Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Samstag, 29. August 2009 um 10:54 am und eingeordnet unter Kri. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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- auch unser Vertrauen in Regierungen, die diesen globalen Schuldenschöpfungs- und Verbriefungswahnsinn und erlogene Ratings im Bankensystem nicht nur nicht kontrollierten oder aus Dummheit und Faulheit und diätischer Sattheit ignorierten, sondern aktiv bis zu den gesetzlichen Grundlagen beförderten, wie in Deutschland die SD-Regierung Schröder und deren Folge-Mix mit Frau INSM-Merkel. Kein Finanzminister kontrollierte und verbat, was steuerfinanzierte Staatsbanken im Weltwettbüro des Investment Banking ungehindert mit Hunderten Milliarden Euro geliehenen Geldes dem deutschen Volk Verluste bringend treiben konnten. Ein Herr Zumwinkel war viel wichtiger und intensiver im Fokus mit seinen vergleichsweise paar Groschen unversteuerten Zinserträgen aus der Schweiz;
- das Vertrauen in Banken wie die Deutsche Bank, die diese Regierung beriet und vor, beim und nach dem Crash hier und in den USA weiter vom Verbriefungsgeschäft profitiert, statt dass die selbst ernannten Fürsprecher der ganzen Welt aus 192 Staaten, die Chefs der G-20, in London statt nationale „bad banks“ zu forcieren, besser dem Betrieb von globalen agierenden „bet banks“ die Lizenz entzogen hätten. Statt gesetzlich geregelter Kapitalismus immer mehr einer mit durch Selbstverpflichtung und Selbstkontrolle der Kapitalisten geregelter;
- viel Überwindung den Niedergang jeder Moral zu erfahren, wenn auch die Deutsche Bank in New York zu Wetten auf steigende Lebensmittelpreise einlädt, wenn in Asien die Reispreise um 300% nach oben treiben, abgesehen von Fleisch und Getreide. Es gehört einfach verboten auf Nahrung zu wetten und den Hungertod von Menschen mit wenig Einkommen (>1 Mrd. Menschen gefährdet) wegen eines Wettgewinns in Kauf zu nehmen und die Macher und aufsichtspflichtigen politischen Dulder und Förderer solcher Untaten und Einrichtungen gehören enteignet und vor ein öffentliches (globales TV-T) Tribunal u.a. angeklagt wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit, Folter durch Hunger und Vorbereitung von Angriffskriegen wegen künstlich herbeigeführten Mangels an Nahrungsmitteln und Wasser. Und wem dieser Gedanke nicht gefällt, kann übungsweise und um das Gefühl dafür zu bekommen, bei mir Butter für 20 €/200 g oder Fleisch für 80 € das kg oder Kartoffeln für 30€/kg kaufen und auch alles andere auch mit Faktor x zu gestern;
- außerdem die Antwort auf die Frage, welchen Sinn hat das Ganze, durch die kapitalisierte Bewirtschaftung des Planeten unsere Lebensgrundlagen ökologisch zu vernichten, also seit 150 Jahren ein inhumanes Wirtschaftswachstum zu betreiben, so dass auch die heutige Wirtschaftskrise mal wieder alles Überschüssige wie Exporte auf Normalmaß zurückstutzt.
Wozu dann Raubbau an Ressourcen, Ozonloch, temperaturerhöhender CO2-Ausstoß mit Folge Verwüstung von Anbauflächen und Vernichtung auch von Lebensmittelpflanzen, Überschwemmungen und Lebensraumverlust besonders der Inselvölker wg. Abschmelzens der Polkappen und vor allem: wozu die Kriege und Streits um die Ressourcen für so ein unnützes Wirtschaftswachstum, das immer wieder auf ein notwendiges Mass zurückfällt und unsere Unvernunft uns um nicht genutzte Jahre der Vernunft zurückwirft.?
Vielleicht legt gerade in dieser Frage die wichtigste Lehre für die Zukunft: dass diese hohen Kosten der menschlichen Unvernunft der Vergangenheit hoffentlich nur die nötigen Vorkosten des Vernünftigwerdens sind, also ihnen dennoch ein künftiger sozialer Nutzen und vielleicht sogar Zugewinn gegenübersteht?
Es gehört einfach verboten auf Nahrung zu wetten und den Hungertod von Menschen mit wenig Einkommen (>1 Mrd. Menschen gefährdet) wegen eines Wettgewinns in Kauf zu nehmen und die Macher und aufsichtspflichtigen politischen Dulder und Förderer solcher Untaten und Einrichtungen gehören enteignet und vor ein öffentliches (globales TV-T) Tribunal u.a. angeklagt wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit, Folter durch Hunger und Vorbereitung von Angriffskriegen wegen künstlich herbeigeführten Mangels an Nahrungsmitteln und Wasser.
Ich staune immer wieder über die stalinistischen Konvulsionen an verschiedenen Stellen im Internet.
Ich habe eine bessere Idee: Man kaufe landwirtschaftliche Betriebe oder verstaatliche diese. Diese Staatsgüter könnten dann den Preis auf Lebensmittel und Treibstoff kontrollieren.
Vielleicht müßte man mal sich bei KEYNES erkundigen, wie man gewaltige Liquiditätsüberschüsse in produktive Bahnen lenkt, damit diese Überschüsse in die Realwirtschaft investiert werden und nicht ständig Spekulationsblasen erzeugen.
außerdem die Antwort auf die Frage, welchen Sinn hat das Ganze, durch die kapitalisierte Bewirtschaftung des Planeten unsere Lebensgrundlagen ökologisch zu vernichten, also seit 150 Jahren ein inhumanes Wirtschaftswachstum zu betreiben, so dass auch die heutige Wirtschaftskrise mal wieder alles Überschüssige wie Exporte auf Normalmaß zurückstutzt.
Das ganze halte ich für nicht erwiesen. Wirtschaftswachstum bedeutet nicht zwangsweise Raubbau an der Natur. Wenn Du in ein Restaurant gehst anstatt selber zu kochen, dann erzeugst Du Wirtschaftswachstum, ohne dadurch die Umwelt zu schädigen. Wir bauen heute ökologischer, energiesparender etc. als vor 150 Jahren. Vergessen darfst Du auch nicht, daß auch vormoderne Gesellschaften verheerende Umweltsünden begehen, die zur Verwüstung, Versteppung, Abholzung, Überschwemmungen ganzer Landstriche führen. So einfach ist das alles nicht.
Guten Tag. Leninistisch-stalinistisch war es der russischen Bauernschaft Millionen Tonnen Getreide wegzunehmen und geschätzte 25 Millionen Hungertote (mehr als im 1. WK) unter der Landbevölkerung zu verursachen, um seine politischen Ziele zu erreichen.
Also verwechseln Sie bitte nicht meine Ablehnung der Spekulation mit Lebensgrundlagen aus politischer Erpressung oder aus privaten Gewinngründen weniger Reicher die Preise für ganze Völker hochtreibt und für arme Länder und Bevölkerungsschichten z.T. unerschwinglich oder knapp machen, wie schon durch Benutzung von Lebenmitteln für Biodiesel, mit Stalinismus.
Ich habe 1990 übrigens, und das sei Ihnen gesagt, als in Moskau der Wind of Change zum Eissturm und Hungerwinter wurde, auf Bitten des damaligen Agrarministers mit initiiert, dass die ehemalige Frontstadt Berlin unter Diepgen ihre in vielen Kellern für den Belagerungsfall durch die Sowjetarmee/NVA gebunkerten Lebensmittelreserven an die Moskauer Bevölkerung abgab, von der sonst sehr viele verhungert wären, weil allgemeine Lebensmittelknappheit herrschte. Nu sind sie Partnerstädte. Also kommen Sie mir nicht mit konvulsivem Stalinismus, wenn Hunger eine Konvulsion ausufernder Globalisierung geworden ist.
Wir bauen im seit 150 Jahren immer größer gewordenen Ausmass des globalen Ressourcenverbrauchs an Rohstoffen für Güterproduktion und Elektroenergie nicht ökologischer und nicht energiesparenden und nicht weniger CO2 etc. ausstoßend als damal. Wir sind auch ein paar Milliarden Verbraucher mehr inzwischen, die doppelt so lange leben. Wenn in Manchester oder am Rhein ein paar Fabriken mit Kohleverbrennung die Umwelt verpesteten hatte dieser Masseanteil noch keine globalen Auswirkungen bis hin zum Weltklima.
Und was Sie mit Wirtschaftswachstum durch Restaurantbesuch (Sie sollten das verstärken, der Einbruch im Zweig beträgt bis 20%)meinen, kann ja hier (in Darfur z.B. gibt es nur Hunger und keine Restaurants) zum großen Teil aus Kostengründen nur der Umsatz an importiertem Rindfleisch aus dem in Weideland verwandelten methangasbedrohten Amazonas-Weidegebieten sein, industriemäßig gehaltenem Geflügel, wachstumsbehinderten Fisch aus global überfischtem und durch Erwärmung übersäuernden Meeren mit absterbenden Korallenriffen und Reis, der im Erzeugerland für viele unerschwinglich wurde und Gemüse und Kartoffeln aus überdüngten Böden, die enorme Treibhausgase abgeben, weil die Pflanzen darauf nur ca. 50% davon wieder photosynthisieren können.
Die Idee dieses Infoportals ist ja gerade auf die globalen Zusammenhänge einzugehen, dass das was hier geschieht durch die Globalisierung inzwischen fast immer eine Ursache oder Wirkung woanders auf dem Globus hat. Und daher sollte es andere Prinzipien der Koexistenz geben als nur profitorientiertes Wachstum, Börsenspekulation und Überproduktionskrisen, die zu Kapital- und Güterverichtung und Kriegen führen, mit maximalemam Ende Schaden für alle. Was nichtindustrielle = vormoderne Gesellschaften für globale Umweltsünden begangen haben sollen, um die es mir bei der modernen inzwischen globalkapitalistischen ging, bedarf noch einer Erhellung. Jedenfalls haben 40.000 Jahre Menschheit dem Planeten und den Lebensbedingungen der Menschen darauf weniger zugesetzt, als die letzten 150 Jahre, die nun zu den vereinigten globalisierten Parallelkrisen führte – Finazen, Wirtschaft, Ökologie, Soziales. Und das ist tatsächlich nicht einfach.
Mit einem Staatsmonopol an Produktion, Preisen und Verteilung von Lebensmitteln können Sie im Binnenmarkt sicher alleine Politik machen, wie es der von Keynes nach 1929 als krisenfrei beneidete sowjetische Stalinismus vormachte, womit Sie nun selbst mit ihrem Sozialismus und Volkseigentum an landwirschaftlichen Produktionsmitteln da ankamen, wo Sie mich anfangs nach zum Stalinisten machten.
Sobald si dann aber in skapitalistische Umfeld des Weltmarktes wollen, um Defizitware bei schlechter Ernte und Klimawandeleinflüsen darauf einzukaufen oder Übrschüsse zu verkaufen, landen Sie wiede bei den Börsenspekulanten und können zahlen oder nicht. Womit Sie eben keine Problemlösung haben.
Wenn man an das 19. Jh. denkt, dann denken die Leute immer an rauchende Schornsteine etc. Wußtest Du, daß sich genau zu dieser Zeit die Wälder im Harz und wohl auch anderswo erholt haben? Das Holz, was bis dahin verfeuert wurde, und zum Bauen, in der Metallurgie und zum Heizen verwendet wurde, wurde durch Kohle, Stahl, Beton ersetzt. Daran denkt man immer nur im Hinblick auf schlimme Flutkatastrophen und Erdrutsche in Bangladesh und Nepal, die durch extensive Abholzung der Wälder erst so dramatische Dimensionen annehmen. Zu Wendezeiten wurde einmal ein Experte vorgestellt, der “Uraltlasten” im Erzgebirge erforschte, die durch den dortigen Zinn- und Silber-Bergbau verursacht wurden. Damals setzte man noch Quecksilber ein, um Metalle abzuscheiden, und ließ die hochgiftigen Abfälle bedenkenlos in die Flüsse leiten. Die Auswirkungen dieser Sünden kann man sich noch nach über 500 Jahren anschauen. Die Kanalisationssysteme und die ordnungsgemäße Klärung der Abwässer ist garantiert auch umweltfreundlicher als der Rinnstein. Wußtest Du übrigens auch, daß die Menschen im glutheißen Äthiopien einen höheren Prokopf-Energieverbrauch haben, als die Menschen hier in Deutschland, die in trockenen und gedämmten Häusern mit dichten Fenstern leben? Noch in der DDR zog es in den Wohnungen wie Hechtsuppe durch die Holzfenster, die alle 20 Jahre durch giftiges Bleiweiß konserviert werden mußten (was später dann zwar verboten wurden, aber trotzdem mangels qualitativ gleichwertiger Alternativen gemacht wurde). Ich glaube, früher waren die Menschen keineswegs umweltbewußter als heute. Die hätten sich wohl geschüttelt vor Lachen, wenn man ihnen erzählt hätte, daß die Welt unterginge, weil die Kühe pupsen. Richtig ist natürlich, daß der Kapitalismus Raubbau an der Natur betreibt.
Stalinismus: Ich bezog mich auf Deinen Vorschlag, ein Strafgericht einzurichten. Das finde ich Unsinn. Stalinisten gingen auch immer Spekulanten ans Leder, forderten sie zur Selbstkritik auf, steckten sie in Umerziehungslager oder machten sonst etwas schlimmes mit ihnen. Wer Kapitalismus will, muß Spekulation akzeptieren. Blasenbildung in Krisenzeiten gehört zum Kapitalismus. Wer etwas gegen die Spekulation an den Warenterminbörsen hat, weil die Leute sonst verhungern würden, muß Planwirtschaft betreiben. Er muß ja nicht den Mushik enteignen. Man muß ja den freien Bauernmarkt nicht verbieten. Etwas ähnliches hat man ja in Form des sozialen Wohnungsbaus auch in Westdeutschland gemacht, um die Mieten einzudämmen.
Guten Abend. Wenn das alles schick ist und die inhumanen Globalisierungsauswüchse an allen Fronten notwendig zum Wunsch-Kapitalismus gehören, den sich jeder Ostdeutsche auch Harz-Bewohner innigst so gewünscht hat (wie waren gestern die Wahlergebnisse?), dann brauchen wir ja nicht diskutieren.
Vor 150 Jahren hieß das oberste Gericht der Preußen Tribunal und für dumme und freche Schüler gab es noch Stockschläge als anerkanntes Erziehungsmittel, wie im Islam noch heute. War eben so die Norm. Was spricht gegen Armuts- und Hungerbekämpfung und Bloßstellung derer Verursacher und Gewinnler? Dann war Nürnberg auch überflüssig, weil es ja bloß die Globalisierungsauswüchse der Nazi-Faschisten anprangerte und deren an kapitalistischen industriemäßigen Verhungern und Foltern und Töten in KZ und beraubten Ländern gemachten Gewinne und territorialen Expansionen zur Profitsicherung der Großindustriellen vor aller Welt verurteilte und einige Hauptverantwortliche mit dem Strafgerichtsspruch selbst töten ließ und andere zu langen Haftstrafen verurteilte und alle Welt sehen sollte, dass die oberen Chargen sich nicht auf Befehlsnotstand berufen können, weil dann nur der liebe Gott oder sein Pendant Teufel als Auftraggeber der Verbrechen übrigbleibt, wie Bush das praktizierte und Obama jetzt auch auf Befehlsnotstand bei den von Rice, Cheyney und Rumsfeld etc. ermächtigten Folterern plädiert. Alles Recht wie man es braucht.
Gehört eben zu Kapitalismus wie die Spekulation auf Unternehmensaktien von Waffenproduzenten (Cheyney), Öl (Bush), Energie (Rice) oder Grippevirenimpfstoff (Rumsfeld).
Ich sagte ja im Text, dass im Manchester- und Rheinischen Kapitalismus (schon bei den Schlesischen Webern unterm ihrem Förderer dem alten Fritz) die Umweltverschmutzung kein Problem darstellte, weil Quantität noch nicht in neue Qualität –schädliche- umschlug, was immer erst beim letzten Tropfen das Glas Wasser zum Überlaufen bringt. Solange geht immer alles gut. Umweltbewusstsein im modernen Sinne konnte erst entstehen, weil es immer mehr auch urbanisierten Menschen weltweit auffiel, dass die Natur und die Gesundheit leidet (Waldsterben, Walschlachtung, unsichere Reaktoren, Chemiestoffverklappung…) und man das schon wie bei krebserregenden Asbest im Büro-, Kita-, Werkhallen- und Wohnungsbau auf die vielfach technisch und umwelttechnisch ungeregelte Industrialisierung und Profitsucht zurückführen konnte. Naturgemäß standen diese Problem nicht global am Anfang des Kapitalismus. Der erste Benz oder Daimler würde doch heute keine Zulassung mehr kriegen wie auch nicht die ersten Flugzeuge oder Dampfeisenbahnen oder Industrieantriebe. Und Goldscheidung geht noch heute mit Quecksilber. Und Endlager für Atombrennstäbe haben wir nicht und auch keine Technologie derer unschädlichen Entsorgung. Und China baute damals auch nicht jeden Tag ein mieses Kohlekraftwerk und als feudaler Agrarstaat vergiftete es nicht seine Flüsse und Seen mit ungeklärten Industriebwässern (den Rinnstein gibt es also noch und Schloß Sanssouci hatte keine Toiletten und die Mersburg Löcher in der Wand…) und holzte seine Wälder entmenscht für Geldprofite ab.
Die lebten damals noch in der Natur und mit ihr wie auch die Indianer. Unser Umweltbewusstsein regte sich erst als unsere Beeinträchtigungen der Natur uns selbst an den Kragen gingen. Und schon soll das auch kapitalisiert und in sein Gegenteil verballhornt werden. Dann bauen wir eben ressourcen- und energieintensiv Umwelttechnologie! Und nennen Lebensmittel jetzt Biokost ohne dass die Felder gesunder und Luft gesünder werden. Und dealen mit Verschmutzungsrechten. Weil wir die Verdreckung nach China auslagerten. Ist eben hinzunehmender Kapitalismus. Mal ins Krankenhaus auf eine Krebsstation gehen und fragen wo die arbeiteten.
Wir beide werden uns mit Ihrem Standpunkt nicht einig und sollten das jetzt beenden, schon gerade weil die Unsinns-Behauptung übersetzt aus dem Reich der Psychoanalytik heißt, man wünscht keine Diskussion mit Flachköpfen.
Restaurantbesuche koennten uebrigens sowohl zu Wirtschaftswachstum beitragen wie Umweltschaeden reduzieren.
Potentiell kann man im Restaurant viel energieextensiver kochen: ein Ofen muss nicht extra vorgeheizt werden (bzw. die Garzeit ist kuerzer, da Ofen vom Vor-Gast noch auf Arbeitstemperatur), ditto fuer Herdplatten (ein Grossteil der Herde in den Haushalten ist elektrisch), Reste werden besser verwertet, Nahrungsmittel vergammeln selten (wie oft in Single-Haushalten). Ein Grossteil der Kochutensilien fuer Otto-Normal-Buerger waere obsolet (und damit deren energieintensive Produktion). Vorraussetzung ist allerdings, dass nicht mehr sondern besser weniger Fleisch serviert wird, aber das ist kein Problem der Restaurants sondern der Einstellung der Buerger.
Wenn also das Geld so verteilt waere, dass sich ein Grossteil der Buerger landseseigene Dienstleistungen leisten koennte (wie Restaurantbesuche), koennte dies sehr wohl den Komfort steigern bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt.
Guten Tag. Stimmt. Ökologisch gesehen geht das auch mit Wäschereien, Transportmitteln, lokalen Auleihstationen für Haushaltsbedarf (Staubsauger, Bücher, CD etc.).
Die moderne Marketingstrategie und Werbeindustrie trug ja dem Konkurrenzkampf um Senkung der Stücklöhne durch höhere Arbeitsproduktivität Rechnung, was ja zu mehr Ware führt, und ging gezielt auf die Frauen als Wohnungsgestalter, Kleidereinkäufer und Essenbereiter der Familie auf allen Fernseh- und Journal- und Briefkästen-Fronten los, weil die ja ständig abnehmen sollen und dauernd teuere Kosmetik brauchen und deren Kinder und Männer auch, um ja in jede Wohnung immer schneller immer mehr Ware aus de Überschuß zu pumpen. Dagegen wäre eine ökologische Konzeption moderner Wohngegenden mit mehr, wie von Ihnen zurecht angesprochen, gemeinschaftlich Nutzbaren Servicestellen tatsächlich im Landesmaßstab ein Riesenschritt zu weniger Verbrauch und effektiverer Ressourcennutzung und osgar mehr Arbeitsplätzen. Aber ein kleines Steak darf ich doch noch, ja ?
Guten Tag. Die globale F/W/S-Krise kostet
- auch unser Vertrauen in Regierungen, die diesen globalen Schuldenschöpfungs- und Verbriefungswahnsinn und erlogene Ratings im Bankensystem nicht nur nicht kontrollierten oder aus Dummheit und Faulheit und diätischer Sattheit ignorierten, sondern aktiv bis zu den gesetzlichen Grundlagen beförderten, wie in Deutschland die SD-Regierung Schröder und deren Folge-Mix mit Frau INSM-Merkel. Kein Finanzminister kontrollierte und verbat, was steuerfinanzierte Staatsbanken im Weltwettbüro des Investment Banking ungehindert mit Hunderten Milliarden Euro geliehenen Geldes dem deutschen Volk Verluste bringend treiben konnten. Ein Herr Zumwinkel war viel wichtiger und intensiver im Fokus mit seinen vergleichsweise paar Groschen unversteuerten Zinserträgen aus der Schweiz;
- das Vertrauen in Banken wie die Deutsche Bank, die diese Regierung beriet und vor, beim und nach dem Crash hier und in den USA weiter vom Verbriefungsgeschäft profitiert, statt dass die selbst ernannten Fürsprecher der ganzen Welt aus 192 Staaten, die Chefs der G-20, in London statt nationale „bad banks“ zu forcieren, besser dem Betrieb von globalen agierenden „bet banks“ die Lizenz entzogen hätten. Statt gesetzlich geregelter Kapitalismus immer mehr einer mit durch Selbstverpflichtung und Selbstkontrolle der Kapitalisten geregelter;
- viel Überwindung den Niedergang jeder Moral zu erfahren, wenn auch die Deutsche Bank in New York zu Wetten auf steigende Lebensmittelpreise einlädt, wenn in Asien die Reispreise um 300% nach oben treiben, abgesehen von Fleisch und Getreide. Es gehört einfach verboten auf Nahrung zu wetten und den Hungertod von Menschen mit wenig Einkommen (>1 Mrd. Menschen gefährdet) wegen eines Wettgewinns in Kauf zu nehmen und die Macher und aufsichtspflichtigen politischen Dulder und Förderer solcher Untaten und Einrichtungen gehören enteignet und vor ein öffentliches (globales TV-T) Tribunal u.a. angeklagt wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit, Folter durch Hunger und Vorbereitung von Angriffskriegen wegen künstlich herbeigeführten Mangels an Nahrungsmitteln und Wasser. Und wem dieser Gedanke nicht gefällt, kann übungsweise und um das Gefühl dafür zu bekommen, bei mir Butter für 20 €/200 g oder Fleisch für 80 € das kg oder Kartoffeln für 30€/kg kaufen und auch alles andere auch mit Faktor x zu gestern;
- außerdem die Antwort auf die Frage, welchen Sinn hat das Ganze, durch die kapitalisierte Bewirtschaftung des Planeten unsere Lebensgrundlagen ökologisch zu vernichten, also seit 150 Jahren ein inhumanes Wirtschaftswachstum zu betreiben, so dass auch die heutige Wirtschaftskrise mal wieder alles Überschüssige wie Exporte auf Normalmaß zurückstutzt.
Wozu dann Raubbau an Ressourcen, Ozonloch, temperaturerhöhender CO2-Ausstoß mit Folge Verwüstung von Anbauflächen und Vernichtung auch von Lebensmittelpflanzen, Überschwemmungen und Lebensraumverlust besonders der Inselvölker wg. Abschmelzens der Polkappen und vor allem: wozu die Kriege und Streits um die Ressourcen für so ein unnützes Wirtschaftswachstum, das immer wieder auf ein notwendiges Mass zurückfällt und unsere Unvernunft uns um nicht genutzte Jahre der Vernunft zurückwirft.?
Vielleicht legt gerade in dieser Frage die wichtigste Lehre für die Zukunft: dass diese hohen Kosten der menschlichen Unvernunft der Vergangenheit hoffentlich nur die nötigen Vorkosten des Vernünftigwerdens sind, also ihnen dennoch ein künftiger sozialer Nutzen und vielleicht sogar Zugewinn gegenübersteht?
MfG
Ich staune immer wieder über die stalinistischen Konvulsionen an verschiedenen Stellen im Internet.
Ich habe eine bessere Idee: Man kaufe landwirtschaftliche Betriebe oder verstaatliche diese. Diese Staatsgüter könnten dann den Preis auf Lebensmittel und Treibstoff kontrollieren.
Vielleicht müßte man mal sich bei KEYNES erkundigen, wie man gewaltige Liquiditätsüberschüsse in produktive Bahnen lenkt, damit diese Überschüsse in die Realwirtschaft investiert werden und nicht ständig Spekulationsblasen erzeugen.
Das ganze halte ich für nicht erwiesen. Wirtschaftswachstum bedeutet nicht zwangsweise Raubbau an der Natur. Wenn Du in ein Restaurant gehst anstatt selber zu kochen, dann erzeugst Du Wirtschaftswachstum, ohne dadurch die Umwelt zu schädigen. Wir bauen heute ökologischer, energiesparender etc. als vor 150 Jahren. Vergessen darfst Du auch nicht, daß auch vormoderne Gesellschaften verheerende Umweltsünden begehen, die zur Verwüstung, Versteppung, Abholzung, Überschwemmungen ganzer Landstriche führen. So einfach ist das alles nicht.
Guten Tag. Leninistisch-stalinistisch war es der russischen Bauernschaft Millionen Tonnen Getreide wegzunehmen und geschätzte 25 Millionen Hungertote (mehr als im 1. WK) unter der Landbevölkerung zu verursachen, um seine politischen Ziele zu erreichen.
Also verwechseln Sie bitte nicht meine Ablehnung der Spekulation mit Lebensgrundlagen aus politischer Erpressung oder aus privaten Gewinngründen weniger Reicher die Preise für ganze Völker hochtreibt und für arme Länder und Bevölkerungsschichten z.T. unerschwinglich oder knapp machen, wie schon durch Benutzung von Lebenmitteln für Biodiesel, mit Stalinismus.
Ich habe 1990 übrigens, und das sei Ihnen gesagt, als in Moskau der Wind of Change zum Eissturm und Hungerwinter wurde, auf Bitten des damaligen Agrarministers mit initiiert, dass die ehemalige Frontstadt Berlin unter Diepgen ihre in vielen Kellern für den Belagerungsfall durch die Sowjetarmee/NVA gebunkerten Lebensmittelreserven an die Moskauer Bevölkerung abgab, von der sonst sehr viele verhungert wären, weil allgemeine Lebensmittelknappheit herrschte. Nu sind sie Partnerstädte. Also kommen Sie mir nicht mit konvulsivem Stalinismus, wenn Hunger eine Konvulsion ausufernder Globalisierung geworden ist.
Wir bauen im seit 150 Jahren immer größer gewordenen Ausmass des globalen Ressourcenverbrauchs an Rohstoffen für Güterproduktion und Elektroenergie nicht ökologischer und nicht energiesparenden und nicht weniger CO2 etc. ausstoßend als damal. Wir sind auch ein paar Milliarden Verbraucher mehr inzwischen, die doppelt so lange leben. Wenn in Manchester oder am Rhein ein paar Fabriken mit Kohleverbrennung die Umwelt verpesteten hatte dieser Masseanteil noch keine globalen Auswirkungen bis hin zum Weltklima.
Und was Sie mit Wirtschaftswachstum durch Restaurantbesuch (Sie sollten das verstärken, der Einbruch im Zweig beträgt bis 20%)meinen, kann ja hier (in Darfur z.B. gibt es nur Hunger und keine Restaurants) zum großen Teil aus Kostengründen nur der Umsatz an importiertem Rindfleisch aus dem in Weideland verwandelten methangasbedrohten Amazonas-Weidegebieten sein, industriemäßig gehaltenem Geflügel, wachstumsbehinderten Fisch aus global überfischtem und durch Erwärmung übersäuernden Meeren mit absterbenden Korallenriffen und Reis, der im Erzeugerland für viele unerschwinglich wurde und Gemüse und Kartoffeln aus überdüngten Böden, die enorme Treibhausgase abgeben, weil die Pflanzen darauf nur ca. 50% davon wieder photosynthisieren können.
Die Idee dieses Infoportals ist ja gerade auf die globalen Zusammenhänge einzugehen, dass das was hier geschieht durch die Globalisierung inzwischen fast immer eine Ursache oder Wirkung woanders auf dem Globus hat. Und daher sollte es andere Prinzipien der Koexistenz geben als nur profitorientiertes Wachstum, Börsenspekulation und Überproduktionskrisen, die zu Kapital- und Güterverichtung und Kriegen führen, mit maximalemam Ende Schaden für alle. Was nichtindustrielle = vormoderne Gesellschaften für globale Umweltsünden begangen haben sollen, um die es mir bei der modernen inzwischen globalkapitalistischen ging, bedarf noch einer Erhellung. Jedenfalls haben 40.000 Jahre Menschheit dem Planeten und den Lebensbedingungen der Menschen darauf weniger zugesetzt, als die letzten 150 Jahre, die nun zu den vereinigten globalisierten Parallelkrisen führte – Finazen, Wirtschaft, Ökologie, Soziales. Und das ist tatsächlich nicht einfach.
Mit einem Staatsmonopol an Produktion, Preisen und Verteilung von Lebensmitteln können Sie im Binnenmarkt sicher alleine Politik machen, wie es der von Keynes nach 1929 als krisenfrei beneidete sowjetische Stalinismus vormachte, womit Sie nun selbst mit ihrem Sozialismus und Volkseigentum an landwirschaftlichen Produktionsmitteln da ankamen, wo Sie mich anfangs nach zum Stalinisten machten.
Sobald si dann aber in skapitalistische Umfeld des Weltmarktes wollen, um Defizitware bei schlechter Ernte und Klimawandeleinflüsen darauf einzukaufen oder Übrschüsse zu verkaufen, landen Sie wiede bei den Börsenspekulanten und können zahlen oder nicht. Womit Sie eben keine Problemlösung haben.
MfG
Hallo paten!
Wenn man an das 19. Jh. denkt, dann denken die Leute immer an rauchende Schornsteine etc. Wußtest Du, daß sich genau zu dieser Zeit die Wälder im Harz und wohl auch anderswo erholt haben? Das Holz, was bis dahin verfeuert wurde, und zum Bauen, in der Metallurgie und zum Heizen verwendet wurde, wurde durch Kohle, Stahl, Beton ersetzt. Daran denkt man immer nur im Hinblick auf schlimme Flutkatastrophen und Erdrutsche in Bangladesh und Nepal, die durch extensive Abholzung der Wälder erst so dramatische Dimensionen annehmen. Zu Wendezeiten wurde einmal ein Experte vorgestellt, der “Uraltlasten” im Erzgebirge erforschte, die durch den dortigen Zinn- und Silber-Bergbau verursacht wurden. Damals setzte man noch Quecksilber ein, um Metalle abzuscheiden, und ließ die hochgiftigen Abfälle bedenkenlos in die Flüsse leiten. Die Auswirkungen dieser Sünden kann man sich noch nach über 500 Jahren anschauen. Die Kanalisationssysteme und die ordnungsgemäße Klärung der Abwässer ist garantiert auch umweltfreundlicher als der Rinnstein. Wußtest Du übrigens auch, daß die Menschen im glutheißen Äthiopien einen höheren Prokopf-Energieverbrauch haben, als die Menschen hier in Deutschland, die in trockenen und gedämmten Häusern mit dichten Fenstern leben? Noch in der DDR zog es in den Wohnungen wie Hechtsuppe durch die Holzfenster, die alle 20 Jahre durch giftiges Bleiweiß konserviert werden mußten (was später dann zwar verboten wurden, aber trotzdem mangels qualitativ gleichwertiger Alternativen gemacht wurde). Ich glaube, früher waren die Menschen keineswegs umweltbewußter als heute. Die hätten sich wohl geschüttelt vor Lachen, wenn man ihnen erzählt hätte, daß die Welt unterginge, weil die Kühe pupsen. Richtig ist natürlich, daß der Kapitalismus Raubbau an der Natur betreibt.
Stalinismus: Ich bezog mich auf Deinen Vorschlag, ein Strafgericht einzurichten. Das finde ich Unsinn. Stalinisten gingen auch immer Spekulanten ans Leder, forderten sie zur Selbstkritik auf, steckten sie in Umerziehungslager oder machten sonst etwas schlimmes mit ihnen. Wer Kapitalismus will, muß Spekulation akzeptieren. Blasenbildung in Krisenzeiten gehört zum Kapitalismus. Wer etwas gegen die Spekulation an den Warenterminbörsen hat, weil die Leute sonst verhungern würden, muß Planwirtschaft betreiben. Er muß ja nicht den Mushik enteignen. Man muß ja den freien Bauernmarkt nicht verbieten. Etwas ähnliches hat man ja in Form des sozialen Wohnungsbaus auch in Westdeutschland gemacht, um die Mieten einzudämmen.
@georgi
Laßt uns im Forum grobe Vorwürfe, wie “Unsinn” vermeiden.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Guten Abend. Wenn das alles schick ist und die inhumanen Globalisierungsauswüchse an allen Fronten notwendig zum Wunsch-Kapitalismus gehören, den sich jeder Ostdeutsche auch Harz-Bewohner innigst so gewünscht hat (wie waren gestern die Wahlergebnisse?), dann brauchen wir ja nicht diskutieren.
Vor 150 Jahren hieß das oberste Gericht der Preußen Tribunal und für dumme und freche Schüler gab es noch Stockschläge als anerkanntes Erziehungsmittel, wie im Islam noch heute. War eben so die Norm. Was spricht gegen Armuts- und Hungerbekämpfung und Bloßstellung derer Verursacher und Gewinnler? Dann war Nürnberg auch überflüssig, weil es ja bloß die Globalisierungsauswüchse der Nazi-Faschisten anprangerte und deren an kapitalistischen industriemäßigen Verhungern und Foltern und Töten in KZ und beraubten Ländern gemachten Gewinne und territorialen Expansionen zur Profitsicherung der Großindustriellen vor aller Welt verurteilte und einige Hauptverantwortliche mit dem Strafgerichtsspruch selbst töten ließ und andere zu langen Haftstrafen verurteilte und alle Welt sehen sollte, dass die oberen Chargen sich nicht auf Befehlsnotstand berufen können, weil dann nur der liebe Gott oder sein Pendant Teufel als Auftraggeber der Verbrechen übrigbleibt, wie Bush das praktizierte und Obama jetzt auch auf Befehlsnotstand bei den von Rice, Cheyney und Rumsfeld etc. ermächtigten Folterern plädiert. Alles Recht wie man es braucht.
Gehört eben zu Kapitalismus wie die Spekulation auf Unternehmensaktien von Waffenproduzenten (Cheyney), Öl (Bush), Energie (Rice) oder Grippevirenimpfstoff (Rumsfeld).
Ich sagte ja im Text, dass im Manchester- und Rheinischen Kapitalismus (schon bei den Schlesischen Webern unterm ihrem Förderer dem alten Fritz) die Umweltverschmutzung kein Problem darstellte, weil Quantität noch nicht in neue Qualität –schädliche- umschlug, was immer erst beim letzten Tropfen das Glas Wasser zum Überlaufen bringt. Solange geht immer alles gut. Umweltbewusstsein im modernen Sinne konnte erst entstehen, weil es immer mehr auch urbanisierten Menschen weltweit auffiel, dass die Natur und die Gesundheit leidet (Waldsterben, Walschlachtung, unsichere Reaktoren, Chemiestoffverklappung…) und man das schon wie bei krebserregenden Asbest im Büro-, Kita-, Werkhallen- und Wohnungsbau auf die vielfach technisch und umwelttechnisch ungeregelte Industrialisierung und Profitsucht zurückführen konnte. Naturgemäß standen diese Problem nicht global am Anfang des Kapitalismus. Der erste Benz oder Daimler würde doch heute keine Zulassung mehr kriegen wie auch nicht die ersten Flugzeuge oder Dampfeisenbahnen oder Industrieantriebe. Und Goldscheidung geht noch heute mit Quecksilber. Und Endlager für Atombrennstäbe haben wir nicht und auch keine Technologie derer unschädlichen Entsorgung. Und China baute damals auch nicht jeden Tag ein mieses Kohlekraftwerk und als feudaler Agrarstaat vergiftete es nicht seine Flüsse und Seen mit ungeklärten Industriebwässern (den Rinnstein gibt es also noch und Schloß Sanssouci hatte keine Toiletten und die Mersburg Löcher in der Wand…) und holzte seine Wälder entmenscht für Geldprofite ab.
Die lebten damals noch in der Natur und mit ihr wie auch die Indianer. Unser Umweltbewusstsein regte sich erst als unsere Beeinträchtigungen der Natur uns selbst an den Kragen gingen. Und schon soll das auch kapitalisiert und in sein Gegenteil verballhornt werden. Dann bauen wir eben ressourcen- und energieintensiv Umwelttechnologie! Und nennen Lebensmittel jetzt Biokost ohne dass die Felder gesunder und Luft gesünder werden. Und dealen mit Verschmutzungsrechten. Weil wir die Verdreckung nach China auslagerten. Ist eben hinzunehmender Kapitalismus. Mal ins Krankenhaus auf eine Krebsstation gehen und fragen wo die arbeiteten.
Wir beide werden uns mit Ihrem Standpunkt nicht einig und sollten das jetzt beenden, schon gerade weil die Unsinns-Behauptung übersetzt aus dem Reich der Psychoanalytik heißt, man wünscht keine Diskussion mit Flachköpfen.
MfG
Zum Restaurantbesuch:
Restaurantbesuche koennten uebrigens sowohl zu Wirtschaftswachstum beitragen wie Umweltschaeden reduzieren.
Potentiell kann man im Restaurant viel energieextensiver kochen: ein Ofen muss nicht extra vorgeheizt werden (bzw. die Garzeit ist kuerzer, da Ofen vom Vor-Gast noch auf Arbeitstemperatur), ditto fuer Herdplatten (ein Grossteil der Herde in den Haushalten ist elektrisch), Reste werden besser verwertet, Nahrungsmittel vergammeln selten (wie oft in Single-Haushalten). Ein Grossteil der Kochutensilien fuer Otto-Normal-Buerger waere obsolet (und damit deren energieintensive Produktion). Vorraussetzung ist allerdings, dass nicht mehr sondern besser weniger Fleisch serviert wird, aber das ist kein Problem der Restaurants sondern der Einstellung der Buerger.
Wenn also das Geld so verteilt waere, dass sich ein Grossteil der Buerger landseseigene Dienstleistungen leisten koennte (wie Restaurantbesuche), koennte dies sehr wohl den Komfort steigern bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt.
-N
Guten Tag. Stimmt. Ökologisch gesehen geht das auch mit Wäschereien, Transportmitteln, lokalen Auleihstationen für Haushaltsbedarf (Staubsauger, Bücher, CD etc.).
Die moderne Marketingstrategie und Werbeindustrie trug ja dem Konkurrenzkampf um Senkung der Stücklöhne durch höhere Arbeitsproduktivität Rechnung, was ja zu mehr Ware führt, und ging gezielt auf die Frauen als Wohnungsgestalter, Kleidereinkäufer und Essenbereiter der Familie auf allen Fernseh- und Journal- und Briefkästen-Fronten los, weil die ja ständig abnehmen sollen und dauernd teuere Kosmetik brauchen und deren Kinder und Männer auch, um ja in jede Wohnung immer schneller immer mehr Ware aus de Überschuß zu pumpen. Dagegen wäre eine ökologische Konzeption moderner Wohngegenden mit mehr, wie von Ihnen zurecht angesprochen, gemeinschaftlich Nutzbaren Servicestellen tatsächlich im Landesmaßstab ein Riesenschritt zu weniger Verbrauch und effektiverer Ressourcennutzung und osgar mehr Arbeitsplätzen. Aber ein kleines Steak darf ich doch noch, ja ?
MfG