Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Montag, 21. September 2009 um 8:27 pm und eingeordnet unter Kri, Politik. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Das entspricht einer Entwicklung weg vom echten Journalismus, der hinterfragt, hin zum Abschreiben von Pressemeldungen. Ich glaube, das ist weniger versuchte Beeinflussung der Wahlen als kindlicher Optimismus gepaart mit einem Hauch Inkompetenz.
Interessant wird ob sie uns ein L für ein V verkaufen werden. So schauts gerade aus. Das geht ganz leicht anstatt die Industrieproduktion mit dem Anfangswert der Krise z.B. April 2008 zu vergleichen wird einfach immer der Vergleich mit dem Wert vom Monat des Vorjahres verwendet. Es kann durchaus sein, dass im April 2010 die Vollendung einer wirtschaftlichen Erholung gefeiert wird, die Wahrheit aber so ausschauen könnte –>April 2010 +-0%(“V”) zu April 2009 damit aber ca. -22% zu April 2008 also keine Erholung. Ich hoffe das war hlabwegs verständlich. Und hoffe das wir im April ein echtes V feiern können wobei ich das aber nicht glaube.
Ich frage mich was passiert, wenn die Wirklichkeit noch weiter von dem was in Zeitungen gemeldet wird “abdriftet”.
Faszinierend ist auch wie man sich wieder von der Warnern (eigendlich die gleichen wie vor der Krise)
sbwendet so wie vor der Krise. Diese sogar als Apokalyptiker betitelt. Unglaublich.
Guten Tag. Herr Albrecht Müller von den NDS hat jetzt im Buch (Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen)beschrieben,wie das heute gezielt veranstaltet wird. Nun macht er sich zum Elitenkritiker, brüstete sich aber neulich im Radio als Insider solcher Techniken, die er unter Brandt und Schmidt im Kanleramt als deren Planungsleiter selbst als Elite gegen das informationell wenig selbstbestimmte Volk einsetzte.
Dafür wird er von der konservativen Seite auch regelmäßig ausgezeichnet und verlinkt. (Er könnte auch der Freund von jedem sein, der China nicht als Co-Brandstifter sieht.)
Die Geschichte des informationellen Missbrauchs durch die Eliten ist sehr lang und keine Erfindung erst unserer Medien. Sie ist heute nur zur Wissenschaft verkommen. Intrigen, Lügen und Märchen sind sehr alt als Steuerungselemente.
Nur die neuen Generationen müssen jedesmal neu dahinter kommen, weil ja Wissen nicht vererbt wird, sondern Unwissen. Kluge Kinder sind aber, scheint es , nicht Deutschlands Zukunft, sondern seine Vergangenheit, folgt man den Bestandsanalysen und Verhaltensformen.
Im Osten wurden zu Zeiten des kalten Krieges durch Informationsmangel fast alle gefügig gemacht und im Westen -bis heute- durch Informationsflutung, die keiner mehr richtig filtern kann. Man baut Häuser nunmal auf Fundamente. Wenn die fehlen…bleibt nur der Herdentrieb.
Also kauf dir den Leithammel und die Herde folgt. Billig und effektiv. Nur muss der Kauf geheim bleiben und kaschiert werden. Dazu braucht es dann die Medien und ein Feinbild, dass mit Informationen (links gegen rechts und alle gegen jeden) geflutet wird. Inflation der Information führt zur Deflation des Wissens und Deformation der Wahrnehmunsgfähigkeit = informationelle Abhängigkeit wegen prüfungsresistenter Berichterstattung und Medienglaubens.
Eine Lüge (Unwahrheit; Halbwahrheit) kann immer dann erfolgreich sein, wenn man sie nicht prüfen kann. (Siehe philosophische Agnostiker-Problematik.)
Daher ist Neugier, unvoreingenommener Unglaube und sachlicher Prüfungswille ein gutes Rezept, Spreu vom Weizen zu trennen.
Nun, erst einmal zu China als Brandstifter. Bisher konnte mir noch nicht erläutert werden, (nein, es wurde gar nicht erst versucht) wie China auf den amerikanischen Leitzins Einfluss haben konnte. Ich denke damit steht und fällt ihre These. Bis dahin sehe ich mich im Recht. was ja auch ihrem letzten Absatz entsprechen sollte.
Ich gebe ihnen ja bei den Medien in den meissten Punkten recht. Wir werden gezielt beeinflusst. Siehe heute Gaddafi. Der wollte mehr Demokratie in der UN und Abschaffung des Vetorechts. Sagte, dass die Charta den Zielen der UN (Charta Kap1 und Präembel) widerspricht und, dass der Sicherheitsrat ein feudlaistisches Monstrum ist, dass nur die kleinen bestraft (daher zerriss er die zweite Hälfte mit Sicherheitsrat). Usw. ER sollte erst mal vor seiner Haustüre kehren und er ist der letzte der Terrorismus dem Sicherheitsrat vorwerfen sollte. Aber er hatte bei manchen Punkten nicht ganz Unrecht. Aber er ist naiv und arrogant zugleich. Hätter er gesagt danke Mr. Obama (imho sehr gute Rede von ihm) und lassen sie uns doch ein bisschen mehr Demokratie wagen bei mir zuhause und hier in der UN. Ende Das wäre historisch gewesen. Diese Hoffnung hatte ich irgendwie… Glashaus und Steine. Die Medien machten in Deutschland dann daraus: Eklat! Gaddafi will Sicherheitsrat abschaffen und zerreist Charta. Die Iraner wollen Israel von der Landkarte fegen ja? http://www.spiegelfechter.com/wordpress/66/sprechen-sie-farsi-nein-unsere-medien-auch-nicht
Bei Wirtschaft sehe ich das anders denn sie arbeiten gerade hier nur nach copy paste.
Sie haben a) tatsächlich Hoffnung oder b) hegen die Hoffnung, dass ihre Hoffnung Hoffnung im Volke schafft und damit ein Aufschwung “erzwungen” werden kann.
Am Ende gehts um Werbung – also ums überleben.
Wen wollen die Medien denn unterstützen? Den Gelben hilft das nicht. Schwarz bekommt keine absolute Mehrheit. Merkel und Steinbrück wollen doch eh in Wirklichkeit zusammen weiterregieren…
Alles ausser schwarz gelb und Groß ist doch ausgeschlossen worden. Also wer wird unterstützt und vorallem warum?
Ahhrrrrrrrrrrr. da ist noch wer den keiner auf dem Radar hat. Ich glaub ja 2,5% für die Piraten. aber vielleicht wirds ja doch was mit fünfen. Dann ginge Schwarz-Weiss grün gelb vielleicht die kleine koalition! Unterschätzen sie unsere Generation nicht wir haben begriffen und die da oben müssen schnell lernen. Was bei ihnen noch Jahrzehnte dauerte schaffen wir binnen Jahresfrist: Eine völlig chaotische Partei, die sich ausschließlich für ein paar Ziele interressiert auf die Beine zu stellen. Mal kucken ob sie auch so enden wie die Grünen.
Wir erleben doch eine richtige Hetzkampange gegen uns so wie irgendwie jede Generation vor uns auch. Rock böse! Filme böser! Computerspiele am bösesten! Ich muss sie jetzt noch etwas quälen. Ihr Weltbild erschüttern Kennen sie die Böhsen Onkelz? Nazis, nicht?
Waren die mal so bis Mitte der 80er. Haben sich geändert. War nicht so wichtig. Namen kannte man. Bliebem für die Medien immer Nazis. Toll für andere Aussteiger.
Zurück zu Wirtschaft: Das folgende zeigt nochmals das Ding mit der Hoffnung. Nur eben jetzt bei Krugman also der Wissenschaft.
April: “It’s now looking like a reasonable bet that growth will turn positive later this year, mainly because businesses will decide they’ve cut inventories enough, and ramp up production again. Many will herald this as the end of our problems. But they’ll be wrong ..More reason to stay cool when the guys on CNBC start bellowing that the recession is over.” http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/04/08/the-bounce-and-the-revision-thing/
Heute:”“The end of the world appears to have been postponed. We’ve had an extraordinarily terrible crisis though we’ve probably hit bottom as world output has turned positive.” http://www.ritholtz.com/blog/2009/09/krugman-recession-over/
Der Wirtschaftsnobelpreis ist der einzige den zwei Leute gewinnen können, die diametral unterschiedliche Ansichten vertreten. Aber das ist echt hart. Es ist ja das eingetreten was er gesagt hat. Zusätzlich ein paar Progrämmchen. Die aber nicht helfen weil sie schon abgelaufen sind.
MFG
PS: Ist der Anführer nicht ein Schwein namens Napoleon und kein Hammel? Da wird in der Schule lauter Scheiss gelesen. Das mit der behämmerten Insel und den Schülern dessen Namen ich verdrängt habe. Oder schöne neue Welt (aber da gabs ja wenigstens Sex) und die beiden wichtigsten Bücher – für den richtigen Umgang mit Medien und Propaganda – werden einfach übersehen. Animal farm und 1984.
Es ist doch erfreulich, dass die Bücher, die frühere Generationen schon so erbaulich über das Verhältnis von Eliten zum Volk aufzuklären versuchten, und wenn nur zensurumgehend mit tierischen Hierarchien versinnbildlicht, auch heute noch solchen rezeptionellen Anklang finden, obwohl sich seitdem Inhalte, Bewegungsrichtungen, Ideologien, Informationsmengen und vor allem der Zugang zu Informationsportalen –zig mal besser sind. Aber wenn sie richtig was mit sex & crime, wundersamen Geschehnissen á la X-Akten wider die Physik, Intrigen, Kriegen, psychodelischer Kognition, Folter und Verbrennungsöfen, Massenmanipulation, Liebe und Hass auch zwischen Männern, Sex mit Töchtern und Tieren, Bestechung und Verrat, Wein- und Schiffsbau, Schleifen von Städten bis auf die Grundmauern, Aussetzen von und Massenmord an Kindern, vom Umgang zwischen Lehrern und Schülern, Richtern und Gerechten, Herrenvolk und die Rolle des Kredites dabei und vieles andere interessante und aufregende wie gesammelte Lebensweisheiten lesen möchten, empfehle ich die Bibel, deren Verwaltungsrat immerhin 500 Millionen zahlende Mitglieder weltweit damit aufklärt. Aber gute Nerven sollte der geneigte Leser schon haben. Auch bei den Stellen mit den Wucherern und Geldwechslern im Tempel.
Sehr schön fand ich Ihre Erkenntnis hinsichtlich des Preises namens Nobel der Schwedischen Nationalbank (Nicht der originalen Alfred-Nobel-Stiftung für Naturwissenschaften !) für auch diametrale Wirtschaftstheorien. Nun haben Sie die Funktion ja verstanden. Da Sie so vehement gegen Medienmache auftreten und darin aufzugehen scheinen, werden Sie sicher verstehen, dass zur Allokation neuer Wirtschaftsideologien im öffentlichen Bewusstsein im Zuge der Machtwahrung und daran orientierter Wandlung von Politik und Finanzverwendung immer ein Leithammel nötig ist, der nicht unbedingt Napoleon heißen muss.
Alt-Terrorist Gaddafis ist immer noch stinkig, dass man seinen Sohn in der Schweiz verhaftet hat und keinen Deal mit ihm macht, um ihn freizulassen, obwohl er ja angeblich mordende bulgarische Krankenschwestern begnadigte (nachdem Frankreichs Giscard Atomtechnik und Waffen versprach). Er hat ja gelernt, dass man in Berlin US-Soldaten in die Luft sprengen kann und trotzdem mit ihm gedealt wird. Und nun klappt`s nicht mit dem Sohnemann. Falscher Koffer? No deal! Nun haben Sie es im Medium mit eigenen wachen Augen gesehen, nur das im Dunkeln nicht. Steht aber auch bei Orwell irgendwie erklärt.
Also: erst recherchieren. Den copy-paste-Mangel werfen Sie doch anderen vor? Glauben Sie ernsthaft, dass es eines Gaddafis braucht, der hochrangig und elitär ausgebildeten UNO-Botschaftern erklären muss, was die UNO ist und wie sie funktioniert? Der hat noch den Klang der Luftangriffe gegen sich im Ohr, als sein Terrorismus lästig wurde. Vielleicht mal an Lateinamerika denken, die (außer Kolumbien) viel praktischer dem Finanzterrorismus eines IWF entkommen wollen und viel Anklang beim Volk finden. Als Allende das auch wollte, gab es 1973 den CIA-Putsch und Militärdiktatur. (s. Tierfarm). Die UN-Vertreter brauchen die geliftete libysche Kleiderpuppe, der wie bei Krieg der Sterne immer eine Phantasie-Uniform trägt, nicht, um Geopolitik und Machtverhältnisse zu verstehen. Sie sind Teil des Systems. Und Irak ist ja auch kein Geheimnis, wie man von den USA auch ohne Terrorismus verschrottet werden kann, um Ölpreise der OPEC (huch, Libyen seit 1962 drin!) hochhält.
China ist hier –im Portal- ausführlichst diskutiert und die als Brandstiftung bezeichnete Mittäterschaft bei der Verstärkung internationaler Ungleichgewichte, die dann zu Konflikten führen können, behandelt worden. Ihre diskrete Sicht auf Volkswirtschaften (kein Einfluss von niemand auf nichts, außer die Medien auf alle unbedarften Köpfe) scheint die Integration und Interdependenz von Wirtschaft, Finanzen und deren politischer Gestaltung besonders zwischen den Schwergewichten USA, Europa und zunehmend China/Indien und Russland nicht zu berücksichtigen. Was wäre also passiert, würde China nicht 2001 den Freibeuterbrief der WTO (US- und EU-gesteuert wie die UNO) erhalten hätte? Keine neues kapitalistisches Wirtschaftsterritorium, keine Investitionen und WTO-widriger Diebstahl geistigen Eigentums, keine Urbanisierung der Produktion (s. Manchesterkapitalismus), kein Exporte und keine Dollarschwämme daraus, kein exzessives Wirtschaftswachstum für Exporte mit 15% p.A. mit globaler Nachfrage- und damit Preis- und damit Profiterhöhung bei Rohstoffen zur Verarbeitung und Energieträgern dafür.
Die überschuldeten USA (46% BIP-Verwendung für Finanztranskationen statt realwirtschaftliche Arbeitsplätze und Einkommen; 46 Millionen von 302 M ohne Krankenversicherung, wobei die Sozialsysteme dennoch mit täglich 3 Mrd. USD Kapitalzufluss on außen zu finanzieren waren, weil innen nicht produziert…) hätten schlicht keinen Kreditgeber mehr für bis heute 12,7^12 $ Regierungsschulden (60^12 $ Staatsschulden) gefunden, weil die Weltwirtschaft das nicht hergab, die arabischen Ölgelder einfach blockiert werden und in Barter verwandelt werden (Waffen), damit die US-Banken nicht abschmieren bei Kapitalabzug wie auch das japanische Kapital dort festhängt, weil letztlich nur Japan und Deutschland Plus aus Exportüberschüssen erzielt hätten, der Rest der Welt seine Importe auf Kredit finanziert. Könnten unter diesen Bedingungen –gegen die die Hypoblase als Geldbeschaffungs- und nationaler Umverteilungsmechanismus zu Lasten der amerikanischen Mittel- und Unterschicht und der europäischen steuerzahlenden „Brieffreunde“ inszeniert wurde- keine neuen Gelder gezogen werden, würde der Dollar abschmieren, weil die noch als Geldquelle verbleibende Binnenkonjunktur mit auch negativen Terms of trade die 3 Mrd. $ täglich Schulden in Wertpapieren, die Krugman irreführend als nur innere und sich selbst geschuldet bezeichnet, nicht mehr gegen Dollar eintauschbar wären (wie bei Nixon, als Frankreichs de Gaulle ein Kriegsschiff sandte, um die währungsmanipulierten USD gegen Gold zu tauschen, wonach Ende Goldstandart eintrat).
Bricht der Treasury-Markt zusammen, gehen alle raus aus Dollaranleihen und Währung, womit der Kurs den Abgang macht (bis die letzte Zentralbank den letzten Dollar stützend auf den Markt warf, also in einer Nacht). Wenn man jetzt noch Dollar leihen will als US-Regierung (ging nur von Fed, z.B. durch Euro-Anleihen, gegen die neu $ emittiert werden) ), muss man den Leitzins so hoch schrauben, dass die Angst vor Verlust die Gier auf Gewinn übersteigt. (Sehen Sie mal die hohen Leitzinsen in Südeuropa gegen unsere an, dann erkennen Sie den Zusammenhang zwischen Wirtschaftkraft, Rückzahlungsfähigkeit, Ausfall-Versicherungs- und schlussendlich den Kreditkosten als Zinsfuß). Kurz: Nur weil China ständig seine dafür ab 2001 erlaubten Exporteinnahmen mit den USA lieh (kurzfristige Treasuries und Darlehen) verhinderte diese stete Liquiditätsflut von 1^12$ (3.311 $ pro US-Bürger minus Zinsen! -und die Entwicklungsländer betteln immer noch nach den 0,7% Entwicklungshilfe aus dem OECD-BIP-), die dann in die Konsumkredite der überschuldeten US-Bürger umgeleitet wurde (Hauskredite inkl. subprimes, Kreditkarten ..) die Binnennachfrage nach immer mehr -chinesischen Waren (auch Autoreifen, die 4 US-Unternehmen selbst in China wegen der hohen Dumpingmargen produzieren), womit sich die Geldmenge im Kreis bewegte minus in USA bleibenden Profiten, weshalb China die Umsätze erhöhen musste, was wieder zu hohem Exportwachstum und globaler Nachfrage und Höchstpreisen und Naturraubbau führte und damit die Ungleichwichte aus Chimerika gegen Europa (s. Stillstand Stahlindustrie 2008/9 und Dumpingklage jetzt, Verlagerungen, Niedriglohn…) und die ganze Welt gingen. Der künstlich so mit China liquid gemachte Dollar konnte nur so auf billigem Zinsfuß laufen, nicht aber bei Zahlungsknappheit oder- Unfähigkeit. Das fallende Rating eines bankrotten Staates zwingt diesen, wie nicht US-Unternehmen und Privatleute nach Basel-II Kredite sehr viel teurer aufzunehmen oder gar kein Geld mehr zu haben = freier Fall.
Das ist der Zusammenhang zwischen Leitzins (für Fedbanken) und China-Dollar.
Nehmen die USA und China sich bei jeder Umdrehung der Schuldsumme im realwirtschaftlichen Kreislauf Produktion in China – Konsumption in USA ihre Gewinnmargen raus und China durch Wirtschaftswachstum für Exporterhöhung die Differenz nicht mehr ausgleichen, dann sinken wieder die Profitraten und das System steht wieder vor dem Crash. China versucht dann nur noch im eigenen Interesse auf andere Märkte (Europa) zu kommen und umzuschichten, die USA senken die Nachfrage auch per Dumpingverfahren und kurbeln Exporte an, wozu Obama (von wegen schöne Rede vor den UN) einen globalen Markt braucht – Ökotechnologien. Und wer ist der größte Umweltverschmutzer : China. Wer kann die Technologien mit den US-Schulden bezahlen: China. Wer fordert plötzlich hohe Öko-Standards in den Ursprungsländern (auch in China) oder Dumping-Zölle: Europa (Sarkozy und Merkel). Warum? Der neuer Barter mit den US-Schulden: China wird auf dem Weltmarkt mit WTO-Regeln im Export gesperrt, was direkt die inneren Machtverhältnisse bedroht oder es importiert aus für seine eigenen Dollar aus USA und Deutschland/EU Ökotechnologien oder riskiert deren Entwertung. Vorher wurde es vor der mit Gesichtsverlust UN von Obama isoliert, weil es ja mit Bush als Chimerika unverfolgt globale Umweltzerstörung betreiben konnte und gemeinsam das Kyoto-Protokoll von 1997 blockiert und die Treibhausgase als Erfindungen von Freiheits- und Staatsfeinden abtat.
G-20 Pittsburgh 2009 ist der Gipfel der nationalen Alleingänge zur Bewahrung nicht nur abdriftender monopolarer Macht der USA, sondern zur Wahrung des in der Profitrate austrudelnden Kapitalismus an sich, der am VEB GM und VEB HRE schon nicht mehr vorbeikam.
China kann es sich leisten einfach die Tür zu schließen. Ende der Globalisierung im Todeskrampf.
Guten Morgen. Oder besser schon: Helau! Ein Umfragehoch jagt das andere. Stimmung! Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, nicht in Neokons mediale Stimmungssuppe. Kolonnen von Kurzarbeitern (was für ein grandioses Bild!) werfen ihre häuslichen Fesseln ab und kehren entfesselt an die Fließbänder zurück. Oder kehren die mangels Aufträgen nur die Werkhalle? Zum Beispiel bald die 5.000 Opelianer, die Magna feuern will?
Was sagt denn das Kapital so in der FAZonline noch so über die Zukunft der Arbeit und des Sozialen nach der Wahl?
Steinbrück und Guttenberg sagen harte Zeiten voraus
Finanzminister Peer Steinbrück und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg haben die Bürger auf harte Zeiten nach der Bundestagswahl eingestimmt. Steinbrück verwies in der ARD-Sendung „Anne Will“ am Sonntagabend auf die angespannte Haushaltslage: „Ich werde im nächsten Jahr, wenn ich Finanzminister bleiben sollte, 100 Milliarden (Euro) neue Schulden für den Bund aufnehmen müssen, statt geplanter sechs Milliarden.“
Rechne man Länder und Kommunen ein, betrügen die Steuer- Mindereinnahmen 320 Milliarden Euro. Er sehe deshalb keinen Spielraum für die von Union und FDP geforderten Steuersenkungen. Guttenberg sagte: „Wir werden uns nicht herumdrücken können um die Aussage, dass es ein hartes Jahr geben wird. Wir werden auf das eine oder andere Liebgewonnene verzichten müssen.“ Es sei eine „große Aufgabe, dieses Haushaltsloch zu stopfen“. (dpa-AFX)
Bundesbank-Chef Weber – Erholung dauert noch bis 2013
Die deutsche Wirtschaft braucht nach Einschätzung des Bundesbankpräsidenten Axel Weber noch fünf Jahre für eine Erholung. „Die wirtschaftliche Erholung wird länger dauern, die deutsche Wirtschaft wird das Wohlstandsniveau, das wir 2008 erreicht hatten, vermutlich erst wieder im Jahr 2013 erreichen“, sagte Weber der „Frankfurter Rundschau“ (Montagausgabe). Derzeit befinde sich die Wirtschaft in einer Stabilisierungsphase, an manchen Märkten tendierten die Preise schon leicht nach oben.
Weber mahnte die Regierung, den Schuldenabbau anzugehen. Die Konsolidierung des Bundeshaushalts „muss ohne Frage Kernthema des Koalitionsvertrags der nächsten Bundesregierung werden“ , sagte Weber. (Reuters)
Lufthansa zieht Kostenbremse weiter an
Die Deutsche Lufthansa zieht die Kostenbremse weiter an. Nach dem Milliarden-Sparprogramm in der Passagiersparte soll nun auch der Zentralbereich der größten Fluggesellschaft Europas seinen Beitrag leisten. Das Unternehmen bestätigte am Sonntag einen Bericht des „Handelsblatts“ (Montag), dass in der Zentrale bis zum Jahr 2012 rund 15 Prozent der Personalkosten eingespart werden sollen. Die Vorgabe von jährlich 5 Prozent Einsparungen sei allerdings nicht zwingend ausschließlich mit einem Stellenabbau verbunden, erklärte ein Unternehmenssprecher. Er ließ aber die übrigen Möglichkeiten offen. Denkbar ist beispielsweise der Verzicht auf Gehaltsteile oder unbezahlte Mehrarbeit.
Infineon schließt weiteren Stellenabbau nicht aus
Trotz Rückkehr in den Dax ist Infineon-Chef Peter Bauer „nicht zufrieden“ und schließt auch einen weiteren Stellenabbau nicht aus. „Unser Nettoergebnis war im vergangenen Quartal negativ, das kann nicht so bleiben“, sagte Bauer der „Wirtschaftswoche“. „Wir müssen an Ertrag zulegen, um die Erwartungen zu erfüllen, die der Kapitalmarkt nun an uns hat.“ Zwar stehe der Personalabbau nicht im Fokus. Es sei jedoch klar, „dass wir bei den Kosten nicht locker lassen dürfen, nur weil sich unsere finanzielle Situation entspannt hat“. Den gravierenden Währungseffekten aufgrund der Werke in Europa will das Unternehmen durch eine Verlagerung der Wertschöpfung weiter in Richtung Asien begegnen.
FAZIT für 2010: Galoppierende (320 Mrd. €!) Neuverschuldung wegen Einnahmeeinbruchs der Gemeinden, Städte, Länder (davon 220 Mrd.) und des Bundes wegen Wirtschaftseinbruchs der Konzerne und der daran hängenden KMU, wobei die Konzerne mit weiteren Massenentlassungen bei Übernahmen und Fusionen und Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Asien (dafür ist Geld da?) planen und bei Lohnverzicht und kostenloser Mehrarbeit Gnade vor Entlassung walten lassen wollen. Da kehren keine Kurzarbeiter zurück und schon gar nicht in die alten Lohnverhältnisse. Das werden wohl nur noch Kernmannschaften bekommen, der Rest wird „flexibilisiert“, falls er dazu mobil genug ist. Auf was Liebgewonnenes wird wohl der aus der Finanzoligarchie stammende zu Guttenberg („wir“) verzichten? Auf den Kanzlerposten?
Hier noch die Antwort der Neokons zu Pittsburgh:
„Freie Hand fürs Kapital, anderes wär unsozial!“
Bundesregierung bremst EU-Finanzaufsicht
Die EU-Kommission trifft mit ihren Plänen für eine europaweite Finanzaufsicht auf harten Widerstand aus Berlin. Deutschland lehnt nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ (FTD – Montagausgabe) den Brüsseler Vorschlag ab, eine EU-Aufsicht mit verbindlicher Weisungsbefugnis gegenüber den nationalen Behörden zu schaffen.
Ein zentrales Gesetzesvorhaben als Lehre aus der Finanzkrise gerät damit ins Wanken. Die EU-Kommission will eine europäische Aufsicht für Banken, Versicherer und Börsen schaffen. Drei neue europäische Aufsichtsbehörden sollen künftig eine bessere Überwachung der Finanzinstitute sicherstellen. Sie würden die Arbeit der nationalen Aufseher koordinieren – und könnten diesen oder einzelnen Geldhäusern in bestimmten Fällen sogar Weisungen erteilen. Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy will die Vorschläge diesen Mittwoch vorstellen.
Der Streit mit Berlin ist ein Präzedenzfall: Denn erstmals argumentiert die Bundesregierung in ihrer Ablehnung eines europäischen Gesetzesvorhabens mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Lissabon-Vertrag. Die Karlsruher Richter hatten die Verlagerung von weiteren Kompetenzen auf die europäischen Gesetzgeber nur gestattet, wenn der Bundestag vorher eingebunden wird und ausdrücklich zustimmt. (Dow Jones)
ich schließe mich Brick und Paten in ihren Ausführungen an.
All die sonnigen Berichte unserer Journalisten ähneln fatal den Irreführungen, wie sie 1929 und in den Folgejahren produziert wurden. Stets wurde ein Silberstreif am Horizont beschwört und in Wirklichkeit sackten die Marktwirtschaften immer tiefer in den Keller. Damals hat es sechs Jahre gedauert, bis der Abschwung stoppte.
Seien wird doch ehrlich: Menschen können nicht in die Zukunft schauen und aktuelle Ereignisse werden erst relativ richtig analysiert und bewertet, wenn sie ein gutes Stück in der Vergangenheit liegen.
Von entspannter Gelassenheit ist in meinem Alltag jedenfalls nichts zu spüren. Egal, wo ich gehe oder stehe, die Menschen unterhalten sich über die zunehmende Arbeitslosigkeit, die sie mittlerweile als persönliche Bedrohung empfinden, schließlich kennt so gut wie jeder jemanden, der in Kurzarbeit, von Arbeitslosigkeit bedroht oder bereits arbeitslos ist. Und wie sich zunehmende Angst auswirkt, erfahren unsere Einzelhändler derzeit gut messbar in ihren Kassen.
Kürzlich las ich, dass Einzelhändler und Discounter beginnen, ihr Warenangebot zu reduzieren. Heute, im LIDL, sah ich zu meinem Erstaunen, dass nun Brot/Brötchen vom Vortag verkauft werden und zwar zum halben Preis. Das heißt, dass es auch für Deutschlands Tafeln und Suppenküchen bald nix und nüscht mehr zu verteilen gibt, weil die Geschäftsleute schärfer kalkulieren und vermutlich bald auch noch abgelaufene Nahrungsmittel verkaufen, zum reduzierten Preis, versteht sich.
Wir werden in Deutschland eine Armut erleben, die wir seit den sozialkritischen Erzählungen Charles Dickens längst überwunden glaubten. Ich höre das Establishment schon die Agenda 2020 zusammen hämmern; das wird ein Mobile der sozialen Grausamkeiten.
Das entspricht einer Entwicklung weg vom echten Journalismus, der hinterfragt, hin zum Abschreiben von Pressemeldungen. Ich glaube, das ist weniger versuchte Beeinflussung der Wahlen als kindlicher Optimismus gepaart mit einem Hauch Inkompetenz.
Interessant wird ob sie uns ein L für ein V verkaufen werden. So schauts gerade aus. Das geht ganz leicht anstatt die Industrieproduktion mit dem Anfangswert der Krise z.B. April 2008 zu vergleichen wird einfach immer der Vergleich mit dem Wert vom Monat des Vorjahres verwendet. Es kann durchaus sein, dass im April 2010 die Vollendung einer wirtschaftlichen Erholung gefeiert wird, die Wahrheit aber so ausschauen könnte –>April 2010 +-0%(“V”) zu April 2009 damit aber ca. -22% zu April 2008 also keine Erholung. Ich hoffe das war hlabwegs verständlich. Und hoffe das wir im April ein echtes V feiern können wobei ich das aber nicht glaube.
Ich frage mich was passiert, wenn die Wirklichkeit noch weiter von dem was in Zeitungen gemeldet wird “abdriftet”.
Faszinierend ist auch wie man sich wieder von der Warnern (eigendlich die gleichen wie vor der Krise)
sbwendet so wie vor der Krise. Diese sogar als Apokalyptiker betitelt. Unglaublich.
Guten Tag. Herr Albrecht Müller von den NDS hat jetzt im Buch (Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen)beschrieben,wie das heute gezielt veranstaltet wird. Nun macht er sich zum Elitenkritiker, brüstete sich aber neulich im Radio als Insider solcher Techniken, die er unter Brandt und Schmidt im Kanleramt als deren Planungsleiter selbst als Elite gegen das informationell wenig selbstbestimmte Volk einsetzte.
Dafür wird er von der konservativen Seite auch regelmäßig ausgezeichnet und verlinkt. (Er könnte auch der Freund von jedem sein, der China nicht als Co-Brandstifter sieht.)
Die Geschichte des informationellen Missbrauchs durch die Eliten ist sehr lang und keine Erfindung erst unserer Medien. Sie ist heute nur zur Wissenschaft verkommen. Intrigen, Lügen und Märchen sind sehr alt als Steuerungselemente.
Nur die neuen Generationen müssen jedesmal neu dahinter kommen, weil ja Wissen nicht vererbt wird, sondern Unwissen. Kluge Kinder sind aber, scheint es , nicht Deutschlands Zukunft, sondern seine Vergangenheit, folgt man den Bestandsanalysen und Verhaltensformen.
Im Osten wurden zu Zeiten des kalten Krieges durch Informationsmangel fast alle gefügig gemacht und im Westen -bis heute- durch Informationsflutung, die keiner mehr richtig filtern kann. Man baut Häuser nunmal auf Fundamente. Wenn die fehlen…bleibt nur der Herdentrieb.
Also kauf dir den Leithammel und die Herde folgt. Billig und effektiv. Nur muss der Kauf geheim bleiben und kaschiert werden. Dazu braucht es dann die Medien und ein Feinbild, dass mit Informationen (links gegen rechts und alle gegen jeden) geflutet wird. Inflation der Information führt zur Deflation des Wissens und Deformation der Wahrnehmunsgfähigkeit = informationelle Abhängigkeit wegen prüfungsresistenter Berichterstattung und Medienglaubens.
Eine Lüge (Unwahrheit; Halbwahrheit) kann immer dann erfolgreich sein, wenn man sie nicht prüfen kann. (Siehe philosophische Agnostiker-Problematik.)
Daher ist Neugier, unvoreingenommener Unglaube und sachlicher Prüfungswille ein gutes Rezept, Spreu vom Weizen zu trennen.
MfG
MfG
Nun, erst einmal zu China als Brandstifter. Bisher konnte mir noch nicht erläutert werden, (nein, es wurde gar nicht erst versucht) wie China auf den amerikanischen Leitzins Einfluss haben konnte. Ich denke damit steht und fällt ihre These. Bis dahin sehe ich mich im Recht. was ja auch ihrem letzten Absatz entsprechen sollte.
Ich gebe ihnen ja bei den Medien in den meissten Punkten recht. Wir werden gezielt beeinflusst. Siehe heute Gaddafi. Der wollte mehr Demokratie in der UN und Abschaffung des Vetorechts. Sagte, dass die Charta den Zielen der UN (Charta Kap1 und Präembel) widerspricht und, dass der Sicherheitsrat ein feudlaistisches Monstrum ist, dass nur die kleinen bestraft (daher zerriss er die zweite Hälfte mit Sicherheitsrat). Usw. ER sollte erst mal vor seiner Haustüre kehren und er ist der letzte der Terrorismus dem Sicherheitsrat vorwerfen sollte. Aber er hatte bei manchen Punkten nicht ganz Unrecht. Aber er ist naiv und arrogant zugleich. Hätter er gesagt danke Mr. Obama (imho sehr gute Rede von ihm) und lassen sie uns doch ein bisschen mehr Demokratie wagen bei mir zuhause und hier in der UN. Ende Das wäre historisch gewesen. Diese Hoffnung hatte ich irgendwie… Glashaus und Steine. Die Medien machten in Deutschland dann daraus: Eklat! Gaddafi will Sicherheitsrat abschaffen und zerreist Charta. Die Iraner wollen Israel von der Landkarte fegen ja?
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/66/sprechen-sie-farsi-nein-unsere-medien-auch-nicht
Bei Wirtschaft sehe ich das anders denn sie arbeiten gerade hier nur nach copy paste.
Sie haben a) tatsächlich Hoffnung oder b) hegen die Hoffnung, dass ihre Hoffnung Hoffnung im Volke schafft und damit ein Aufschwung “erzwungen” werden kann.
Am Ende gehts um Werbung – also ums überleben.
Wen wollen die Medien denn unterstützen? Den Gelben hilft das nicht. Schwarz bekommt keine absolute Mehrheit. Merkel und Steinbrück wollen doch eh in Wirklichkeit zusammen weiterregieren…
Alles ausser schwarz gelb und Groß ist doch ausgeschlossen worden. Also wer wird unterstützt und vorallem warum?
Ahhrrrrrrrrrrr. da ist noch wer den keiner auf dem Radar hat. Ich glaub ja 2,5% für die Piraten. aber vielleicht wirds ja doch was mit fünfen. Dann ginge Schwarz-Weiss grün gelb vielleicht
die kleine koalition! Unterschätzen sie unsere Generation nicht wir haben begriffen und die da oben müssen schnell lernen. Was bei ihnen noch Jahrzehnte dauerte schaffen wir binnen Jahresfrist: Eine völlig chaotische Partei, die sich ausschließlich für ein paar Ziele interressiert auf die Beine zu stellen. Mal kucken ob sie auch so enden wie die Grünen.
Wir erleben doch eine richtige Hetzkampange gegen uns so wie irgendwie jede Generation vor uns auch. Rock böse! Filme böser! Computerspiele am bösesten! Ich muss sie jetzt noch etwas quälen. Ihr Weltbild erschüttern
Kennen sie die Böhsen Onkelz? Nazis, nicht?
Waren die mal so bis Mitte der 80er. Haben sich geändert. War nicht so wichtig. Namen kannte man. Bliebem für die Medien immer Nazis. Toll für andere Aussteiger.
Zurück zu Wirtschaft: Das folgende zeigt nochmals das Ding mit der Hoffnung. Nur eben jetzt bei Krugman also der Wissenschaft.
April: “It’s now looking like a reasonable bet that growth will turn positive later this year, mainly because businesses will decide they’ve cut inventories enough, and ramp up production again. Many will herald this as the end of our problems. But they’ll be wrong ..More reason to stay cool when the guys on CNBC start bellowing that the recession is over.”
http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/04/08/the-bounce-and-the-revision-thing/
Heute:”“The end of the world appears to have been postponed. We’ve had an extraordinarily terrible crisis though we’ve probably hit bottom as world output has turned positive.”
http://www.ritholtz.com/blog/2009/09/krugman-recession-over/
Der Wirtschaftsnobelpreis ist der einzige den zwei Leute gewinnen können, die diametral unterschiedliche Ansichten vertreten. Aber das ist echt hart. Es ist ja das eingetreten was er gesagt hat. Zusätzlich ein paar Progrämmchen. Die aber nicht helfen weil sie schon abgelaufen sind.
MFG
PS: Ist der Anführer nicht ein Schwein namens Napoleon und kein Hammel? Da wird in der Schule lauter Scheiss gelesen. Das mit der behämmerten Insel und den Schülern dessen Namen ich verdrängt habe. Oder schöne neue Welt (aber da gabs ja wenigstens Sex) und die beiden wichtigsten Bücher – für den richtigen Umgang mit Medien und Propaganda – werden einfach übersehen. Animal farm und 1984.
Guten Tag.
Es ist doch erfreulich, dass die Bücher, die frühere Generationen schon so erbaulich über das Verhältnis von Eliten zum Volk aufzuklären versuchten, und wenn nur zensurumgehend mit tierischen Hierarchien versinnbildlicht, auch heute noch solchen rezeptionellen Anklang finden, obwohl sich seitdem Inhalte, Bewegungsrichtungen, Ideologien, Informationsmengen und vor allem der Zugang zu Informationsportalen –zig mal besser sind. Aber wenn sie richtig was mit sex & crime, wundersamen Geschehnissen á la X-Akten wider die Physik, Intrigen, Kriegen, psychodelischer Kognition, Folter und Verbrennungsöfen, Massenmanipulation, Liebe und Hass auch zwischen Männern, Sex mit Töchtern und Tieren, Bestechung und Verrat, Wein- und Schiffsbau, Schleifen von Städten bis auf die Grundmauern, Aussetzen von und Massenmord an Kindern, vom Umgang zwischen Lehrern und Schülern, Richtern und Gerechten, Herrenvolk und die Rolle des Kredites dabei und vieles andere interessante und aufregende wie gesammelte Lebensweisheiten lesen möchten, empfehle ich die Bibel, deren Verwaltungsrat immerhin 500 Millionen zahlende Mitglieder weltweit damit aufklärt. Aber gute Nerven sollte der geneigte Leser schon haben. Auch bei den Stellen mit den Wucherern und Geldwechslern im Tempel.
Sehr schön fand ich Ihre Erkenntnis hinsichtlich des Preises namens Nobel der Schwedischen Nationalbank (Nicht der originalen Alfred-Nobel-Stiftung für Naturwissenschaften !) für auch diametrale Wirtschaftstheorien. Nun haben Sie die Funktion ja verstanden. Da Sie so vehement gegen Medienmache auftreten und darin aufzugehen scheinen, werden Sie sicher verstehen, dass zur Allokation neuer Wirtschaftsideologien im öffentlichen Bewusstsein im Zuge der Machtwahrung und daran orientierter Wandlung von Politik und Finanzverwendung immer ein Leithammel nötig ist, der nicht unbedingt Napoleon heißen muss.
Alt-Terrorist Gaddafis ist immer noch stinkig, dass man seinen Sohn in der Schweiz verhaftet hat und keinen Deal mit ihm macht, um ihn freizulassen, obwohl er ja angeblich mordende bulgarische Krankenschwestern begnadigte (nachdem Frankreichs Giscard Atomtechnik und Waffen versprach). Er hat ja gelernt, dass man in Berlin US-Soldaten in die Luft sprengen kann und trotzdem mit ihm gedealt wird. Und nun klappt`s nicht mit dem Sohnemann. Falscher Koffer? No deal! Nun haben Sie es im Medium mit eigenen wachen Augen gesehen, nur das im Dunkeln nicht. Steht aber auch bei Orwell irgendwie erklärt.
Also: erst recherchieren. Den copy-paste-Mangel werfen Sie doch anderen vor? Glauben Sie ernsthaft, dass es eines Gaddafis braucht, der hochrangig und elitär ausgebildeten UNO-Botschaftern erklären muss, was die UNO ist und wie sie funktioniert? Der hat noch den Klang der Luftangriffe gegen sich im Ohr, als sein Terrorismus lästig wurde. Vielleicht mal an Lateinamerika denken, die (außer Kolumbien) viel praktischer dem Finanzterrorismus eines IWF entkommen wollen und viel Anklang beim Volk finden. Als Allende das auch wollte, gab es 1973 den CIA-Putsch und Militärdiktatur. (s. Tierfarm). Die UN-Vertreter brauchen die geliftete libysche Kleiderpuppe, der wie bei Krieg der Sterne immer eine Phantasie-Uniform trägt, nicht, um Geopolitik und Machtverhältnisse zu verstehen. Sie sind Teil des Systems. Und Irak ist ja auch kein Geheimnis, wie man von den USA auch ohne Terrorismus verschrottet werden kann, um Ölpreise der OPEC (huch, Libyen seit 1962 drin!) hochhält.
China ist hier –im Portal- ausführlichst diskutiert und die als Brandstiftung bezeichnete Mittäterschaft bei der Verstärkung internationaler Ungleichgewichte, die dann zu Konflikten führen können, behandelt worden. Ihre diskrete Sicht auf Volkswirtschaften (kein Einfluss von niemand auf nichts, außer die Medien auf alle unbedarften Köpfe) scheint die Integration und Interdependenz von Wirtschaft, Finanzen und deren politischer Gestaltung besonders zwischen den Schwergewichten USA, Europa und zunehmend China/Indien und Russland nicht zu berücksichtigen. Was wäre also passiert, würde China nicht 2001 den Freibeuterbrief der WTO (US- und EU-gesteuert wie die UNO) erhalten hätte? Keine neues kapitalistisches Wirtschaftsterritorium, keine Investitionen und WTO-widriger Diebstahl geistigen Eigentums, keine Urbanisierung der Produktion (s. Manchesterkapitalismus), kein Exporte und keine Dollarschwämme daraus, kein exzessives Wirtschaftswachstum für Exporte mit 15% p.A. mit globaler Nachfrage- und damit Preis- und damit Profiterhöhung bei Rohstoffen zur Verarbeitung und Energieträgern dafür.
Die überschuldeten USA (46% BIP-Verwendung für Finanztranskationen statt realwirtschaftliche Arbeitsplätze und Einkommen; 46 Millionen von 302 M ohne Krankenversicherung, wobei die Sozialsysteme dennoch mit täglich 3 Mrd. USD Kapitalzufluss on außen zu finanzieren waren, weil innen nicht produziert…) hätten schlicht keinen Kreditgeber mehr für bis heute 12,7^12 $ Regierungsschulden (60^12 $ Staatsschulden) gefunden, weil die Weltwirtschaft das nicht hergab, die arabischen Ölgelder einfach blockiert werden und in Barter verwandelt werden (Waffen), damit die US-Banken nicht abschmieren bei Kapitalabzug wie auch das japanische Kapital dort festhängt, weil letztlich nur Japan und Deutschland Plus aus Exportüberschüssen erzielt hätten, der Rest der Welt seine Importe auf Kredit finanziert. Könnten unter diesen Bedingungen –gegen die die Hypoblase als Geldbeschaffungs- und nationaler Umverteilungsmechanismus zu Lasten der amerikanischen Mittel- und Unterschicht und der europäischen steuerzahlenden „Brieffreunde“ inszeniert wurde- keine neuen Gelder gezogen werden, würde der Dollar abschmieren, weil die noch als Geldquelle verbleibende Binnenkonjunktur mit auch negativen Terms of trade die 3 Mrd. $ täglich Schulden in Wertpapieren, die Krugman irreführend als nur innere und sich selbst geschuldet bezeichnet, nicht mehr gegen Dollar eintauschbar wären (wie bei Nixon, als Frankreichs de Gaulle ein Kriegsschiff sandte, um die währungsmanipulierten USD gegen Gold zu tauschen, wonach Ende Goldstandart eintrat).
Bricht der Treasury-Markt zusammen, gehen alle raus aus Dollaranleihen und Währung, womit der Kurs den Abgang macht (bis die letzte Zentralbank den letzten Dollar stützend auf den Markt warf, also in einer Nacht). Wenn man jetzt noch Dollar leihen will als US-Regierung (ging nur von Fed, z.B. durch Euro-Anleihen, gegen die neu $ emittiert werden) ), muss man den Leitzins so hoch schrauben, dass die Angst vor Verlust die Gier auf Gewinn übersteigt. (Sehen Sie mal die hohen Leitzinsen in Südeuropa gegen unsere an, dann erkennen Sie den Zusammenhang zwischen Wirtschaftkraft, Rückzahlungsfähigkeit, Ausfall-Versicherungs- und schlussendlich den Kreditkosten als Zinsfuß). Kurz: Nur weil China ständig seine dafür ab 2001 erlaubten Exporteinnahmen mit den USA lieh (kurzfristige Treasuries und Darlehen) verhinderte diese stete Liquiditätsflut von 1^12$ (3.311 $ pro US-Bürger minus Zinsen! -und die Entwicklungsländer betteln immer noch nach den 0,7% Entwicklungshilfe aus dem OECD-BIP-), die dann in die Konsumkredite der überschuldeten US-Bürger umgeleitet wurde (Hauskredite inkl. subprimes, Kreditkarten ..) die Binnennachfrage nach immer mehr -chinesischen Waren (auch Autoreifen, die 4 US-Unternehmen selbst in China wegen der hohen Dumpingmargen produzieren), womit sich die Geldmenge im Kreis bewegte minus in USA bleibenden Profiten, weshalb China die Umsätze erhöhen musste, was wieder zu hohem Exportwachstum und globaler Nachfrage und Höchstpreisen und Naturraubbau führte und damit die Ungleichwichte aus Chimerika gegen Europa (s. Stillstand Stahlindustrie 2008/9 und Dumpingklage jetzt, Verlagerungen, Niedriglohn…) und die ganze Welt gingen. Der künstlich so mit China liquid gemachte Dollar konnte nur so auf billigem Zinsfuß laufen, nicht aber bei Zahlungsknappheit oder- Unfähigkeit. Das fallende Rating eines bankrotten Staates zwingt diesen, wie nicht US-Unternehmen und Privatleute nach Basel-II Kredite sehr viel teurer aufzunehmen oder gar kein Geld mehr zu haben = freier Fall.
Das ist der Zusammenhang zwischen Leitzins (für Fedbanken) und China-Dollar.
Nehmen die USA und China sich bei jeder Umdrehung der Schuldsumme im realwirtschaftlichen Kreislauf Produktion in China – Konsumption in USA ihre Gewinnmargen raus und China durch Wirtschaftswachstum für Exporterhöhung die Differenz nicht mehr ausgleichen, dann sinken wieder die Profitraten und das System steht wieder vor dem Crash. China versucht dann nur noch im eigenen Interesse auf andere Märkte (Europa) zu kommen und umzuschichten, die USA senken die Nachfrage auch per Dumpingverfahren und kurbeln Exporte an, wozu Obama (von wegen schöne Rede vor den UN) einen globalen Markt braucht – Ökotechnologien. Und wer ist der größte Umweltverschmutzer : China. Wer kann die Technologien mit den US-Schulden bezahlen: China. Wer fordert plötzlich hohe Öko-Standards in den Ursprungsländern (auch in China) oder Dumping-Zölle: Europa (Sarkozy und Merkel). Warum? Der neuer Barter mit den US-Schulden: China wird auf dem Weltmarkt mit WTO-Regeln im Export gesperrt, was direkt die inneren Machtverhältnisse bedroht oder es importiert aus für seine eigenen Dollar aus USA und Deutschland/EU Ökotechnologien oder riskiert deren Entwertung. Vorher wurde es vor der mit Gesichtsverlust UN von Obama isoliert, weil es ja mit Bush als Chimerika unverfolgt globale Umweltzerstörung betreiben konnte und gemeinsam das Kyoto-Protokoll von 1997 blockiert und die Treibhausgase als Erfindungen von Freiheits- und Staatsfeinden abtat.
G-20 Pittsburgh 2009 ist der Gipfel der nationalen Alleingänge zur Bewahrung nicht nur abdriftender monopolarer Macht der USA, sondern zur Wahrung des in der Profitrate austrudelnden Kapitalismus an sich, der am VEB GM und VEB HRE schon nicht mehr vorbeikam.
China kann es sich leisten einfach die Tür zu schließen. Ende der Globalisierung im Todeskrampf.
MfG
Guten Morgen. Oder besser schon: Helau! Ein Umfragehoch jagt das andere. Stimmung! Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, nicht in Neokons mediale Stimmungssuppe. Kolonnen von Kurzarbeitern (was für ein grandioses Bild!) werfen ihre häuslichen Fesseln ab und kehren entfesselt an die Fließbänder zurück. Oder kehren die mangels Aufträgen nur die Werkhalle? Zum Beispiel bald die 5.000 Opelianer, die Magna feuern will?
Was sagt denn das Kapital so in der FAZonline noch so über die Zukunft der Arbeit und des Sozialen nach der Wahl?
Steinbrück und Guttenberg sagen harte Zeiten voraus
Finanzminister Peer Steinbrück und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg haben die Bürger auf harte Zeiten nach der Bundestagswahl eingestimmt. Steinbrück verwies in der ARD-Sendung „Anne Will“ am Sonntagabend auf die angespannte Haushaltslage: „Ich werde im nächsten Jahr, wenn ich Finanzminister bleiben sollte, 100 Milliarden (Euro) neue Schulden für den Bund aufnehmen müssen, statt geplanter sechs Milliarden.“
Rechne man Länder und Kommunen ein, betrügen die Steuer- Mindereinnahmen 320 Milliarden Euro. Er sehe deshalb keinen Spielraum für die von Union und FDP geforderten Steuersenkungen. Guttenberg sagte: „Wir werden uns nicht herumdrücken können um die Aussage, dass es ein hartes Jahr geben wird. Wir werden auf das eine oder andere Liebgewonnene verzichten müssen.“ Es sei eine „große Aufgabe, dieses Haushaltsloch zu stopfen“. (dpa-AFX)
Bundesbank-Chef Weber – Erholung dauert noch bis 2013
Die deutsche Wirtschaft braucht nach Einschätzung des Bundesbankpräsidenten Axel Weber noch fünf Jahre für eine Erholung. „Die wirtschaftliche Erholung wird länger dauern, die deutsche Wirtschaft wird das Wohlstandsniveau, das wir 2008 erreicht hatten, vermutlich erst wieder im Jahr 2013 erreichen“, sagte Weber der „Frankfurter Rundschau“ (Montagausgabe). Derzeit befinde sich die Wirtschaft in einer Stabilisierungsphase, an manchen Märkten tendierten die Preise schon leicht nach oben.
Weber mahnte die Regierung, den Schuldenabbau anzugehen. Die Konsolidierung des Bundeshaushalts „muss ohne Frage Kernthema des Koalitionsvertrags der nächsten Bundesregierung werden“ , sagte Weber. (Reuters)
Lufthansa zieht Kostenbremse weiter an
Die Deutsche Lufthansa zieht die Kostenbremse weiter an. Nach dem Milliarden-Sparprogramm in der Passagiersparte soll nun auch der Zentralbereich der größten Fluggesellschaft Europas seinen Beitrag leisten. Das Unternehmen bestätigte am Sonntag einen Bericht des „Handelsblatts“ (Montag), dass in der Zentrale bis zum Jahr 2012 rund 15 Prozent der Personalkosten eingespart werden sollen. Die Vorgabe von jährlich 5 Prozent Einsparungen sei allerdings nicht zwingend ausschließlich mit einem Stellenabbau verbunden, erklärte ein Unternehmenssprecher. Er ließ aber die übrigen Möglichkeiten offen. Denkbar ist beispielsweise der Verzicht auf Gehaltsteile oder unbezahlte Mehrarbeit.
Infineon schließt weiteren Stellenabbau nicht aus
Trotz Rückkehr in den Dax ist Infineon-Chef Peter Bauer „nicht zufrieden“ und schließt auch einen weiteren Stellenabbau nicht aus. „Unser Nettoergebnis war im vergangenen Quartal negativ, das kann nicht so bleiben“, sagte Bauer der „Wirtschaftswoche“. „Wir müssen an Ertrag zulegen, um die Erwartungen zu erfüllen, die der Kapitalmarkt nun an uns hat.“ Zwar stehe der Personalabbau nicht im Fokus. Es sei jedoch klar, „dass wir bei den Kosten nicht locker lassen dürfen, nur weil sich unsere finanzielle Situation entspannt hat“. Den gravierenden Währungseffekten aufgrund der Werke in Europa will das Unternehmen durch eine Verlagerung der Wertschöpfung weiter in Richtung Asien begegnen.
FAZIT für 2010: Galoppierende (320 Mrd. €!) Neuverschuldung wegen Einnahmeeinbruchs der Gemeinden, Städte, Länder (davon 220 Mrd.) und des Bundes wegen Wirtschaftseinbruchs der Konzerne und der daran hängenden KMU, wobei die Konzerne mit weiteren Massenentlassungen bei Übernahmen und Fusionen und Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Asien (dafür ist Geld da?) planen und bei Lohnverzicht und kostenloser Mehrarbeit Gnade vor Entlassung walten lassen wollen. Da kehren keine Kurzarbeiter zurück und schon gar nicht in die alten Lohnverhältnisse. Das werden wohl nur noch Kernmannschaften bekommen, der Rest wird „flexibilisiert“, falls er dazu mobil genug ist. Auf was Liebgewonnenes wird wohl der aus der Finanzoligarchie stammende zu Guttenberg („wir“) verzichten? Auf den Kanzlerposten?
Hier noch die Antwort der Neokons zu Pittsburgh:
„Freie Hand fürs Kapital, anderes wär unsozial!“
Bundesregierung bremst EU-Finanzaufsicht
Die EU-Kommission trifft mit ihren Plänen für eine europaweite Finanzaufsicht auf harten Widerstand aus Berlin. Deutschland lehnt nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ (FTD – Montagausgabe) den Brüsseler Vorschlag ab, eine EU-Aufsicht mit verbindlicher Weisungsbefugnis gegenüber den nationalen Behörden zu schaffen.
Ein zentrales Gesetzesvorhaben als Lehre aus der Finanzkrise gerät damit ins Wanken. Die EU-Kommission will eine europäische Aufsicht für Banken, Versicherer und Börsen schaffen. Drei neue europäische Aufsichtsbehörden sollen künftig eine bessere Überwachung der Finanzinstitute sicherstellen. Sie würden die Arbeit der nationalen Aufseher koordinieren – und könnten diesen oder einzelnen Geldhäusern in bestimmten Fällen sogar Weisungen erteilen. Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy will die Vorschläge diesen Mittwoch vorstellen.
Der Streit mit Berlin ist ein Präzedenzfall: Denn erstmals argumentiert die Bundesregierung in ihrer Ablehnung eines europäischen Gesetzesvorhabens mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Lissabon-Vertrag. Die Karlsruher Richter hatten die Verlagerung von weiteren Kompetenzen auf die europäischen Gesetzgeber nur gestattet, wenn der Bundestag vorher eingebunden wird und ausdrücklich zustimmt. (Dow Jones)
Konfetti!
MfG
Schönen guten Tag,
ich schließe mich Brick und Paten in ihren Ausführungen an.
All die sonnigen Berichte unserer Journalisten ähneln fatal den Irreführungen, wie sie 1929 und in den Folgejahren produziert wurden. Stets wurde ein Silberstreif am Horizont beschwört und in Wirklichkeit sackten die Marktwirtschaften immer tiefer in den Keller. Damals hat es sechs Jahre gedauert, bis der Abschwung stoppte.
Seien wird doch ehrlich: Menschen können nicht in die Zukunft schauen und aktuelle Ereignisse werden erst relativ richtig analysiert und bewertet, wenn sie ein gutes Stück in der Vergangenheit liegen.
Von entspannter Gelassenheit ist in meinem Alltag jedenfalls nichts zu spüren. Egal, wo ich gehe oder stehe, die Menschen unterhalten sich über die zunehmende Arbeitslosigkeit, die sie mittlerweile als persönliche Bedrohung empfinden, schließlich kennt so gut wie jeder jemanden, der in Kurzarbeit, von Arbeitslosigkeit bedroht oder bereits arbeitslos ist. Und wie sich zunehmende Angst auswirkt, erfahren unsere Einzelhändler derzeit gut messbar in ihren Kassen.
Kürzlich las ich, dass Einzelhändler und Discounter beginnen, ihr Warenangebot zu reduzieren. Heute, im LIDL, sah ich zu meinem Erstaunen, dass nun Brot/Brötchen vom Vortag verkauft werden und zwar zum halben Preis. Das heißt, dass es auch für Deutschlands Tafeln und Suppenküchen bald nix und nüscht mehr zu verteilen gibt, weil die Geschäftsleute schärfer kalkulieren und vermutlich bald auch noch abgelaufene Nahrungsmittel verkaufen, zum reduzierten Preis, versteht sich.
Wir werden in Deutschland eine Armut erleben, die wir seit den sozialkritischen Erzählungen Charles Dickens längst überwunden glaubten. Ich höre das Establishment schon die Agenda 2020 zusammen hämmern; das wird ein Mobile der sozialen Grausamkeiten.
Bis denne,
Gaby