Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Dienstag, 21. Juli 2009 um 11:28 am und eingeordnet unter soz. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite schicken.
Da fällt einem nichts mehr ein. Ah doch: Vielleicht, dass umgerechnet auf die Fläche Deutschlands nun alle 435 Meter ein Superreicher ist. Die rücken immer mehr zusammen und gehen schon auf Sichtweite. Bald sind sie in Rufweite und danach wird gekuschelt.
Warum beschaffen sich denn deutsche Unternehmen ihr Kapital
nicht in UK oder USA, wenn es dort so viel einfacher ist?
Sie hatten doch vor einiger Zeit beanstandet, daß die Banken
hauptsächlich deutsche Staatsanleihen kauften, anstatt das
Kapital der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Sie hatten
ja sogar vorgeschlagen, den Banken zu verbieten, deutsche
Staatsanleihen von der von der ECB zur Verfügung gestellten
Liquidität zu kaufen. Aber andererseits geht ja diese
Liquidität beim Kauf von Staatsanleihen nicht verloren. Sie
befindet sich ja dann eben nicht mehr bei den Banken,
sondern an irgendeiner anderen Stelle im System. Diese
Stelle müßten doch brennend daran interessiert sein, ihre
Liquidität zu investieren, damit sie dem Besitzer Zinsen
einbringt. So dürfte es doch kein Problem darstellen, daß
Banken vornehmlich deutsche Staatsanleihen kaufen? Oder
irre ich mich da?
Im neuen Zeitalter der (vorübergehenden) De-Globalisierung achten die Regierungen darauf, daß das bei den Banken eingesetzte Steuerzahlergeld nicht ins Ausland getragen wird. Außerdem werden deutsche Unternehmen die Risiken des Dollarkurses fürchten. Mittelständische Unternehmen haben schon gar keine Erfahrungen mit Geldtanken im Ausland.
Bei Kauf von Staatsanleihen landet die Liquidität wieder beim Staat. Und dessen Konjunkturprogramme sind langsam (zumal wenn auf den Infrastrukturbereich konzentriert) und können Unternehmenskredite natürlich nicht ersetzen.
Geht es darum, kranke britische und amerikanische
Unternehmen durch fortwährendes Gewähren von Krediten
durch die Krise zu schleppen? Wären die Unternehmen
gesund, würden die Banken ja ihre Kredite nicht
verweigern? Kann man denn auf diese Art die
Weltwirtschaftskrise meistern?
Da scheint mir ein Denkfehler zu liegen: Es geht nicht um kranke Unternehmen, denen die Banken Kredite verweigern (genauso wenig wie in Deutschland), sondern um kranke Banken, die keine Kredite mehr geben wollen und sich statt dessen wieder mit spekulativen Geschäften (nur diesmal mit ausdrücklicher Staatsgarantie im Rücken) und mit Anlagen in höher finanzierten Staatspapieren aus von den Notenbanken billigst gepumptem Geld gesundstoßen wollen.
Dr. Jahnke stellt am Ende seines Artikels einige zum Nachdenken anregende Fragen. Wie konnte es passieren, dass sich die Deutschen mehrheitlich nicht gegen die neoliberalen Einflüsse, die nun in nie geahnter Tragweite ihr Leben bestimmen, wehrten?
Natürlich weiß ich die Antwort nicht, aber ich kann Vermutungen anstellen, die sich auf meine Alltagserfahrungen gründen:
Die Deutschen sind nicht grundsätzlich „tumbe Michel“, jedenfalls häufig nicht, solange sie jung sind und noch keine familiäre Verantwortung zu tragen haben. Anders ist nicht zu erklären, warum sich gerade unsere Jugend (16 – 35 Jahre) in allerlei sozialen, antiglobalen oder umweltschützenden Initiativen tummeln, gar links- oder rechtsextrem sind und neue Parteien, wie der LINKEN aufgeschlossen gegenüber stehen.
Das Protestieren, Lamentieren, Diskutieren, Grübeln, die Spaßguerilla und alternative, gar autonome Lebensweisen hören gewöhnlich auf, sobald eine Familie gegründet ist und die zweite, dritte Stufe der Karriereleiter betreten wurde. Guckt Euch nur an, was aus den 1968ern geworden ist. Joschka Fischer… zuletzt Außenminister! Er und viele andere sind das geworden, wovor sie ihre Kumpels in den 1968ern gewarnt haben.
Mit Familiengründung und Karriere wird der Deutsche, meistens jedenfalls, konservativ und achtet auf eine stabile Politik, die vermeintlich verlässlich nur die CDU/CSU bieten kann.
In der Arbeiterklasse war die SPD ebenso jahrzehntelang hoch verlässlich angesehen, aber das hat sich wohl mit der Einführung der Agenda 2010 erledigt; trotzdem erfährt die SPD, will ich den Umfrageergebnissen Glauben schenken, immer noch beachtlichen Zuspruch. Na klar, die SPD gilt noch immer als verlässlich, hat sie doch an ihrer Spitze ruppige „Haudegen“, die Tacheles sprechen mit den Arbeitslosen, aber vor allen Dingen in Art der Kavallerie mit unseren Nachbarn. (Letzteres meine ich bitter zynisch, weil ich mit diesem Haudegen-Verhalten nicht einverstanden bin!!!)
Obwohl es viel vernünftiger wäre, sich mit dem Parteiprogramm der LINKEN auseinander zu setzen, gilt Die LINKE, unterstützt von permanenter negativer Medienhatz, als unausgegorene, wankelmütige Partei, voller Stasi-Spitzel. Auf ein solches Experiment lässt sich kein Familienvater ein, der Angst um seinen Job hat und sich Gedanken macht, wie er seine Kinder, die Frau und sein kleines Häuschen durch diese wirtschaftlich unsicheren Zeiten bringen soll. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht „Oskar und Gysi haben hingeschmissen, sind also verantwortungslos“, obwohl die Wahrheit eine andere ist. Sie verheißt Verlässlichkeit!
Es gibt neben der kritischen Jugend aber auch Oldies (45 – 58 Jahre), so wie ich und mein Mann, die zwar in Brot und Arbeit stehen, aber keine Kinder oder sonstige Verpflichtungen haben. Diesen Leuten fällt es nun wiederum leicht, sich für Die Linke zu entscheiden, also ihre Wahlstimme violett zu färben in der Hoffnung, dass sich in dieser Republik endlich ein Schwenk zurück zur Sozialen Marktwirtschaft tut.
Gleiches gilt für arbeitslose Oldies und solche, deren Kinder längst aus dem Haus sind und die vor dem Renteneintritt stehen. Beide Gruppen können sich auf ein politisches Experiment einlassen, denn sie haben nichts zu verlieren.
Anders reagieren längerjährige Rentner und Pensionäre. Sie haben Angst davor, dass ihnen aufgrund der Staatsverschuldung die Rente oder die Pension gekürzt werden könnte. Diese Gruppe klebt, von Ausnahmen abgesehen, wieder an der trügerischen Verlässlichkeit, die in ihren Augen doch nur die CDU/CSU bieten kann.
Das ist, ich weiß, eine unvollständige Erklärung. Es gäbe noch sehr viel mehr Facetten des deutschen Wahl-Verhaltens zu diskutieren. Seht mir die Unvollständigkeit bitte nach.
Das ist schon so alles richtig. Trotzdem bleibt die Frage, warum die Mitgliederschaft vor allem in der SPD diese Entwicklung solange mitgetragen hat, wobei natürlich viele einfach das Handtuch geworfen haben und ausgestiegen sind. Die Gallionsfiguren mußten doch in der Partei immer wieder gewählt werden. Das ist für mich die große und schwer zu beantwortende Frage. Ob da nicht doch, z.B. im Unterschied zu Frankreich, etwas im deutschen Wesen mitschwingt, das auf Angst hinweist und mangelnde Bereitschaft zum Widerstand. Ich habe in meiner eigenen beruflichen Entwicklung immer wieder ziemlich einsam Widerstand leisten müssen, auch gegenüber Ministern als Vorgesetzten oder in meiner Vorstandsrolle in einer großen öffentlichen Bank gegenüber einem Menschen, wie dem derzeitigen deutschen Bundespräsidenten. Das schreibe ich nicht als Selbstlob sondern als Hintergrund meiner Analyse der Mentalität. Es gibt auch das böse Churchill-Wort, wonach man die Deutschen immer nur an der Gurgel oder auf den Knien hat. Die 68-Generation, die ja global war und in USA unter dem Eindruck des Vietnam-Krieges heftiger als bei uns und auch in Frankreich viel tiefschürfender hat in diesen Ländern weit bleibendere Spuren hinterlassen als in Deutschland. In Frankreich führt Sarkozy noch heute einen Kampf gegen den Geist der 68er.
Ich habe natürlich auch keine umfassende Erklärung, denke aber, daß folgende Sachverhalte eine gewisse Rolle spielen:
- In den Jahrzehnten nach dem Krieg gab es eine beträchtliche Aufwärtsmobilität in der deutschen Bevölkerung. Dadurch hat sich die Sozialstruktur der ganzen Gesellschaft verändert.
- Mit der Sozialstruktur haben sich Milieuzugehörigkeiten und Mentalitäten verändert.
– Dies hatte Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Parteibasis auch der SPD und der Gewerkschaften.
– SPD und Gewerkschaften haben auch soziale Aufsteiger angezogen, die sich (typisches Beispiel: Schröder) mehr und mehr an “denen da oben” orientierten. Personal- und Betriebsräte übernahmen zunehmend die Ansichten ihrer Arbeitgeber.
– Seit den 70er Jahren wurde die SPD auch zu einem Sammelbecken für Karrieristen und Technokraten, die mit einer Arbeiterpartei nichts am Hut haben, sondern die SPD als Vehikel für die eigene Karriere benutzen.
Meine düstere Diagnose lautet zusammengefaßt und zugespitzt: Trotz Richtungsunterschieden und Gegensätzen zwischen Führung und Basis ist die Führung keineswegs ohne Rückhalt bei Mitgliedern, Delegierten und Funktionären.
Welche Konsequenzen dies für die künftige Entwicklung der SPD hat, mag sich jeder selbst ausmalen. Daß sich die SPD in der Opposition regenerieren möge, könnte sich als frommer Wunsch erweisen.
Staatsanleihen oder Staatsgarantie? Hier liegt m.E. die Verwechslung in der Frage.
Bankenrettungsplan = Staatgarantie:
Regierung gibt Staatsgarantie mit 4% Zins-Versprechen an Krank-Bank (Bailout = Kaution, Bürgschaft; collateral).
Die verpfändet diese Staatshaftung (= künftiges Steueraufkommen im Bundeshaushalt aus dem BIP) für mögliche künftige Bankschulden an die EZB.
EZB gibt gegen Staatsgarantie der Krank-Bank die Euro-Kredite für aktuell 1%, welche aber nicht genügend als Kredite in der Wirtschaft ankommen, weil sie zunächst die Verpflichtungen gegenüber den superreichen Geldgebern erfüllen müssen, deren Geld durch die US-Hypothekenkrise plötzlich in Schottpapieren bestand. (Problem Kreditklemme für Wirtschaft, trotz Milliarden Krediten aus EZB an Banken.) Außerdem wirken die Basel-II Vorschriften (Bonität Unternehem) gegen die Wirtschaft, je schlimmer deren Lage wird. Die Amerikaner haben sich bei den Schrotthypotheken nicht mehr um Bonität gekümmert, die Gesetze dazu abgeschafft, aber hier Basel-II durchgedrückt. Klar: Geld was hier nicht unters kreditunwürdige Volk kann, geht in die überschuldete USA. Ziemlich perfide. Auch jetzt noch.
Daher gab es im Rundbrief die Frage, warum der Staat den Banken die 3% Zinsdifferenz in den Rachen schiebt, statt andersherum für 1% selbst bei der EZB Kredite aufzunehmen, die dann die Banken ja ruhig kriegen könnten? Also Bankenrettung über Staatsanleihe. Wäre billiger für den Steuerzahler, wenn die vom Staat besicherten Banken dann doch pleitegehen würden.
Der Staat nimmt ja täglich Geld auf (= Bundesobligationen, Schatzbriefe), was er zur Finanzierung des überschuldeten (15% des Steueraufkommens laufend; Staatschuld Ende 2008 1.600 Mrd.) Regierungshaushaltes bei den heimischen und internationalem Großbanken auch macht. 2008: 315 Milliarden € neue Anleihen und 305 Mrd. Schulden getilgt, macht 10 Mrd. Nettokreditaufnahme.
wenn Sie Selbstzweifel haben, schauen Sie sich dieses Video an, das beantwortet alle Ihre Zweifel:
Übersetzung des Videos von Wolf Biermann:
Refrain:
Uns bleibt, was gut war und klar war,
dass man bei dir immer durchsah,
und Liebe, Hass und nie furchtsam,
Commandante Guevara.
Die fürchten dich und wir lieben,
dich vor dem Kampf wo der Tod lacht,
wo das Volk Schluss mit der Not macht,
nun bist du weg und doch geblieben.
Refrain: ……
Und bißt kein Bonze geworden,
kein hohes Tier das nach Geld schielt,
und vom Schreibtisch aus den Held spielt,
in feiner Kluft mit alten Orden.
Refrain: ….
Ja, grad die Armen der Erde,
die brauchen mehr als zu Fressen,
und das hast du nie vergessen,
dass aus den Menschen werden.
Refrain: …..
Erotischer Mann in der Jacke,
im schwarzen Bart die Zigarre,
Jesus Christus mit der Knarre,
so führt dein Bild uns zur Attacke.
Refrain:…..
Es gibt keine Helden in den aktuellen Partien, deshalb lieben wir keine und wählen das kleinere, für jeden Bürger individuell klein erscheinende Übel. Aber wir haben Ideale aus der Vergangenheit, die heute noch leben. Die werden stärker und stärker.
schon lustig , das Deutschland jedes mal der kranke Mann in der Welt war , obwohl die Banken einen Hebel von 50 haben und mit dem meisten Geld gezockt haben , haben sie kein Reichtum usn gebraucht und auch kein Wachstum , während dessen es in UK und USA geklappt hat.
Naja es liegt auch daran das die Bürger dort merh konsumiert haben und weniger gespart haben.
Wenn man bedenkt für jeden 1$ Wachstum hat sich USA mit 6,13$ Verschuldet.
grundsätzlich glaube ich, dass die Gehirne aller Menschen dieser Welt gleich ticken und in Extremsituationen in gleicher Weise unmenschlich oder heldenhaft werden.
Die Mentalität wird von der jeweiligen Gesellschaft geprägt, in der die Menschen leben, daran hege ich keinen Zweifel und diese Mentalität mag in Deutschland immer noch preußisch-unterkühlte Züge zeigen, aber das rechtfertigt nicht, die Deutschen furchtsamer bzw. aggressiver einzuschätzen, als jedes andere Volk.
Weder wollte ich es mit einem aufgebrachten Argentinier, noch einem Brasilianer, noch einem Spanier oder Franzosen zu tun haben, auch nicht mit einem Deutschen, nein, mit keinem sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindlichen Menschen dieser Erde, denn für alle gilt, dass es Situationen gibt, wo man manchen Artgenossen besser auf die Knie zwingt, statt zu riskieren, ihn an der Gurgel zu haben.
Die vielen Veränderungen, die die 1968er-Bewegungen in ihren Völkern hinterlassen haben, mögen in Frankreich bekämpft werden, in Deutschland leben diese Veränderungen inform der Emanzipation der Frauen, inform diverser Erziehungsstile, inform von diversen Arten der Lebensgemeinschaften und inform einer noch immer vorhandenen allgemeinen Verunsicherung der deutschen Bevölkerung, die die Schockwellen der 1968er hinterließen. Nein, ich hebe Deutschland nicht in den Himmel, es gilt noch viel zu verbessern, aber die 1968er haben einen Anfang gemacht, haben gesellschaftliche Verkrustungen aufgeweicht. Wir Deutsche profitieren bis heute davon.
Und in jedem Volk gibt es ganz treue, um nicht zu sagen rückwärtsgewandte Menschen, die am einst Bewährten festhalten, obwohl es gar nichts mehr zum Festhalten gibt, wie derzeit bezüglich unserer SPD. Auch das ist zutiefst menschlich.
Ich bin nicht sonderlich traurig darum, dass die Deutschen so sind, wie sie sind. Wären Sie weniger begeisterungsfähig, weniger neugierig, weniger diskussionsbereit, weniger bissig, aber auch weniger lernfähig, würde sich ein kleiner Teil der Deutschen mit Sicherheit nicht täglich in Ihren Bloggs treffen.
wenn wir demnächst unsere selbsternannten, neoliberal gestimmten Eliten zur Kasse bitten wollen, werden sie uns sagen: „Diese Politik ist doch durch das Wählervotum der Mehrheit legitimiert.“ Da kann ich als Bürger nur sagen: Wir können nur danach wählen was uns die Parteien ankündigen und versprechen – die Wahlprogramme waren gut – aber das Problem ist, dass die darin enthaltenen Versprechen nicht eingehalten wurden. Man hat uns gesagt, dass wir hier alle ein zufriedenes Leben führen können, alle ihr Auskommen haben werden und jeder hat die Chance, Millionär zu werden usw. Alle offenbar gewordenen Missstände, wie Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsnotstand, Kaufkraftverlust wollten sie beseitigen – wenn wir sie nur wählen. Man hat uns verschwiegen, dass dieses neoliberale System so etwas gar nicht her gibt. Wir sind getäuscht worden und dass im wesentlichen von unseren Politikern. Und die Mehrheit der Abgeordneten hat ihre Kontroll- und Aufsichtsaufgaben überhaupt nicht wahr genommen. Es sieht so aus, dass uns unsere Dienstleister in Berlin ein vollkommen ungeeignetes Wirtschaftssystem empfohlen haben und nach diesem Desaster seltsamerweise immer noch empfehlen.
Ich denke die verantwortlichen Politiker sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Und zu diesem Zweck könnte sich – ein großer ausserparlamentarischer Untersuchungsausschuss zusammenfinden – aus unabhängigen Fachleuten zusammengesetzt. Herr Jahnke sollte auf jeden Fall dabei sein…
Da fällt einem nichts mehr ein. Ah doch: Vielleicht, dass umgerechnet auf die Fläche Deutschlands nun alle 435 Meter ein Superreicher ist. Die rücken immer mehr zusammen und gehen schon auf Sichtweite. Bald sind sie in Rufweite und danach wird gekuschelt.
Lieber Herr Dr. Jahnke!
Warum beschaffen sich denn deutsche Unternehmen ihr Kapital
nicht in UK oder USA, wenn es dort so viel einfacher ist?
Sie hatten doch vor einiger Zeit beanstandet, daß die Banken
hauptsächlich deutsche Staatsanleihen kauften, anstatt das
Kapital der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Sie hatten
ja sogar vorgeschlagen, den Banken zu verbieten, deutsche
Staatsanleihen von der von der ECB zur Verfügung gestellten
Liquidität zu kaufen. Aber andererseits geht ja diese
Liquidität beim Kauf von Staatsanleihen nicht verloren. Sie
befindet sich ja dann eben nicht mehr bei den Banken,
sondern an irgendeiner anderen Stelle im System. Diese
Stelle müßten doch brennend daran interessiert sein, ihre
Liquidität zu investieren, damit sie dem Besitzer Zinsen
einbringt. So dürfte es doch kein Problem darstellen, daß
Banken vornehmlich deutsche Staatsanleihen kaufen? Oder
irre ich mich da?
@georgi,
Im neuen Zeitalter der (vorübergehenden) De-Globalisierung achten die Regierungen darauf, daß das bei den Banken eingesetzte Steuerzahlergeld nicht ins Ausland getragen wird. Außerdem werden deutsche Unternehmen die Risiken des Dollarkurses fürchten. Mittelständische Unternehmen haben schon gar keine Erfahrungen mit Geldtanken im Ausland.
Bei Kauf von Staatsanleihen landet die Liquidität wieder beim Staat. Und dessen Konjunkturprogramme sind langsam (zumal wenn auf den Infrastrukturbereich konzentriert) und können Unternehmenskredite natürlich nicht ersetzen.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Sehr geehrter Herr Dr. Jahnke!
Geht es darum, kranke britische und amerikanische
Unternehmen durch fortwährendes Gewähren von Krediten
durch die Krise zu schleppen? Wären die Unternehmen
gesund, würden die Banken ja ihre Kredite nicht
verweigern? Kann man denn auf diese Art die
Weltwirtschaftskrise meistern?
@georgi,
Da scheint mir ein Denkfehler zu liegen: Es geht nicht um kranke Unternehmen, denen die Banken Kredite verweigern (genauso wenig wie in Deutschland), sondern um kranke Banken, die keine Kredite mehr geben wollen und sich statt dessen wieder mit spekulativen Geschäften (nur diesmal mit ausdrücklicher Staatsgarantie im Rücken) und mit Anlagen in höher finanzierten Staatspapieren aus von den Notenbanken billigst gepumptem Geld gesundstoßen wollen.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Hallo miteinander,
Dr. Jahnke stellt am Ende seines Artikels einige zum Nachdenken anregende Fragen. Wie konnte es passieren, dass sich die Deutschen mehrheitlich nicht gegen die neoliberalen Einflüsse, die nun in nie geahnter Tragweite ihr Leben bestimmen, wehrten?
Natürlich weiß ich die Antwort nicht, aber ich kann Vermutungen anstellen, die sich auf meine Alltagserfahrungen gründen:
Die Deutschen sind nicht grundsätzlich „tumbe Michel“, jedenfalls häufig nicht, solange sie jung sind und noch keine familiäre Verantwortung zu tragen haben. Anders ist nicht zu erklären, warum sich gerade unsere Jugend (16 – 35 Jahre) in allerlei sozialen, antiglobalen oder umweltschützenden Initiativen tummeln, gar links- oder rechtsextrem sind und neue Parteien, wie der LINKEN aufgeschlossen gegenüber stehen.
Das Protestieren, Lamentieren, Diskutieren, Grübeln, die Spaßguerilla und alternative, gar autonome Lebensweisen hören gewöhnlich auf, sobald eine Familie gegründet ist und die zweite, dritte Stufe der Karriereleiter betreten wurde. Guckt Euch nur an, was aus den 1968ern geworden ist. Joschka Fischer… zuletzt Außenminister! Er und viele andere sind das geworden, wovor sie ihre Kumpels in den 1968ern gewarnt haben.
Mit Familiengründung und Karriere wird der Deutsche, meistens jedenfalls, konservativ und achtet auf eine stabile Politik, die vermeintlich verlässlich nur die CDU/CSU bieten kann.
In der Arbeiterklasse war die SPD ebenso jahrzehntelang hoch verlässlich angesehen, aber das hat sich wohl mit der Einführung der Agenda 2010 erledigt; trotzdem erfährt die SPD, will ich den Umfrageergebnissen Glauben schenken, immer noch beachtlichen Zuspruch. Na klar, die SPD gilt noch immer als verlässlich, hat sie doch an ihrer Spitze ruppige „Haudegen“, die Tacheles sprechen mit den Arbeitslosen, aber vor allen Dingen in Art der Kavallerie mit unseren Nachbarn. (Letzteres meine ich bitter zynisch, weil ich mit diesem Haudegen-Verhalten nicht einverstanden bin!!!)
Obwohl es viel vernünftiger wäre, sich mit dem Parteiprogramm der LINKEN auseinander zu setzen, gilt Die LINKE, unterstützt von permanenter negativer Medienhatz, als unausgegorene, wankelmütige Partei, voller Stasi-Spitzel. Auf ein solches Experiment lässt sich kein Familienvater ein, der Angst um seinen Job hat und sich Gedanken macht, wie er seine Kinder, die Frau und sein kleines Häuschen durch diese wirtschaftlich unsicheren Zeiten bringen soll. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht „Oskar und Gysi haben hingeschmissen, sind also verantwortungslos“, obwohl die Wahrheit eine andere ist. Sie verheißt Verlässlichkeit!
Es gibt neben der kritischen Jugend aber auch Oldies (45 – 58 Jahre), so wie ich und mein Mann, die zwar in Brot und Arbeit stehen, aber keine Kinder oder sonstige Verpflichtungen haben. Diesen Leuten fällt es nun wiederum leicht, sich für Die Linke zu entscheiden, also ihre Wahlstimme violett zu färben in der Hoffnung, dass sich in dieser Republik endlich ein Schwenk zurück zur Sozialen Marktwirtschaft tut.
Gleiches gilt für arbeitslose Oldies und solche, deren Kinder längst aus dem Haus sind und die vor dem Renteneintritt stehen. Beide Gruppen können sich auf ein politisches Experiment einlassen, denn sie haben nichts zu verlieren.
Anders reagieren längerjährige Rentner und Pensionäre. Sie haben Angst davor, dass ihnen aufgrund der Staatsverschuldung die Rente oder die Pension gekürzt werden könnte. Diese Gruppe klebt, von Ausnahmen abgesehen, wieder an der trügerischen Verlässlichkeit, die in ihren Augen doch nur die CDU/CSU bieten kann.
Das ist, ich weiß, eine unvollständige Erklärung. Es gäbe noch sehr viel mehr Facetten des deutschen Wahl-Verhaltens zu diskutieren. Seht mir die Unvollständigkeit bitte nach.
Bis denne,
Gaby
@Gaby.
Das ist schon so alles richtig. Trotzdem bleibt die Frage, warum die Mitgliederschaft vor allem in der SPD diese Entwicklung solange mitgetragen hat, wobei natürlich viele einfach das Handtuch geworfen haben und ausgestiegen sind. Die Gallionsfiguren mußten doch in der Partei immer wieder gewählt werden. Das ist für mich die große und schwer zu beantwortende Frage. Ob da nicht doch, z.B. im Unterschied zu Frankreich, etwas im deutschen Wesen mitschwingt, das auf Angst hinweist und mangelnde Bereitschaft zum Widerstand. Ich habe in meiner eigenen beruflichen Entwicklung immer wieder ziemlich einsam Widerstand leisten müssen, auch gegenüber Ministern als Vorgesetzten oder in meiner Vorstandsrolle in einer großen öffentlichen Bank gegenüber einem Menschen, wie dem derzeitigen deutschen Bundespräsidenten. Das schreibe ich nicht als Selbstlob sondern als Hintergrund meiner Analyse der Mentalität. Es gibt auch das böse Churchill-Wort, wonach man die Deutschen immer nur an der Gurgel oder auf den Knien hat. Die 68-Generation, die ja global war und in USA unter dem Eindruck des Vietnam-Krieges heftiger als bei uns und auch in Frankreich viel tiefschürfender hat in diesen Ländern weit bleibendere Spuren hinterlassen als in Deutschland. In Frankreich führt Sarkozy noch heute einen Kampf gegen den Geist der 68er.
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
Ich habe natürlich auch keine umfassende Erklärung, denke aber, daß folgende Sachverhalte eine gewisse Rolle spielen:
- In den Jahrzehnten nach dem Krieg gab es eine beträchtliche Aufwärtsmobilität in der deutschen Bevölkerung. Dadurch hat sich die Sozialstruktur der ganzen Gesellschaft verändert.
- Mit der Sozialstruktur haben sich Milieuzugehörigkeiten und Mentalitäten verändert.
– Dies hatte Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Parteibasis auch der SPD und der Gewerkschaften.
– SPD und Gewerkschaften haben auch soziale Aufsteiger angezogen, die sich (typisches Beispiel: Schröder) mehr und mehr an “denen da oben” orientierten. Personal- und Betriebsräte übernahmen zunehmend die Ansichten ihrer Arbeitgeber.
– Seit den 70er Jahren wurde die SPD auch zu einem Sammelbecken für Karrieristen und Technokraten, die mit einer Arbeiterpartei nichts am Hut haben, sondern die SPD als Vehikel für die eigene Karriere benutzen.
Meine düstere Diagnose lautet zusammengefaßt und zugespitzt: Trotz Richtungsunterschieden und Gegensätzen zwischen Führung und Basis ist die Führung keineswegs ohne Rückhalt bei Mitgliedern, Delegierten und Funktionären.
Welche Konsequenzen dies für die künftige Entwicklung der SPD hat, mag sich jeder selbst ausmalen. Daß sich die SPD in der Opposition regenerieren möge, könnte sich als frommer Wunsch erweisen.
Viele Grüße!
@Georgi 2:07
Staatsanleihen oder Staatsgarantie? Hier liegt m.E. die Verwechslung in der Frage.
Bankenrettungsplan = Staatgarantie:
Regierung gibt Staatsgarantie mit 4% Zins-Versprechen an Krank-Bank (Bailout = Kaution, Bürgschaft; collateral).
Die verpfändet diese Staatshaftung (= künftiges Steueraufkommen im Bundeshaushalt aus dem BIP) für mögliche künftige Bankschulden an die EZB.
EZB gibt gegen Staatsgarantie der Krank-Bank die Euro-Kredite für aktuell 1%, welche aber nicht genügend als Kredite in der Wirtschaft ankommen, weil sie zunächst die Verpflichtungen gegenüber den superreichen Geldgebern erfüllen müssen, deren Geld durch die US-Hypothekenkrise plötzlich in Schottpapieren bestand. (Problem Kreditklemme für Wirtschaft, trotz Milliarden Krediten aus EZB an Banken.) Außerdem wirken die Basel-II Vorschriften (Bonität Unternehem) gegen die Wirtschaft, je schlimmer deren Lage wird. Die Amerikaner haben sich bei den Schrotthypotheken nicht mehr um Bonität gekümmert, die Gesetze dazu abgeschafft, aber hier Basel-II durchgedrückt. Klar: Geld was hier nicht unters kreditunwürdige Volk kann, geht in die überschuldete USA. Ziemlich perfide. Auch jetzt noch.
Daher gab es im Rundbrief die Frage, warum der Staat den Banken die 3% Zinsdifferenz in den Rachen schiebt, statt andersherum für 1% selbst bei der EZB Kredite aufzunehmen, die dann die Banken ja ruhig kriegen könnten? Also Bankenrettung über Staatsanleihe. Wäre billiger für den Steuerzahler, wenn die vom Staat besicherten Banken dann doch pleitegehen würden.
Der Staat nimmt ja täglich Geld auf (= Bundesobligationen, Schatzbriefe), was er zur Finanzierung des überschuldeten (15% des Steueraufkommens laufend; Staatschuld Ende 2008 1.600 Mrd.) Regierungshaushaltes bei den heimischen und internationalem Großbanken auch macht. 2008: 315 Milliarden € neue Anleihen und 305 Mrd. Schulden getilgt, macht 10 Mrd. Nettokreditaufnahme.
Sehr geehrter Herr Dr. Jahnke,
wenn Sie Selbstzweifel haben, schauen Sie sich dieses Video an, das beantwortet alle Ihre Zweifel:
Übersetzung des Videos von Wolf Biermann:
Refrain:
Uns bleibt, was gut war und klar war,
dass man bei dir immer durchsah,
und Liebe, Hass und nie furchtsam,
Commandante Guevara.
Die fürchten dich und wir lieben,
dich vor dem Kampf wo der Tod lacht,
wo das Volk Schluss mit der Not macht,
nun bist du weg und doch geblieben.
Refrain: ……
Und bißt kein Bonze geworden,
kein hohes Tier das nach Geld schielt,
und vom Schreibtisch aus den Held spielt,
in feiner Kluft mit alten Orden.
Refrain: ….
Ja, grad die Armen der Erde,
die brauchen mehr als zu Fressen,
und das hast du nie vergessen,
dass aus den Menschen werden.
Refrain: …..
Erotischer Mann in der Jacke,
im schwarzen Bart die Zigarre,
Jesus Christus mit der Knarre,
so führt dein Bild uns zur Attacke.
Refrain:…..
Es gibt keine Helden in den aktuellen Partien, deshalb lieben wir keine und wählen das kleinere, für jeden Bürger individuell klein erscheinende Übel. Aber wir haben Ideale aus der Vergangenheit, die heute noch leben. Die werden stärker und stärker.
Bis denne,
Gaby
@Gaby,
Leider hilft heute Guevara nicht weiter. Die Stadtguerilla war keine gute Lösung für Deutschland!
Beste Gruesse
Joachim Jahnke
schon lustig , das Deutschland jedes mal der kranke Mann in der Welt war , obwohl die Banken einen Hebel von 50 haben und mit dem meisten Geld gezockt haben , haben sie kein Reichtum usn gebraucht und auch kein Wachstum , während dessen es in UK und USA geklappt hat.
Naja es liegt auch daran das die Bürger dort merh konsumiert haben und weniger gespart haben.
Wenn man bedenkt für jeden 1$ Wachstum hat sich USA mit 6,13$ Verschuldet.
Hallo, Herr Dr. Jahnke,
grundsätzlich glaube ich, dass die Gehirne aller Menschen dieser Welt gleich ticken und in Extremsituationen in gleicher Weise unmenschlich oder heldenhaft werden.
Die Mentalität wird von der jeweiligen Gesellschaft geprägt, in der die Menschen leben, daran hege ich keinen Zweifel und diese Mentalität mag in Deutschland immer noch preußisch-unterkühlte Züge zeigen, aber das rechtfertigt nicht, die Deutschen furchtsamer bzw. aggressiver einzuschätzen, als jedes andere Volk.
Weder wollte ich es mit einem aufgebrachten Argentinier, noch einem Brasilianer, noch einem Spanier oder Franzosen zu tun haben, auch nicht mit einem Deutschen, nein, mit keinem sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindlichen Menschen dieser Erde, denn für alle gilt, dass es Situationen gibt, wo man manchen Artgenossen besser auf die Knie zwingt, statt zu riskieren, ihn an der Gurgel zu haben.
Die vielen Veränderungen, die die 1968er-Bewegungen in ihren Völkern hinterlassen haben, mögen in Frankreich bekämpft werden, in Deutschland leben diese Veränderungen inform der Emanzipation der Frauen, inform diverser Erziehungsstile, inform von diversen Arten der Lebensgemeinschaften und inform einer noch immer vorhandenen allgemeinen Verunsicherung der deutschen Bevölkerung, die die Schockwellen der 1968er hinterließen. Nein, ich hebe Deutschland nicht in den Himmel, es gilt noch viel zu verbessern, aber die 1968er haben einen Anfang gemacht, haben gesellschaftliche Verkrustungen aufgeweicht. Wir Deutsche profitieren bis heute davon.
Und in jedem Volk gibt es ganz treue, um nicht zu sagen rückwärtsgewandte Menschen, die am einst Bewährten festhalten, obwohl es gar nichts mehr zum Festhalten gibt, wie derzeit bezüglich unserer SPD. Auch das ist zutiefst menschlich.
Ich bin nicht sonderlich traurig darum, dass die Deutschen so sind, wie sie sind. Wären Sie weniger begeisterungsfähig, weniger neugierig, weniger diskussionsbereit, weniger bissig, aber auch weniger lernfähig, würde sich ein kleiner Teil der Deutschen mit Sicherheit nicht täglich in Ihren Bloggs treffen.
Mit den allerbesten Grüßen
Gaby
Hallo an Alle,
wenn wir demnächst unsere selbsternannten, neoliberal gestimmten Eliten zur Kasse bitten wollen, werden sie uns sagen: „Diese Politik ist doch durch das Wählervotum der Mehrheit legitimiert.“ Da kann ich als Bürger nur sagen: Wir können nur danach wählen was uns die Parteien ankündigen und versprechen – die Wahlprogramme waren gut – aber das Problem ist, dass die darin enthaltenen Versprechen nicht eingehalten wurden. Man hat uns gesagt, dass wir hier alle ein zufriedenes Leben führen können, alle ihr Auskommen haben werden und jeder hat die Chance, Millionär zu werden usw. Alle offenbar gewordenen Missstände, wie Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsnotstand, Kaufkraftverlust wollten sie beseitigen – wenn wir sie nur wählen. Man hat uns verschwiegen, dass dieses neoliberale System so etwas gar nicht her gibt. Wir sind getäuscht worden und dass im wesentlichen von unseren Politikern. Und die Mehrheit der Abgeordneten hat ihre Kontroll- und Aufsichtsaufgaben überhaupt nicht wahr genommen. Es sieht so aus, dass uns unsere Dienstleister in Berlin ein vollkommen ungeeignetes Wirtschaftssystem empfohlen haben und nach diesem Desaster seltsamerweise immer noch empfehlen.
Ich denke die verantwortlichen Politiker sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Und zu diesem Zweck könnte sich – ein großer ausserparlamentarischer Untersuchungsausschuss zusammenfinden – aus unabhängigen Fachleuten zusammengesetzt. Herr Jahnke sollte auf jeden Fall dabei sein…
Beste Grüße
Fred