Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Mittwoch, 19. August 2009 um 4:41 pm und eingeordnet unter Kri, Wi. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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beim Betrachten der Statistiken erinnerte ich mich spontan an Dr. Jahnkes „Gedanken zur Zeit“, Nr. 1429. Horst-Eberhard Richter sagt in dem verlinkten Interview: „Viele sehen pessimistisch in die Zukunft. Das ist mittlerweile richtig verbreitet, fast wie eine kollektive Depression.“
Als sei das böse Spiel unserer Machteliten mit der allgemeinen Volksgesundheit nicht schon schlimm genug, laufen wir Gefahr, dass unsere Volkswirtschaft bei sich verfestigendem Pessimismus in die Deflation taumelt. Meine Güte, was gäbe ich drum, unsere rechthaberischen Dogmatiker dazu zu bewegen, sich das Einmaleins der keynesianischen Makroökonomie wenigstens mal anzusehen.
Es mag ja Spaß machen, sich mathematisch anspruchsvoll in einer Gleichgewichtsökonomie zu bewegen, aber mit dem Alltag der Menschen hat die neoklassische Ökonomie in wirtschaftlichen Krisenzeiten kaum etwas zu tun, weil sie nur Gleichgewichte, aber keine Krisen kennt.
Der Ökonom, Mathematiker und Politiker John Maynard Keynes war auch nicht perfekt! Aber es darf nicht sein, dass wir von Mainstream-Ökonomen umgeben sind, die unsere derzeitige wirtschaftliche Situation lediglich wie einen lästigen Betriebsunfall behandeln, gar als harmlosen Rechenfehler ihrer mathematische basierten Ideologie abtun und immer noch hoffen, dass die nicht vorhandene „unsichtbare Hand“ die Krise beseitigen und somit die Gleichgewichte wieder herstellen wird. Wie kann man nur so naiv sein?!
Es ist doch nicht zuviel verlangt, als Wissenschaftler mal über seinen geistigen Tellerrand zu gucken und sich vom Kollegen John M. Keynes beraten zu lassen, auch wenn der schon lange tot ist, seine menschen- und wirtschaftsfreundlichen Theorien aber in Büchern nachzulesen sind.
Willkommen im 27. Monat seit Ausbruch der Finanz-, Banken- und Weltwirtschaftskrise. Willkommen in einer Welt, die mehr unfreiwillige Arbeitslose erzwingt, als uns allen erträglich sein kann.
Hallo, miteinander,
beim Betrachten der Statistiken erinnerte ich mich spontan an Dr. Jahnkes „Gedanken zur Zeit“, Nr. 1429. Horst-Eberhard Richter sagt in dem verlinkten Interview: „Viele sehen pessimistisch in die Zukunft. Das ist mittlerweile richtig verbreitet, fast wie eine kollektive Depression.“
Als sei das böse Spiel unserer Machteliten mit der allgemeinen Volksgesundheit nicht schon schlimm genug, laufen wir Gefahr, dass unsere Volkswirtschaft bei sich verfestigendem Pessimismus in die Deflation taumelt. Meine Güte, was gäbe ich drum, unsere rechthaberischen Dogmatiker dazu zu bewegen, sich das Einmaleins der keynesianischen Makroökonomie wenigstens mal anzusehen.
Es mag ja Spaß machen, sich mathematisch anspruchsvoll in einer Gleichgewichtsökonomie zu bewegen, aber mit dem Alltag der Menschen hat die neoklassische Ökonomie in wirtschaftlichen Krisenzeiten kaum etwas zu tun, weil sie nur Gleichgewichte, aber keine Krisen kennt.
Der Ökonom, Mathematiker und Politiker John Maynard Keynes war auch nicht perfekt! Aber es darf nicht sein, dass wir von Mainstream-Ökonomen umgeben sind, die unsere derzeitige wirtschaftliche Situation lediglich wie einen lästigen Betriebsunfall behandeln, gar als harmlosen Rechenfehler ihrer mathematische basierten Ideologie abtun und immer noch hoffen, dass die nicht vorhandene „unsichtbare Hand“ die Krise beseitigen und somit die Gleichgewichte wieder herstellen wird. Wie kann man nur so naiv sein?!
Es ist doch nicht zuviel verlangt, als Wissenschaftler mal über seinen geistigen Tellerrand zu gucken und sich vom Kollegen John M. Keynes beraten zu lassen, auch wenn der schon lange tot ist, seine menschen- und wirtschaftsfreundlichen Theorien aber in Büchern nachzulesen sind.
Willkommen im 27. Monat seit Ausbruch der Finanz-, Banken- und Weltwirtschaftskrise. Willkommen in einer Welt, die mehr unfreiwillige Arbeitslose erzwingt, als uns allen erträglich sein kann.
Mit bitteren Grüßen
Gaby