsätzen ohne NY und Ch und JAP und SUI und London … impliziert das, umso mehr einem Fachmann- mit Derivate-Buchkreditgeld, was das Welt-BIP 10x überstieg in 2007. Da gibt’s es ein weites Feld, worüber man realistisch nachdenken könnte und seiner aktuellen Regierung massenhaft ins Stammbuch schreiben könnte. Seriös und begründet.

      Nur: Hier ist keine „thommy-sülzt“ Seite. Und nun, nach auch meinem zweiten Zeitaufwand am Sonntag für Sie eine Frage:
      http://www.jjahnke.net/gedanken50.html#bu
      Spenden Sie auch?

      MfG

  12. thommy sagt:

    Dass Stalinisten in der Partei sind, ist doch wohl Konsens!? Sicherlich ein Spektrum links Denkender…
    auch Gemäßigter.

    Dass der Staat der bessere Unternehmer sei, behaupten die LINKEN mit ihrem Programm, da sie Unternehmen verstaatlichen wollen. Schauen Sie dort bitte nach!

    Aus Ihren pauschalen Polemisierungen nehme ich nur eine heraus: Selbstverständlich würde ich als Unternehmer den ort der besten Bedingungen wählen! Das ist betriebswirtschaftlich überlebensnotwendig. Wie wollen Sie das ändern? Der Mensch lebt über Anreize, Sie müssen die Anreize und/oder das System ändern. Dazu suche ich ja Antworten. Die Verstaatlichung von zB BWM ist keine Antwort. Globalisierung (besser: Internationalisierung) stoppen? Unsinn!

    Ich bin kein FDP-Wähler, auch kein Freund irgendeiner Partei. Was soll dieser ständige “Vorwurf”? Es gibt m.E. keine Demokratie. Jedes System ist im Grunde eine Oligarchie. Systemisch wäre etwas zu machen…

    “Und Sie wissen immer noch nicht wie spät es ist?”
    Und Sie? Nur Polemik(-Bla-Bla), kein einziger konstruktiver Lösungsansatz oder auch nur Gedanke. Wir sind die Guten, alle anderen böse. Das meine ich mit Bla Bla und Dogmatismus von Links. Es lohnt die Zeit nicht.

    Ich möchte nur noch Lösungsansätze und/oder Probleme diskutieren, oder aber ich bin raus…

    • Paten sagt:

      Guten Abend. Ich bin nicht gewillt mich von Ihnen (BLA, BLA) beleidigen zu lassen. Sie sind ein (musterhafter und damit intellektuell limitiert berechenbarer ) Provokateur und haben die Einladung zu entspannter Diskussion nicht verstanden. Dazu gehört Wille, Wissen, Geist und Überlegung und Anstand. Und die eigene Würde zu zeigen, sich mit dem was man hat, kann und ist, positiv einzubringen.

      Hier ist noch nie ein ehrlich Fragender abgewiesen worden. Man nahm sich Zeit für ihn/sie, wie anfangs auch für Sie. Pöbler (Mobber) verdienen diese Aufmerksamkeit nicht.

      Sie durchschreiten ein Portal, wünschen den Anwesenden nicht mal Guten Tag, Lesen sich nicht mal in die Altthemen als neuer ein, bringen Ihre hier thematisch irrelevante Problematik (Stalinisten bei den Linken) herein und verdächtigen Unbekannte mit allem Möglichen und erklären als übelste Beleidigung, zu der sich nicht einmal großbürgerliche Meinungs-Gegner (re.: Wille, Wissen, Geist, Überlegung, Anstand) versteigen, das Infoportal als „nicht belastbare Quelle“ = hält in den statistischen Aussagen keinerlei ernsthafter Prüfung stand – um es für alle hier im Klartext und grobe Beleidigung von rechts außen zu formulieren. Dabei laufen Sie im unverstehenden Lesen großartig am Thema des Postings Dr. Jahnkes vorbei.

      Und weil sie so schön sagten: „Es lohnt die Zeit nicht. Ich möchte nur noch Lösungsansätze und/oder Probleme diskutieren, oder aber ich bin raus…“:

      Für mich sind Sie als menschlich unerträglicher Diskutant und gewissenloser Zeitverschwender damit draußen. Und erzählen sie mit Link auf diese Stelle schön das paranoide Märchen weiter vom „Dogmatismus von Links“. Die wollten Sie und Ihre weisheiten vielleicht nicht. Und wir hier, denke ich, auch nicht. Probieren Sie es mal bei rechts. Die brauchen bald jeden Demagogen gegen Links.

      kein MfG

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